Viele lesen Handelsblatt: Die meinen heute..


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rosch:

Viele lesen Handelsblatt: Die meinen heute..

 
07.09.01 09:07
Intel wird Neuen Markt stützen

Nach dem im Rahmen der Analystenerwartungen liegenden Geschäftsausblick des weltweit größten Chipherstellers Intel wird der Neue Markt nach Händlereinschätzung zum Wochenschluss kaum verändert bis gut behauptet eröffnen.

Reuters FRANKFURT/M. "Intel wird zunächst vermutlich stützend wirken", sagte ein Händler. "Ein starker Impuls geht von Intel allerdings auch nicht aus." Die extreme Vorsicht der Anleger werde am Freitag bestehen bleiben. Zumal in den USA am Nachmittag die Arbeitsmarktdaten für den Monat August erwartet werden.

Das Handelshaus Lang & Schwarz berechnete gegen 8.30 Uhr den alle Werte umfassenden Nemax-All-Share-Index mit 988 Punkten (Vortag 980) und den Nemax 50 der wichtigsten Werte mit 951 Zählern (941). Die Citibank ermittelte im vorbörslichen Handel einen Nemax 50-Stand von 942 Punkten. Am Vortag hatten beide Indizes deutlich nachgegeben, neue Tiefstände markiert und erstmals beide unterhalb der Marke von 1000 Punkten geschlossen. Der All-Share-Index gab 3,9 Prozent nach, der Auswahlindex verlor 4,7 Prozent. Die US-Technologiebörse Nasdaq hatte den Handel rund drei Prozent leichter bei 1705 Stellen verlassen.

Im Mittelpunkt des Handels am Neuen Markt könnten die Papiere der DAB Bank stehen, die im vorbörslichen Handel fester tendierten. Der Münchener Online-Broker will nach den Worten von Vorstandschef Matthias Kröner Kunden von der angeschlagenen irischen Direktbank First-e übernehmen. First-e stelle ihr Geschäft ein und werde ihren 80 000 aktiven deutschen und britischen Kunden empfehlen, zur DAB Bank zu wechseln, hatte Kröner am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters gesagt.

Fünf Prozent leichter tendierten die Titel von Utimaco Safeware in der Vorbörse. Das Unternehmen hatte am Morgen bekannt gegeben, Kontakt zu potenziellen Kapitalgebern aufgenommen zu haben. Damit wolle die Gesellschaft mögliche negative Auswirkungen des Konjunkturrückgangs absichern.


HANDELSBLATT, Freitag, 07. September 2001

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rosch:

Händler erwarten unveränderten Dax

 
07.09.01 09:09
Händler erwarten unveränderten Dax


Mit wenig veränderten Kursen am deutschen Aktienmarkt rechnen Händler am Freitag. Einerseits setzen sie auf eine technische Erholung nach den schweren Verlusten vom Vortag.


vwd FRANKFURT. Der Freitag sei zum typischen Tag geworden, an dem spekulative Positionen auf fallende Kurse durch Käufe geschlossen werden, so ein Marktteilnehmer.

Spätestens am Nachmittag würden die Karten aber mit dem US-Arbeitsmarktbericht und den Lagerbeständen wieder neu gemischt, heißt es. Nach Einschätzung eines Analysten ist beim Dax aus technischer Sicht weiterhin kein Zeichen für eine Trendwende in Sicht. "Die Abwärtsdynamik ist sehr groß", bestätigt ein Händler.

Einer vorbörslichen Umfrage unter sieben Marktteilnehmern zufolge steht der Dax um 20 Uhr bei 4 880 Punkten nach 4 875 Punkten zum Handelsschluss am Donnerstag. Dabei gehen vier der Befragten von fallenden, einer von unveränderten und zwei von steigenden Kursen aus. Die Bandbreite der Schätzungen liegt zwischen 4 730 und 5 025 Punkten.

Gute Nachrichten von Unternehmen sind zudem rar. Die Ankündigung von Vodafone, beim Mobilfunk der dritten Generation zunächst nicht die ursprünglich versprochenen Übertragungsraten anbieten zu können, ist nach Einschätzung von Beobachtern "nicht positiv" für die Stimmung gegenüber Telekom-Werten. Die Skepsis gegenüber der UMTS-Technologie wachse weiter. Im Fokus steht auch die Commerzbank, da der Vorstandssprecher eine Übernahme seines Hauses nicht mehr grundsätzlich ausgeschlossen hat.

Mit der Fusion von KirchMedia mit ProSiebenSAT.1 beschäftigen sich die Marktteilnehmer ebenfalls weiter. Jetzt müsse man die Details der Fusion analysieren, um abschätzen zu können, ob die Kursverluste von ProSieben sich noch weiter fortsetzen werden, heißt es. Vorbörslich stellen Händler folgende erste Taxen: Allianz 270 zu 273 €, Daimler-Chrysler 47,80 zu 48,00 €, Deutsche Telekom 15,20 zu 15,30 €, Münchener Rück 277,50 zu 280 €, SAP 125,00 zu 127,00 € und VW 49,00 zu 49,25 €.


HANDELSBLATT, Freitag, 07. September 2001

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