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Beiträge: 33
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J.B.:

Heisenberg #21

 
02.01.07 12:34
Nun es stimmt dass die USA von einem starken Dollar träumen, aber das ist Wunschdenken!!

Fakt ist, wie A.L. schon anführte, dass die KernInflation um einiges über der "Red Line" liegt und die Fed schon bei der letzten Sitzung erhöhen hätte sollen!! Leider hab ich die Rede des US Finanzministers zu spät gelesen, da war nämlich klar dass die Zinsen gleich bleiben!! Sinngemäß sagte Mr. Paulson: "Wir sind für einen starken Dollar,......und wir werden dafür sorgen das Häuser auch weiterhin leistbar bleiben...."

Nun, das heißt die Zinsen dürfen nicht weiter hinauf, denn dann werden die Hypotheken zu teuer und die Zinsen dürfen nicht weiter runter da die Inflation zu hoch ist!!

So und aufgrund der immer höheren Verschuldung sowohl des Staats als auch der Bevölkerung ist der Dollar schwach, obwohl er sich noch gut hält!!

Senkt die Fed die Zinsen, dann kommt wieder mehr Inflation auf: weil die Kredite billig werden, der Dollar fällt und die Importe teurer werden, usw...usw...

Ausserdem wird sich der Abstand zum Euro noch vergrößern, da die EZB die Zinsen noch weiter anheben wird.

Bleiben die Zinsen gleich, dann ist es für den Dollar gerade noch genug und für die Wirtschaft gerade ein wenig zuviel!!


mfg J.B.
Antworten
Anti Lemming:

Heisenberg

 
02.01.07 12:49
"Das hat Paul Volcker, der Vorgänger von Alan Greenspan, getan und die Inflationsrate von 13.5% in 1981 auf 3.2% in 1983 gesenkt. Durch die restriktive Geldpolitik der FED sind die USA damals in eine schwere (!) Rezession geraten."

Die Wirtschaftskrise in USA dauerte von 1966 bis 1982. Um 1980 lag der Fed-Leitzins bei sage und schreibe 18 %. Volker konnte erst die Zinsen senken, als die Inflation in der Folgezeit wieder nachließ. Dass die Inflation sank, war aber nicht sein Verdienst. Er reagierte nur auf die verbesserte Lage. 1982 begann zugleich der sekuläre Bullenmarkt, der bis ins Jahr 2000 reichte.

Die These, dass sich dieser Bullenmarkt nach der Krise von 2001 bis 2003 nun fortsetzt, wird von einigen Kritikern angezweifelt. In Japan dauerte die Bewältigung einer vergleichbaren Krise im Jahr 1990 geschlagene 16 Jahre. In USA sind seit der Dot.Com-Blase erst 6 Jahre vergangen. Die Folgen wurden durch die Tiefstzinspolitik der Fed in 2003 (1 % Zins) gemildert - allerdings um den Preis der Hausblase, die sich wegen der Tiefstzinsen bildete, und neuerlicher Inflationszunahme. IMHO muss nun erst mal die "Folgeblase" im Housing- und allg. Assetmarkt abgebaut werden (auch die Liquiditätsblase, die zurzeit den Private-Equity-Boom nährt), ehe eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung in USA möglich ist. Bis es soweit ist, können, wie in Japan, noch weitere 10 Jahre mit (stark volatiler) Seitwärtsbewegung der US-Indizes vergehen.
Antworten
Heisenberg:

?

 
02.01.07 13:47
US-Wirtschaftskrise von 1966-1982? In dieser Zeit war zwar an der Börse nichts zu holen, aber das BIP hat keineswegs durchgehangen. Da gabs ganz normale Zyklen mit guten Wachstumsraten. Und Volckers Tritt auf die Geldbremse war der Auslöser für die fallenden Inflationsraten. Klar, war das sein Verdienst, er war ein großartiger Notenbankchef. Das Manöver damals gilt sogar als Paradigmenwechsel der US-Geldpolitik, seitdem hatten die USA nicht mal annähernd derart hohe Inflationsraten wie Anfang der 80er.

Auch der Vergleich Japan-USA hinkt, denn Japan geriet in eine echte Deflation, die durch eine falsche Geldpolitik der BOJ noch verstärkt wurde. Außerdem war die Blase in Japan viel schlimmer, denn es gab sie gleichzeitig (nicht hintereinander wie in den USA) am Aktien- und Immobilienmarkt und außerdem war sie volumenmäßig um ein vielfaches größer. Z. B. war das Grundstück des Kaiserpalastes in Tokio als Immobilie so viel wert wie der gesamte Grundbesitz in Kalifornien.

PS: Bist du Goldfan?  
Antworten
Anti Lemming:

Volcker reduzierte die Geldmenge

 
02.01.07 14:15
Zinssenkungen, wie Volcker sie Anfang der 1980-er durchführte, sind kein Mittel der Inflationsbekämpfung. Volcker bekam die Inflation in den Griff, indem er die Geldmenge stark reduzierte (Übergang von Inflationssteuerung zu Geldmengensteuerung). Erst als die Inflation daraufhin sank, konnte er die Zinsen senken.

Momentan wird die Geldmenge in USA übrigens stark erweitert. M3 wird ja schon gar nicht mehr veröffentlicht. Während Volckers Geldmengenreduzierung ab 1980 die Inflation senkte, bewirkt die derzeitige Aufblähung der Geldmenge - durch immer mehr Kredite, Beleihungen, Verschuldung - umgekehrt, dass die Inflation jetzt steigt. Die gestiegene Kernrate zeigt dies ganz deutlich. Allein schon die Einführung des Konzepts der Kernrate ist ja schon eine Form von Augenwischerei, weil letztlich zählt, was tatsächlich gezahlt werden muss (also auch Nahrungsmittel und Energie).

Daher sind Hoffnung auf Zinssenkungen der Fed vorerst illusorisch, außer als Notmaßnahme, wenn eine Rezession kommt.

Antworten
Heisenberg:

??

 
02.01.07 15:31
Natürlich sind Zinssenkungen kein Mittel zur Inflationsreduzierung. Das hab ich auch gar nicht gesagt. Volcker hat die Inflation durch drastische Zinserhöhungen in den Griff bekommen. Die Geldmengenreduzierung ist ja nichts anderes als Zinserhöhung und umgekehrt. Zinsen sind der Preis für Geld, ist das Geld knapp, steigt der Preis und umgekehrt.
Antworten
Anti Lemming:

???

 
02.01.07 15:40
"Das hab ich auch gar nicht gesagt. Volcker hat die Inflation durch drastische Zinserhöhungen in den Griff bekommen."

So ein Unsinn. Die US-Leitzinsen lagen 1980 in der Spitze bei 18 %, einige Jahre später lagen sie im tiefen einstelligen Bereich. Wie man dies durch ZINSERHÖHUNGEN hinbekommen soll, bleibt wohl dein Geheimnis.
Antworten
SolarBull:

heute kein handel ?

 
02.01.07 16:07
ist heute kein us-handel bzw geänderte us handelszeiten? danke im voraus
Antworten
Heisenberg:

@Anti-Lemming

 
02.01.07 16:32
Nein, das ist kein Unsinn! Wie ich bereits geschrieben habe, wirken Zinsmaßnahmen erst mit einem time-lag. Die Zinsen wurden von Volcker zuerst stark erhöht (bzw. die Geldmenge stark reduziert, was das selbe ist) und etwas später dann wieder gesenkt. So macht man das lehrbuchmäßig bei hoher Inflation. Lies dich mal hier ein, da ist auch eine Grafik zu besichtigen:

en.wikipedia.org/wiki/Federal_funds_rate  
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