Aktien-Kurssprung über Nacht: Diese News heizt Anleger an

Nicolas Ebert Nicolas Ebert
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Nicolas Ebert steht für kompakte Nachrichten mit einem sicheren Gespür für relevante Marktthemen. Nach über 6 Jahren für wallstreetONLINE und ariva.de im Einsatz fühlt sich der Berliner in der Finanzwelt wie zu Hause. Seine Inhalte reichen querbeet von Value-Titeln und den Märkten in Asien über die US Big-Techs bis hin zu aktuellen Top-Performern auf dem globalen Börsenparkett. So entstehen informative News, die Anlegern echten Halt geben.

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Paramount und Kalifornien verhandeln über Strafen, den Verkauf von Miramax und die Zukunft von CNN. Während die Aktie von Warner Bros. Discovery durch die Decke geht, ist der 110-Milliarden-Deal noch lange nicht sicher.
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Paramount Skydance und die kalifornische Justiz nähern sich einer Einigung im Streit um die 110 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme von Warner Bros. Discovery. Die Börse reagierte bereits: Die Aktie von Warner Bros. Discovery sprang am Montag vorbörslich um sieben Prozent auf 29,75 US-Dollar.

Im Zentrum der Gespräche steht Paramounts Zusage an die Kinoketten, künftig mindestens 30 Filme pro Jahr in die Lichtspielhäuser zu bringen. Laut mit den Gesprächen vertrauten Personen soll der Vergleich eine Strafe von 30 Millionen US-Dollar für jeden fehlenden Film vorsehen, im Wiederholungsfall droht sogar der Verkauf der Beteiligung am Studio Miramax.

Kaliforniens Generalstaatsanwalt Rob Bonta, der die Klage der zwölf demokratisch geführten Bundesstaaten anführt, hatte solche Auflagen bislang als schwer durchsetzbar kritisiert.

Die Koalition der klagenden Staaten ist dabei uneins: Während Bonta auf eine Einigung drängt, verlangt New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James zusätzliche Schutzmaßnahmen für die Beschäftigten. Connecticuts Generalstaatsanwalt William Tong pocht auf die redaktionelle Unabhängigkeit von CNN und CBS News. Kommt keine Einigung zustande, drohtim März ein Prozess vor einem kalifornischen Gericht.

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Auf dem Tisch liegen zudem eine Investition von rund 1,5 Milliarden US-Dollar in die Filmproduktion in Kalifornien sowie ein unabhängiges Gremium zur Überwachung von CNN anstelle eines Verkaufs des Senders, was einigen Bundesstaaten allerdings nicht weit genug geht.

Zu den laufenden Verhandlungen wollte sich keine Partei offiziell äußern. "Mögliche Vergleichsverhandlungen sind vertraulich. Wir können weder bestätigen noch dementieren, ob Vergleichsverhandlungen stattfinden oder wie deren angeblicher Inhalt aussieht", erklärte ein Sprecher der kalifornischen Generalstaatsanwaltschaft gegenüber Reuters. Für Paramount-Chef David Ellison steht dabei die Zukunft seines Unternehmens auf dem Spiel.


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