BYD hat das Ziel, bis 2030 größter E-Autoanbieter in Europa - mit 10% Marktanteil - zu werden.
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... Mit 240.000 exportierten Fahrzeugen 2023 ist BYD diesbezüglich zwar noch ein Winzling. Der Konzern ist aber wild entschlossen, das zu ändern. Vor allem in Deutschland will BYD seinen Bekanntheitsgrad steigern. Dazu hat der Autobauer rund um die Euro 2024 eine riesige Werbeaktion gestartet. In deren Mittelpunkt steht die Bandenwerbung innerhalb und die Präsentation von BYD-Elektroautos außerhalb der Fußballstadien sowie an prominenten Plätzen und in den Fan-Zonen aller EM-Städte. Zudem durften die Offiziellen Elektro-BYDs als Transportmittel nutzen.
Die Stoßrichtung der Sponsorschaft der chinesischen Unternehmen während der EM ist klar: Erhöhung des Bekanntheitsgrades, Vorbereitung des Marktzutritts. Dazu war BYD bereit, den traditionellen Hauptsponsor Volkswagen bei der UEFA zu ersetzen. Und BYD hat VW schon einmal abgelöst - als Nummer eins bei den Verkaufszahlen in China im ersten Quartal 2023.
Im laufenden Jahr will BYD eigenen Angaben zufolge vier Millionen Autos verkaufen. 2030 soll dann die E-Aut-Marktführerschaft in Europa erreicht werden. Der Marktanteil: zehn Prozent. In Deutschland wird wiederum ein Anteil von fünf Prozent angestrebt. Laut Daten des Kraftfahrtbundesamtes waren es im vergangenen Jahr etwa 0,1 Prozent...
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FF: Die "guten Zahlen" von VW spiegeln die Vergangenheit, als BYD noch 0,1% Marktanteil hatte. Wie aber werden die VW-Zahlen aussehen, wenn BYD in Europa - wie angestrebt - zur Nr.1 wird und 10% Marktanteil hat? Erreichen will BYD dies über konkurrenzlos günstige Preise. Insofern könnten die geplanten EU-Strafsteuern auf chin. E-Autos doch noch zu einem wirksamen Schutz für hiesige E-Auto-Bauer führen. Im Moment glaubt die Branche noch, die Steuern seien überflüssig und ein Markthemmnis. Allerdings ist BYD derart preisgünstig in China (bzw. die Marge ist derart hoch), dass die nach Europa exportierten E-Autos auch noch mit (bis zu) 38% Sondersteuern deutlich günstiger angeboten werden können als von traditionellen deutschen Firmen wie VW.
Die Börsenkurse nehmen in der Regel die Zukunft vorweg.