Kurzfristig kann es aber nochmals kräftig nach unten gehen. Aber langfristig wird sich der große Hausse-Trend der letzten (10) Jahre fortsetzen.
Anbei ein interessanter Artikel dazu:
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Elliottwaves-Spezial: Dow Jones - Langfristige Hausse-Bewegung bleibt bis 2007 intakt
Die Elliott-Wellen bieten die Möglichkeit, einen Blick in die fernere Zukunft des amerikanischen Blue Chip-Index Dow Jones zu werfen. Vieles spricht für die Fortsetzung der langfristigen Aufwärtsbewegung.
Elliottwave Langfrist-Analyse Dow Jones Industrial
Hinweis: Ich bitte die 'unhandliche' Größe der nachfolgenden Charts zu entschuldigen. Leider gibt es aber auf Grund des langen Plot-Zeitraums keine Möglichkeit einer verkleinerten Darstellung ohne Qualitätsverlust. Langfristiger Chart Dow Jones (real, Inflationsbereinigt):
Langfristiger Chart Dow Jones (nominal):
Wie Sie merken, gibt es diesmal ein Special zum Dow Jones. Insbesondere gibt es ja für den langfristigen Ausblick und Prognose verschiedenste Meinungen unter den Analysten. Selbst mit Hilfe der Elliottwaves kann man zu verschiedenen Ergebnissen kommen, so dass nur veränderte Sichtweisen bestimmte Szenarien
bestätigen können. Der obige Chart stellt den Dow Jones Industrial dar. Er wurde allerdings inflationsbereinigt, und zwar mit Hilfe des Konsumentenpreis-Index (CPI-All). Es ist klar, dass hierdurch eine systematische Fehlerintegrierung erfolgt, da bekanntermaßen die offiziellen Inflationszahlen, nicht zuletzt auf Grund von Erhebungs- und Konstruktionsfehler, nur in den wenigsten Fällen den tatsächlichen Kennzahlen entsprechen. Allerdings handelt es sich um einen (mehr oder weniger konstanten) systematischen Fehler, so dass insbesondere in der langfristigen Analyse diese nicht ins Gewicht fallen. Es sei des Weiteren angemerkt, dass trotz vorhandenen Zahlenmaterials der Dow nur bis 1947 korrigiert wurde. Da die älteren Daten sehr wahrscheinlich fehlerbehaftet sind, ist zwar eine Grobeinschätzung möglich, allerdings wurde auf genaue Berechnungen und Chartdarstellungen an dieser Stelle verzichtet. Insbesondere im langfristigen Horizont ergeben sich zwischen beiden Charts interessante und gravierende Unterschiede:
Nochmal das langfristige Szenario des 'normalen' Dow Jones. Hierbei befindet
sich der Dow seit den 30-er Jahren in einer sehr langfristigen Haussebewegung
(wahrscheinlich Welle (V), wobei eine solche Degree-Einordnung schwierig ist). Bekanntermaßen teilt sich dieser große Move wiederum in fünf Einzelwellen, wobei seit Anfang der 80-er Jahre die große Welle V entwickelt wird. Es handelt sich um einen extensierenden Impuls. Mit dem Tief kurz nach dem Crash 1987 begann deren interne Welle |3| von V, die sehr wahrscheinlich immer noch andauert. Wie auch immer man den Subcount abzählt, auf jeden Fall ist klar, dass die langfristige Hausse immer noch intakt ist. Die Frage ist lediglich, wie lange die Baisse dauert, die im Zeitraum 2009-2011 starten wird. Aus aktueller Sicht ist sowohl eine massive Abwärtsbewegung im Rahmen der Welle IV als auch |II| möglich, wobei dies momentan noch keine Rolle spielt, da es noch ferne Zukunftsmusik ist. Jetzt zum inflationsbereinigten Dow Jones: Hier werden insbesondere die verzerrenden Kursanstiege in Zeiten von hoher Inflation herausgerechnet, so dass man die reale Rendite der Aktien vom Chart ablesen kann. Der Hauptunterschied zwischen dem normalen Chart liegt darin, dass der Dow bis Anfang der 80-er Jahre auf dem Kursniveau der 30-er und 40-er Jahre notierte! D.h., dass über einen Zeitraum von rund 40 Jahren mit den US-Aktien so gut wie keine positive Rendite erwirtschaftet wurde. Der Einfluss auf den langfristigen Wellencount liegt auf der Hand. Mit dem Kurshoch 1929 endete Wahrscheinlich die grosse Welle (I), so dass die gesamte Kursbewegung 1929-1982 als riesige Welle (II) eingeordnet werden kann. Da auch der Anstieg bis zum Zwischenhoch 1966 nur aus drei Subwaves besteht (Zigzag), wird diese These bestätigt, wobei sich übergeordnet ein komplexes und seltenes Double-Three-Muster ergibt. Unabhängig von der internen Wellenzählung ist aber klar, dass 1982 die grosse Welle (III) (alternativ auch (V) möglich) begann.
Wie Sie sicherlich schon dem obigen Chart entnommen haben, liegt hier ein ähnlicher Wellencount vor, wie im Normalchart, wobei sich eine Wellenaufschlüsselung z.T. leichter gestaltet als am Original. Im Endergebnis ergibt sich, dass mit dem Kurshoch von Anfang 2000 die große Welle III von (III) endete, zumal sie sogar oben an den langfristigen Aufwärtstrend exakt anstieß. Es ist also zu erwarten, dass in den nächsten Monaten der Dow die Korrektur fortsetzt, wobei er im Idealfall auf die langfristige Aufwärtstrendlinie aufsetzen wird. Bei diesem synthetischen Chart ergäbe sich folglich noch ein mittelfristiges Abwärtspotenzial von rund 20%, ausgehend vom aktuellen Notierungsniveau.
Des Weiteren sei angemerkt, dass es wellenintern viele charakteristische Fibonacci-Verhältnissmäßigkeiten,
sowohl auf der Preis- als auch auf der Zeitebene gibt, die den vorgestellen
Count bestätigen. Exemplarisches Beispiel: Mit dem Allzeithoch bildete der Dow im Zuge der Welle III ein Verhältnis von rund 1.00 zu 2.382 in Bezug auf die Welle I. Langfristige Kursziele: Sobald also die aktuelle Korrektur
beendet ist, wird es einen neuen großen Haussemove geben. Man setze jetzt also einen idealtypischen Impuls voraus. D.h. sowohl auf der Preis- und Zeitebene entwickelt sich die Welle fünf so, wie die Welle eins. Folglich erhält man ein konservatives Kursziel von 2.148 Punkte für das Jahr 2007. Ausgehend vom zu erwartenden Korrekturtief entspräche das einem Anstieg von gut 100%. Da es in den letzten 25 Jahren bereits viel spektakulärere Haussebewegungen gab, handelt es sich nicht um ein Utopie-Szenario. Aber: Diese Prognose bezieht sich auf den inflationsbereinigten Dow. Die Frage ist also, wie sich die Inflation in den nächsten Jahren entwickelt wird, da nur diese Kenntnis unmittelbaren Rückschluss auf die nominale Entwicklung zulässt. Unterstellt man also, dass der Dow Jones Index in den nächsten Monaten/Jahren nicht deutlich an Boden verliert, so würde dies umgekehrt für eine inflationäre Preisentwicklung sprechen. (Anmerkung: Im übrigen stützt die Zinsprognose (steigende Rendite), die kurzfristige Notenbankpolitik und die veröffentlichten Wirtschaftsdaten diese These) Zusammenfassung: Grundsätzlich muss man festhalten, dass der bereinigte Dow immer noch im langfristigen Aufwärtstrend notiert und dies auch noch in den nächsten Jahren tun wird. Ein richtiges markantes Hoch kann man analytisch erst für das Ende der laufenden Dekade erwarten. Aber: Trotz allem sollten die obigen Prognosen nur als Sediment zu Gesamtmarktanalyse dienen.
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