Alle die von Dividende reduzieren, streichen reden besitzen in Wirklichkeit keine Aktien, oder setzen auf fallende Kurse.
@Goldprospekt. Die Bruttorendite von 3,6% bezieht sich auf den Buchwert. Da wir unter 0,5 notieren, kann jeder sehen das der Markt das bereits voll eingepreist hat. Man kann also sagen, das wir bei 7,2% stehen. Natürlich könnte Vonovia jetzt die Bewertung der Immobilien drastisch kürzen, sagen wir mal um 90%. Dann wäre die Rendite über 30%. Der Verlust hätte NULL Auswirkung auf den Cashflow oder das FFO. Natürlich belässt Vonovia die Bewertungen in der Nähe der Werte die bei Verkauf erzielt werden.
Ich denke das die Bruttorendite dieses Jahr deutlich steigen wird. Es werden sich nur die Zinskosten für maximal 11% der Gesamtschulden erhöhen. Die Mieten werden sich aber für den gesamten Bestand erhöhen. Mieteinnahmen 2022 =3,170 Milliarden. Bonds siehe Seite 42.
Bei 2% Mieterhöhung 3,230
Diese 60 Millionen decken voll die Mehrkosten für erhöhte Zinsen bei Anleihen ab
Grob kalkuliert:
400 0,125 =20 Millionen
391 0,875 = 16 Millionen
351 0,0% = 17,5 Millionen
250 4,58 = 3,0 Millionen
876 2,75 = 24 Millionen
2,043 Milliarden Gesamte Anleihen fällig 2023
62,5 Millionen mehr an Zinsbelastung bei 5%
Dazu kommen noch rund 1,4 Milliarden an Krediten von Banken. Kalkuliere da noch mal 40 Millionen Mehrkosten.
Wichtig zu erwähnen, diese Mehrkosten werden mehr als kompensiert durch die Halbierung der Dividende. Für 2021 wurden 776 Millionen für Dividende ausgegeben. Die Schulden wurden in 2022 um fast 2 Milliarden reduziert. Siehe Seite 21. Auch dieses Jahr wird bestimmt weiter reduziert.
Am besten mal ganz langsam komplett durchlesen.
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