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Meldung des Tages: Germanium & Gallium: Ein US-Projekt rückt nach dieser News jetzt in den Fokus – mitten in Nevada

Vorbote für Oktober-Crash: Haus-Blase geplatzt!


Beiträge: 82
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Anti Lemming:

Vielleicht halten die Analysten sich so bedeckt,

 
29.09.05 15:50
weil sie Order haben, zu schweigen, bis ihre Banken in die - noch - bestehende Euphorie hinein ihre Aktien abgeladen und short gegangen sind. Ich glaube kaum, dass die erst öffentlich Panik schüren und dann DANACH verkaufen...
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Kicky:

10,8 Milliarden Falschbuchung!

 
29.09.05 15:56
Sept. 29 (Bloomberg) -- Fannie Mae investigators may need until January to complete a report on as much as $10.8 billion in bookkeeping errors at the government-chartered mortgage finance company, said Warren Rudman, who's heading the probe
quote.bloomberg.com/apps/...&sid=alhWIhfXacgM&refer=news_index
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daxbunny:

puuuh, das ist ne Menge Holz o. T.

 
29.09.05 15:59
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Kicky:

bereits 8 Klagen, jährlich 21% geschrumpft

 
29.09.05 16:08
Fannie Mae has already told investors that it will restate it earnings.
In addition to the accounting irregularities, the company has also been hit with eight classaction lawsuits. It is also the subject of an investigation by the US Securities and Exchange Commission, the market watchdog. Fannie Mae is accused of boosting its earnings to give the false impression that it was growing steadily.
The slump in the share price of America’s largest US home- funding company came after it released figures that its mortgage portfolio had slumped by 27.1 per cent in August, its tenth consecutive monthly decline.
The drop last month followed a 25.3 per cent decline in July. Fannie Mae’s retained portfolio totalled $768.3 billion at the end of August, down from $788.8 billion at the end of July. In the year to date the portfolio has shrunk at an annualised 21.7 per cent rate, as Congress considers legislation to create a stronger regulator for the government-sponsored enterprise.
business.timesonline.co.uk/article/0,,13129-1802254,00.html

Fannie Mae has been pruning its portfolio this year in order to meet the September 30 target for its core capital requirement that has been imposed by the OFHEO.
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wavezocker:

habe eben erst den thread gesehen, wg.

 
29.09.05 16:18
kuruurlaub, ja al, das sind die anzeichen, genau die, noch will sie niemand sehen, aber
ich sehe den dow auch bald unter 10000, hoffe nur, das es der ein oder andere auch sieht


haut das emmi platt  
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lumpensamml.:

Darauf zu spekulieren, dass

 
29.09.05 16:34
die Banken nur abwarten, um die Aktien abzuladen, weil der Crash kommt, ist saugefährlich. Ich neige fast dazu, das vorerst bullisch zu interpretieren. Wenn die Amis bei dieser heiklen Sache schon nicht nervös werden, dann ist auch so schnell kein Kraut gegen die Bullen gewachsen. Wenn die Angelegenheit tatsächlich so schlimm wäre, wären die Amis längst 10% im Minus.

M.E. warten die eher noch auf wirklich gute Nachrichten, um abzuladen. Die Fannie Mae Bombe oder eine andere explodiert dann später und - wie alle Bomben - unerwartet.
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007Bond:

na dann

 
29.09.05 16:52
aber jetzt rein in die PUTS auf den Dollar ... oder CALLS auf den Euro

hm, ggf. darf es denn auch ein PUT auf den DOW sein?
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chartgranate:

super Thread,chapeau !

 
29.09.05 17:31
was heisst das jetzt für uns und unsere Börse hier.Raus aus Gewinnen und bis Ende des Jahres grössere Invests zurückstellen?
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Anti Lemming:

kicky, lumpensammler - Strategie

 
29.09.05 17:33
Kicky: 10,8 Mrd. - das ist die gleiche Größenordnung wie bei Worldcom, die 11 Mrd. falsch verbucht hatten.

Lumpensammler: Man muss ja nicht (aktiv) auf den Crash spekulieren, sprich: Puts kaufen, sondern kann sich defensiv positionieren, indem man, ja nach Risikofreude, sein Depot ausdünnt (z. B.: Finanzwerte verkaufen). Dann beschränkt sich das Risiko darauf, an einer - IMHO unwahrscheinlichen - Hausse nicht teilzuhaben. Dies entspricht meiner Strategie. Ich hab zurzeit keine Aktien, aber auch keine Puts. Ich könnte mir aber vorstellen, dass ich mich über Letzteres noch ärgere - nämlich dann, wenn die Märkte nach Bestätigung der Gerüchte x Prozent tiefer aufmachen...

Dass die Märkte bislang nicht nachgaben, hat IMHO zwei Gründe:

1. Die Sache ist zu heiß, als dass sie an die große Glocke gehängt wird (viele Analysten arbeiten bei Investmentbanken, die bei einem Kollaps von FNM selber in Mitleidenschaft gezogen würden).

2. Die Märkte warten noch auf eine Bestätigung der Gerüchte, die wegen (1) nicht kommt.



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Anti Lemming:

FAZ bestätigt die Gefahren

 
29.09.05 17:57
FAZ (online), 29.9.2005

Immobilienfinanzierer
Aktie von Fannie Mae unter Druck

29. September 2005 Nach einem stetigen Aufwärtstrend in den Jahren 1987 bis 1998 und einer Beharrung auf hohem Niveau in den folgenden Jahren befindet sich die Aktie von Fannie Mae, dem größten amerikanischen Realkreditinstitut, unter Druck.

Das Papier erlitt am Mittwoch mit einem Minus von knapp elf Prozent auf 41,71 Dollar den größten Kurseinbruch seit dem Börsencrash von 1987. Auslöser war ein Bericht von Dow Jones, daß die Ermittler „neue und umfassende Bilanzierungsverstöße” gefunden hätten.
Aktie von Fannie Mae in den verg. Jahren

Am Donnerstag kann sich die Aktie zwar zunächst leicht erholen, aber sie notiert immer noch auf dem niedrigsten Stand seit Juli des Jahres 1997 und hat im laufenden Jahr rund 40 Prozent eingebüßt, nachdem die Aufsichtsbehörden im vergangenen Jahr Bilanzierungsfehler für die vorausgegangen drei Jahre aufgedeckt haben.

Verschleierte Verluste mit fiktiven Kontrakten

Fannie Mae hat möglicherweise so genannte finite Versicherungspolicen erworben, um Verluste zu verschleiern. Das berichtete Dow Jones und beruft sich auf Personen aus dem Umfeld der Ermittlungen. Die Führungskräfte bei dem Hypothekenfinanzierer haben außerdem den Gewinn geschönt, indem sie Vermögenswerte überbewerteten, Kreditverluste zu niedrig ausweisen und Steuergutschriften mißbrauchten, sagt Dow Jones.

„Wenn Fannie Mae finite Versicherungen benutzt hat, um Verluste abzuwälzen, würde das bei den Anlegern erhebliche Besorgnis hervorrufen”, erläutert Edwin Groshans, Analyst bei Fox-Pitt, Kelton Inc. in New York. Die so genannten „Finiten Risikopolicen” liegen im Grenzbereich zwischen Finanzierung und Versicherung und können für die Glättung von Gewinnen mißbraucht werden. Amerikanische Aufsichtsbehörden ermitteln in einigen Fällen ob Käufer, sowohl von anderen Versicherern und Versicherungsnehmer auf der Unternehmensseite, eigentlich günstige Kredite als Versicherungen ausgewiesen haben, um bilanziell besser dazustehen.

Fannie Mae teilte am Mittwoch in einer E-Mail mit, daß sie die jüngste Fassung der Bilanzierungsüberprüfung und „die geschätzten Auswirkungen der wichtigsten Faktoren” im vergangenen Monat an die amerikanische Börsenaufsicht SEC geleitet habe. Corinne Russell, Sprecherin der Aufsichtsbehörde Office of Federal Housing Enterprise Oversight, die für Fannie Mae zuständig ist, wollte keinen Kommentar abgeben.

Fannie Mae wurde 1938 vom Staat ins Leben gerufen, um Baufinanzierung anzubieten. Die beiden Realkreditinstitute Fannie Mae und Freddie Mac vereinen auf sich knapp die Hälfte des amerikanischen Hypothekenmarktes, der auf ein Volumen von 7,6 Billionen Dollar kommt.

Angeschlagener Markt warnt vor optisch günstiger Bewertung

Entsprechend kritisch dürfte die Entwicklung beobachtet werden. Denn nicht nur das Geschäftsgebaren des Unternehmens erregt immer mehr Mißtrauen - Notenbankchef Alan Greenspan verlangt immer wieder, die beiden Unternehmensriesen Fannie Mae und Freddie Mac an der weiteren Expansion zu hindern -, sondern auch der Markt an sich zieht in einem Umfeld steigender Zinsen und deutlich gestiegener Immobilienpreise immer mehr Aufmerksamkeit auf sich. Immerhin konnte er in den vergangenen Jahren als Stütze für die amerikanische Wirtschaft betrachtet werden. Denn viele Leute zogen bei steigenden Werten über Umfinanzierungen Liquidität aus ihren Immobilien und nutzten sie zum Konsum.

Sollte der Markt das nicht mehr hergeben oder sollte er gar schrumpfen, so dürfte das die amerikanische Konjunktur deutlich bremsen. Genau dafür gibt es aber immer mehr Anzeichen. So können sich immer weniger Leute die teurer gewordenen Häuser leisten. Das führt dazu, daß die Absatzerwartungen der Hersteller zurückgehen. Gleichzeitig scheint es für viele immer schwieriger zu werden, die bestehenden Verpflichtungen, die sie im Zusammenhang mit dem Kauf von Immobilien eingegangen sind, zu erfüllen. So dürfte es kaum verwundern, das der Bloomberg Mortgage Reit-Index den mittelfristigen Aufwärtstrend längst durchbrochen hat.


Insgesamt dürfte das die Lage bei Fannie Mae noch erschweren. Denn das Unternehmen hat nicht nur kräftig in der Bilanz gemauschelt, sondern dürfte nun zunehmend auch mit operativen Risiken konfrontiert werden. Mit Kurs-Gewinnverhältnissen von 5,6 und 6,4 auf Basis der Gewinnschätzungen der Analysten scheint das Papier zwar unglaublich günstig zu sein. Allerdings dürfte eine gesunde Portion Optimismus nötig sein, um bei dieser Intransparenz und den bestehenden Risiken hier einzusteigen. Die Risiken dürften bei anderen Unternehmen der Branche ähnlich aussehen.

[Man werfe dazu einen Blick auf den Chart von Bank of America (BAC), die eines der größten Hypotheken-Portfolios unter den Privatbanken hat - A. L.]
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mecano:

glückwunsch zu dem thread

 
29.09.05 18:02
dass FNM den internationalen stock-tvs: cnbc, bloomberg
keine info wert ist, erscheint schon komisch

entweder ist da tatsächlich nichts dran, also bullisch zu werten

oder das ist so schlimm, dass da nur ganz grosse spieler verkauft haben

auf jeden fall sind

die USA Eigenheimezu 90% ohne Eigenkapital gebaut worden

von Richard Haimann (FTD)
Wie viel Eigenkapital benötigt ein Bauherr? Nicht einen Cent, meinen amerikanische Banken. In den USA sind 2004 nach einer Statistik der Immobilienfinanzierungsgesellschaft Fannie Mae neun von zehn Eigenheimen beim Kauf voll finanziert worden.

Der Traum vom Eigenheim ist in den USA auch ohne Eigenkapital realisierbar
    Der Traum vom Eigenheim ist in den USA auch ohne Eigenkapital realisierbar

Häufig werden sogar die Maklercourtage und die weiteren Grunderwerbsnebenkosten per Kredit beglichen. Deutsche Banken verlangen hingegen in aller Regel einen Eigenkapitalanteil von 20 Prozent. Zudem muss der Käufer sämtliche Grunderwerbsnebenkosten selbst tragen. Amerikanische Banken, wie die General Motors Acceptance Corporation Residential Funding (GMAC RFC), bieten hingegen Vollfinanzierungen für deutsche Eigenheimerwerber. Kredite werden bis zu einer Höhe von 120 Prozent des Beleihungswertes vergeben. Damit können Bauherren auch einen Teil der Grunderwerbsnebenkosten finanzieren. GMAC-RFC-Deutschlandchef Matthias Bergmann: "Bei professioneller Risikokontrolle ist die Ausfallgefahr bei Vollfinanzierungen nicht größer als bei Darlehen, die nur 80 Prozent des Kaufpreises umfassen."

Ein geringes Risikoprofil weisen nach amerikanischer Definition keineswegs nur unkündbare Beamte auf. "Hoch qualifizierte junge Menschen mit einer guten Ausbildung haben hervorragende Karriereperspektiven und können auch ohne Eigenkapital eine Finanzierung stemmen", sagt Bergmann.

Entscheidend ist die Bonitätsprüfung

Gehaltserhöhungen sind bei den Krediten eingeplant: Sondertilgungen bis zu fünf Prozent der Darlehenssumme sind pro Jahr möglich, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt. Entscheidend für eine Vollfinanzierung ist die Bonitätsprüfung: "Verbleibt dem Darlehensnehmer nach Abzug der laufenden Raten und der Lebenshaltungskosten ein Einkommensüberschuss von mehr als 250 Euro, gibt es einen Zinsabschlag", erläutert Bergmann.

Beträgt der Überschuss 100 Euro oder weniger, wird ein Zinsaufschlag erhoben. Eine Art Strafgebühr, die in den USA dazu führt, dass sich die Kunden nach einer günstigeren Immobilie umsehen. Angesichts des aktuellen Zinstiefs empfiehlt Bergmann eine Tilgungsrate von mindestens zwei Prozent. Dazu raten auch Verbraucherschützer. "So gibt es keine Probleme, falls die Zinsen zum Zeitpunkt der Anschlussfinanzierung wieder deutlich angestiegen sind", sagt Arno Gottschalk, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Bremen.

Hypothekendarlehen über Internetvertrieb

Nicht nur in der Bonitätsfrage unterscheidet sich das Geschäftsmodell der aus dem Automobilfinanzierungsgeschäft hervorgegangen GM-Tochter von dem deutscher Banken: GMAC RFC unterhält keine Filialen, sondern hat Räume in einem unscheinbaren Bürohaus in Wiesbaden angemietet. Die Hypothekendarlehen werden in erster Linie über Internetvermittler wie Dr. Klein, Interhyp und Planet Home vertrieben.

Darüber hinaus gibt es Kooperationsverträge mit einigen Filialbanken. Alle vergebenen Hypothekendarlehen werden an die internationalen Kapitalmärkte weitergereicht. In den USA hat GMAC RFC Kredite im Gesamtwert von 260 Mrd. $ veräußert. In Deutschland wurde bereits eine erste Tranche aus vergebenen Darlehen für 301,5 Mio. Euro am Kapitalmarkt platziert.

Niederländer ziehen nach

Doch schon formiert sich die Konkurrenz der Amerikaner. Auch die Kreditinstitute ING und Bouwfonds, eine Tochter der ebenfalls niederländischen ABN Amro, bieten über Internetvermittler Vollfinanzierungen ähnlicher Couleur an. "Für junge Familien, die noch kein Eigenkapital ansparen konnten, sind diese Angebote höchst interessant", sagt Thomas Volkmer, Vorstand der Dr. Klein AG.

Wie groß das Wachstum bei Immobilienkrediten ausfällt, zeigen die Zahlen des Baufinanzierers Interhyp. Der Konzern vermittelte im ersten Quartal 2005 Kredite in Höhe von 507 Mio. Euro. Das ist ein Plus von 71 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
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Anti Lemming:

Hab jetzt doch Puts gekauft

 
29.09.05 18:07
auf den SP-500, Basispreis 125 USD, Laufzeitende: 12/2007

Wir haben vermutlich gerade den short-cover-Spike gesehen, auf den Lumpensammler in 31 hinwies.
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Slater:

wenn Du recht behälst, Anti Lemming

 
29.09.05 18:21
hast Du Dir Deinen Namen redlich verdient
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mecano:

morgen wird es sich zeigen, dann muss fnm

 
29.09.05 18:32
siehe:
news.morningstar.com/news/DJ/M09/D29/...NESDJONLINE000790.html
oder
www.faz.net/s/...33BDFC9FDA76AF0C14~ATpl~Ecommon~Scontent.html

also so ganz verschwiegen wird die sache nicht
und

Most Wall Street analysts, and Fannie Mae itself, have indicated recently they believe Fannie Mae is on track to meet the higher minimum capital requirements by Sept. 30. In a statement released late Wednesday, Fannie Mae said that "the company believes we are on track to attain the 30% capital surplus by September 30 in accordance with the Sept. 27, 2004 agreement with OFHEO and as part of our capital restoration plan."
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lumpensamml.:

Nix crash, zuerst mal neues Hoch bei Aktien

 
29.09.05 19:25
aber abwarten, was der Dollar macht. Der scheint aber auch unbeeindruckt zu sein.
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Anti Lemming:

Das Hochschießen

 
29.09.05 19:32
könnte "Window-Dressing" sein. Am 30.9. (Quartalsende) wollen die Fonds gut dastehen, um mit den Auszügen die Anleger bei Laune zu halten. Die Fonds kaufen gern einen Tag vorher, weil Window-Dressing offiziell verboten ist. Außerdem wurden vermutlich viele Shorts auf dem falschen Fuß erwischt, die sich nun eindecken. Ich hab daher extra den "Spike" abgewartet.
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lumpensamml.:

Ich weiß nicht AL, ich glaub da noch nicht so

 
29.09.05 19:40
recht dran. Irgendwann kommt der Tag, und ich vermute heuer auch einen Ausfall der Jahresendrallye, aber ob's nun wirklich ein Riesencrash wird und ob der gerade jetzt kommt, bezweifle ich im Moment noch. Das wäre zu durchsichtig und die Kurse sprechen noch eine andere Sprache.

Meine Vermutung liegt eher bei 1260 bis knapp 1300 im SPX und ab da monatelang abwärts bis knapp unter 1.000. Aber das vermute ich auch schon seit Ewigkeiten und die Amis kommen einfach nicht in die Pötte.
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Anti Lemming:

Lumpensammler: SP-500-Chart

 
29.09.05 20:10
Stimmt, 1260 bis 1300 wäre die "klassische" Wende-Zone. Es könnte aber auch sein, dass 1250 im August/September ein Doppel-Top darstellte und wir jetzt bei 1230 die rechte Schulter sehen. Fundamental sprechen dafür: die Hurrikan- und Flutschäden, das damit verbundene Hochschießen der Arbeitslosigkeit und der Wachstums-Rückgang, die Luft ablassende Haus-Blase, die hohe Verbraucher- und Staats-Verschuldung, die nachlassende Kaufkraft, die Fannie-Mae Probleme, die Gold-Rallye - und vor allem das teure Öl und das teure Gas. Die Energiepreise dürften letztlich entscheiden, wohin die weitere Reise geht.

Weiterhin gibt es die von Dir schon im Euro-Long-Thread aufgezeigte Divergenz zwischen dem SP-500 und dem SP-Financials: Der Finanz-Sektor des SP-500 fällt seit Sommer kontinuierlich. Finanzwerte aber sind die Achillesferse des SP-500 - vergleichbar den Halbleitern in der Nasdaq. Offenbar werden schon länger Banken-Probleme befürchtet. FNM könnte den Skeptikern nun Recht geben.


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Vorbote für Oktober-Crash: Haus-Blase geplatzt! 16342
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lumpensamml.:

SPX-chart langfristig

 
29.09.05 20:26
Das ist gut möglich, AL, und ich stimme in jedem Punkt zu. Die einzige Frage ist: Wieso gerade jetzt, wenn es so offensichtlich ist? So etwas passiert, wenn alle bullisch sind. Deshalb vermute ich die knapp 1300. Das wäre der Wellenabschluß der langfristigen Abwärtswelle (eine 2. könnte folgen) und zugleich wären dabei durch das neue Hoch und den Ausbruch aus dem Keil mehrere Kaufsignale generiert worden. Da könnte man schön abladen.
(Verkleinert auf 43%) vergrößern
Vorbote für Oktober-Crash: Haus-Blase geplatzt! 16345
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Anti Lemming:

65 % Bullen zu 20 % Bären

 
29.09.05 20:55
Du hast Recht, Lumpensammler, wenn Du schreibst, dass es jetzt (zu) offensichtlich ist - darin liegt bestimmt eine Gefahr für "Shorter".

Allerdings ist die Stimmung schon recht bullisch: Nach der neueste Umfrage von
Börse-Online gibt es 65 % Bullen (24 % mehr als in der Vorwoche) und 20 % Bären (19 % weniger als in der Vorwoche). Das wiederum halte ICH für eher bärisch.


Bull-Bear-Index vom 29. September 2005

Bullish: 65 Prozent
gegenüber Vorwoche: + 24 Prozentpunkte


Bearish: 20 Prozent
gegenüber Vorwoche: - 19 Prozentpunkte

Neutral: 15 Prozent
gegenüber Vorwoche: - 5 Prozentpunkte  
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lumpensamml.:

Ja, die Anleger im Dax

 
30.09.05 00:35

sind genauso sprunghaft wie der Index selbst. Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt, das schlägt fast wöchentlich um. Die Amis sind hier konstanter und wesentlich weniger bullish. Dem 45%igen Bullenüberschuss im Dax stehen dort nur 27% gegenüber. Für die notorischen Optimisten in USA eher normal als überschwänglich.

Market Sentiment vs. S&P 500

Vorbote für Oktober-Crash: Haus-Blase geplatzt! 2141598
WeekBullish Advisors -
Bearish Advisors
09/01/0523.8%  Vorbote für Oktober-Crash: Haus-Blase geplatzt! 2141598
09/08/0524.0%  Vorbote für Oktober-Crash: Haus-Blase geplatzt! 2141598
09/15/0526.6%  Vorbote für Oktober-Crash: Haus-Blase geplatzt! 2141598
09/22/0528.8%  Vorbote für Oktober-Crash: Haus-Blase geplatzt! 2141598
09/29/0526.6%  Vorbote für Oktober-Crash: Haus-Blase geplatzt! 2141598

Vorbote für Oktober-Crash: Haus-Blase geplatzt! 2141598

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Anti Lemming:

Fanron

 
01.10.05 12:18
Fannie Mae hat sich wieder etwas (technisch) erholt auf 44,80 USD, nachdem die Aktie - als Reaktion auf die Meldung des des Jones Newswire - von 46 auf 41 USD abgestürzt war. Im Januar 2004 stand die Aktie noch bei 80 USD und galt als "sicherer Hafen" für Value-Investoren.

Ähnlich dürfte es im US-Housing-Markt laufen: kein Crash-artiger Zusammenbruch, sondern ein langsames "Salami-Scheiben"-Sterben. Die Aktien der Home-Builder und Baumärkte (Home Depot, Pulte, Toll Brothers, Centex) haben die zu erwartende Negativ-Tendenz bereits vorweggenommen. Nach jahrelangem Anstieg fielen deren Kurse in den letzten zwei Monaten um 10 bis 20 Prozent. Die bekannteste, Home Depot, fiel 15 % - von 44 auf 38 USD.

Der Artikel unten beschreibt, dass viele US-Konsumenten ihr Haus als ATM (automated teller machine = Geldautomat) missbraucht haben. Statt zum Geldautomaten zu gehen, haben sie immer neue Hypothekenkredite auf ihr Haus aufgenommen, dessen Beleihungswert sich in der Blase ja ständig erhöhte. Außerdem machten viele Geld mit "Appartment-Flipping", heute für 200.000 USD gekauft, nächste Woche für 210.000 USD an den Nächstdümmeren weiterverkauft. Es ist klar, dass diese Blase, wie alle anderen der Investment-Historie, auf Dauer nicht haltbar ist - zumal wenn die Fed weiter unerbittlich die Zinsen erhöht. Bereits jetzt zeigt sich ein Überangebot: Die Zahl der zum Verkauf stehenden Immobilien ist auf dem höchsten Stand seit Juni 2000.

Verwundern kann das kaum. Der US-Konsument - bar jeglicher Ersparnisse (die Sparquote ist negativ) - ist ohnehin schon stark durch die hohen Öl-Preise gebeutelt. Rohöl stieg im letzten Quartal um 13 %, Benzin um 44 %. Hinzu kommen die hohen Gas-Preis, die sich seit Juli von 8 auf 14 Dollar fast verdoppelt haben. Rund drei Viertel aller Häuser in den USA werden mit Gas beheizt - und im Norden ist es Winter bitterkalt (-25 Grad C.). Dass dies auf die Konsumfreude durchschlägt, zeigten die gestrigen Zahlen: Die Konsumausgaben (personal spending) sanken im August auf -0,5 %, erwartet war -0,1 %. Gleichzeitig sanken die verfügbaren Einkommen um 0,1 %.

Am stärksten bekamen dieses Jahr die großen US-Autofirmen die Kaufzurückhaltung zu spüren. Sie sitzen auf riesigen Halden unverkäuflicher Karossen, einige bieten ihre Ware bereits zu "Werks-Preisen" (Mitarbeiter-Konditionen) an. Geld verdient wird so natürlich nicht, und die Ratings-Downgrades von Ford- und GM-Anleihen auf "Ramsch"-Status - allein GM hat für 300 Milliarden USD Anleihen ausstehen - waren somit fast zwangsläufig. Drohende Defaults auf dem Coporate Bond Markt sind - neben den Mauscheleien von Fannie Mae - die zweite Achillesferse der US-Finanzwirtschaft.

Dass die Hurrikane der US-Wirtschaft nun (in einer Art "Nachkriegs-Effekt") auf die Sprünge helfen, halte ich für mehr als fraglich. Ich gehe davon aus, dass viele Unternehmen ihre Gewinnwarnungen infolge der Hurrikane für die Zeit nach dem Quartalsende aufgehoben haben. Nächste Woche wird da wohl mehr zu hören sein. Auch das ist eine Art von "Window-Dressing", wie es die großen Fonds Ende September betrieben haben, um die Kurse ihrer Depotwerte rechtzeitig vor dem Quartalsabschluss-Bericht hochzupushen - erkennbar daran, dass sowohl an der Nasdaq wie an der NYSE die jüngsten Anstiege mit Volumenrückgängen einhergingen.

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Der folgende Artikel ist von Bill Fleckenstein (ein bekannter Perma-Bär, der auch schon oft falsch lag, OBWOHL seine Argumente zutrafen - er gibt das im Text selber zu)


Contrarian Chronicles
The stock market: All risk and no reward
MSN Money, 26. Sept. 2005

A number of big economic problems are coming together -- from the tapped-out consumer and the effects of Katrina and Rita to the fizzling of the housing ATM. They all add up to trouble.

By Bill Fleckenstein

I think the stock market -- as well as the economy and housing market -- is on the verge of very serious trouble. In fact, I chose to do a fair amount of short-selling last week because I have a hard time seeing how the market can mount any sort of serious rally (though, of course, that doesn't mean I won't be wrong).

The consumer is in terrible shape. We all know that the savings rate in this country is essentially negative, and we know that folks have been living off the housing ATM. (As I put it in my April 16, 2004, daily column: "Many folks think they have found free money as their house becomes an ATM [Geldautomat, A. L.] every time they refinance.") Meantime, as I have been saying, a cogent argument could be made that the housing ATM is in the process of conking out.

Furthermore, the consumer faces some serious headwinds this fall: Not only are gasoline prices up a ton, but so are prices for heating oil and natural gas. Combine that with the prospective rise in 1) minimum credit-card payments and 2) the adjustable rate on credit cards and many mortgages, and you have the recipe for a decent-sized squeeze.

In addition, there is the matter of consumer confidence, which, based on multiple surveys, is plunging at a pretty rapid rate. Further undermining confidence, I believe, is the war in Iraq and the deteriorating situation in Iran, which have helped cause President Bush's low approval rating. (Low approval ratings are historically bearish.) In any case, with all these factors going against consumers, they can easily decide to pull in their horns -- thereby precipitating and reinforcing a decline in economic activity.

Pining for the 'P' word from the Fed

Heading into last week's Federal Reserve's Federal Open Market Committee meeting, I'd thought that the Fed would hike rates and take out its "measured" language, which might have allowed the market to bounce for a limited amount of time. But apparently, the Fed thinks the economy is in better shape than I do. (I believe that this Fed will be wrong at every inflection point, which bolsters my view that the economy is headed for trouble soon.)

Nevertheless, it will be hard for ignore-the-bad-news bulls to decide that weakness is now good when the Fed has yet to float the trial balloon about how it might be ready to pause. So, weakness will be bad, and strength may not really help.

Yonder lies yield-curve blunder

Not long ago, I suggested that we might see problems in the financial arena, due in part to the flat yield curve. I think that the recent disappointing earnings reports from a raft of financial companies like Marshall & Ilsley (MI, news, msgs), Fifth Third Bancorp (FITB, news, msgs), Commerce Bancorp (CBH, news, msgs) and Annaly Mortgage (NLY, news, msgs) show that the flat yield curve is biting. Of course, many financial companies have the ability to be clever with their accounting, so perhaps they'll be able to postpone the day of reckoning for a bit longer.

But I think the chance for serious disappointment in the financial sector is quite possible. In addition I think that any companies with back-end-loaded quarters (i.e., companies that do most of their business toward the end of the quarter, as often applies to many of them) will be affected by the disruptions caused by Hurricane Katrina and now Hurricane Rita...

Dancing at the precipice

When I look at the situation, it seems to me that the stock market is all risk and no reward. We've got a tremendously lopsided environment, where, despite the litany of problems just discussed, confidence among the other-people's-money contingent (fund managers, etc.) still reigns supreme, as measured by the Chicago Board Options Exchange Volatility Index ($VIX.X, news, msgs), aka the VIX, and the low cash levels of mutual funds.

It's no secret that hedge funds have been selling volatility. It's also no secret that we've got a huge derivatives structure built up in the financial system. Inherent in that combination is a ticking time bomb, such that when the market and the financial system begin to have problems, they could grow and spread rapidly. Basically, via all this volatility-selling, we've created the same sort of environment that preceded the 1987 stock-market crash.

To sum up: It seems extraordinarily unlikely that the market can make any material progress to the upside. Yet, there are lots of reasons to believe that the downside could turn nasty -- and quickly -- once "it" starts.


Bill Fleckenstein is president of Fleckenstein Capital, which manages a hedge fund based in Seattle. He also writes a daily Market Rap column on his Fleckenstein Capital Web site. His investment positions can change at any time. Under no circumstances does the information in this column represent a recommendation to buy, sell or hold any security. The views and opinions expressed in Bill Fleckenstein's columns are his own and not necessarily those of CNBC or MSN Money. At the time of publication, Fleckenstein did not own or control shares of companies mentioned in this column.

moneycentral.msn.com/content/P127481.asp
(Verkleinert auf 96%) vergrößern
Vorbote für Oktober-Crash: Haus-Blase geplatzt! 16452
Antworten
depotente:

ist wohl was im busch ..

 
01.10.05 13:25
ich beobachte schon seit geraumer zeit die deutsche depfa bank, die auch eine hypothekenbank beinhaltet, nach analysten eine der günstigsten mdax-werte. aber die aktie kommt nicht in schwung. könnte hier auch ein zusammenhang sein, und die "kursmacher" mit den background-info´s bezgl. fannie mae erstmal abwarten?
grüße ente
Antworten
Anti Lemming:

Zeitbombe "Derivate" - ein 8,4-Billionen-Markt

 
01.10.05 13:33
In den USA gibt es Kredit-Derivate über 8,4 Billionen [engl. "trillion"] Dollar (underlying) - fast soviel wie die gesamte Geldmenge M3 der USA (9,9 Billionen Dollar).

Der folgende Artikel zeigt sehr schön, welche Risiken damit verbunden sind - am Beispiel der Airline-Industrie. Unten in ROT/unterstrichen ein Bezug zu Fannie Mae.

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Jubak's Journal
MSN money, 30.9.05

Airlines and the epidemic of risk

Take a look at how broke airlines buy expensive airplanes, and you learn a little about derivatives and the risk that is endangering global markets.

By Jim Jubak

Like a broken record, Federal Reserve Chairman Alan Greenspan goes on and on about risk. Too many borrowers, lenders, consumers, bankers, bond investors, stock investors, hedge funds and pension funds are taking on more risk than they should. And the end, when it comes, won't be pretty.

To understand this epidemic of risk, why it is such a danger to the global financial markets -- and us -- and why the Fed can't do much about it except jawbone, you can try to master the details of the $8.4 trillion market for something called credit derivatives. Or you can answer one simple question about the airline industry.

The question: So how do these guys keep buying planes?

You'd figure that with four major U.S. airlines in bankruptcy, the two big plane makers would see some drop-off in sales. But no. Even though its customers in the global airline industry are on schedule to lose $8 billion this year, both Boeing (BA, news, msgs) and Airbus are headed toward what could be a record year.

The airlines are bleeding red ink, so they don't have the cash to buy planes. And why would anybody in their right minds lend money to an industry that lost billions this year, will lose more next year and, in its history, has lost more money than it has made? (The $40 billion the U.S. airline industry is projected to have lost from 2001 to 2005 more than wipes out the $18 billion it earnings from 1938 through 2000.)

Answer that and you'll be a long way toward understanding why investors who believe the Fed can guarantee the safety of the financial system are fooling themselves.
And why so many investors and lenders -- from banks to insurance companies to pension funds to Wall Street investment houses to hedge funds -- are taking on more risk than is good for them.

Delta swings the axe

Let's get the conventional business-type answers out of the way quickly. Folks aren't lending the airlines -- particularly the U.S. airlines -- money because the carriers have come up with brilliant strategies for cutting costs and making higher profits. Or because they've figured out new sources of long-term profit.

Take a look at the plan that Delta Air Lines (DAL, news, msgs) outlined when it filed for bankruptcy protection on Sept. 14. It's more of the medicine that hasn't worked so far: pay cuts of up to 15% for workers and executives, and massive layoffs.

Fewer and less-well-paid workers will handle a smaller and simpler route system and fleet. Delta will reduce its domestic seat capacity by 15% to 20%, while adding 25% to its capacity on international routes for a net drop of about 7% to 10% in capacity. And the company will use bankruptcy proceedings to reduce the number of different kinds of planes that it flies to seven from the current 11.

Even before its bankruptcy filing, Delta had cut the cost -- excluding fuel -- of flying one seat one mile to the lowest among major carriers.

See the problem? Low cost -- if you exclude fuel.
Lowest cost among the majors -- when the price competition is coming from new low-cost, few-frills airlines. Fewer types of planes in the fleet -- but still seven, compared to the one in the Southwest Airlines (LUV, news, msgs) fleet. Less domestic capacity -- but a still-unwieldy route system that combines hubs and point-to-point flights. Growth to come from international routes where low-fare airlines have little presence -- for now.

Nothing here is a permanent fix. And if Delta's plan works, AMR Corp.'s (AMR, news, msgs) American Airlines, and Continental Airlines (CAL, news, msgs) will almost certainly have to file for bankruptcy in order to compete.

Unlikely lessors

Here's where the airline bankruptcy story intersects with Alan Greenspan's worries about too much risk-taking by investors.

Thanks to the Delta bankruptcy filing (and those of Northwest and UAL and US Airways Group (UAIRQ, news, msgs), we now know some of the names of companies willing to lend companies with these track records and balance sheets money for planes. Delta, like most airlines these days, doesn't actually buy its planes; it leases them. Third parties put up the purchase price and then get a stream of cash payments (and tax breaks from depreciation) -- unless the airline can't pay, of course -- over the life of the lease.

A number of companies that lent money to Delta this way have told investors to expect a hit to earnings if they have to write down the value of these leases. The list includes some surprising names. On Sept. 14, Walt Disney Co. (DIS, news, msgs) said it might have to write off $100 million in Delta leases. Other companies issuing similar warnings include Electronic Data Systems (EDS, news, msgs), with $26 million at stake, and AT&T (T, news, msgs), with $71 million.


These are old-fashioned leases. Disney's investment dates back to the early 1990s, the company says, and Electronic Data Systems made its investment in 1988. Kind of quaint, actually. These lease deals date back to a time when airlines actually made money, and the companies have had a good ride out of the investments. It's too bad that the leases finally didn't work out. You pays your money and you takes your chances.

Risk, sliced and diced

Well, at least you used to. Instead of these old-fashioned relatively straightforward leases, airlines these days rely on something called "enhanced equipment trust certificates." These are bonds, backed by pools of aircraft.

Any single bond issuance is divided into what are called tranches. Often, individual tranches come with different yields and different risk profiles. Specific investors can pick through the tranches to find one that matches their demand for yield and their tolerance for risk.

But the change from something as old-fashioned as a lease on an actual airplane to a derivative that represents a share of a pool of aircraft doesn't stop there. In the old days an investor like Disney was stuck with the risk of the investment it had just made. Today the investor in enhanced equipment trust certificates can sell part of that risk to another investor.

That's done with another derivative called a collateralized debt obligation, or CDO. The buyer of a CDO is buying insurance against Delta or any other debtor defaulting on its obligations. The seller of the CDO is hoping that the debtor will not default and that the seller will be able to pocket the price of the CDO.


And you can sell a CDO if your risk tolerance changes, then buy another to fit your current needs.

Once upon a time, this was a tiny market, with banks arranging these contracts for a large investor such as an insurance company. Now, banks such as JP Morgan Chase (JPM, news, msgs) or Citibank (C, news, msgs) create CDOs for a wide range of investors. And those investors then trade these CDOs with each other, as they're estimation or appetite for risk changes. Today there are $8.4 trillion (yes, that's trillion with a T) in credit derivative contracts outstanding. That's up from just $919 billion at the end of 2001.

Passing the buck

What are the takeaways here?

-> First, note that this is a huge financial market -- and the market for credit derivatives is just one part of the much larger market for derivatives of all kinds. For reference, the entire U.S. money supply (measured by M3, the widest definition of money) at the end of August was $9.9 trillion. The size of the credit derivatives market as of end of June 2005 was $12.4 trillion, up 128% in a year, according to the International Swaps and Derivatives Association. It's no wonder that the Federal Reserve has less clout than it did when this derivative money supply was a mere $919 billion.

-> Second, note what the credit derivatives market actually buys and sells: risk. Want a little more risk? Sell a contract guaranteeing someone else against default. Less risk? Buy a contract guaranteeing you against loss.

-> Third, note how this market changes the way that an investor treats risk. In the old days, Disney, or the bank or insurer that put together the lease, did due diligence on the creditworthiness of the airline making the lease payment. Getting that creditworthiness right was all that guaranteed you against loss, and you made sure that you were getting paid enough to compensate for the risk you were taking.

Now, thanks to derivatives, investors have a second kind of guarantee: they can buy insurance against the default of the bond issuer. Now that doesn't mean that all companies that buy and sell in the credit derivatives have stopped doing due diligence. But the ability to buy and sell risk is a powerful incentive to stop worrying about the fundamental risk of the original creditor. This is going on right now in the home mortgage and home-equity loan market. Some of the biggest mortgage lenders continue to offer interest-only or other risky mortgages to customers with marginal credit and then shed that risk by packaging the loans and selling them to investors who, in turn, sell their risk in the derivatives market.

The no-worries worry

In this system, no one really needs to worry about the risk of the loan they've made, the mortgage they've extended or the bond they've bought. They can lay off that risk on someone else -- for a price -- in the derivatives market.

The problem, of course, is that this system only works until it doesn't. Because derivative contracts are frequently bought and sold by the original purchaser, it's hard to tell who is now guaranteeing whom against loss. That's not a minor point if a big debtor goes into default and the guarantor doesn't have deep pockets to pay out on the guarantee.
The derivatives market is not very efficient -- in June there was a backlog of 13 days before trades were completed, according to the International Swaps and Derivatives Association. Nor is it transparent -- since derivative contracts are still relatively hand-crafted it is hard to price them. So the market is not very good at detecting and pricing imbalances.

The greatest danger is a very human one: complacency. Since the derivatives market lets investors control risk, they stop worrying about taking on more risk. And that, as we all know from experience, creates an accident just waiting to happen. Which is exactly what Alan Greenspan is worried about.
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Anti Lemming:

@depotente

 
01.10.05 13:41
Der Kurs der Depfa hat sich seit 2002 verfünffacht (ex-Split), da ist jetzt erstmal die Luft für weitere Anstiege raus. Die Depfa macht in Staatsfinanzierung - ein Sektor, in dem das Default-Risiko sehr klein ist. Ihre Hypotheken-Sparte hat sie, ebenfalls 2002, als "Aareal Bank" ausgegliedert, die jetzt als separate Aktie im MDAX notiert.
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