VEH Greenspan, ZinsSENKUNG, EM.TV un mein Depot:


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VEH Greenspan, ZinsSENKUNG, EM.TV un mein Depot:

 
05.12.00 15:02
vorerst mein Depot:
1. VEH (wird 2001 von der Tseuerreform stark profitieren), diese Woche wird es Zahlen geben, vielleicht morgen frueh - legendaerer Titel (suche ARIVA)
2. Trintec, gekauft fuer 7,3 Euro - Fairer Wert 20 Euro.

3. wieder ein sehr guter Newsletter:


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                   A K T I E N -  Newsletter
              3.Jahrgang - Ausgabe 123 (05.12.2000)
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I N H A L T

MARKT & UMFELD

 1. EDITORIAL / Neuer Markt: Belastungsfaktor EM.TV
 2. MARKTVERFASSUNG / Tiefstkurse bei vielen Titeln gesehen
 3. KONJUNKTUR / Fokus-USA: Rezession oder soft-landing?
 4. ENTLASTUNGSINDIZ ZINSSENKUNGEN / Entlastung erwartet
 5. THEMENBEZOGENER MARKT / Anlagethemen 2001 im Fokus
 6. ZUSAMMENWACHSEN NEW UND OLD ECONOMY / Aufholpotential
 7. US-MARKT & WAHLEN / Bush-Sieg konkretisiert sich

MOMENTANALYSEN

 8. BAYER AG / Potential: einer unserer DAX-Favoriten 2001
 9. LINDE / langfristig aussichtsreich: Hold & Buy-Strategie
10. SAP / spekulativ: fundamental nicht mehr ueberbewertet?
11. ADIDAS / unbegruendete Phantasie oder Neubewertung?

NACHRICHTEN & NEWS

12. ACQUISITIONS & MERGERS
13. ERGEBNISSE & PROGNOSEN
14. NACHRICHTEN & RESEARCH
15. KOOPERATIONEN & JV'S

RUBRIKEN

16. BANKANALYSEN / Ratings - deutsche Standardwerte
17. TERMINE / Unternehmen, Wirtschaft, Tradingtermine
18. DISCLAIMER / Haftungsausschluss und Risikohinweise
19. HINWEISE zu den Newslettern von Aktienservice.de

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 1. EDITORIAL / Neuer Markt: Belastungsfaktor EM.TV
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 Liebe Leserinnen und Leser,

 stark nach unten zog das EM.TV-Debakel den Neuen Markt am
 Montag. Wir koennen uns des Eindrucks nicht erwehren, dass
 sowohl Analysten als auch Anleger in den letzten Monaten
 wider besseren Wissens schlichtweg belogen wurden. Es gibt
 gewisse Informationen, die auch von Analysten geglaubt werden
 muessen. Wenn am Dienstag vom Unternehmen die Planzahlen noch
 bestaetigt wurden - und am Freitag eine drakonische Gewinn-
 warnung erfolgte - ist schwer vorstellbar, dass sich in lediglich
 drei Tagen Geschehnisse ereigneten, welche eine Reduktion der
 Planzahlen von rund einer halben Milliarde DM erforderten.

 Inzwischen ist nachvollziehbar, weshalb die eklatante Verlust-
 situation vom Unternehmen nicht frueher erkannt werden wollte:

 So war die Finanzierung bei Inanspruchnahme der Option auf den
 Kauf von weiteren 25 % an der SLEC (Formel 1) in Milliardenhoehe
 durch den bereits stark gesunkenen Aktienkurs und den daraus
 resultierenden geringeren Unternehmenswert deutlich in Frage
 gestellt. Anscheinend hoffte man im Hause Haffa auf eine nach-
 haltige Erholung des Neuen Marktes. In diesem Fall haette man die
 schlechten Nachrichten portioniert kommunizieren koennen, der
 Titel waere unter diesen Voraussetzungen sicherlich etwas
 weniger stark unter die Raeder gekommen.

 Ob hier wissentlich Falschinformationen lanciert wurden, oder
 ob das marode Finanz-Controlling alleinige Schuld traegt, sei
 dahingestellt. Fuer ein Unternehmen, das sich bereits mit Walt
 Disney vergleicht, ist beides gleichermassen verwerflich. Mit
 der Schuldzuweisung des einen auf den mittlerweile entlassenen
 anderen Haffa-Bruder gewinnt man das Anlegervertrauen sicher-
 lich nicht zurueck. Zwar ist mit dem Kirch-Einstieg das Ueber-
 leben des Unternehmens gesichert, das eigentliche Problem
 jedoch - das enttaeuschte Anlegervertrauen - ist hierdurch
 nicht wiederhergestellt.

 Im Gegenteil, auf der Pressekonferenz, deren Live-Uebertragung
 bezeichnenderweise vom EM.TV-Vorstand verboten wurde, wurde
 wieder Wasser in den Wein gekippt. So war der Neue Finanz-
 Vorstand, ueber den Vorstand Haffa sich lobenswert aeusserte,
 trotz mehrmaliger Aufforderung nicht in der Lage, die Finanz-
 verbindlichkeiten des Unternehmens zu beziffern. Nachtraeglich
 kommunizierte EM.TV Finanzverbindlichkeiten in Hoehe von 2,3
 Mrd. Auch hat Kirch, der unternehmerische Ziehvater von Haffa,
 selbst seine Probleme mit der Transparenz, was so manchen
 Analysten in tiefe Verzweiflung stuerzte.

 Wir hoffen, dass andere Vorstaende von Unternehmen des Neuen
 Marktes aus der ueberaus peinlichen Vorstellung des Unterneh-
 mens gelernt haben, wie man das Anlegervertrauen ganz sicher
 nicht zurueckgewinnt. Bilanzierung und Buchhaltung sind eine
 Bringschuld des Unternehmens. Anleger und insbesondere Ana-
 lysten sind gezwungen, gewissen Aussagen des Unternehmens
 Glauben zu schenken, ansonsten muesste man Finanzchef des
 Unternehmens sein.

 Nach unserer Einschaetzung der Sachlage werden demnaechst
 Rechtsanwaelte die Ansprueche geschaedigter Aktionaere pruefen
 muessen. Zunaechst muss hierbei geprueft werden, inwiefern
 der Vorstand fuer den Kursverlust durch fragwuerdige Planung
 personell haftbar zu machen ist. So publizierte EM.TV noch
 kuerzlich in einer AdHoc-Meldung ein EBIT von 560 Mio DM,
 kurze Zeit spaeter sollen es noch lediglich 50 Mio werden,
 dies entspricht weniger als einem Zehntel der urspruenglichen
 Planung. Da diese Dinge in der Regel nicht vom Himmel fallen,
 kann durchaus arglistige Taeuschung vermutet werden.

 Dabei muessen auch die Boersenprospekte, die im Rahmen der
 Kapitalerhoehung im Jahr 1999 und der diesjaehrigen Anleihe-
 emission erstellt wurden, auf unrichtige bzw. fehlende Angaben
 geprueft werden. Insbesondere ist auch zu pruefen, ob die Wirt-
 schaftspruefer der PwC Deutsche Revision ihre Aufgaben, insbe-
 sondere bei der Beurteilung des Lageberichts sowie des Risiko-
 managements bei EM.TV, gewissenhaft genug und mit der erforder-
 lichen kaufmaennischen Sorgfaltspflicht wahrgenommen haben.

 In der letzten Ausgabe unseres Neuer-Markt-Newsletters schrieben
 wir, dass wir Handlungsbedarf vom Gesetzgeber, insbesondere bei
 der Marktkommunikation sehen. Hierbei wird von einigen Unter-
 nehmen mit einer unverfrorenen Dreistigkeit vorgegangen, die
 nicht geduldet werden kann. Diese Dinge schaedigen die Mehrzahl
 der solide gefuehrten Unternehmen mit ehrlicher Bilanzierung.

 Anleger, welche sich geschaedigt fuehlen, sollten den Gang zum
 Rechtsanwalt daher nicht scheuen, die Chancen fuer diese Anleger
 steigen mit zunehmendem Missbrauch deutlich - denn auch wenn
 die gesetzgebenden Instanzen am Kapitalmarkt verstaendlicher-
 weise ueberfordert sind, werden sie irgendwann ein Exempel
 statuieren, um den groebsten Auswuechsen Einhalt zu gebieten.

 Herzlichst, Ihre Redaktion von Aktienservice.de

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 2. MARKTVERFASSUNG / Tiefstkurse bei vielen Titeln gesehen
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 Ganz im Gegensatz zum Neuen Markt beurteilen wir die Chancen im
 DAX auf eine Stabilisierung und einen anschliessenden Turnaround
 etwas besser. Dabei sehen die DAX-Titel wesentlich besser als
 der Index aus, da ausser den Technologiewerten die restlichen
 Werte ihre Tiefs voraussichtlich bereits gesehen haben.

 Die grossen Krisen bei Einzelwerten bekunden meist das Ende der
 Baissephase. Beim DAX war dies DaimlerChrysler, der jedoch
 bereits wieder deutlich ueber dem Tiefststand notiert, am Neuen
 Markt ist dies EM.TV, bei dem heute der grosse Nackenschlag kam.

 DaimlerChrysler koennte in einem etwas entspannteren Marktumfeld
 wieder bei ueber 50 Euro notieren, da der Konzern ungeachtet der
 Probleme im Hinblick auf das externe Wachstum (Chrysler, Mitsu-
 bishi) in langfristiger Hinsicht hervorragend ausgestellt ist. In
 spaetestens zwei Jahren wird die Krise ueberwunden sein. Dass der
 Kurs dann nicht mehr bei 50 Euro, sondern wesentlich hoeher no-
 tieren wird, bedarf keiner weiteren Erlaeuterung.

 Derartige Sell-Offs und Krisen bei Einzelwerten deuten meist auf
 ein Ende der Baissephase hin. An der Nasdaq gibt es noch rund 10
 hochkapitalisierte Werte, die in fundamentaler Hinsicht durchaus
 noch etwas Korrekturbedarf aufweisen; die ueberwiegende Mehrzahl
 aller Nasdaq-Werte hat die Tiefstkurse jedoch bereits gesehen.

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 3. KONJUNKTUR / Fokus-USA: Rezession oder soft-landing?
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 Gespannt darf morgen das Taktieren von Alan Greenspan, dem Chef
 der US-Notenbanken, verfolgt werden. Klar ist, dass Zinssenkun-
 gen bevorstehen. Damit rechnen wir jedoch fruehestens gegen Ende
 des ersten Quartals 2001. Fuer Morgen bleibt nur die Frage, ob
 er den Maerkten durch Beschwichtigung bereits unter die Arme
 greifen, oder ob er das letzte Korrekturpotential bspw. An der
 Nasdaq noch ausreizen will.

 Fuer seine am 19. Dezember stattfindende Rede im Rahmen der
 FED-Zusammenkunft erwarten wir eine vergleichsweise neutrale
 Haltung, die im Gegensatz zu der restriktiven Haltung der
 Vergangenheit bereits ein erstes sanftes Umlenken indirekt
 andeutet. Hierbei wird Greenspan jedoch aeusserst behutsam
 vorgehen, denn derzeit ist soviel Liquiditaet aufgestaut,
 dass eine klare Aussage Greenspans hinsichtlich kommender
 Zinssenkungen sofort eine erhebliche Rallye erzeugen wuerde.

 Somit waere ein Grossteil der gesunden Korrektur wieder egali-
 siert und die Margin Call-Problematik wuerde sich in einem
 schlechteren konjunkturellen Umfeld staerker manifestieren.
 Greenspan wird daher aeusserst behutsam taktieren und vorerst
 weiterhin auf die zweifellos noch vorhandenen Inflationsrisiken
 (Oelpreis, Nahostkonflikt, expansive Geldpolitik von Bush &
 Gore...) eingehen.

 In psychologischer Hinsicht nimmt in den USA jedoch die Angst
 vor einer Rezession zu. Diese Angst ist keineswegs unbegruendet,
 da die enorm hohen US-Lagerbestaende bei stark fallender Konsum-
 bereitschaft in der Tat bedrohlich wirken.

 Die juengsten Konjunkturdaten deuten in den USA zwar nicht
 uneingeschraenkt auf eine sanfte Landung der Wirtschaft hin, so
 zumindest jedoch auf eine leicht holprige aber weitgehend
 kontrollierte Landung. Wir sind sicher, dass sich mit der
 ersten Zinssenkung die Aktienmaerkte deutlich positiver
 entwickeln werden.

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 4. ENTLASTUNGSINDIZ ZINSSENKUNGEN / Entlastung erwartet
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 So erhoehte die EZB seit Dezember 99 die Leitzinsen um 2,5 %.
 Dass hierbei vor allem die Technologietitel bzw. der Neue Markt
 in die Knie geht, sollte nicht verwundern, da gerade diese
 Unternehmen einen ausreichenden Finanzierungsspielraum zur
 Umsetzung des angestrebten Wachstums benoetigen. Steigen die
 Finanzierungskosten, faellt das Wachstum bei erhoehten Kosten
 niedriger aus. Hierdurch wiederum verringert sich der Aktien-
 kurs und die Moeglichkeit der alternativen Finanzmittelbeschaf-
 fung, wie z. B. durch Kapitalmassnahmen, verschlechtert sich ent-
 sprechend, wobei insbesondere noch in der Aufbauphase befind-
 liche Unternehmen oftmals starke Liquiditaetsprobleme aufweisen.

 Dieser Teufelskreis, der fuer staendig sinkende Aktienkurse
 verantwortlich ist, wird durch die erste Zinssenkung abrupt
 gestoppt, der Umkehrpunkt ist gefunden. Insbesondere werden
 hiervon die Technologiewerte profitieren. Da jedoch in vielen
 Bereichen aufgrund der weitgehend erfolgten Erstabdeckung der
 Nachfrage eine Saettigung des Marktes, begleitet von zunehmen-
 der Wettbewerbsintensitaet, eintritt, werden die durch Eupho-
 rie und 300%-Wachstumsraten vollkommen aus dem Ruder gelaufenen
 Bewertungen mit astronomischen Aktienkursen im Technologiesektor
 nicht mehr so schnell erreicht werden.

 Der Tech-Sektor hat also durchaus Erholungspotential, die alten
 Hoechstkurse werden aber noch lange Zeit Gueltigkeit behalten.

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 5. THEMENBEZOGENER MARKT / Anlagethemen 2001 im Fokus
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 Positiv am Technologie-Crash ist die hoffentlich vorhaltende
 Einsicht der Anleger, dass auch defensivere Werte durchaus
 attraktive Entwicklungsperspektiven bieten. So z. B. die
 Versorgerbranche (E.ON), Umweltenergien & Technologien, wie
 bspw. Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie (Linde), die
 Pharmabranche, die auch zunehmend von der revolutionaeren Ent-
 wicklung in der Biotechnologie profitiert, der Konsumbereich,
 der aufgrund von Steuersenkungen und einem weitgehend auf hohem
 Niveau stabilen Wirtschaftswachstum in Euroland profitiert etc.

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 6. ZUSAMMENWACHSEN NEW UND OLD ECONOMY / Aufholpotential
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 Deutlich wird hierbei auch ersichtlich, dass die Old Economy
 massgeblich von den Entwicklungen mit tiefgreifender Tragweite
 der New Economy profitiert. Allerdings mit einem Unterschied:
 Waehrend die Werte der New Economy immense Vorlaufkosten zur
 Entwicklung und Etablierung des/der marktreifen Produkts/Dienst-
 leistung tragen muss und sich demzufolge meist tief in den Roten
 Zahlen bewegen, uebernehmen die Old Economy-Unternehmen die
 fertigen Loesungen und Konzepte.

 Diese neuen Errungenschaften werden von der Old Economy meist
 sofort zur Steigerung der Produktivitaet und zur Realisierung
 von Kosteneinsparungspotentialen - bestes Beispiel eBusiness -
 genutzt und tragen somit umgehend zur Steigerung der Rentabi-
 litaet bei. Im Aktienkurs der Old Economy-Unternehmen spiegelte
 sich dies bisher jedoch ungenuegend wider, waehrend die New
 Economy-Werte lange Zeit ein Hoch nach dem anderen markierte.

 Mittlerweile leiden jedoch viele New Economy-Unternehmen unter
 Liquiditaetsproblemen, wobei die Old Economy beherzt zugreift
 und sich in diesem Zuge wertvolles Know How und aussichtsreiche
 Technologien sichert, deren eigene Entwicklung deutlich hoehere
 Opportunitaetskosten verschlungen haette.

 An dieser Stelle wird ein Zusammenwachsen von New und Old
 Economy deutlich. Insbesondere im Logistiksektor ist diese
 Entwicklung offensichtlich und wurde von der Boerse bereits
 entsprechend antizipiert.

 Dieses Zusammenwachsen wird den traditionellen Unternehmen,
 insbesondere im Jahr 2001, neue Entwicklungsperspektiven
 eroeffnen, was sich entsprechend in den Aktienkursen wider-
 spiegeln wird.

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 7. US-MARKT & WAHLEN / Bush-Sieg konkretisiert sich
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 Nachdem der US-Supreme Court im Rahmen des Rechtsstreits um die
 Nachzaehlung der Stimmen in Florida fuer den republikanischen
 Kandidaten George W. Bush entschieden hat und die Nachzaehlung
 fuer ungueltig erklaerte - wodurch Bushs Vorsprung wieder auf
 ueber 900 Stimmen anstieg - stieg der DJIA zunaechst um 170
 Punkte an, und die Nasdaq machte in kuerzester Zeit 2,5 % gut,
 buessten dann aber wieder einen Teil der Gewinne ein. Dennoch
 liegt eine endgueltige Entscheidung ueber die US-Praesident-
 schaftswahlen noch in weiter Ferne; zumindest konkretisiert
 sich jedoch ein Bush-Sieg, dem von den Boersen allgemein
 favorisierten Kandidaten. Weitere Rechtsverfahren sind jedoch
 anhaengig, so dass durchaus noch die Chance besteht, dass Al
 Gore gewinnt.

 Ein weiteres Mal zeigten sich die High-Techs schwach, waehrend
 die zyklischen, defensiven Titel profitierten. Dies ist ein
 Bild, das wir bereits aus der Vergangenheit gut kennen. Auch
 die Mini-Rallye vom Freitag verlief sehr schnell und wie
 erwartet wieder im Sande, da jegliche Erholungsversuche an
 der Nasdaq sofort durch kurzfristigste Gewinnmitnahmen im Keim
 erstickt wurden. Ein Boden ist noch lange nicht gefunden. Am
 Dienstag nach Boersenschluss wird Cisco die weiteren Aussichten
 berichten. Zwar wird allgemein mit einem Festhalten an den bis-
 herigen Prognosen gerechnet, jedoch ist die Unsicherheit im
 Vorfeld gross. Falls Mitte Dezember der neue Praesident fest-
 steht, wird sich zeigen, ob dieses im Makrokosmos kaum relevante
 Ereignis den Maerkten den heiss ersehnten Twist-Impuls vermit-
 teln kann. Weniger risikobereite Anleger sollten diesen
 Zeitpunkt jedoch unbedingt abwarten.

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 8. BAYER AG / Potential: einer unserer DAX-Favoriten 2001
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KURSHISTORIE

 Bereits seit Beginn des Jahres 1999 verkehrt der Titel in einem
 langfristigen, uebergeordneten Aufwaertstrend. Die kurzfristige
 Schwankungsbreite der aufwaertsgerichteten Tradingrange mit
 unterem Widerstand bei rund 43 Euro und oberem Widerstand bei
 ca. 53 Euro betraegt dabei bis zu 20 %. Eine kurzfristig starke
 Unterstuetzung stellt derzeit die 38-Tageslinie dar, mittel-
 fristig erscheint das Rueckschlagspotential in charttechnischer
 Hinsicht auf 45 Euro begrenzt (unterer Widerstand der Trading-
 range).

CHARTTECHNIK

 Anfang Oktober verkehrte der Titel auf Hoehe der unteren Wider-
 standslinie bei damals 42 Euro. Bis Beginn November wurde die
 obere Widerstandslinie bei knapp 53 Euro kurzfristig erreicht,
 durchbrochen wurde sie jedoch nicht. Anschliessend setzte eine
 Gegenbewegung ein, die von der bei 48 Euro verlaufenden 38-
 Tageslinie (1. Support) aufgehalten wurde. Der Kurs prallte nach
 oben ab und entwickelt sich nun wieder in Richtung der oberen
 Widerstandslinie, die inzwischen bei rund 55 Euro verlaeuft.

CHART-RATING

 Hieraus laesst sich ein prozyklisches Signal mit zumindest
 mittlerer Intensitaet ableiten. Sollte es dem Aktienkurs nach-
 folgend gelingen, die obere Begrenzungslinie der aufwaertsver-
 laufenden Tradingrange signifikant zu durchbrechen (Breakout),
 sind aufgrund der sodann zu erwartenden Momentum-Dynamik weitere
 Kurszuwaechse absehbar.

 Charttechnisch agierende Anleger koennen somit in Betracht
 ziehen, dem prozyklischen Kaufsignal zu folgen, oder bei rund
 53 Euro eine Stop-Buy-Order zu plazieren.

KURZPORTRAIT

 Die geschaeftlichen Aktivitaeten der Bayer AG gliedern sich
 im wesentlichen in die 3 Bereiche Gesundheit/Pharma, Kunststoffe
 und chemische Produkte, wobei auf den Pharmabereich (Consumer
 Care, Pharma, Diagnostika) der hoechste Umsatzanteil entfaellt.
 Hierbei verfuegt man bspw. ueber Weltmarken wie Aspirin.

FOKUS FORSCHUNG

 Neben dem zyklischen Polymer-Geschaeft generiert vor allem die
 zunehmend forschungsorientierte Pharmasparte des Unternehmens  
 Phantasie. So verkuendete Bayer erst kuerzlich, unter anderem
 in die AIDS-Forschung einzusteigen. Erste aussagekraeftige
 Resultate bzw. Entwicklungskandidaten aus der HIV-Forschung
 erwartet man bereits in cirka zwei Jahren.

 Darueber hinaus engagiert sich das Unternehmen neben AIDS in
 weiteren neuen Indikationsgebieten, wie z. B. Urologie und neuro-
 degenerative Erkrankungen wie Demenz und Parkinson. Somit er-
 schliesst sich das Unternehmen ein hohes Marktpotential, da die
 neurodegenerativen Krankheiten auf der einen Seite in Anbetracht
 des unaufhaltsam steigenden Bevoelkerungsanteils aelterer Men-
 schen stark zunehmen und auf der anderen Seite auch die Anzahl
 der AIDS-Neuinfektionen sowie Resistenzen unvermindert ansteigt.

 Derzeit beschaeftigt die Bayer AG in ihren Forschungslaboratorien
 in Europa, Asien und in den USA rund 1.600 Mitarbeiter, die aus-
 schliesslich in der Wirkstoffsuche in den verschiedensten
 Indikationsgebieten (ZNS, Herz, Arteriosklerose, Krebs, Diabetes,
 Fettsucht etc. taetig sind.

AKQUISITIONSPHANTASIEN

 Massgeblichen Anteil an der erfreulichen Kursentwicklung des
 Papiers nehmen anhaltende Akquisitionsphantasien sowie die
 vergleichsweise guenstige Bewertung. So wurde lange Zeit das
 schweizerische Pharmaunternehmen als Uebernahmekandidat
 gehandelt. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 140 Mrd CHF
 ist Roche jedoch sicherlich eine Nummer zu gross. Dennoch ver-
 fuegt Bayer ueber eine Summe von ueber 35 Mio Euro, die unter
 Beruecksichtigung des genehmigten Kapitals fuer Akquisitions-
 massnahmen zur Verfuegung stehen.

 Somit uebersteigen die zur Verfuegung stehenden Mittel des
 Konzerns annaehernd die Marktkapitalisierung, die derzeit
 ebenfalls rund 35 Mio Euro betraegt. Insofern erhaelt der
 Anleger auf derzeitigem Kursniveau das operative Chemie- und
 Pharmageschaeft nahezu gratis.

 Diese prall gefuellte Kriegskasse laesst einige bevorstehende
 Akquisitionen erwarten. Zwar verneinte der Bayer-Vorstand direkt
 bevorstehende Akquisitionen im Rahmen der Ergebnisverkuendung,
 an der Boerse erleben wir jedoch tagtaeglich, wie solche Aussagen
 zu interpretieren sind.

 Da eine groessere Akquisition nur unter Zuhilfenahme eigener
 Aktien als Akquisitionswaehrung finanziert werden kann, ist die
 derzeitige Bewertung von Bayer im Branchenvergleich zu niedrig.
 Demnach duerfte Bayer derzeit besonders daran gelegen sein,
 einen Aktienkurs von mindestens 60 Euro zu erzielen. Ob dies
 mit Hilfe befreundeter Institute und/oder durch entsprechende
 Marktkommunikation geschehen wird, sei dahingestellt.

GESCHAEFTSZAHLEN

 Von einer leicht ruecklaeufigen Marge im HealthCare-Bereich
 abgesehen setzte sich der positive Geschaeftsverlauf des ersten
 Halbjahrs im dritten Quartal des laufenden Geschaeftsjahres 2000
 fort. Kumuliert konnte der Umsatz der ersten 9 Monate 2000 um
 22 % auf 22,2 Mrd Euro gesteigert werden, wobei rund 40 % der
 Umsatzanstiege auf positive Wechselkurseffekte zurueckzufuehren
 sind. Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich um knapp 40 %
 auf 1,5 Mrd Euro.

 Das operative Ergebnis stieg um 23,2 % auf 2,7 Mrd Euro - um
 Sonderposten bereinigt (Desinvestitionen) errechnet sich
 eine deutlich ueberproportionale Steigerung um knapp 29 %.
 Waehrend der groesste Ergebniszuwachs mit 40 % auf 1,06 Mrd
 Euro vor Sondereffekten auf die Gesundheitssparte entfiel,
 entwickelte sich das Polymer- und Chemiegeschaeft aufgrund
 der merklich gestiegenen Rohstoffpreise mit einem Zuwachs von
 jeweils rund 3,5 % verhaltener.

BEWERTUNG

 Aufgrund der erfreulichen Geschaeftsentwicklung erhoehen wir
 fuer die Jahre 2000e und 2001e die Gewinnschaetzung je Aktie
 auf 2,6 bzw. 2,78 Euro, da sich auch die Steuerquote auf 37 %
 verringert. Der Titel weist mit einem 2001e-KGV von 18 auch
 im Branchenvergleich eine angenehm moderate Bewertung auf. So
 uebersteigen die verfuegbaren Mittel inklusive genehmigten
 Kapitals annaehernd die Marktkapitalisierung des Unternehmens.
 Das operative Pharma- und Chemie-Geschaeft erhaelt der Anleger
 somit kostenlos.

AKTIENSERVICE-RATING

 In langfristiger Hinsicht impliziert dies attraktives Bewer-
 tungspotential. Sollte sich der Konzern, wie gelegentlich ver-
 mutet, vom Chemiegeschaeft trennen bzw. die Pharmasparte durch
 externes Wachstum verstaerken, besteht weiterer Bewertungsspiel-
 raum.

 Praesentierte Bayer noch in den 80er Jahren eines der weltweit
 fuehrenden Pharmaunternehmen, verlor man in den 90er Jahren durch
 zu konservative Strukturen an Boden. Die juengsten Initiativen
 des Konzerns zur Refokussierung auf eine forschungsorientierte
 Entwicklungstaetigkeit im Pharmabereich mit einem deutlich
 ausgeweiteten Engagement unter anderem auch im Bereich biophar-
 mazeutische Medikamentenentwicklung dokumentiert das ehrgeizige
 Ziel des Konzerns, in der laufenden Dekade wieder zu den welt-
 weit fuehrenden Pharmakonzernen aufzusteigen.

 Insgesamt betrachten wir Bayer derzeit in kurz- und langfristi-
 ger Hinsicht als einen der Dax-Werte mit dem guenstigsten
 Chancen-/Risiken-Profil. Ein Engagement kann dem Anleger darauf-
 hin nahegelegt werden.

 BAYER AG
 WKN: 575 200
 Kurs-Xetra: 51,07 Euro
 Empf. Stop-Loss: 45 Euro

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 Am 07.11. empfahlen wir die Linde-Aktien bei rund 51 Euro zum
 Kauf. Derzeit bei rund 52 Euro notierend, demonstrierte der
 Titel Relative Staerke. Inzwischen hat der Konzern auch seine
 Neun-Monatszahlen praesentiert, die unsere positive Ein-
 schaetzung bestaetigten.

CHARTTECHNIK

 In charttechnischer Hinsicht hat sich die positive Indikation
 weiter verstaerkt. So bewegt sich der Kurs der Linde-Aktie seit
 Anfang Maerz in einer definierten Tradingrange mit einer
 Schwankungsbreite von rund 15 % kontinuierlich nach oben.

 Bei Ueberwindung der 53-Euro-Marke besteht unmittelbares Kurs-
 potential, da dann zum einen ein Ausbruch ueber die obere Wider-
 standslinie der aufwaerts verlaufenden Tradingrange erfolgt und
 zum anderen der Ausbruch aus einem langfristigen Dreieck nach
 oben hin zu beobachten ist.

JUENGSTE ENTWICKLUNG

 Auch aufgrund des hohen Oelpreises wird das Engagement des
 Konzerns im Bereich der regenerativen Energien entdeckt. Ansatz-
 weise rechtfertigt dies durchaus eine Neubewertung des Titels.
 Hierbei steht das Engagement des Unternehmens im Bereich der
 regenerativen Energien im Vordergrund. Gerade im Bereich Brenn-
 stoffzellen-Technik und Wasserstoffproduktion konnte sich das
 Unternehmen europaweit und zunehmend auch international
 vielversprechend positionieren.

 So ist BMW bspw. der Ansicht, dass wasserstoffgetriebene Auto-
 mobile bis in zehn Jahren signifikante Marktanteile erreichen.
 Auch DaimlerChrysler wendet sich verstaerkt der Forschung in
 der Brennstoffzellen-Technik zu und ging zu diesem Zweck
 kuerzlich ein Joint Venture in den USA ein.

 Dieser Entwicklung liegt der Umstand zugrunde, dass durch ein
 elektrolytisches Verfahren Wasser in seine zwei Grundkomponenten
 aufgespaltet wird. Durch die Zusammenfuehrung von Wasserstoff
 und Sauerstoff entsteht Energie, die bspw. zum Antrieb von
 Automobilen genutzt werden kann.

 BMW entwickelte bereits eine Wasserstoff-Motorengeneration,
 die nahezu serienreif ist. Das Problem liegt umwelttechnisch
 zur Zeit noch in der Herstellung von Wasserstoff, wobei Strom
 benoetigt wird, der derzeit nur zu einem geringen Anteil aus
 regenerativen Energiequellen gewonnen werden kann. Doch laeuft
 der Aufbau der Energiegewinnung aus Sonne (Photovoltaik), Wind-
 kraft und Biomasse auf Hochtouren, wobei sich der Anteil an
 sauberen Energien kontinuierlich erhoeht. Sobald also Wasser-
 stoff mit dem Strom aus erneuerbaren Energiequellen preiseffi-
 zient gewonnen werden kann, schliesst sich der saubere Energie-
 kreislauf.

 Bis dahin wird sukzessive das Wasserstoff-Tankstellennetz
 flaechendeckend aufgebaut werden. Von dieser Entwicklung wird
 Linde, die Brennstoffzellen bzw. Tanks sowie den Wasserstoff
 produziert, langfristig profitieren.

WETTBEWERBSPOSITION

 In den Kerngeschaeftsbereichen sieht sich Linde europaweit sowie
 international vielversprechend positioniert und konnte seit 1994
 ein starkes organisches Wachstum demonstrieren, was zunehmend um
 externes Wachstum erweitert wird. Als Anbieter im Industrie-
 gasgeschaeft bekleidet man weltweit Rang Nr. 4, mit den Anlagen-
 bauaktivitaeten Nr. 1. Bei der Foerdertechnik fiel man nach
 einer Uebernahme von Nacco (US) auf Rang 2 zurueck. In der
 Kaeltetechnik ist man europaweit die Nummer 1 und weltweit der
 zweitgroesste Anbieter.

BEWERTUNG & PROGNOSEN

 Durch die Uebernahme des schwedischen Gasproduzenten AGA, mit
 dem man weltweit zum viertgroessten Anbieter im Bereich
 Industriegase avancierte, entstehen voraussichtlich Goodwill-
 Abschreibungen von rund 2,5 Mrd Euro. Um diese Effekte bereinigt,
 erwarten wir auf Basis 2001e ein KGV von 13, inkl. Goodwill 16.

AKTIENSERVICE-RATING

 Sowohl die Bewertung des Konzerns mit einem 2001e-KGV von 13
 (2001e-KGV inkl. Goodwill: 16) als auch das zukunftstraechtige
 Engagement im Bereich der regenerativen Energien lassen noch
 Bewertungsspielraum erkennen. Linde wird als fuehrend positio-
 niertes Unternehmen im Bereich Wasserstoff & Industriegase in
 den naechsten Jahren von der kontinuierlich steigenden Nachfrage
 ueberproportional profitieren. Da wasserstoff-betriebene KFZ
 sich sukzessive, signifikant jedoch erst in 5-10 Jahren durch-
 setzen werden - ebenso steckt im Bereich Industriegase erheb-
 liches Potential, das sich jedoch erst in einigen Jahren voll
 entfalten wird - sollte eine Investition ebenso langfristig
 ausgerichtet werden. Bei Linde greift die Kostolany-Maxime in
 praedestinierter Manier: Kaufen, dann schlafen und schlafen...

 LINDE
 WKN: 648 300
 Kurs Xetra: 51,75
 Empf. Stop-Loss: 47,5 Euro
 
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 10. SAP / spekulativ: fundamental nicht mehr ueberbewertet?
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 Anfang Juli rieten wir bei SAP bei 220 Euro zum Einstieg. Bis
 Beginn September entwickelte sich der Titel ungemein erfreulich,
 so dass wir bei rund 300 Euro Anfang September den Titel wieder
 zum Verkauf empfahlen. Dies stellte sich nachtraeglich als gold-
 richtig heraus, der Titel halbierte sich seitdem annaehernd.

 Wir rieten damals zum Ausstieg, da wir zum einen eine schwache
 Entwicklung fuer den Technologiesektor befuerchteten und zum
 anderen die Bewertung von SAP als deutlich ueberhoeht empfanden.
 Nach einem Kursverfall von knapp 50 % ist letzterer Belastungs-
 faktor nun nicht mehr als dramatisch zu betrachten. So ist SAP
 derzeit mit einem konservativ veranschlagten 2001e-KGV von 55
 nicht mehr so viel hoeher als mancher Old Economy- und Konsum-
 Titel bewertet.

 Ungeachtet der deutlich ermaessigten Bewertung gehen wir jedoch
 nicht davon aus, dass der Titel kurzfristig wieder ueber 200
 Euro steigt. Weiterhin leidet der Walldorfer Software-Konzern
 unter der anhaltenden Schwaeche der Technologieaktien und unter
 Befuerchtungen hinsichtlich des zunehmenden Wettbewerbs bei der
 Anwendungs-Software.

 Eine Anlageentscheidung kann demnach nur aufgrund von lang-
 fristigen, fundamental ausgerichteten Beweggruenden erfolgen,
 da auch weiterhin fraglich erscheint, inwiefern der Technologie-
 Sektor sich erholen kann oder ob die Umschichtung in defensive
 Werte sich fortsetzt.

 Extrem unter Druck geriet der Titel, nachdem das US-Brokerhaus
 Salomon Smith Barney das Kursziel der SAP-Aktien auf umgerechnet
 125 Euro senkte. Binnen weniger Tage verlor der Titel daraufhin
 auf bis zu 150 Euro. SSB zeigte sich gegenueber der New Dimen-
 sions Applications des Unternehmens wenig positiv und auch die
 Wachstumsprognose des Konzerns erachtete man als zu ambitioniert.

 Das Unternehmen ist derzeit mit 22.000 Mitarbeitern in 50 Laen-
 dern vertreten. Fundamental kritisch wird hin und wieder am
 Markt bemerkt, dass SAP ein Ein-Produkt-Unternehmen sei. Dies
 ist simplifiziert zwar nicht unzutreffend, SAP war jedoch
 seit jeher ein Ein-Produktunternehmen (SAP-2, SAP/R3 und nun
 my.Sap.com), ferner diversifiziert und erweitert man zunehmend
 das Anwendungsspektrum der ERP-Software und adressiert neue
 Maerkte (China).

 Konservativ veranschlagt, erwarten wir ein Umsatzwachstum von
 rund 20 % p. a. fuer die naechsten 5 Jahre. Angesichts der bis-
 herigen Steigerungsraten, die wesentlich hoeher ausfielen,
 erscheint uns diese Wachstumsrate realistisch, womit Belastungs-
 faktoren wie zunehmende Wettbewerbsintensitaet und sukzessive
 Marktsaettigung genuegend beruecksichtigt sein duerften.

 Fuer 2001e erwarten wir - konservativ veranschlagt - einen
 Gewinn je Aktie in Hoehe von 2,9 Euro. Der Titel ist somit mit
 einem 2001e-KGV von 55 zwar nicht unbedingt guenstig bewertet,
 in Anbetracht der erwarteten Gewinnsteigerungsraten von zumin-
 dest 40 % hat sich die bisherige Ueberbewertung jedoch auf ein
 durchaus ertraegliches Mass abgebaut. Mit einem KGV von 55 auf
 Basis des folgenden Geschaeftsjahres ist der Titel sogar histo-
 risch guenstig bewertet, wobei die PEG-Ratio nur unwesentlich
 ueber 1 liegt. Den Umsatz erwarten wir in 2001e bei 7,3 Mrd DM.

 In Anbetracht der weitgehend abgebauten Ueberbewertung kann der
 langfristig ausgerichtete Anleger vorsichtig erste Positionen
 aufbauen, wobei ein Engagement Investoren mit hoeherer Risiko-
 bereitschaft vorbehalten bleibt. Etwas weniger mutige Anleger
 sollten eine Bodenbildung abwarten. So ist der mittelfristige
 Abwaertstrend der Aktie derzeit noch nicht intakt. Positive
 Impulse koennten auch von einem robusten Ergebnis fuer das
 vierte Quartal ausgehen. Allerdings sind hier auch zunaechst
 moderate Zahlen sowie ein weniger erfreulicher Ausblick im
 Rahmen der Ergebnisverkuendung moeglich. Hierbei wird nochmals
 deutlich, dass der Titel sich lediglich fuer spekulative Anleger
 mit ausreichendem Zeithorizont eignet.
 
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 11. ADIDAS / unbegruendete Phantasie oder Neubewertung?
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 Anfang Mai empfahlen wir die Adidas-Salomon-Aktien bei rund 60
 Euro zum Kauf. Ungeachtet hoher Volatilitaeten (52-65 Euro) hat
 das Papier vor allem in den letzten Wochen eine hohe Relative
 Staerke bewiesen. Derzeit bei 66 Euro notierend, gewann das
 Papier seit unserer Empfehlung rund 10 % hinzu, waehrend der DAX
 im gleichen Zeitraum knapp 13 % abgab. Anleger sollten die Out-
 performance zum DAX von ueber 20 % nun durch restriktive Limit-
 technik absichern, da sich die fundamentalen Aussichten unserer
 Ansicht nach ungeachtet der juengsten Phantasieschuebe weniger
 erfreulich als der Aktienkurs entwickeln.

 So konnte der Umsatz im Neun-Monatszeitraum um 7 % gesteigert
 werden, das Betriebsergebnis reduzierte sich jedoch zweistellig.
 Und auch der Gewinn der Aktie wird sich um rund 20 % reduzieren,
 was vom Management auch in dieser Form zuvor kommuniziert wurde.
 In 2001e ist unter Umstaenden wieder mit einem Gewinn auf dem
 Niveau des Jahres 1999 zu rechnen.

 Sehr langfristig ausgerichtete Anleger koennen aufgrund der
 moderaten Bewertung des Titels dennoch investiert bleiben, der
 Rausschmiss aus dem DAX wird dem Titel zwar zusetzen, ein lang-
 fristiges, fundamentales Verkaufsargument ist dies jedoch nicht.

 So weist der Titel bei einer Marktkapitalisierung von lediglich
 3 Mrd Euro einen Umsatz von ueber 5 Mrd Euro aus. Geht man bei
 konservativer Schaetzung von einem Gewinn je Aktie von 5,07 Euro
 in 2001e aus, ist der Titel mit einem 2001e-KGV von 13 moderat
 bewertet.

 Von uebergeordneter Bedeutung hingegen ist das US-Geschaeft.
 Doch gerade auf diesem wichtigen Markt sieht man sich enormen
 Schwierigkeiten ausgesetzt. Zwar konnte man in den USA im 3.
 Quartal erstmals einen Umsatzzuwachs im laufenden Jahr erzielen,
 eine Trendwende bedeutet dies jedoch nicht. Darueber hinaus
 wurde der Umsatzzuwachs allein von Regionen ausserhalb der USA
 getragen, wie z. B. Asien (+ 33 %).

 Der weiteren Entwicklung des Unternehmens sehen wir zunaechst
 mit gemischten Gefuehlen entgegen. Zwar traegt das Kostenein-
 sparungsprogramm bereits erste Fruechte, jedoch erscheint die
 Expansion in den USA - wenn ueberhaupt - nur sehr langsam in
 Gang zu kommen. Zusaetzlich koennen die Einsparungen die
 negativen Wechselkurse derzeit nicht kompensieren.

 Da die USA einen der bedeutendsten Kernmaerkte repraesentiert,
 sehen wir hierbei ein gewisses Risiko, da ein absatzstarker
 Golfschlaeger noch kein gefestigtes Absatzprofil bedeutet und
 somit die Phantasie, die den Titel juengst befluegelte, auf
 toenernen Fuessen steht. Ferner sehen wir beim Euro zwar Erho-
 lungspotential, kurz- und mittelfristig werden die negativen
 Wechselkurseffekte die Betriebskosten jedoch weiterhin negativ
 beeinflussen, was sich im Ergebnis entsprechend bemerkbar machen
 wird.

 Wir befuerchten, dass Adidas Salomon im Maerz der Deutschen Post
 im DAX weichen muss. Ferner befuerchten wir, dass dies kurz- und
 mittelfristig mit Kursverlusten einhergehen wird. Das Engagement
 der indexorientierten Fonds darf nicht vernachlaessigt werden,
 dies hat sich in der Vergangenheit mehrfach gezeigt. Wir emp-
 fehlen daher, den Titel mit einem restriktiven Stop-Loss zu
 versehen, um zum einen bisherige Gewinne zu sichern und zum
 anderen um sich vor eventuell bevorstehenden Verlusten zu
 schuetzen.

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 12. ACQUISITIONS & MERGERS
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effeff Fritz Fuss uebernimmt ROFU

 Die effeff Fritz Fuss wird zum 01.01.2001 die ROFU AG, Schweiz,
 uebernehmen. Das Schweizer Unternehmen vertreibt Tueroeffner,
 Flaechenhaftmagnete und Zutrittskontrollsysteme vornehmlich in
 der Schweiz und in Deutschland. Weiter hat effeff die australi-
 sche Vertriebsgesellschaft PADDE mit Wirkung vom 01.10.2000 er-
 worben. Unter dem Markennamen PADDE vertreibt die Firma exklusiv
 die Produkte der australischen effeff Tochtergesellschaft Trimec.
 Durch die Akquisition der ROFU AG in der Schweiz und der Firma
 PADDE in Australien hat effeff seine fuehrende Position im elek-
 tromechanischen Bereich weiter ausgebaut.

Rheinmetall - Uebernahmeangebot

 Rheinmetall wird den Aktionaeren der Jagenberg ein freiwilliges
 oeffentliches Uebernahmeangebot fuer alle ausstehenden Vorzugs-
 aktien machen. Rheinmetall bietet fuer eine Vorzugsaktie der
 Jagenberg 2,30 Euro. Rheinmetall haelt als Mehrheitsaktionaer
 rund 86 % des Stimmrechtsanteils an der Jagenberg bzw. 52 % des
 Grundkapitals von 51,2 Mio Euro und hat sich zu einem freiwilli-
 gen Uebernahmeangebot entschlossen, weil potentielle Finanzin-
 vestoren eigenem Bekunden nach vor allem Interesse an einer
 100prozentigen Uebernahme haetten.

Salamander

 Nach Abschluss des oeffentlichen Kaufangebots am 19.11. an die
 aussenstehenden Aktionaere der APCOA Parking AG, verfuegt Sala-
 mander ueber 98,5 % (vorher 76,9 %) an Europas groesstem Parking-
 unternehmen. APCOA bewirtschaftet derzeit an rund l.000 Stand-
 orten europaweit ueber 500.000 Stellplaetze an Flughaefen, Messen
 und Veranstaltungszentren. An der DIW SourceLine, einem 1998
 gegruendeten Gemeinschaftsunternehmen von Salamander und Freuden-
 berg & Co, uebernahm Salamander mit sofortiger Wirkung weitere
 0,1 % der Geschaeftsanteile und hat nun mit 50,1 % auch die un-
 ternehmerische Fuehrung.

Value Management - Fusion mit Knorr Capital ausgesetzt

 Value (VMR) und Knorr Capital Partners (KCP) werden ihre Fusion
 aufgrund der Kursentwicklung beider Gesellschaften nicht durch-
 fuehren. Aus Sicht der Vorstaende spiegelt die aktuelle Bewertung
 beider Unternehmen die chancenreiche Position im Venture Capital-
 und Finanzdienstleistungsgeschaeft in keiner Weise wider. Es ist
 konkret beabsichtigt, dass sich Knorr an der VEM Virtuelles Emis-
 sionshaus AG massgeblich beteiligt. Derzeit haelt Value an der
 Wertpapierhandelsbank 60,3 % des Kapitals. Ausserdem wurde der
 Aufbau einer gemeinsamen Gesellschaft beschlossen, die Private
 Equity-Fondsprodukte in Zusammenarbeit mit namhaften Finanz-
 dienstleistern anbieten wird.

Valora Effekten Handel beteiligt sich an Allegro Future

 Valora Effekten Handel hat sich mit 15,1 % am Grundkapital von
 562.500 Euro der AllergoFuture AG, Stuttgart, beteiligt. Mit der
 innovativen zellulaeren Allergiediagnostik "AllergoCell" der
 Allergo lassen sich eigenen Aussagen zufolge fast alle Ursachen
 mit ueber 90 % Trefferquote ermitteln.

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 13. ERGEBNISSE & PROGNOSEN
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Arndt - 9-Monatszahlen 2000

 Arndt erwirtschaftete in den ersten 9 Monaten des Berichtsjahres
 Umsatzerloese in Hoehe von 62,3 Mio DM, gegenueber 54,6 Mio DM im
 gleichen Zeitraum des Vorjahres. Mit 3,7 Mio DM konnte Arndt ein
 Unternehmensergebnis erwirtschaften, dass um 0,9 Mio DM ueber dem
 Ergebnis des vergleichbaren Vorjahreszeitraums liegt.

Allbecon - 9-Monatszahlen 2000

 Der Auslandsanteil des in den ersten 9 Monaten mit 54,3 Mio DM
 erzielten Umsatzes lag um 63,9 % hoeher als vor Jahresfrist,
 waehrend er im Inland um 21,2 % auf 132,9 Mio DM stieg. Der Ge-
 samtumsatz des Konzerns legte um 31,1 % auf 187,2 Mio DM zu. So
 erhoehte sich der Auslandsanteil am Konzernumsatz weiter auf
 29 %. Das EBIT konnte um 5,8 % auf 15,2 Mio DM erhoeht werden,
 waehrend im Deutschland-Geschaeft eine Ergebniszunahme um 18,2 %
 auf 14,5 Mio DM erzielt wurde.

Beate Uhse - 9-Monatsbericht 2000

 Die von Januar bis September erwirtschafteten Umsatzerloese stie-
 gen gegenueber der Vorjahresperiode um rund 35 % auf 222,9 Mio
 DM. Das Ergebnis vor Steuern erhoehte sich um knapp 45 % auf
 19,2 Mio DM. Der Konzern ist bestrebt, sich in den naechsten
 Monaten als bedeutendster Erotik Content Provider in Deutschland
 zu etablieren.

Datapharm Netsystems - 9-Monatsbericht 2000

 Datapharm hat bis zum 30.09.2000 einen Umsatz von 5.772 TDM er-
 reicht und somit das fuer 2000 gesteckte Umsatzziel von 6.189 TDM
 bereits nach 9 Monaten nahezu erreicht. Weitere erfolgreich ak-
 quirierte Projekte sind derzeit in Arbeit und sollen dazu beitra-
 gen, dass zum Jahresende die Umsatzziele deutlich ueberschritten
 werden. Altaktionaere, die als Vorstaende oder Aufsichtsraete der
 Datapharm fungieren, haben sich einer freiwilligen Verlaengerung
 der Lock-up-Periode bis zum 30.11.2001 unterworfen.

Eurobike - vorlaeufige Zahlen 99/00

 Nach vorlaeufigen Zahlen konnte Eurobike bei einem Anstieg des
 Konzernumsatzes um 24,5 % auf 525,6 (422,2) Mio DM das Konzerner-
 gebnis vor Steuern um 20,2 % auf 35,1 (29,2) % verbessert werden.
 Der Vorstand von Eurobike ist mit der Geschaeftsentwicklung 1999/
 2000 sehr zufrieden.

GARANT SCHUH - 3. Quartal 2000

 Garant Schuh konnte den Umsatz zum 30.09.2000 um 5,1 % auf
 1.575,5 Mio DM steigern. Aufgrund gestiegener Finanzierungskosten
 durch die Zinserhoehungen der EZB in den ersten 9 Monaten des
 laufenden Jahres verringerte sich der Jahresueberschuss um 6,6 %
 auf 3,2 Mio DM. Entsprechend ging das Ergebnis nach DVFA je Aktie
 um 6,3 % auf 8,49 DM zurueck. Das EBIT lag mit 14,7 Mio DM um
 6,0 % und das EBITDA mit 19,0 Mio DM um 1,3 % ueber dem jeweili-
 gen Vorjahreswert.

Greiffenberger - Planzahlen 2000/2001

 Der Konzernumsatz 2000 wird sich voraussichtlich um 22 % auf
 ueber 129 Mio Euro erhoehen. Der Konzern-Jahresueberschuss wird
 sich gegenueber dem guten Vorjahresergebnis von 5,7 Mio Euro
 aehnlich steigern. Greiffenberger wird in das Jahr 2001 mit hohen
 Auftragsbestaenden gehen und erwartet im Vergleich zu 2000 eine
 weitere Umsatzsteigerung um 15 % auf etwa 148 Mio Euro.

Jenoptik - Zahlen 9 Monate 2000

 Der Jahresueberschuss der Jenoptik AG lag nach den ersten 9 Mona-
 ten mit 57,6 Mio Euro deutlich hoeher als im Vorjahreszeitraum
 (-1,3 Mio). Das Betriebsergebnis hat sich in den ersten 9 Monaten
 vervierfacht und stieg von 11,9 Mio Euro auf 48,5 Mio Euro. Der
 Umsatz des Jenoptik-Konzerns liegt mit 803,6 Mio Euro leicht
 unter dem Vorjahreswert (835,7 Mio). Auf vergleichbarer Basis,
 d. h. um Desinvestitionen bereinigt, konnte der Umsatz um 17,3 %
 zulegen.

IFCO - 3. Quartal 2000

 IFCO erzielte im 3. Quartal 2000 nach US-GAAP einen Umsatz von
 98,8 Mio USD (Vj.: 38,5 Mio) bei einem Nettoverlust von 9,9 Mio
 USD (Vj.: -3,3 Mio). Der Umsatz der ersten 9 Monate des Ge-
 schaeftsjahres 2000 betrug 243,7 Mio USD bei einem Verlust von
 15,9 Mio USD.

Masterflex - 9-Monatszahlen 2000

 Masterflex konnte den Konzernumsatz nach den ersten neun Monaten
 2000 um 92,5 % auf 57,8 Mio DM steigern. Das EBIT stieg um 31,0 %
 auf 8,7 Mio DM. Beim EBIT-Ergebnis wird ein Wachstum von 36 %
 erwartet. Somit wird eine erstmalige Dividendenausschuettung er-
 moeglicht.

Medisana - 3. Quartal 2000

 Medisana erwirtschaftete vom 1.1. bis 30.9.2000 einen Konzernum-
 satz von 35,3 Mio DM (Vj.: 12,5 Mio). Unter Beruecksichtigung der
 vielversprechenden Auftragslage erwartet Medisana das Erreichen
 des zum Boersengang prognostizierten 55 Mio DM Umsatzes und auch
 fuer das Jahr 2001 hohe Steigerungsraten in Umsatz und Ertrag.

MLP - Zahlen 2000

 Fuer die Gesamterloese des Konzerns gegenueber dem Vorjahr erwar-
 tet MLP eine deutliche Steigerung von ueber 40 %. Das Konzerner-
 gebnis vor Steuern soll ebenfalls wie geplant ueber dem Vorjah-
 resergebnis liegen, und zwar mit einer Steigerung von ueber 30 %.
 Die Konzerntochter MLP Lebensversicherung AG soll bei den Bei-
 tragseinnahmen ueber 250 Mio Euro erreichen (Vj.: 169 Mio). Im
 Vergleich dazu rechnet die Lebensversicherungsbranche fuer das
 laufende Jahr mit einem Wachstum von lediglich 2 bis 2,5 %.

net.IPO - 1. Halbjahr 2000

 Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Gesamtnettoertraege aus Pro-
 visions-, Finanz- und Zinsgeschaeften um 233 % auf 1,1 Mio Euro.
 Dabei konnten die Nettoprovisionsertraege mit 823 TEUR leicht
 gesteigert werden. Die operativen Aufwendungen stiegen um 1.578
 TEUR auf 2.644 TEUR. Nach Steuern ergibt sich ein Verlust von
 1.198 TEUR (Vj.: 761). Unter Einbezug des Gewinn- bzw. Der
 Bilanzverlust betraegt 1.186 TEUR (Vj.: 1.531). Die net.IPO er-
 wartet, dass Anfang 2001 die Anzahl von Emissionen der Boersen-
 kandidaten wieder ansteigen und sich das Neuemissionsgeschaeft
 beleben wird.

Nucletron Electronic - positive Ergebnisse

 Der konsolidierte Konzernumsatz hat sich bis zum 31.10.2000 um
 15,6 % auf 39,7 Mio DM erhoeht. Das EBIT stieg bis zu diesem
 Zeitpunkt um + 48,5 % auf 5,35 Mio DM.

Schaltbau Holding - Zahlen 9 Monate 2000

 In den ersten neun Monaten 2000 verzeichnete der Verkehrstechnik-
 Konzern einen Ueberschuss in Hoehe von 12,1 Mio DM. Im vergleich-
 baren Vorjahreszeitraum musste das Unternehmen noch einen Fehlbe-
 trag von 22,7 Mio DM ausweisen. Das EBIT stieg auf 12,9 Mio DM.
 1999 hatte es in der Berichtsperiode noch bei minus 10,1 Mio DM
 gelegen. Der Umsatz lag in den ersten neun Monaten bei 440,5 Mio
 DM (Vj.: 540 Mio).

Sixt - 9-Monatszahlen 2000

 Sixt konnte den Gesamtumsatz um 2,8 % auf 3,7 Mrd DM steigern,
 das Ergebnis der gewoehnlichen Geschaeftstaetigkeit wuchs um
 5,3 % auf 66,4 Mio DM. Der Vorstand zeigt sich zuversichtlich,
 dass die angekuendigte Dividendenkontinuitaet eingehalten wird.

tecis Holding - Zwischenbericht

 Das Ergebnis der gewoehnlichen Geschaeftstaetigkeit erhoehte sich
 um 61 % auf 9,2 Mio DM. Der Konzernjahresueberschuss nahm um 63 %
 zu und betraegt 4,9 Mio DM. Im Ausblick auf Gesamt-2000 rechnet
 tecis mit einem "anhaltend erfreulichen Geschaeftsverlauf" und
 einem Jahresueberschuss von 7,5 Mio DM.

Toys International.COM - 1. Halbjahr 2000

 Der Gesamtumsatz der abgelaufenen sechs Monate konnte auf 15,05
 Mio USD (Vj.: 10,48 Mio) gesteigert werden. Das Ergebnis betraegt
 minus 6,29 Mio USD (Vj.: -0,81 Mio). Das Ergebnis pro Aktie be-
 laeuft sich auf -0,52 Mio USD (Vj.: -0,08 Mio). Insgesamt be-
 treibt Toys International 38 Einzelhandelsgeschaefte in den USA,
 einen Weihnachtssonderverkauf in Neuwied sowie drei nationale
 Spielwaren-Webseiten in Deutschland, den USA und Frankreich.

Turbon - 3. Quartal 2000

 Der konsolidierte Umsatz bei Turbon stieg in den ersten neun
 Monaten 2000 um 13 % auf 215,2 Mio DM. Das EBIT erhoehte sich
 um 14,7 % auf 9,4 Mio DM. Das Ergebnis der gewoehnlichen Ge-
 schaeftstaetigkeit stieg um 19,6 % auf 5,1 Mio DM. Der Konzern-
 ueberschuss konnte fuer die ersten 9 Monate 2000 um 33,7 % auf
 3,2 Mio DM gesteigert werden. Das Ergebnis je Aktie betrug 0,86
 DM (Vj.: 0,60 DM). Turbon erwartet bei dem Konzernjahresueber-
 schuss eine Steigerung um ca. 30 % auf 4,2 Mio DM.

WMF - Zahlen 9 Monate 2000

 Die WMF AG hat ihren Umsatz in den 9 Monaten per 30.9.2000 um
 2,2 % auf 559,9 Mio DM gesteigert. Das Konzernergebnis der ge-
 woehnlichen Geschaeftstaetigkeit lag mit 23,4 Mio DM auf dem
 Niveau des Vorjahres. Der Jahresueberschuss verbesserte sich
 um 0,8 % auf 12,9 Mio DM.

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 14. NACHRICHTEN & RESEARCH
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Deutsche Hyp erhoeht Wertberichtigungen

 Am 26. Juli 2000 informierte die Deutsche Hypothekenbank Frank-
 furt-Hamburg AG ueber einen aus damaliger Sicht zusaetzlichen
 Vorsorgebedarf in Hoehe von rund 200 Mio Euro. Die Konzernrevi-
 sion hatte besondere Risiken aus Immobilienfinanzierungen in den
 neuen Bundeslaendern aufgedeckt. Im Ergebnis fuehren diese Bewer-
 tungsaenderungen und die im weiteren Pruefungsverlauf aufgedeck-
 ten Risiken dazu, dass die zusaetzlichen Wertberichtigungen von
 den bisher genannten 200 Mio Euro auf 350 Mio Euro erhoeht werden
 muessen. Den Gremien der Bank wird nach Abschluss des Geschaefts-
 jahres 2000 die Ausschuettung einer unveraenderten Dividende in
 Hoehe von 0,62 Euro pro Stueckaktie an die aussenstehenden Aktio-
 naere vorgeschlagen.

German Brokers

 German Brokers gibt bekannt, dass von den 230.000 Optionsschei-
 nen, die im Fruehjahr 2000 ausgegeben wurden, 44.882 Options-
 scheine ausgeuebt worden sind. Dadurch fliessen German Brokers
 449 TEUR zu. Das Grundkapital erhoeht sich durch den Bezug auf
 3 Mio Euro und ist nun in 3.044.882 nennwertlose Stueckaktien
 eingeteilt.

Pegasus

 Die Verschiebung des Boersengangs der ilas AG auf das naechste
 Jahr wird voraussichtlich das Ergebnis der Pegasus Beteiligungen
 AG belasten. Der Vorstand rechnet daher fuer das laufende Ge-
 schaeftsjahr mit einem Jahresueberschuss in Hoehe von noch
 6 Mio DM.

Porsche - Aktiensplit

 Porsche schlaegt der Hauptversammlung am 19.1.2001 die Umstellung
 auf Stueckaktien vor. Gleichzeitig soll der Nennbetrag des Grund-
 kapitals auf Euro umgestellt und mit einem Aktiensplit im Ver-
 haeltnis 1:10 verbunden werden. Hierfuer soll nach der Umstellung
 auf Stueckaktien das Grundkapital aus Gesellschaftsmitteln auf
 89 Mio DM erhoeht und auf den entsprechenden Betrag von 45.5 Mio
 Euro umgestellt werden. An die Stelle einer auf den Inhaber lau-
 tenden Stueckaktie im rechnerischen Betrag von 26 Euro treten im
 Wege des Aktiensplits zehn auf den Inhaber lautende Stueckaktien,
 auf die jeweils ein anteiliger Betrag des Grundkapitals von 2,60
 Euro entfaellt. Diese Umstellung betrifft sowohl die Stamm- als
 auch die Vorzugsaktien. Die Anzahl der Aktien erhoeht sich da-
 durch von derzeit 1.75 Mio auf 17.5 Mio.

Schneider Laser Technologies

 Schneider Laser Technologies, eine 100%-Tochter der Schneider
 Technologies AG, Tuerkheim, liefert erste Laser-Projektions-
 systeme fuer das neue Sichtsystem AVIOR, bestimmt fuer den Ein-
 satz in Flugsimulatoren, an die STN ATLAS Elektronik. Eigenen
 Angaben zufolge als einzige Technologie ist das Schneider-System
 in der Lage, mittels eines modulierten Laserstrahls ein Bild aus
 einer beliebigen Datenquelle auf nahezu jede Oberflaechenstruktur
 und Form zu "schreiben". Diesen technologischen Vorsprung hat
 sich Schneider Technologies weltweit mit mehr als 300 Patenten
 gesichert.

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 15. KOOPERATIONEN & JV'S
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Eichborn erweitert Rechtehandel-Aktivitaeten

 Eichborn hat zusammen mit der Muenchener Above The Line GmbH und
 Ulrike Weis eine gemeinsame Agentur fuer Verfilmungsrechte unter
 dem Namen ATL Books GmbH gegruendet. Gesellschafter des neuen
 Unternehmens sind mit 10 % Ulrike Weis, mit 29,8 % ATL GmbH sowie
 mit 60,2 % Eichborn AG. Schwerpunkt von ATL Books ist insbesonde-
 re, die Stoffe der Eichborn AG umfangreicher und ertragswirksamer
 im Hinblick auf eine Film- und Fernsehrealisierung auszuwerten.

HWAG kooperiert mit Futura Capitalis

 HWAG hat in der Aufsichtsratsitzung letzter Woche ein Konzept zur
 Einbringung der Geschaeftsaktivitaeten der Futura Capitalis in
 die HWAG vorgelegt. Diesem Konzept hat der Aufsichtsrat zuge-
 stimmt. Die Partner bringen insgesamt 7 strategische Beteiligun-
 gen und Konzerntoechter sowie ein Beteiligungsportfolio von 16
 Unternehmen ein. Die neue Investmentbank soll neben dem Hauptsitz
 in Hamburg durch weitere Standorte in Frankfurt, Zuerich, Dues-
 seldorf, Berlin und Flensburg vertreten sein.

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 16. BANKANALYSEN / Ratings renommierter Institute - Standardwerte
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 Die Liste ist alphabetisch sortiert, damit
 Sie Ihre Favoriten schnell auffinden koennen.

 TITEL           RATING                    INSTITUT

 BASF            halten                    AC Research
 BASF            market outperform         Hamburgische LB
 BASF            verkaufen                 KSK Pinneberg
 Beiersdorf      mittelfr. Marketperformer AC Research
 Continental     stattlich bewertet        Helaba Trust
 Continental     uebergewichten            Kant VM
 DaimlerChrysler aufstocken                ABN Amro
 DaimlerChrysler halten                    Standard & Poor's
 DaimlerChrysler reduzieren                Bankgesellschaft Berlin
 DaimlerChrysler Underperformer            Merck Finck & Co
 DaimlerChrysler widerstandsfaehig         M. M. Warburg & CO
 Degussa-Huels   kaufen                    ABN Amro
 Degussa-Huels   Kursziel 38 Euro          Dresdner Kleinwort
 DePfa           downgrade                 M. M. Warburg & CO
 DePfa           halten                    Bankgesellschaft Berlin
 DePfa           Outperformer              WGZ-Bank
 DePfa           Schaetzungen korrigiert   CSFB
 Deutsche Bank   Marketperformer           Merck Finck & Co
 Deutsche Bank   Outperformer              Bankgesellschaft Berlin
 Dt. Telekom     abwarten                  KSK Pinneberg
 Dt. Telekom     kaufenswert               Berenberg Bank
 Dt. Telekom     Kursziel 46 Euro          Lehman Brothers
 Dt. Telekom     Marketperformer           Merck Finck & Co
 Dt. Telekom     reduzieren                DG Bank
 Dt. Telekom     Kursziel 65 Euro          M. M. Warburg & CO
 Dresdner Bank   Recommended List          Goldman Sachs
 E.ON            Gewinnanstieg erwartet    Deutsche Bank
 Fielmann        Outperformer              WestLB Panmure
 Fresenius Vz.   halten                    Commerzbank
 Hannover Rueck  Outperformer              AC Research
 Jenoptik        Kurspotential 20-25 %     HypoVereinsbank
 KarstadtQuelle  neutral                   Bankhaus Reuschel
 MAN             Marketperformer           Goldman Sachs
 Metro           Marketperformer           GZ-Bank
 Preussag        Marketperformer           Merck Finck & Co
 RWE             Outperformer              Merck Finck & Co
 Schwarz Pharma  Marketperformer           WGZ-Bank
 Siemens         kaufen                    Lehman Brothers
 Siemens         Kursziel 170 Euro         Lehman Brothers
 Sixt            Marketperformer           WGZ-Bank
 Sixt            Watchlist                 BfG Bank
 Spar            verkaufen                 Bankgesellschaft Berlin
 Stinnes         halten                    CSFB
 Stinnes         Outperformer              AC Research
 ThyssenKrupp    upgrade                   Merrill Lynch

 Alle Angaben ohne Gewaehr und ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit.

 Keine Analyse kann den Anleger von seiner Verpflichtung, aus-
 fuehrlich eigenes Research zu betreiben, entbinden. Kein se-
 rioeser Analyst kann und will Ihnen das eigene Denken abnehmen.
 Auch wir nicht. Der Anleger sollte diese Analysen im Zuge der
 Informationsbeschaffung und zur Verbreiterung seiner Wissens-
 basis verwenden, sie aber keineswegs als alleinige Ent-
 scheidungsgrundlage heranziehen.

 Quellen: Aktiencheck, VWD, AFX, OTS, DPA, Institute, eigene

__________________________________________________

 17. TERMINE / Unternehmen, Wirtschaft, wichtige Tradingtermine
__________________________________________________

         Weitere Terminangaben zum Neuen Markt entnehmen
            Sie bitte unserem Neuer Markt-Newsletter.

MONTAG, 04.12.2000

 Commerzbank AG - Pressekonferenz
 Flughafen Frankfurt am Main AG - Pressekonferenz
 USA - Neubauverkaeufe 10/00
 USA - Fruehindikatoren 10/00

DIENSTAG, 05.12.2000

 BEWAG AG - Hauptversammlung
 Deutschland - Arbeitsmarktstatistik 11/00
 DG Bank - Aufsichtsratsitzung
 Escada AG - DVFA-Analysten-, Bilanzpressekonferenz
 Koehler & Krenzer Fashion AG - Hauptversammlung

MITTWOCH, 06.12.2000

 Deutsche Lufthansa AG - Aufsichtsratsitzung
 Kling-Jelko-Dr.Dehmel (KJD)- Ao. Hauptversammlung
 Pfleiderer AG - Hauptversammlung
 Porsche AG - Bilanzpressekonferenz
 Sanacorp. Pharmahandel AG - Hauptversammlung
 USA - FED (Fed. Reserve Board) - Beige Book
 USA - fertig. Wohnraum, Produktivitaet, Lohnstueckkosten Lobster

DONNERSTAG, 07.12.2000

 Deutschland - Industrieproduktion 10/00
 E.ON AG - Bericht 3. Quartal

FREITAG, 08.12.2000

 USA - Arbeitsmarktstatistik 11/00
 Japan - Grosshandelsumsaetze 11/00

__________________________________________________

 18. DISCLAIMER / Haftungsausschluss und Risikohinweise
__________________________________________________

 Indirekte sowie direkte Regressinanspruchnahme und Gewaehrleis-
 tung muss trotz akkuratem Research und der Sorgfaltspflicht ver-
 bundener Prognostik kategorisch ausgeschlossen werden. Insbeson-
 dere gilt dies fuer Leser, die das Depot nachbilden. So stellt
 das Musterdepot in keiner Weise einen Aufruf zur individuellen
 oder allgemeinen Nachbildung dar. Die Redaktion bezieht Informa-
 tionen aus Quellen, die sie als vertrauenswuerdig erachtet. Eine
 Gewaehr hinsichtlich Qualitaet und Wahrheitsgehalt dieser Infor-
 mationen muss dennoch kategorisch ausgeschlossen werden. Dieser
 Newsletter darf keinesfalls als persoenliche oder auch allgemei-
 ne Beratung aufgefasst werden, da wir mittels veroeffentlichter
 Inhalte lediglich unsere subjektive Meinung reflektieren. Wei-
 terhin kann nicht ausgeschlossen werden, dass Redaktionsmitglie-
 der sich im Besitz von Wertpapieren befinden, ueber die wir im
 Rahmen unserer Newsletter oder anderweitig Bericht erstatten.

 Leser, die aufgrund der in diesem Newsletter veroeffentlichten
 Inhalte Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durch-
 fuehren, handeln vollstaendig auf eigene Gefahr. Die in unseren
 Newslettern oder anderweitig damit im Zusammenhang stehenden
 Informationen begruenden somit keinerlei Haftungsobligo.

 Ausdruecklich weisen wir auf die im Wertpapiergeschaeft immer
 vorhandenen erheblichen Risiken hin. Aktieninvestitionen sowie
 Optionsscheingeschaefte, der Handel mit derivativen Finanzpro-
 dukten als auch Anlagen in Investmentfonds beinhalten das Risiko
 enormer Wertverluste. Insbesondere gilt dies auch im Zusammen-
 hang mit dem boerslichen und vorboerslichen Handel von Neuemis-
 sionen und speziell bei Anlagen in nicht boersennotierte Unter-
 nehmen, wie dies bei Venture Capital-Anlagen der Fall ist. Ein
 Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann dabei keineswegs
 ausgeschlossen werden. Eigenverantwortliche Anlageentscheidungen
 im Wertpapiergeschaeft darf der Anleger nur bei eingehender
 Kenntnis der Materie in Erwaegung ziehen, in jedem Falle aber
 ist die Inanspruchnahme einer persoenlichen Beratung der Haus-
 und/oder Depotbank unbedingt zu empfehlen.
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mehlmann:

Das muss ich erst mal ausdrucken und in Ruhe lesen

 
05.12.00 15:15
Vorab schon mal vielen dank für die Quelle.

Gruß mehlmann
Antworten
Marius:

Super Valora Zahlen schon da IZ...

 
05.12.00 15:38
....aber im Moment kann man der Börse einfach nichts recht machen.
Fast 100% Gewinnwachstum, 37% Umsatsteigerung OHNE irgentwelche zukäufe. Und was haben wir ...? ein einstelliges KGV. Normal ist das nicht.

Oder German Brokers. 3€ Dividende beim kurs von 14 €. Nicht zu glauben.


Gruß Marius


04.12.2000
09:03

Ad hoc-Service: Valora Effekten Handel AG

Ad hoc-Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. Ad hoc Mitteilung analog @ 15 WphG VALORA EFFEKTEN HANDEL AG, Ettlingen (WKN 760 010, Geregelter Markt - Stuttgart) ZAHLEN ZUM BISHERIGEN GESCHÄFTSJAHR 2000 ERNEUTES REKORDERGEBNIS DER VEH AG Die VALORA EFFEKTEN HANDEL AG , ältestes deutsches börsenunabhängiges Wertpapierhandelshaus im Bereich außerbörslich notierter deutscher Aktien, kann zu Ende November 2000 erneut eine sehr positive Entwicklung dokumentieren: Der ungeprüfte Überschuss nach Steuern zum 30.11.2000 liegt mit rund EUR 4,3 Mio um 95% über den ungeprüften Vergleichszahlen des Vorjahres (ca. EUR 2,2 Mio). Dies entspricht einem aktuellen Gewinn je Aktie nach Steuern von EUR 2,9. Bei diesem Ergebnis sind stichtagsbezogene Wertberichtigungen in Höhe von rund EUR 1,2 Mio berücksichtigt. Der Umsatz der VEH AG konnte zum 30. November gegenüber dem Vorjahr (EUR 21,6 Mio) um ca. 37% auf rund EUR 29,5 Mio ebenfalls deutlich gesteigert werden. Trotz des sehr widrigen Börsenumfeldes gehen wir davon aus, daß wir unser Ziel für das Gesamtjahr von EUR 3,00 bis 4,00 je Aktie dennoch erreichen können. Sofern keine unvorhersehbaren Ereignisse eintreten, rechnen wir damit zum dritten Mal in Folge mit dem erfolgreichsten Geschäftsabschluss der Firmengeschichte. DIVIDENDENVORSCHLAG 1 EURO Aufgrund des voraussichtlichen Jahresergebnisses für das Geschäftsjahr 2000 werden wir der Hauptversammlung in 2001 die Zahlung einer Dividende von EUR 1,00 (entspricht 100% des Grundkapitals) je dividendenberechtigter 1,00 EURO-Stückaktie zuzüglich Steuergutschrift vorschlagen. Dies entspricht nahezu einer Verdoppelung gegenüber der Dividendenzahlung des Vorjahres (1999: EUR 0,51). Der verbleibende Gewinn soll die Rücklagen stärken und in neue aussichtsreiche Beteiligungen investiert werden. Der Ausbau der VC-Sparte läuft ebenfalls sehr erfreulich. Unter dem Motto "Wer ernten will, muss auch säen", sind wir bereits einige hochinteressante Beteiligungen eingegangen bzw. befinden uns in Verhandlung mit weiteren Unternehmen. Die Steuerreform bezüglich Beteitigungsverkäufen wird in unseren Entscheidungen berücksichtigt und sollte ab 2002 erhebliche positive Auswirkungen zeigen. Ansprechpartner: Klaus Helffenstein, Vorstand der VALORA EFFEKTEN HANDEL AG, Postfach 912; 76263 Ettlingen. Telefon: 07243/90001; Telefax: 07243/90004, Internet: valora.de, E-Mail: info@valora.de, n-tv-Tafel 802, vwd-Seiten 16120 und 16121. Klaus Helffenstein ( Vorstand VEH AG ) Ende der Mitteilung
Antworten
IZ:

Danke Marius!

 
05.12.00 16:00
Ich muss VEH einen sehr schweren Vorwurf machen, denn ich habe nicht nur
heute nach den Zahlen in den allg. Newsrohren gesucht und nichts gefunden!
Wenn die Ihre Public Relations nicht mal drastisch verbesseren wird
VEH ein kleines Mauerbluemchen bleiben! Ich bin richtig sauer!
Muss man auf deren Seite gehen, um die Zahlen zu erwarten?

Ich habe nichts unter comdefekt oder vwd gefunden.
Ausserdem schicken sie einen ja ihren netten newsletter,
aber heute mit den Zahlen war nichts in meiner MAilmax dabei!
Das darf doch nicht war sein - wozu abonniere ich den denn?

So - jetzt habe ich mich beruhigt , kann man auch bei den guten Zahlen,
und letzes mal war es auch so, dass VEH erst kurz eingebrochen ist und dann
kraeftig vorgelegt hat. Nehme mal an, dass das nicht an den komischen
boersianern liegt, sondern an deren beknackter veroeffentlichungsstrategie,
denn jeder idiot wuerde misstrauisch werden, wenn nach brillanten zahlen
absolut nicht passiert - weil es keiner weiss.

mit trintec bin ich gerade ausgestoplossed worden -
ich werde mir jetzt noch mal drastisch ueberlegen,
ob ich denen nicht ne mail schicke - und mich mal bei
der richtigen stelle beschwere - in deren eigenen inetresse.

gruss
IZ
Antworten
IZ:

re2

 
05.12.00 16:11
bei vwd findt man (jetzt) die ad-hoc -
vielleicht war ich auch zu blöd...
Antworten
taipan09:

@IZ

 
05.12.00 16:20
Ohne das ich jetzt Trintech beurteilen will.
Aber da hast du schon recht das du dich bei ihnen beschwerst, was fällt denen auch ein, dass ihre Aktie einfach so fällt. Unverschämtheit.
Sag mal, in was für ein Welt lebst du? Ich dachte die Kasper sind jetzt langsam aus dem Markt draussen? Aktien können fallen...ob jetzt da direkt die Firma dran schuld ist will/kann ich nicht beurteilen...
Gruß Taipan
Antworten
Expropriateur:

Hi IZ

 
05.12.00 16:31
Die Valora Ad hoc gab es schon gestern früh kurz nach 9 bei vwd. Habe ich übrigens auch ins Board gestellt (abends)...
Ist ja auch egal.

M.E. hört sich die Meldung insgesamt auch okay an, bei dem Marktumfeld.
Schätze aber, daß einige erheblich mehr erwartet hatten.

Gruß
EXPRO
Antworten
IZ:

Hallo alle zusammen!

 
05.12.00 16:44
taipan09:
erst lesen, dann kapieren, dann kommentieren, trintec!=veh,
fallen!=PR, "!=" = "ungleich"

expropriateur:
wie viel besser als ein rekordergebnis soll VEH dann noch werden? ;-=)
sollte doch mehr im board hier lesen, aber das macht arbeit bei
dem ganzen schund.

gruss
IZ

Depot:
VEH bleibt trotz dieser Reaktion
NEU: evotec ( 1000 gründe: ein grund: adhoc bzgl. BSE, Potential bis open
end, aber nicht deswegen)

zu früh verkauft:
CMRC, BVSN.

Antworten
taipan09:

@IZ

 
06.12.00 10:30
"mit trintec bin ich gerade ausgestoplossed worden -
ich werde mir jetzt noch mal drastisch ueberlegen,
ob ich denen nicht ne mail schicke - und mich mal bei
der richtigen stelle beschwere - in deren eigenen inetresse."


und wo hab ich mich jetzt verlesen? oder flasch kapiert?
Antworten
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