euch recht.
Doch an der Börse zählen die fundamentalen Daten und die Perspektiven für die Zukunft. Für die Fehler war Volkswagen mit einem Kursrutsch bis runter auf 30€ abgestraft. Das ist ebenfalls Vergangenheit.
Dass AUDI vom Biedermann-Auto zu dem wurde was es heute ist, ist einer ähnlichen Strategie zu verdanken, die Piech bei Volkswagen ein zweites Mal versuchte: Einstieg in die spotrlichen und die höherwertigen Segmente. Wer sich erinnert, wie ursprünglich der AUDI200 verspottet wurde und sich den Urenkel, den AUDDI A8 heute ansieht, weiß, dass manche Strategien Geduld und langen Atem erfordern. Ähnlich sehe ich das beim Phaeton heute - langeweiliges Modell, obwohl jeder, der ihn gefahren hat von der Technik begeistert ist.
Der Einstieg bei Bentley ist schon heute positiv zu werten, Bentley läuft sehr profitabel mit steigender Tendenz.
Bugatti ist vergleichbar mit einer aufwendigen Werbeaktion. Die Fertigung in so kleine STückzahlen erfordert nur sehr kleine Investitionen (im Vergleich zur Massenfertigung des Golf und Passat). Das Ganze ist nicht teuerer, als die Kosten von BMW und Daimler in der Formel 1.
Auch die Tochter Skoda ist profitabel, mit steigender Tendenz.
Seat liegt zu Zeit daneben.
Ebenso sowie die Märkte in China, wo man sich zu lange auf den Lorbeeren ausgeruht hat und den USA, wo ausser den Japaner zur Zeit kaum jemand richtig Geld verdient.
Die Marke Volkswagen hat die Null beim Ertrag gerade zum Positiven leicht überschritten. Es würde mich nicht wundern, wenn hier sogar Erträge verschleiert werden, bzw zur Finanztochter verschoben werden, um bei den Diskussionen zur Personalabbau und zur Kostensenkung bessere Begründungen zu haben.
Der Markt Deutschland steht vor dem Anstieg, da die PKW mittlerweile total überalter sind. Der im Januar bereits sichtbar geworden Marktanteilszugewinn von Volksagen, zeigt, dass VW keine schlechten Karten hat. Und in Deutschland wird immer noch am meisten an jedem verkauften Auto verdient.
Ich empfehle euch, dass alles mal in Ruhe nachzuprüfen und zu analysieren. Schaut nicht allein auf die Negaitives in der Vergangenheit sondern auch auf die Substanz des Konzerns, den Wert der profitabeln Töchter und die aktuellen Entwicklungen bzgl Modellmodernisierung, Modulstrategie, Prozessoptimierung und Kostensenkung. Das Tal der Tränen bei Volkswagen ist durchschritten, auch wenn es ausser am Aktienkurs sonst noch nicht so deutlich nach aussen sichtbar wird. Der "alte Fuchs Piech" ist der beste Volkswagen-Insider und weiß, weshalb er soviel Porsche-Liquidität investiert hat und das noch zu günstigen Durchschnittskursen.
Aus meiner Sicht ist Volkswagen zumindestens dann, wenn der Automarkt tatsächlich anspringen sollte, eine 100% Chance in den nächsten 18 bis 24 Monaten. Aber wenn's alle wissen, ist der Kurs meist schon weggelaufen.
Gruß
Fredotorpedo