Aus dem BörsenNews Forum
Varta-Vorstand Herbert Schein hat einen Plan. Der Batteriehersteller soll im kommenden Jahr im Bereich CoinPower dank seiner starken Position und weiteren Produktinnovationen punkten. Geht der Plan auf, dürften die wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Zellen ordentlich Geld in die Kasse spülen. Damit will Varta dann seine neu entwickelte V4Drive-Rundzelle im Bereich der E-Mobilität etablieren. Die Hintergründe! „Unsere V4Drive im Format 21700 dient im Auto zunächst nicht als alleinige Antriebsbatterie, sondern als sogenannter Booster, der in Premium- und Sportfahrzeugen mit Verbrennungsmotor eingesetzt wird, um die Beschleunigung kurzfristig zu optimieren“, erklärt der Vorstand im Gespräch mit dem AKTIONÄR. Daneben ist der Einsatz der V4Drive in Drohnen, in Kombination mit Brennstoffzellen oder in Powertools möglich. Das Interesse potenzieller Kunden scheint groß. In den kommenden zwei Jahren soll die Massenproduktion aufgebaut werden. Für die zunächst geplanten zwei GWh sind nach Schätzung des AKTIONÄR Investitionen von rund 300 Millionen notwendig. Erste Ergebnisbeiträge werden bereits ab 2024 erwartet. Für den geplanten Ausbau der Kapazitäten in Richtung zehn bis 20 GWh muss der Konzern in den folgenden Jahren dann aber deutlich weniger investieren. Die V4Drive-Technologie soll im Anschluss aber auch auf noch größere Rundzellen übertragen werden. „Gepaart mit den High-Power-Features sind die Zellen am Ende dann sehr gut geeignet für den kompletten Antrieb eines vollelektrischen Fahrzeugs aus dem Premium-Bereich, vor allem im Performance-Sektor“, so Schein. „Damit steuern wir ein Segment an, in dem Varta einmal mehr den Unterschied machen kann.“ Die Produktion dürfte hier etwas zeitversetzt zur 21700er-Zelle starten – also genau dann, wenn der Ramp-up für Elektroautos ab 2025 richtig an Fahrt gewinnt.
www.boersennews.de/community/diskussion/varta/17350/
Varta-Vorstand Herbert Schein hat einen Plan. Der Batteriehersteller soll im kommenden Jahr im Bereich CoinPower dank seiner starken Position und weiteren Produktinnovationen punkten. Geht der Plan auf, dürften die wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Zellen ordentlich Geld in die Kasse spülen. Damit will Varta dann seine neu entwickelte V4Drive-Rundzelle im Bereich der E-Mobilität etablieren. Die Hintergründe! „Unsere V4Drive im Format 21700 dient im Auto zunächst nicht als alleinige Antriebsbatterie, sondern als sogenannter Booster, der in Premium- und Sportfahrzeugen mit Verbrennungsmotor eingesetzt wird, um die Beschleunigung kurzfristig zu optimieren“, erklärt der Vorstand im Gespräch mit dem AKTIONÄR. Daneben ist der Einsatz der V4Drive in Drohnen, in Kombination mit Brennstoffzellen oder in Powertools möglich. Das Interesse potenzieller Kunden scheint groß. In den kommenden zwei Jahren soll die Massenproduktion aufgebaut werden. Für die zunächst geplanten zwei GWh sind nach Schätzung des AKTIONÄR Investitionen von rund 300 Millionen notwendig. Erste Ergebnisbeiträge werden bereits ab 2024 erwartet. Für den geplanten Ausbau der Kapazitäten in Richtung zehn bis 20 GWh muss der Konzern in den folgenden Jahren dann aber deutlich weniger investieren. Die V4Drive-Technologie soll im Anschluss aber auch auf noch größere Rundzellen übertragen werden. „Gepaart mit den High-Power-Features sind die Zellen am Ende dann sehr gut geeignet für den kompletten Antrieb eines vollelektrischen Fahrzeugs aus dem Premium-Bereich, vor allem im Performance-Sektor“, so Schein. „Damit steuern wir ein Segment an, in dem Varta einmal mehr den Unterschied machen kann.“ Die Produktion dürfte hier etwas zeitversetzt zur 21700er-Zelle starten – also genau dann, wenn der Ramp-up für Elektroautos ab 2025 richtig an Fahrt gewinnt.
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