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Meldung des Tages: Warum dieser €9,5-Millionen-Explorer kurz vor dem Bohrstart plötzlich extrem spannend wird

Vorsicht Bullenfalle


Thema
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satyr:

Und er hat doch recht!!!!!

 
30.07.02 11:03
Ich habe nie behauptet,daß der Markt auf Dauer fällt er wird sich erholen keine Frage nur wird es so sein daß er auch wieder schneller fällt.Weil nämlich der Handel schneller geworden ist mehr unter Druck steht und auch die Zeit schneller wird.Trends kommen und gehen.Und wenn man heute auf eine nachhaltige Erholung wartet ist sie schon vorbei.
Und was das anbetrifft der Markt hat immer recht ist eines der fundamentalsten
Gesetze der Börse überhaupt.Alle die jetzt tief in den roten Zahlen stecken haben dagegen gehandelt.
Sie stellten sich gegen den Markt weil sie dachten sie hätten recht aus Zockern wurden Langfristanleger mit dem Satz ich hab mir diese Aktie  ausgesucht die Daten sind gut und der Markt wird es auch begreifen.
Lies mal die alten Kommentare es war so und die die lange dabei sind werden mir recht geben.
Thr trend is my friend!!!!!!!!!!!!!!
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satyr:

@n1608

 
30.07.02 11:17
Was die Liquidät anbetrifft gebe ich dir uneingeschränkt recht;ich meinte mehr das Geld der Anleger der "nomalen".Was die Fonds und die Banken anbetrifft hast du recht die Kohle muß in den Markt und wenn der Markt nicht will wird er nach oben geblaßen etwa 10% plus bei dünnen Umsätzen riecht nicht nur nach Bullenfalle sondern sie ist es.Wir werden sehen ob die Gier die Angst besiegt
und das Gehirn auffrißt.
Danke übrigens auch für die sachliche Diskussion an alle die sich bisher geäußert haben.
Das war glaub ich mal der Sinn des Boards sich auszutauschen und die Meinung des anderen zu respektieren und sie vielleicht mit Argumenten zu wiederlegen.
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loge:

Hat er oder hat er nicht?

 
30.07.02 11:20
Die gehandelten Uebersetzungen fuer "Der Markt hat immer recht"

Frueher oder spaeter entscheiden Fundamentaldaten - JA
Man kann keine kurzfristigen Trends voraussagen - JA
Langfristig gesehen, haben Aktien eine hoehere Rendite als festverzinsliche WP - JA
Man kann keine Entwicklung von Einzelaktien voraussagen - JA
The friend is anybodies trend - NEIN

Zum letzten Pkt. (satyr): Zuerst muss exakt definiert werden, was ein Trend ist, dann welche Aussage aus dem erkannten Trend abgeleitet werden kann und dann sieht man sofort durch Test an historischen Daten, dass diese Methode nicht funktioniert. (alles unabhaengig von einer bestimmten Aktie)
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satyr:

Was ist der Trend

 
30.07.02 11:47
Mit etwas Fantasie könnte man sagen:Der Internet boom ist vergleichbar mit 1929
nur da hiess das Internet Eisen bahn und zum Teil Öl.Erst stiegen die Firmen die die Eisenbahn fahren ließen und dann die Firmen die die Bahn bauten.War beim Intrnet ähnlich auch das Ergebnis.
Jetzt den Trend historisch zu begründen wird meiner Meinung nach schwierig betrachten wir die langfristige Entwicklung des Dow und Dax ist eines klar zu erkennen der langfristige Aufwärtstrend keinere Crashs fallen kaum auf.Es stellt sich jetzt die Frage können wir die Geschichte weiterhin heranziehen oder wird die neue Geschichte geschrieben.
Kann man die Situation heute noch vergleichen oder ist da ein Denkfehler.Ich weiß es leider auch nicht.Aber was ich weiß ist Daß es in Zukunft wichtig wird sich zu informieren zu lesen und nachzudenken.
Sollte man auf Value setzen oder auf Zukunft oder das Depot je nach Marktlage umschichten.
Das muß denke ich jeder für sich entscheiden.
Wie gesagt ich glaube ,daß in der Zukunft die Abstände zwischen wirtschaftlichem Aufschwung und Abschwung kürzer werden die Auswirkungen auf den Aktienmarkt vorauszusagen ist schwierig.Es könnte eine Mischung werden mal Euphorie mal value wobei bei Euphorie die Fundamentaldaten keine Rollle spielen.
Man kann es halten wie Buffet unterbwertete Firmen kaufen drinbleiben und auf die Phase warten wenn der Wert wieder zählt.
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pfennig:

im Moment stehen wir für längerfristige Sicht

 
30.07.02 12:03
wohl vor einem entscheidenden Wendepunkt:

- Konjunkturflaute auf unabsehbare Zeit?
- Konjunkturerholung in Sicht, nur eine Frage der Zeit?
- echte Rezession in Sicht? wie 1929 Überkapazitäten, Über-
 produktion, füllende Lager, Kaufkraft gegen Null,
  ...?

Gruß pfennig
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slk306cabrio:

@ All

 
30.07.02 12:21
Zur Liquiditärt bei Fonds!!

Verbietet sich nicht in den meisten Fondsvarianten das Halten von Cash? Müssen die nicht i.d.R. das Geld in Aktien investieren?

:-)
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pfennig:

Nun mach doch das Anstieg-Argument nicht ko :-) o.T.

 
30.07.02 12:25
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tetsuo:

eine frage der perspektive

 
30.07.02 12:29
Pfennig stellt im vorigen Beitrag die richtige Frage nach den langfirstigen Perspektiven, denn die meisten der oben genannten Beiträge enthalten die stille Annahme, dass das gesamte Wirtschaftssystem mittels unendlichem Wachstum funktionieren kann (auch ein Wachstum von 3% p.a. über sehr lange Zeiträume kumuliert zu riesigen Zahlen).
Und es stellt die Frage, wie Wachstum definiert und gemessen wird.
Hier sind wir sofort wieder beim Kern, denn inzwischen wird offen nachgefragt, ob denn die US Wirtschaft Ende der Neunziger wirklich mit 6-7% p.a. gewachsen ist?
Oder gibt es dieses stete Wachstum vielleicht garnicht, wird evtl. Wachstum durch zyklische Krisen wieder zurückgeführt?
Zumindest der 2te Satz der Thermodynamik stellt langfristig sicher, dass es wegen der Entropie keine undendliches Wachstum gibt, nicht einmal einen energetische Status Quo: Energiedichte und Struktur nehmen beständig ab!

Wachstum heist letztendlich nach underen Definitionen dass wir pro Zeit MEHR produzieren, verkaufen und/oder einnehmen.

Die Erde ist rund und endlich, fast alle Regionen und Märkte erschlossen die erschliessbar sind, und das Tor zum Weltraum noch verschlossen.
Wann also werden die Grenzen des Wachstums erreicht?
Wenn die Rohstoffe (zB Erdöl) verknappen, oder wenn jeder Chinese, Asiate und Inder ein Radio, Kühlschrank und Auto hat, oder...

Egal wie, die Grenzen scheinen sichtbar, aber ihr Erreichen nicht prognostizierbar. Das aber bestimmt ein gewisses Risikomass, sofern ich jetzt in Aktien anlegen will. Gehe ich auf 10-20 Jahre (oben war davon die Rede), dann ist keineswegs klar, ob es dann noch Wachstum gibt, eine der Voraussetzungen für steigende Börsenkurse.

Ausserdem gibt es ein weiteres Problem der westlichen Staaten, dass ein Abbrechen der Wachstumskurven und der Börsenkurse um ca 2030 wharscheinlich macht: die rasant steigende Überalterung unserer Gesellschaften. Wenn ich gegen 60 laufe, werde ich meine Mittel sukzessive abziehen, und wenn das alle im Gleichklang machen, dann erzeugt das einen gigantischen Verkaufsdruck (das gilt übrigends auch für alle Wohnimmobilien, deren Preise werden ebenfalls runter gehen).

Dies wird zumindest einen Trend erzeugen (my friend).

:) Tetsuo
Antworten
Slater:

@slkcabrio

 
30.07.02 12:33
Reine Aktienfonds müssen 50 % in Aktien investiert sein. Das heiß doch wohl 50 % cash sind möglich. In der Theorie. Normalerweise schwankt die Cashquote zwischen 10 und 0 %.
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pfennig:

Unternehmen bereiten sich jedenfal wohl schon

 
30.07.02 13:22
lange auf härtere Zeiten vor, zumindest die, die nicht
schon lange pleite sind. (Wieviele Läden/Firmen stehen beí
euch leer?, wird das besser oder schlimmer? (vor Ort Indikator:-) ))

Preisverfall, sinkende Margen ...
wenn die Nachfrage mal rückgängig..., stell man sich mal vor
 z.B. bei VW, wenn 100.000 Mal totes Kapital plötzlich auf
 Halde steht...
mit steigender Arbeitslosigkeit sinkende Kaufkraft/Steuereinn...

- Kollaps bei 7Mio Arbeitslosen? in 2 Jahren?
- Untergang in 12 Jahren wenn Benzin 5mal so teuer?

Ob das Ende der "Goldenen Zeiten" in Sichtweite rückt?,
die es ja eh nur in den paar Industrienationen gegeben hat?

Aktien als Langfristanlage = noch Nummer sicher?


 





Gruß pfennig
Antworten
n1608:

Fonds in der Unternehmensform KAGG

 
30.07.02 13:30
dürfen bis zu 49,9% in cash halten. manche tun dies auch. siehe Astra von Franken-Invest, der durch diese strategie 2001 sogar einen wertzuwachs von 6% hatte.
Antworten
Seth Gecko:

Cashquote der Fonds

 
30.07.02 14:04
Das Gerücht, daß momentan viele Fonds hohe Cashreserven halten, ist m.E. falsch. Momentan ist die Cash-Quote der meisten Fonds sehr niedrig. Auch das Gerücht, daß in den letzten Wochen des starken Kursrückganges viele Klein-/Privatanleger ihre Fonds verkauft haben ist falsch. Viel richtiger ist, daß diese in den letzten Wochen mehrheitlich weder zugekauft  noch verkauft haben. Nein, sollte in nächster Zeit viel weitere Liquidität in die Aktienmärkte fließen, wird diese aus anderen Quellen kommen.

cu, seth
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Kritiker:

Sehr interessante Beiträge zur

 
30.07.02 14:41
Börsenlage. Doch die "Sache" hängt heute beträchtlich, denn:
"Der Markt hat immer recht!" - heißt: HATTE!!
Die Empfehlung, sich gut informieren ist an sich schön, doch wenn ich von allen angelogen werde?? Bilanzen ansehen! - auch, wenn die gefälscht und beschönigt sind???
Die Weisheiten in Büchern, die Betrachtung von Charts - ALLES Vergangenheit!
Was sehe ich daraus für morgen - NICHTS!!
Und der Index? Bleibt er gleich, weil sich nichts rührt oder weil 50% rauf gehen und 50% runter??
Vergleiche mit 1929 sind - wie ich schon öfters geschrieben habe - vollkommen fehl am Platz, weil die damalige Lage eine nie wiederkehrende, völlig andere war!  -  Und die Fonds sind wohl fast alle gescheitert, weil ihre Manager nur mit der steigenden Börse zurecht kamen, bei der fallenden total versagt haben.
(Deshalb habe ich heute selbst 1 Depot).
Jedenfalls begrüße ich solche interessanten Beiträge und wünsche mir mehr davon Dankenden Gruß - Kritiker.
Antworten
satyr:

@Kritiker

 
30.07.02 15:13
Du siehst das ganz richtig die Zukunft aus der Vergangenheit ableiten hat schon funktioniert wird aber auf Dauer nicht mehr gehen.Betrachten wir einmal warum die Menschen das versuchen:in die Zukunft schauen der alte Traum ob es die Börse ist oder die private Zukunft wir lechzen danach daß uns einer sagt wie geht es weiter.Eigentlich weiß jeder daß es nicht geht aber wir wollen es glauben.Denn Glauben heißt nicht wissen.Da die Zusammenhänge in Wirtschaft und Politik für kaum jemand durchschaubar ist basteln wir uns unser eigenes Weltbild.
Erstens brauchen wir einer der Schuld ist mal die Juden mal die Ausländer mal bin Laden mal die Banken und das Kapital.
Zweitens In den Zeiten der Krise haben die Propheten Zulauf sei es die Kirche die Esotherik oder die Gurus.
Das wird auf ewige Zeiten so bleiben denn wenn der Mensch begreift daß nicht sicher und alles ungewiss ist was wird er dann tun?
Das ist die zentrale Frage wir werden immer jemand brauchen der uns sagt wo es langgeht weil wir das wollen wir wollen glauben an Grennspan früher an Förtsch an Frick und wie sie alle heissen und hießen.
Ich denke man sollte in Zukunft sich auf nichts verlassen und den Markt als das betrachen was er ist Chaotisch von Gier und Angst getrieben manipuliert und alles andere als real.
Ihr werdet lachen ein gutes Mittel ist die Stimmung einzuatmen alles in Betracht ziehen den Chart die Zahlen die Stimmung einsaugen und dann handeln.
Irrtümmer einsehen korrigieren und weitermachen.
Wie sagte Gordon Gekko in Wallstreet manchmal gewinnt man und manchmal verliert man aber man macht immer weiter.
Gute Diskussion bisher finde ich auch
Antworten
pusherman:

up o.T.

 
28.08.02 09:13
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