Zur Abwechslung gibt es dann auch mal wieder gute Nachrichten. Einige haben es bereits geschrieben, nachfolgend aber noch ein kleines, feines Detail:
"Kanzler Friedrich Merz bekräftige am Montag, ein Bundesgesetz gegen Enteignungen rasch umsetzen zu wollen. „Wir haben die ersten Textentwürfe vorliegen, in der Koalition zwischen Justizministerium und Innenministerium abgestimmt, wir werden das Gesetzgebungsvorhaben voranbringen“, sagt er zu Plänen, die Verstaatlichung von Wohnungsbaukonzernen zu untersagen. „Es geht vor allem darum, an die internationalen Investoren eine klare Botschaft zu senden, die da lautet: Es gibt in Deutschland keine Enteignungen von privatem Eigentum.“"
www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/...en/100256077.html
Zwar hat man seit seiner Ankündigung Anfang Juli zu diesem Thema nichts mehr seitens der Regierung gehört, allerdings gibt es wohl schon den ersten Textentwurf eines Gesetzes, der zwischen Justizministerium und Innenministerium abgestimmt wird.
Unbeschadet meiner vorherigen Ausführungen zu diesem Thema, dürfte die Sache spätestens mit der Verabschiedung des Gesetzes vom Tisch sein.
Vermutlich wird das Gesetz, trotz hoher Hürden, eine Restchance auf Vergesellschaftung, dann aber zum Verkehrswert bzw. Marktwert belassen. Dagegen hätte ich auch überhaupt nichts einzuwenden. Gerne darf der Berliner Senat dann die Wohnungen zum Buchwert von 23,5 mrd Euro haben, wenn er kann, was er nicht kann.
Vonovia hätte damit schlagartig die Hälfte seiner Schulden reduziert und nen LTV von rund 23 Prozent. Damit stünde als Kursziel der NTA pro Aktie von rund 46 Euro.
Hätte jemand was dagegen ?