Wall Street vor schwerer Woche


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Wall Street vor schwerer Woche

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02.09.07 14:41
Auch die Ankündigungen von US-Präsident George W. Bush zur Überwindung der Kreditkrise dürften die Wall Street nicht vor einer weiteren schweren Woche bewahren. Die Wirkung von Bushs Vorschlag dürfte auch deswegen begrenzt sein, weil es sich nach Ansicht von Experten mehr um langfristige Maßnahmen als um eine Rettung für die jetzt notleidenden Schuldner handelt.

Zwar schloss der Dow Jones am Freitag nach Bushs Ankündigung und die Aussicht auf eine Zustimmung des Kongresses deutlich im Plus. Die Händler werden in den kommenden Tagen aber weiter auf das kleinste Zeichen für weitere Probleme am Hypotheken-Markt achten. Auch erste Anhaltspunkte für die Quartalsergebnisse und Daten zum Arbeitsmarkt werden mit Spannung erwartet.

„Der September entwickelt sich für die Märkte zu einem Monat von kritischer Bedeutung“, sagte Keith Wirtz von Fifth Third Asset Management. Einige Unternehmen würden erste Hinweise darauf liefern, wie das dritte Quartal laufe. Allgemein sei alles interessant, was auf die Stimmung des Verbrauchers hindeute. Dabei sei der Einzelhandel von großer Bedeutung.

Zuletzt gab es aus dieser Sparte widersprüchliche Angaben: Während Tiffany überraschend positive Ergebnisse vorlegte und den Ausblick verbesserte, kündigte Sears einen Gewinnrückgang von 40 Prozent an. Der Konsum spielt für die amerikanische Wirtschaft eine zentrale Rolle.

Bush hatte am Freitag betont, dass es nicht die Aufgabe der Regierung sein könne, Spekulanten vor den Konsequenzen ihrer Entscheidungen zu schützen. Auch die Fed hatte deutlich gemacht, dass sie nur begrenzt eingreifen werde. Einflussreiche Demokraten im Kongress, dessen Zustimmung Bush für seine Pläne braucht, forderten in ersten Stellungnahmen dagegen ein stärkeres Eingreifen der Regierung.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte hatte am Freitag 0,9 Prozent höher bei 13 357 Punkten geschlossen. Der breiter gefasste S&P-500-Index gewann 1,12 Prozent auf 1 473 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte 1,21 Prozent auf 2 596 Punkte zu. Für den August ergab sich für den Dow ein Plus von 1,1 Prozent, für den S&P von 1,3 und die Nasdaq von zwei Prozent. Statistisch gesehen ist der Dow im September eher schwach: Von 1950 bis 2006 verlor er in diesem Monat im Schnitt 1,1 Prozent.

www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/buildww/id/...depot/0/index.html
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DAX in der kommenden Woche

 
02.09.07 14:46
Dem deutschen Aktienmarkt dürfte es in der kommenden Woche weiterhin an einer klaren Richtung fehlen. Analysten zufolge sollte etwa der DAX  weiterhin um die Ende Juli erreichte Marke von 7.400 Punkten pendeln. Die Anleger seien derzeit hin- und hergerissen zwischen Zinssenkungsfantasien und der Sorge um eine Ausweitung der Krise um schlecht besicherte US-Immobilienkredite auf die Realwirtschaft, sagten Experten. Unter dem Strich sei aber mit einer Seitwärtsbewegung zu rechnen, hieß es.

"Die Schwankungen an den Märkten könnten noch bis in den Herbst hinein anhalten", prognostizierte Commerzbank-Marktstratege Hans-Jürgen Delp. Eine Rückkehr zur Normalität sei erst dann möglich, wenn sich bei den Banken der Nebel um die Verwicklung der Institute in die US-Hypothekenkrise gelichtet habe. Dass die Finanztitel stärker als gewöhnlich in den Fokus der Anleger rücken könnten, ist auch die Auffassung der Analysten der Landesbank Berlin (LBB). "Insbesondere im Finanzsektor grassiert die Gefahr, dass es wegen der US-Hypothekenkrise zu Gewinnwarnungen kommt", schrieben die Experten in einer aktuellen Analyse. So könnten die im DAX stark gewichteten Banken und Versicherer den Leitindex auf Talfahrt schicken, zumal am Ende der Berichtssaison nicht mit stützenden Nachrichten von der Unternehmensseite zu rechnen sei.

DER NOTENBANKER IM FOKUS

Für Aufwärtsimpulse an den Aktienmärkten könnten hingegen die US-Notenbanker sorgen, so die Experten. Gesprächsstoff dürfte etwa die Vorlage des "Beige Books" der Fed am Mittwoch liefern, das Hoffnungen auf eine Senkung der Leitzinsen im September schüren könnte, meinte Marktstratege Steffen Neumann von der Landesbank Baden-Württemberg. Das Beige Book beinhaltet eine Zusammenstellung wichtiger Wirtschaftsdaten, die am Markt in der Regel auf großes Interesse stößt. Stabilisierend wirkten die unverändert moderate Bewertung der Aktien und die robuste Verfassung der Weltwirtschaft, fügten die LBB-Experten hinzu.

LANGFRISTIGER TREND ZEIGT NACH OBEN

Weitere Hinweise auf die Frage, ob die US-Hypothekenkrise auf die Weltwirtschaft überschlägt, liefern Analyst Björn Wolber von Independent Research zufolge vor allem die am Dienstag anstehenden Bauausgaben für Juli. Darüber hinaus sollten Anleger auf die Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt und zum Verbrauchervertrauen in den USA achten, die in den nächsten Wochen veröffentlicht werden. Auf lange Sicht geht der Commerzbank-Experte Delp von einem anhaltend positiven Trend aus. Seiner Meinung nach wird die US-Wirtschaft nicht in eine Rezession abgleiten.

www.finanznachrichten.de/...ichten-2007-09/artikel-8936501.asp
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semico:

Der Dax sollte weiter um 7400 pendeln ?

4
02.09.07 15:06
Von wann ist denn die Aussage Die haben wohl nicht mitbekommen das wir bei 7660 stehen und es wird weiter gehen.



...Greats @allSemi ☺  
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Top1:

die Berichte sind von heute

 
02.09.07 15:10
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semico:

aber warscheinlich schon am Donnerstag

2
02.09.07 15:22
geschrieben und nicht überarbeitet Analysten eben oder die sind selbst nicht im Markt drin.



...Greats @allSemi ☺  
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neemax:

alles blödsinn!

2
02.09.07 15:26
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Barbarossa:

..

5
02.09.07 15:53
auch deshalb,weil alle jetzt von  der Krise,...September,...reden-->bei so einer Stimmung kann es eigentlich nur rauf gehen!Kann mir vorstellen,das September alle noch überraschen wird!
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