Hätte vonovia die Wertberichtigungen nicht vorgenommen, dann wäre das LTV unter 40%.
Je höher das LTV ist desto besser der Hebel.
Die Mieterhöhungen der nächsten Jahre sind bei der geringen Neubautätigkeit vorprogrammiert.
Vonovia sollte meiner Meinung den Shortsellern mal ein wenig Respekt einflössen. Bis jetzt brauchten die keine Angst haben.
Ausserdem könnte vonovia mit Aktien eine weitere Übernahme finanzieren
Der aktuelle Wert von unter 50 ist jetzt absolut nicht hoch. Man darf davon ausgehen, dass die einzelnen Vonovia Immobilien im Retail deutlich über Buchwert veräußert werden könnten. Das ist zwar bei einer Portfolio-Veräußerung anders, allerdings kenne ich kein Haus von Vonovia in u.a. Tübingen, Stuttgart, Frankfurt oder Göttingen, das ich nicht für den Buchwert von 2,x k pro qm mit Handkuss nehmen würde. Bisschen Pinsel, teilen nach WEG und für das doppelte scheibchenweise verkaufen. Natürlich muss beachtet werden, dass Vonovia laut Anleihebedingungen einen LTV von unter 60 schuldet. Das ist nicht verrückbar.
Wir haben im Portfolio ungefähr ein LTV von 70 Prozent. Da spielt ein gewisser Hebel natürlich eine Rolle. Allerdings sind wir keine Aktiengesellschaft und finanzieren uns auch nicht durch Anleihen. Jetzt kann sich an der Stelle jeder Vermieter mit einem etwas größeren Bestand mal überlegen, ob er denn ein LTV wie Vonovia von 47,9 Prozent hat. Ich denke, das haben die wenigsten.
Allerdings sind unsere Zinsen auch noch ein halbes Jahrzehnt fest. Bzw. konnten wir von Anfang an aufgrund der Zinsfestschreibung von 1 bis 2 Jahrzehnten auch einen ganz anderen Hebel anwenden.
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