Ich bin bei deiner Vermutung ganz bei dir, auch ich kann hier überhaupt nicht nachvollziehen, woher diese Stunden kommen sollen, die hier Weil, Gotshal & Manges abrechnen. Es sei denn und das ist jetzt mal als reine Vermutung zu sehen, das diese Anwaltskanzlei eifrig daran gessessen haben, um mit JPMC und der FDIC die Realeses auszuhandeln, damit sie dem GSA zustimmen, was auch bedeutet, das sie dem Disclosure Statement zustimmen, um damit wiederrum den neu modifizierten Plan (PoR) ins Rennen schicken zu können.
Was allerdings auch abgelaufen seien könnte, aber als hoch spekulativ zu bewerten wäre, ist vielleicht die Annahme, das sie im stillen Kämmerlein und im Hintergrund vielleicht einen erhöhten Aufwand an Stunden hatten, weil sie sich mit Settlement Verhandlungen beschäftigten und hier ein reger Austausch mit JPMC, vielleicht auch mit der FDIC, stattfand, was eventuell auch die eingereichten Spesenabrechnungen begründen könnten, die aber genauso angefallen sein könnten, durch die Verhandlungen um die Releases. Aber wie gesagt, alles nur Vermutungen meinerseits, um die eingereichten Rechnungen vielleicht erklären zu können.
Bei Rosen sehe ich das auch nicht anders, was seinen erhöhten Stundenaufwand betrifft. Er ist bestimmt ebenfalls mit in dem Boot gewesen, um Verhandlungen mit JPMC und der FDIC zu führen. Zwar hat er bestimmt auch an dem modifizierten Plan (PoR) gefeilt, um hier und dort Nachbesserungen der einzelnen Klassen einzupflegen, diktiert und im Sinne durch JPMC und der FDIC, aber dies sollte kein so hoher Aufwand gewesen sein, denn der modifizierte Plan (PoR) basiert ja fast auf dem selben, wie er von Mary im Januar abgelehnt wurde.
Das traurige nur daran ist, das diese Anwaltskanzlei WG&M (inklusive Rosen), sich so an den Geldern vom Equity bereichert und Mary dazu nur zuschaut und eine Rechnung nach der anderen von diesen Gaunern absegnet. Wenn ich nur daran denke, das Mary den vorherigen Plan (PoR) von Rosen, den sie abgelehnt (denied) hatte, die dafür angefallenen Rechnungen für den Aufwand den WG&M und Rosen dafür aufgewendet hatten, ebenfalls vergoldet hat, um diesen im nachhinein abzulehnen, dann Frage ich mich hier ernsthaft, ob diese Gelder nicht im nachhinein wieder zurück gefordert werden könnten. Denn wenn eine renumierte Anwaltskanzlei wie WG&M solch eine Arbeit abliefert, die mangelhaft und für nicht annehmbar befunden wurde, dann haben sie aus meiner Sicht ihren Job nicht richtig gemacht und das viele gute Geld das sie dafür aus unserem Equity abziehen, auch nicht verdient.
Ich weiß, alles nur Wunschdenken, aber es kann doch irgendwie nicht angehen, das hier nach wie vor, die Kuh weiter gemolken werden darf. Denn wenn ich z.B. mein Auto in die Werkstatt bringe, um etwas daran reparieren zu lassen und bemerke, nach dem ich das Auto wieder abgeholt habe, das etwas an dem Auto nach der Reparatur nicht stimmt, ich mit Sicherheit für die erneute Reparatur an meinem Auto keinen Cent bezahlen würde, wenn die Werkstatt versuchen würde, mir dies erneut in Rechnung zu stellen.
Genauso sehe ich das bei der Gaunerpartei WG&M und Rosen, ihre Arbeit war mangelhaft und dies sollten sie nun auf eigene Kosten korriegieren und nicht wieder gegenüber dem Equity in Rechnung stellen dürfen, wenn Mary ihnen für ihre abgelierte arbeit ein schlechtes Zeugnis ausgestellt hat. Leider ist dies aber ein gängiges Verfahren vor Gericht, und wenn man dies jetzt so beobachtet und betrachtet, könnte man auch denken, das dies absichtlich so gehalten wird, um sich eine goldene Nase zu verdienen, egal ob dann noch genügend Gelder für die Abfindungszahlungen für die Aktionäre übrig bleibt.
Was mich hier nur verwundert, ist die Tatsache, das Anwaltskanzleien für ihre Verfahren vor Gericht, eigentlich erst einmal aus der eigenen Tasche finanzieren müssen, um die Rechtsstreitigkeiten führen zu können. Von daher verstehe ich es auch irgendwie nicht, wie Mary Rechnungen genehmigen kann, wenn ein Fall noch nicht abgeschlossen ist und für die entsprechenden Anwaltskanzleien entschieden wurde. Es müsste doch nach meinem Verständnis dafür doch dann so sein, wenn wir mal annehmen würden, WG&M würde den Fall um WaMu verlieren, ihnen dann auch keine Gelder aus unserem Equity zu stehen dürften, denn die eingereichten Rechnungen und dessen Genehmigungen dazu, dürften doch dann verpuffen und das Geld dazu im Equitytopf verbleiben.
Es sei denn, die Parteien einigen sich durch ein Settlement, erst da dürften dann doch auch erst die Gelder für ihre eingereichten Rechnungen fließen, oder? Könnt ihr mir folgen, worauf ich hinaus möchte. Man könnte doch auch annehmen, das hier Rechnungen angesammelt werden, die sich alle Parteien nach einem vielleicht stattfindenen Settlement, vergolden lassen könnten, oder eher das Risiko eingehen, alles verlieren zu können. Würde meine Vermutung dazu, vielleicht einer anstehenden Settlement Verhandlung im Wege stehen, könnte meine Vermutung zutreffend sein, das wir am Ende ein Settlement sehen könnten?
Wie ist eure Meinung dazu, wie würdet ihr meine Vermutung zu den Settlement Verhandlungen bewerten, bzw. selber einschätzen?
In diesem Sinne, ..... Gruss Qash