das United Labels ein großer Weltkonzern ist?
Das was du hier jetzt schreibst, bemängelt man doch seit Jahren. Für mich war ULC immer schon ne kleine Klitsche, und das sie jedes Mal wenn "Wilde Kerle" rauskommen, das als unglaublich wichtig für den Geschäftserfolg hinstellen (vielleicht ist es sogar so, was schlimmer wäre), ist bezeichnend.
Allerdings finde ich abgesehen davon, das ULC wirklich ihre Hauptseite mehrsprachig führen sollte, deine Kritik an dem Internetauftritt und andere Dingen für übertrieben, da ja die Börsenbewertung nicht ohne Grund nur bei 13 Mio € liegt. Fakt ist, das ULC gar nicht die Größe hat, um im Ausland im Einzelhandel breitflächig vertreten zu sein. Deshalb will man sich ja auf wenige Shops an markanten Punkten konzentrieren. Mir leuchtet das durchaus ein. Und in Deutschland reichen 3-4 Standorte pro Großstadt locker aus. Was verlangst du eigentlich? ULC ist doch nicht im M-Dax notiert?
Wichtig für den Aktionär ist, ob ULC bei der aktuellen Größe trotzdem Gewinne machen kann, und das sollte man nun endlich mal nachhaltig schaffen. Das ist doch die größte Frage. Kein Mensch (na ja, vielleicht abgesehen von Klei) träumt hier von einem riesigen Konzern, auch wenn ULC selbst sich immer gerne als Marktführer betrachtet. ;)
Fazit: Natürlich muss ULC seine Homepage überarbeiten. Das kostet ja nicht die Welt. Ansonsten ist ULC darauf angewiesen, schlank aufgestellt zu sein und nicht irgendwelche Experimente mit vielen Standorten im Ausland zu machen. Die Leute, die in Zukunft an den diversen Flughafenshops vorbeikommen, gehen ganz sicher nicht auf irgendeine Homepage. Die kaufen dort ein Geschenk für ihre Lieben und dann gehts weiter. ULC soll sich auf profitable kleinere Standorte konzentrieren und dann reichen halt für mich als Aktionär auch mal 50 Mio € Umsatz und 2,5-3,0 Mio € Nettogewinn und 0,20 € Dividende pro Aktie aus, um zufrieden zu sein.
"Unpolitische Sportvereine sind die erste Anlaufstelle für Rechtsradikale" Dr. Theo Zwanziger.