SEC-Regel treibt Bitcoin über 85.000 US-Dollar

Pascal Grunow Pascal Grunow
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Pascal Grunow war bereits drei Jahre lang als Werkstudent in der Redaktion von BörsenNEWS tätig und ist heute Teil der Redaktion von Wallstreet-Online. Sein Schwerpunkt liegt vor allem auf Kryptothemen, bei denen er aktuelle Marktbewegungen und Trends rund um digitale Währungen aufbereitet. 

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Eine goldene Bitcoin-Münze.
© bodnarchuk/iStock Editorial / Getty Images Plus/Getty Images www.gettyimages.de
Bitcoin übersteigt die 85.000 US-Dollar. Eine neue Regel der SEC für tokenisierte Aktien und starke ETF-Zuflüsse treiben den Kurs an.
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Bitcoin setzt seine Erholung zu Wochenbeginn fort. Am Montagnachmittag notiert die weltweit größte Kryptowährung über 85.000 US-Dollar und damit 5,4 Prozent im Plus. Rückenwind liefern regulatorische Signale aus den USA sowie eine kräftige Nachfrage nach Bitcoin-ETFs zum Ende der vergangenen Handelswoche.

SEC übernimmt nach Scheitern des Clarity Act die Initiative

Bereits am Freitag hatte Bitcoin deutlich an Fahrt aufgenommen. Der Kurs stieg um mehr als sechs Prozent von 76.240 auf 81.102 US-Dollar. Damit gelang der Kryptowährung die Rückkehr über die psychologisch wichtige Marke von 80.000 US-Dollar.

Nachdem der Clarity Act im US-Senat nicht die erforderliche Mehrheit für das weitere Verfahren erhielt, richtet die Kryptobranche ihren Blick verstärkt auf die Aufsichtsbehörden SEC und CFTC.

Werte aus dem Artikel:
Bitcoin 83.578,200 +0,13%

SEC-Chef Paul Atkins reagierte auf das Scheitern des Clarity Act mit einer neuen regulatorischen Initiative. Die angekündigte Ausnahmeregelung soll unter anderem den Weg für den Handel tokenisierter US-Aktien über Blockchain-Infrastrukturen ebnen.

Damit könnte sich das regulatorische Zentrum der US-Kryptopolitik zumindest kurzfristig vom Kongress zu SEC und CFTC verschieben. Auch die CFTC arbeitet an weiteren Regeln für den Kryptomarkt.

433 Millionen US-Dollar fließen an einem einzigen Tag in Bitcoin-ETFs

Zusätzlichen Schub erhielt Bitcoin durch die Entwicklung bei den US-amerikanischen Spot-ETFs. Allein am Freitag flossen netto rund 433 Millionen US-Dollar in börsengehandelte Bitcoin-Produkte. Dadurch retteten die Fonds die Woche noch knapp ins Plus.

Unter dem Strich standen für die Woche bis zum 18. September Nettozuflüsse von 6,2 Millionen US-Dollar. Eine Woche zuvor waren noch Abflüsse von 462,7 Millionen US-Dollar verzeichnet worden.

Nach 160 Millionen US-Dollar Zufluss am Montag hatten Anleger am Dienstag 450,3 Millionen und am Mittwoch weitere 296 Millionen US-Dollar abgezogen. Am Donnerstag kamen zwar 159,5 Millionen US-Dollar zurück, doch erst die starken Freitagszuflüsse drehten die Wochenbilanz ins Positive.

20.09.26 - ARIVA.DE Redaktion

Ethereum-ETFs können nicht mithalten

Bei Ethereum zeigte sich ein anderes Bild. Zwar flossen am Freitag ebenfalls 143,8 Millionen US-Dollar in die Spot-ETFs, auf Wochensicht blieben jedoch Nettoabflüsse von 140 Millionen US-Dollar.

Damit endete eine Serie von vier positiven Wochen, in denen Ethereum-ETFs zusammen etwa 1,94 Milliarden US-Dollar eingesammelt hatten.


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