United Internet erhebliches Potenzial


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Utd. Internet AG 26,36 € +0,46% Perf. seit Threadbeginn:   +414,34%
 
bammie:

Fehlentscheidung nicht unbedingt

 
10.12.04 15:04
hätte ich an Deiner Stelle auch gemacht. Das beste Jahr war halt 2003. Ich denke mal, abwarten bis 17 Euros rum, entweder-oder.

greetz
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moya:

Postiver Analysten Kommentar

 
11.12.04 14:34

Die Experten von GBC-Research empfehlen die Aktie von United Internet (ISIN DE0005089031/ WKN 508903) mit "kaufen".

Mit der Fokussierung auf das Produktgeschäft habe das Unternehmen ein Portfolio geschaffen, das von der aktuellen Entwicklung hin zum High Speed Internet deutlich profitieren sollte. Das Kurspotenzial sähen die Experten vor allem im profitablen Produkt-Segment, das gleichzeitig auch Umsatzgenerator Nummer eins sei. Dabei basiere das Segment auf den drei am Markt etablierten Marken-Unternehmen 1&1, GMX sowie Schlund+Partner. In diesem Segment würden rund 70% aller Umsätze und 95% des gesamten Vorsteuerergebnisses (EBT) erwirtschaftet. Dies entspreche einem Umsatzvolumen von 257,7 Mio. Euro nach 9 Monaten im aktuellen Geschäftsjahr (9 Monate 2003: +21,7%) und einem EBT von 62,8 Mio. Euro (9 Monate 2003: + 43%). Hier werde das größte Wachstumspotenzial für die Zukunft liegen.

Neben den Bereichen Internetzugang (Analog/ISDN/DSL) und Webhosting habe sich United Internet 2004 auch in die so genannte Voice-over-IP-Technologie sowie in den Vertrieb von DSL-Anschlüssen vorgewagt. 2004 sei verstärkt das Ausland als Absatzmarkt erschlossen worden. Weiterem Wachstum sollte somit nichts mehr im Weg stehen, zumal im Verhältnis zum Umsatz nur geringe Investitionen benötigt würden.

 

Ergänzt werde das Portfolio des Unternehmens zudem durch die Segmente Outsourcing und Marketing. Dabei konzentriere sich der Bereich Outsourcing auf den Domainvertrieb und Dienstleistungen für das Management von Kundenbeziehungen (CRM). Das Ergebnis dieses Segments habe sich im 3. Quartal wieder deutlich gegenüber dem Vorquartal verbessern und somit der Zielrendite auf Basis EBT von 10%    deutlich näher kommen können.

Etwas angeschlagen sei noch immer das dritte Geschäftsfeld Online Marketing, in dem sich noch keine nennenswerte Verbesserung abgezeichnet habe. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weise United Internet allerdings zumindest ein positives Ergebnis nach 9 Monaten aus. Bedeutendes Wachstum würden die Experten jedoch auch dieses Jahr nicht erwarten. Eine klare Trendwende im Online Marketing sähen sie allerdings im Zuge der steigenden Onlinenutzung und des ebenfalls zunehmenden kostenpflichtigen Inhalts im Web kommen.

Zusammengefasst bleibe daher ein durchweg positiver Eindruck von der United Internet AG. Als ehemaliges Internet-Start-up sei das Unternehmen mittlerweile zu einem am Markt etablierten und profitablen Unternehmen herangewachsen. Einziger Wermutstropfen sei, wie bei fast jedem Wachstumswert, die hohe fundamentale Bewertung, die sich im vorliegenden Fall allerdings durch die Wachstumserwartung rechtfertigen lasse.

Die Empfehlung der Analysten von GBC-Research für die United Internet-Aktie lautet "kaufen".
Gruß Moya United Internet erhebliches Potenzial 1739909

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moya:

United Internet stockt Aktienrückkauf-Programm auf

 
17.12.04 13:06

United Internet stockt Aktienrückkauf-Programm auf
 
MONTABAUR (dpa-AFX) -

Der Internetdienstleister United Internet  hat das Volumen für sein Aktienrückkauf-Programm erhöht. Statt 1,75 Millionen Titel werde das Unternehmen nun bis zu 3,5 Millionen erwerben, teilte die Gesellschaft am Freitag in Montbaur mit. Der Erwerb soll über die Börse erfolgen.

Gruß Moya United Internet erhebliches Potenzial 1746980

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tradix:

jetzt wissen wir auch

 
17.12.04 13:14
warum der Kurs absichtlich niedrig gehalten wurde.
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moya:

United Internet "strong buy"

 
17.12.04 18:19

United Internet "strong buy"
Invest Inside

United Internet erhebliches Potenzial 1747492 Die Experten von "Invest Inside" stufen die Aktie von United Internet (ISIN DE0005089031/ WKN 508903) mit "strong buy" ein.

Die Aktie der United Internet sei nach wie vor einer der interessantesten Titel, die der deutsche Kurszettel dem renditesuchenden Privatinvestor biete. Es hätten bereits 100.000 DSL-Anschlüsse vermarktet werden können. Sowohl Umsatz als auch EBITDA seien über den Erwartungen und dem Konsens ausgefallen. Die Umsatzprognose für 2004 sei auf 506 Mio. Euro ausgeweitet worden und das EBIT-Ziel auf 85 Mio. Euro. Das Unternehmen sei hervorragend positioniert und habe eine erstklassige finanzielle Basis.

Zum 30.09.2004 habe United Internet über ein Netto-Bankguthaben von 103,5 Mio. Euro verfügt. Man rechne bald mit Übernahmespekulationen in diesem Wert. Die Marktkapitalisierung von United Internet sei immer noch recht niedrig, so dass er ein lukrativer Fusions- bzw. Akquisitionskandidat wäre. Die Experten würden es durchaus für möglich halten, dass United Internet in wenigen Jahren zu einem echten Branchengiganten heranreifen könnte. Das Potenzial hätten nur wenige Firmen. Für das nächste Quartal rechne man mit Kursen deutlich über 28 Euro. Kluge Investoren würden daher bereits heute einsteigen.

Deshalb bewerten die Experten von "Invest Inside" die Aktie von United Internet mit "strong buy".
Gruß Moya United Internet erhebliches Potenzial 1747492

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bammie:

United Internet beteiligt sich an InterNetX

 
23.12.04 09:11
Die United Internet AG hat eine Beteiligung an der InterNetX GmbH, Regensburg, erworben und zusammen mit den Altgesellschaftern beschlossen, das Kapital der InterNetX zu erhöhen. Dies gab der im TecDAX (Xetra: Nachrichten) notierte Internet-Service-Provider am Donnerstag bekannt. Nach Vollzug der Transaktion wird United Internet (Xetra: 508903.DE - Nachrichten) mit 80 Prozent an InterNetX beteiligt sein.

Unter InterNetX soll künftig das Reselling-Geschäft von United Internet zusammengefasst werden. Zu diesem Zweck wird InterNetX die Schlund Technologies GmbH übernehmen und damit das von Schlund Technologies betriebene Reselling-Geschäft der United Internet AG. Für das Geschäftsjahr 2005 wird ein Umsatz von 8 Mio. Euro erwartet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

InterNetX ist ein Internet-Dienstleister, der Internet-Service-Providern, Telekommunikations-Unternehmen und Internet-Agenturen Domains, Shared- und Dedicated-Hosting-Produkte, Sicherheitslösungen sowie Netzanbindungen zur Verfügung stellt. Das Unternehmen gehört mit über 700.000 registrierten Domains und mehr als 500 gehosteten Servern zu den führenden Anbietern von White-Label-Produkten im deutschen Markt.

Die Aktie von United Internet beendete den gestrigen Handel bei 19,35 Euro (-0,51 Prozent).  
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tradix:

und sie bewegt sich doch o. T.

 
23.12.04 12:30
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soyus1:

Die Charttechnik funktioniert anscheinend:

 
03.01.05 17:10
Die dazugehörige Grafik siehe unter www.finanznachrichten.de oder kann mir jemand erklären wie man gespeicherte Grafiken hier einfügt? Ich schaffe nur die laufenden Charts mittels HTML-Tags... Tatsache ist jedenfalls, dass die 19,75 seit 30.12.04 nicht unterschritten wurden und es derzeit durchaus positiv aussieht. Was meint Ihr?

30.12.2004 12:43:
TecDAX: UNITED INTERNET mit Kaufsignal

United Internet (Nachrichten)

WKN: 508903 ISIN: DE0005089031

Intradaykurs: 19,96 Euro

Aktueller Tageschart (log) seit dem 03.06.2004 (1 Kerze = 1 Tag)

Kurz-Kommentierung: Die UNITED INTERNET Aktie versucht im heutigen Handel den gestern benannten Buy-Trigger bei 19,75 Euro auszulösen. Aktuell notiert die Aktie relativ deutlich darüber. Wenn die Aktie das aktuelle Niveau in etwa bis zum Handelsschluss hält wird ein Kaufsignal ausgelöst, dass die Aktie zunächst bis 21,22 und später bis 23,29 Euro führen kann. Ein Rückfall unter 19,75 auf Tagesschlusskursbasis nach erfolgtem Ausbruch würde das bullische Szenario in Frage stellen.

LG S1
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moya:

United Internet mit Kaufsignal

 
07.01.05 09:12

United Internet mit Kaufsignal
BoerseGo

United Internet erhebliches Potenzial 1766702 Die Experten von "BoerseGo" sehen in ihrem "Tec-Report" ein Kaufsignal für den Titel von United Internet (ISIN DE0005089031/ WKN 508903).

Die United Internet-Aktie versuche im heutigen Handel den Buy-Trigger bei 19,75 Euro auszulösen. Aktuell notiere der Titel relativ deutlich darüber. Wenn die Aktie das aktuelle Niveau in etwa bis zum Handelsschluss halte, werde ein Kaufsignal ausgelöst, dass den Wert zunächst bis 21,22 und später bis 23,29 Euro führen könne. Ein Rückfall unter 19,75 Euro auf Tagesschlusskursbasis nach erfolgtem Ausbruch würde das bullische Szenario in Frage stellen.

Die Experten von "BoerseGo" sehen in ihrem "Tec-Report" ein Kaufsignal für die United Internet-Aktie.
Gruß Moya United Internet erhebliches Potenzial 1766702

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tradix:

Verdächtig schwache Umsätze heute, was meint ihr? o. T.

 
07.01.05 15:57
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soyus1:

Es ist die Ruhe vor dem Sturm ;-) o.T.

 
07.01.05 17:14
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Waleshark:

NEWS !!

 
09.01.05 16:18
 
News - 09.01.05  16:02


United Internet will Telekom im DSL-Geschäft Konkurrenz machen
 
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die United Internet AG  will der Deutsche Telekom  bei schnellen Internet-Zugängen Konkurrenz machen. Man werde in Kürze mit dem Aufbau einer eigenen DSL-Infrastruktur in Ballungszentren beginnen, sagte Vorstandschef Ralph Dommermuth dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). United Internet, in Montabaur (Rheinland-Pfalz) beheimatet, habe mit rund einer Million Kunden die notwendige Größe.

United Internet verkauft dem Zeitungsbericht zufolge bislang lediglich DSL-Anschlüsse der Telekom weiter. Nun wolle sich das Unternehmen von den Netzleistungen der Telekom unabhängiger machen. Der Telekom könnten dadurch erhebliche Umsätze verloren gehen, hieß es.

United Internet zieht nach Angaben des "Handelsblatts" mit seinem Vorstoß Konsequenzen aus Problemen bei der Telekom. Neue DSL- Anschlüsse würden nur mit langen Verzögerungen eingerichtet. Insgesamt warteten nach Informationen aus Branchenkreisen bis zu 120.000 Kunden auf ihre teilweise bereits vor Monaten bestellten Anschlüsse für den schnellen Internet-Zugang. Man arbeite derzeit mit Hochdruck an Lösungen, sagte ein Sprecher der Telekom-Tochter T-Com dem Blatt./tm/DP/jha/

Quelle: dpa-AFX

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moya:

Change für UI, Telekom räumt Probleme ein

 
09.01.05 17:58

 
Telekom-Tochter T-Com räumt Probleme einUnited Internet erhebliches Potenzial 1768868
United Internet will Telekom bei DSL Konkurrenz machenUnited Internet erhebliches Potenzial 1768868
Die United Internet AG macht der Deutschen Telekom bei Internet-Zugängen Konkurrenz: „Wir werden in Kürze mit dem Aufbau einer eigenen DSL-Infrastruktur in Ballungszentren beginnen“, sagte Vorstandschef Ralph Dommermuth dem Handelsblatt.United Internet erhebliches Potenzial 1768868
United Internet erhebliches Potenzial 1768868

FRANKFURT. United Internet habe mit rund einer Million Kunden die „notwendige Größe“. United Internet verkauft bislang lediglich DSL-Anschlüsse der Telekom weiter. Nun will sich das Unternehmen von den Netzleistungen der Telekom unabhängiger machen. Der Telekom könnten dadurch erhebliche Umsätze verloren gehen.

United Internet (1&1, GMX) zieht mit seinem Vorstoß Konsequenzen aus Problemen mit der Telekom. Neue DSL-Anschlüsse würden nur mit langen Verzögerungen eingerichtet. „Rund 50 000 DSL-Bestellungen sind allein von uns in den EDV-Systemen der Telekom hängen geblieben“, sagte Dommermuth. Auch andere Wiederverkäufer von DSL-Anschlüssen der Telekom klagen über chaotische Zustände. In Branchenkreisen hieß es, insgesamt warteten bis zu 120 000 Kunden auf ihre teilweise bereits vor Monaten bestellten Anschlüsse für den schnellen Internet-Zugang.

Die Telekom-Tochter T-Com räumte Probleme ein. Man arbeite derzeit mit Hochdruck an Lösungen, sagte ein Sprecher. Dommermuth bezifferte die Investitionssumme für den Aufbau einer eigenen Infrastruktur auf zunächst 30 bis 50 Millionen Euro. United Internet wird in diesem Jahr rund 150 Millionen Euro für die Nutzung von Netzinfrastruktur an die Telekom überweisen.

United Internet erhebliches Potenzial 1768868

HANDELSBLATT, Sonntag, 09. Januar 2005, 16:08 Uhr

Gruß Moya United Internet erhebliches Potenzial 1768868

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moya:

United Internet plant Markteinstieg in Asien

 
10.01.05 08:13

United Internet plant Markteinstieg in Asien
 
FRANKFURT (dpa-AFX) -

Das Internetunternehmen United Internet UTDI.ETR erwägt eine Expansion in Asien und Australien. "In der Region gibt es vier interessante Märkte für uns: Japan, China, Korea und Australien. Wir prüfen den Einstieg in diesen Ländern und werden im kommenden Vierteljahr eine Entscheidung treffen", sagte Andreas Gauger, Vorstandssprecher der United-Internet-Tochter 1&1, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ, Montagausgabe).


Vor gut einem Jahr ist 1&1 auch in den amerikanischen Web-Hosting-Markt eingestiegen und hat dafür Kapazitäten in einem New Yorker Rechenzentrum gemietet. "Das Geschäft ist super angelaufen. Wir haben inzwischen mehr als 120.000 zahlende Kunden in Amerika." Rund 10.000 Kunden kämen jeden Monat hinzu. Bis zum Jahresende könne die Zahl der Kunden auf rund 250.000 wachsen.
Die Gewinnschwelle will die Gesellschaft im Laufe des kommenden Jahres überschritten.

Gruß Moya United Internet erhebliches Potenzial 1769224

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Pichel:

Meinung:

 
10.01.05 08:33
UTDI Handelsblatt
United Internet will shortly begin the construction of its own DSLinfrastructure
in German cluster centres, the “Handelsblatt” reports, citing
from an interview with United Internet-CEO Dommermuth. UTDI wants to
implement its own infrastructure because of delays in installing some TOnline
DSL connections. This will cost an initial 30 to 50 mn euros,
Dommermuth told the newspaper.
The rivalry in the high competitive DSL market seems to become
more intense. Could burden the UTDI share today because of the
costs the company has to build up own centres. Until now United
Internet is only a reseller.


United Internet erhebliches Potenzial 1769235

Gruß Pichel

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moya:

AKTIE IM FOKUS: United Internet Expansionsplänen

 
10.01.05 11:53

AKTIE IM FOKUS: United Internet nach Expansionsplänen etwas fester
 
FRANKFURT (dpa-AFX) -

United Internet haben am Montag von Expansionsplänen profitiert. Die Aktien des Internetdienstleisters UTDI.ETR gewannen bis 11.25 Uhr 1,35 Prozent auf 20,27 Euro. Der TecDAX TDXP.ETR kletterte zur gleichen Zeit um 0,50 Prozent auf 531,97 Punkte. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben Investitionen in Asien und Deutschland und will teilweise ein eigenes DSL-Netz bauen.
Mit dem eigenen DSL-Netz wolle United Internet der Deutschen Telekom in Ballungsräumen Konkurrenz machen, sagte Vorstandschef Ralph Dommermuth dem "Handelsblatt". Bislang verkaufe das Unternehmen lediglich Telekom-Anschlüsse weiter. Zudem prüft der Internetdienstleister nach den Worten des Vorstandssprecher der Tochter 1&1, Andreas Gauger, den Markteinstieg in Asien und Australien. Der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" sagte Gauger: "In der Region gibt es vier interessante Märkte für uns: Japan, China, Korea und Australien. Wir prüfen den Einstieg in diesen Ländern und werden im kommenden Vierteljahr eine Entscheidung treffen."


Eine Verringerung der Abhängigkeit von der Telekom wäre für United Internet sehr wichtig, sagte ein Frankfurter Händler. Entsprechend positiv wurden die Nachrichten zu Beginn aufgenommen. Allerdings bestünden noch Fragen zu den Kosten eines Netzaufbaus und es kehre damit zunächst eine Gewisse Vorsicht ein.
Als "klar positives Zeichen" bewertete Analyst Marcus Sander von Sal. Oppenheim eine mögliche Expansion nach Asien. "Das würde United Internet nicht machen, wenn es Zweifel über den Erfolg gebe. Und wenn das Unternehmen in den USA Probleme sehe, würde United Internet auch nicht weiter nach außen gehen." Ein "notwendiger Schritt" sei der Aufbau eines eigenen DSL-Netzes, weil der gegenwärtig billigste Anbieter Accor dank der niedrigeren Kostenbasis ein unschlagbares Angebot unterbreiten könnte, urteilte Sander. Während das Unternehmen damit den Konkurrenzdruck auf die Telekom verstärke, würden kleinere Anbieter durch den Schritt weitere Marktanteile verlieren, weil sie es sich nicht leisten könnten, ihre paketweise geschnürten Angebote einzeln anzubieten.

Gruß Moya United Internet erhebliches Potenzial 1769530

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soyus1:

START JETZT:Internet-Telefonie für alle GMX Nutzer

 
11.01.05 17:55
Na wenn das nicht Hammer-News sind wo Geld verdient wird (Service ist sicher nicht ewig gratis, aber bringt zumindest ab sofort höhere Werbeeinnahmen!!!):

IR-News: Internet-Telefonie für alle GMX Nutzer

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Kommunikationsdienst GMX ermöglicht ab sofort seinen rund 20 Mio. Mitgliedern den kostenlosen Einstieg in die Internet-Telefonie. Die Anmeldung zu GMX NetPhone ist offen für alle GMX Nutzer und ist nicht an einen Bezahltarif bei GMX gebunden. Auch GMX FreeMail-Kunden mit DSL-Zugang bei anderen Providern können das GMX Voice over IP-Netz nutzen. Die Anwender profitieren dabei von günstigen Preisen. So sind netzinterne Telefonate zwischen GMX Mitgliedern, die sich für GMX NetPhone angemeldet haben, komplett gebührenfrei. Für Gespräche ins deutsche Festnetz wird rund um die Uhr ein Cent pro Minute berechnet, Auslandsgespräche kosten ab 1,9 Cent pro Minute.

Weitere Einzelheiten können Sie der beigefügten Pressemeldung vom GMX entnehmen.

Mit freundlichen Grüßen,
Marcus Bauer

*****************************************
United Internet AG
Marcus Bauer
Head of Investor Relations
Elgendorfer Str. 57
D-56410 Montabaur

eMail: mbauer@united-internet.de
Phone: +49 (0)2602/ 96-1631
Fax:   +49 (0)2602/ 96-1013
URL:   www.united-internet.de
*****************************************
----- Weitergeleitet von Marcus Bauer/1&1/DE am 11.01.2005 17:29 -----
                                                                                                                                     
                     "Nicole Braun"                                                                                                  
                                                                               
                     de>                      Kopie:                                                                                  
                                              Thema:    Pressemeldung: Internet-Telefonie für alle GMX Nutzer                        
                     11.01.2005 12:29                                                                              

GMX VoIP: Internet-Telefonie für alle GMX Nutzer

Voice over IP für alle GMX FreeMail-Nutzer
GMX Community: Netzintern gebührenfrei telefonieren
Neu: kostenlose Telefon-Software

München, 11. Januar 2005
Der Kommunikationsdienst GMX ermöglicht ab sofort allen seinen Mitgliedern den kostenlosen Einstieg in die Internet-Telefonie. Die Anmeldung zu GMX NetPhone ist offen für alle GMX Nutzer und ist nicht an einen Bezahltarif bei GMX gebunden. Auch GMX FreeMail-Kunden mit DSL-Zugang bei anderen Providern können das GMX Voice over IP-Netz nutzen. Die Anwender profitieren dabei von günstigen Preisen. So sind netzinterne Telefonate zwischen GMX Mitgliedern, die sich für GMX NetPhone angemeldet haben, komplett gebührenfrei. Für Gespräche ins deutsche Festnetz wird rund um die Uhr ein Cent pro Minute berechnet, Auslandsgespräche kosten ab 1,9 Cent pro Minute. "Eine der größten Mail- und Messaging-Communities in Deutschland erhält nun Zugang zur Internet-Telefonie. Wir starten damit die breite Vermarktung von IP-Telefonie", sagt Eva Heil, Marketingleiterin von GMX.

Kostenlose Telefon-Software
GMX Mitglieder können mit der kostenlosen GMX NetPhone Telefon-Software in Kombination mit einem Headset über das Internet telefonieren. Die GMX Voice over IP-Lösung ist einfach und benutzerfreundlich: Der Kunde meldet sich mit seiner bereits bestehenden Festnetz-Rufnummer zu GMX NetPhone an und erhält einen Freischaltanruf. Die GMX NetPhone-Software kann dann in der persönlichen Mailbox unter "GMX Tools" kostenfrei herunter geladen werden. Mit der Telefon-Software kann der Nutzer bei eingeschaltetem PC jederzeit via DSL-Leitung telefonieren. Die bisherige Festnetz-Nummer ist auch die Rufnummer für Telefongespräche übers Web.

Wie bei herkömmlichen Telefonverbindungen werden Uhrzeit, Dauer und Gesprächsziel als Einzelverbindungsnachweis dokumentiert. Der Kunde hat die Wahl zwischen verschiedenen Klingeltönen und kann sich entscheiden, ob seine Rufnummer angezeigt oder unterdrückt werden soll. Zudem ist eine automatische Firewall-Erkennung integriert.

Die minimalen Systemvoraussetzungen zur Installation des Softphones sind: Betriebssystem Windows 2000 oder höher, Pentium III 800 MHz Prozessor, Grafikkarte, Soundkarte sowie 10 MB Speicherplatz auf dem PC.

Telefonieren auch bei ausgeschaltetem PC
Bei Neubestellung eines DSL-Komplettpakets oder DSL-Zugangstarifs bietet GMX eine noch komfortablere Voice over IP-Variante an: An das von GMX gelieferte DSL-Modem oder den WLAN-DSL-Router mit eingebautem Phoneboard lassen sich vorhandene analoge Telefone direkt anschließen und so Telefongespräche übers Web führen. Da die Endgeräte direkt mit dem Internet verbunden sind, kann auch bei ausgeschaltetem PC telefoniert werden.

GMX DSL-Neukunden, die Internet-Telefonie nutzen möchten, können zwischen dem DSL-Modem AVM FRITZ!Box Fon oder der WLAN-Router AVM FRITZ!Box Fon WLAN wählen. Der einmalige Mehrpreis zum herkömmlichen DSL-Modem beträgt für das Gerät mit integriertem Phoneboard nur 29,90 Euro. Die Hardware-Preise sind nach Tarif gestaffelt.

Generelle Voraussetzung der Nutzung von GMX NetPhone ist eine gültige deutsche Festnetznummer. Nutzer der GMX VoIP-Lösung können ihre bisherige Telefonnummer weiter verwenden.

Bildmaterial kann im GMX Pressecenter in druckfähiger Qualität herunter geladen werden:

www.gmx.de > Presse > Bildarchiv > Screenshots

service.gmx.net/de/cgi/...e?LANG=de&AREA=screenshotsuebersicht

GMX in Kürze:
GMX ist Deutschlands Pionier und Spezialist für komfortable, schnelle Kommunikation und Information via Internet. GMX bietet umfassende Internet-Kommunikationsdienste rund um E-Mail und Messaging für Millionen Internet-Nutzer sowie leistungsfähige und günstige Internet-Zugangstarife. Durch die innovative Verbindung der Mail- und Messaging-Funktionen mit dem GMX MediaCenter, einer multifunktionalen Online-Festplatte für die webbasierte Ablage und das File Sharing von Fotos, Musik, Texten und sonstigen Dateien, setzt GMX Trends für die Internet-Kommunikation. Darüber hinaus bietet GMX in der GMX Themenwelt und in der GMX Shoppingwelt umfangreiche Portaldienste. Die Inhalte werden mit hochwertigen E-Commerce-Angeboten zu einem verbraucherrelevanten Portfolio verknüpft. Mit monatlich über 7,5 Millionen aktiven Nutzern (die internet facts, AGOF, September 2004) ist GMX einer der reichweitenstärksten Internet-Dienste in Deutschland und bietet eine effektive Plattform für One-to-One Marketing. Die von GMX entwickelte Benutzerprofil-abhängige Werbe-Einblendung ermöglicht Werbeschaltungen ohne Streuverluste. Hohe Reichweiten, valide Nutzerdaten und kreative Werbeformen machen GMX zu einem der führenden Anbieter für zielgruppengenaues Online-Marketing. GMX mit Sitz in München gehört zu den Kernmarken der börsennotierten United Internet AG (ISIN DE0005089031).

Homepage: www.gmx.net

Ansprechpartner für die Redaktion:
Public Relations

GMX GmbH
Pressestelle
Tel. 089 / 143 39-256
Fax. 089 / 143 39-250
E-Mail: presse@gmx-gmbh.de
Antworten
moya:

United Internet weiterhin kaufen

 
12.01.05 07:06

11.01.2005
United Internet weiterhin kaufen
AC Research

 Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien der im TecDAX notierten Internet-Holding United Internet (ISIN DE0005089031/ WKN 508903) zu kaufen.

Die Gesellschaft plane den Aufbau einer eigenen DSL-Infrastruktur.

Damit wolle das Unternehmen in den Wettbewerb mit der Deutschen Telekom AG bei Internet-Zugängen eintreten. Bislang sei United Internet lediglich als Weiterverkäufer von DSL-Anschlüssen der Deutschen Telekom tätig. Dabei werde die Gesellschaft eigenen Angaben zufolge in diesem Jahr rund 150 Millionen Euro für die Nutzung von Netzinfrastruktur an die Telekom zahlen.

 United Internet erhebliches Potenzial 1771860

Mit dem Vorstoß wolle United Internet die Abhängigkeit von den Netzleistungen der Telekom verringern. Damit ziehe das Unternehmen die Konsequenzen aus Problemen mit der Telekom. So würden neue DSL-Anschlüsse derzeit nur mit langen Verzögerungen eingerichtet. Dabei seien allein etwa 50.000 Bestellungen von United Internet von der Telekom auf Grund technischer Probleme noch nicht bearbeitet worden. Insgesamt würden nach Angaben aus Branchenkreisen derzeit rund 120.000 Kunden zum Teil seit Monaten auf ihren schnellen Internet-Zugang warten.

Nach Ansicht der Analysten von AC Research habe United Internet gute Chancen, dem Marktführer Deutsche Telekom in diesem Bereich bedeutende Marktanteile abzunehmen. Auf der anderen Seite erfordere der in Ballungszentren beabsichtigte Aufbau einer eigenen Infrastruktur allerdings hohe Kosten. United Internet rechne mit einer Investitionssumme von zunächst 30 bis 50 Millionen Euro. Dementsprechend sehe man in dem Vorhaben zum einen hohe Chancen, zum anderen aber auch hohe Risiken. Je länger die technischen Probleme bei der Deutschen Telekom andauern würden, desto größer schätze man dabei die Chancen ein.

Beim derzeitigen Aktienkurs von 20,45 Euro erreiche die Gesellschaft eine Marktkapitalisierung von knapp 1,2 Milliarden Euro. Damit erscheine das Unternehmen nach Ansicht der Analysten von AC Research mit einem KGV 2005e von rund 19 auf Grund der hohen Wachstumspotentiale weiterhin moderat bewertet. Hinsichtlich des Aufbaus einer eigenen DSL-Infrastruktur sehe man derzeit ein ausgeglichenes Chance-Risiko-Verhältnis. Grundsätzlich weise die Gesellschaft mit rund einer Millionen Kunden aber bereits die notwendige kritische Größe auf.

Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien von United Internet zu kaufen.
Gruß Moya United Internet erhebliches Potenzial 1771860

Antworten
moya:

United Internet sieht kräftigen Erlösschub aus DSL

 
12.01.05 20:26
United Internet sieht kräftigen Erlösschub aus DSL-Anschluss-Geschäft

FRANKFURT (dpa-AFX) -
Der Internetdienstleister United Internet erwartet durch den Weiterverkauf von DSL-Anschlüssen einen kräftigen Erlösschub. "Der Umsatz wird auf jeden Fall schneller wachsen als im Vorjahr", sagt Vorstandschef Ralph Dommermuth der "Börsen-Zeitung" (Donnerstagausgabe). Auch beim Gewinn will die im TecDAX notierte Gesellschaft "sichtbar" zulegen.

Das Unternehmen rechnet früheren Angaben zufolge in diesem Jahr mit eine Umsatz von 652 Millionen Euro - dies wäre ein Plus von knapp 29 Prozent im Vergleich zu den für 2004 prognostizierten 506 Millionen Euro. Sollte United Internet die Prognose für das vergangene Jahr erfüllen, wäre dies ein Plus von rund 22 Prozent.

Unzufrieden zeigte sich der Vorstand mit den Dienstleistungen der Deutsche Telekom AG. Deshalb werde United Internet zunächst bis zu 50 Millionen Euro in eigene Netze investieren. United Internet kauft von der Telekom DSL-Anschlüsse und verkauft diese dann weiter an Kunden.

Das bestimmende Thema in diesem Jahr wird nach Ansicht von Dommermuth die Internettelefonie. "Anfang Februar werden wir mit einem neuen Angebot und neuen Tarifstrukturen in den Markt gehen."

Gruß Moya United Internet erhebliches Potenzial 1773143

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moya:

United Internet hält an Ergebnisprognose 2004 fest

 
16.01.05 18:49


United Internet hält an Ergebnisprognose für 2004 fest
 
MÜNCHEN (dpa-AFX) -

Der Internetdienstleister United Internet AG UTDI.ETR hat die Ergebnisprognose für das Jahr 2004 trotz der jüngsten Probleme mit den DSL-Dienstleistungen der Deutschen Telekom DTE.ETR bestätigt. "Unsere Ziele für 2004, also ein Umsatz von 506 Millionen Euro und ein Vorsteuergewinn nach US-GAAP von 85 Millionen Euro sind nicht gefährdet", sagte Unternehmenschef Ralph Dommermuth der "Euro am Sonntag".


Durch die jüngsten Pannen bei der Zusammenarbeit im DSL-Bereich mit der Deutschen Telekom sei United Internet aber Umsatz entgangen, kritisierte Dommermuth. Unter anderem hätten 50.000 DSL-Neukunden von United Internet bei der Telekom in der Warteschleife gehangen und keinen Anschluss bekommen. Die Höhe des Schadens wollte er jedoch nicht beziffern. Auf die Frage, ob das Unternehmen nun vor Gericht gegen die Telekom ziehen werde, sagte Dommermuth: "Wir versuchen das in Verhandlungen zu klären."
Wegen der Pannen mit der Telekom will United Internet nun ein eigenes DSL-Netz aufbauen. "Wir werden in Ballungszentren, wo wir besonders viele Kunden habe, so genannte Hauptverteiler selbst betreiben und ausrüsten. Die Standleitungen dorthin werden, wir mieten. Da gibt es verschiedene Anbieter. Nur die Leitungen zur Telefondose brauchen wir weiter von der Telekom.". Zunächst sei der Betrieb von etwa 700 der rund 7.000 Hauptverteiler in Deutschland geplant. Die Kosten hierfür bezifferte Dommermuth mit 30 bis 50 Millionen Euro. Diese dürften voraussichtlich im Sommer anfallen. Die Pläne dürften den geplanten Gewinn in diesem Jahr nicht belasten, fügte der Unternehmenschef hinzu.

Gruß Moya United Internet erhebliches Potenzial 1777484

Antworten
lancerevo7:

United Internet: Das Maß ist voll (EuramS)

 
16.01.05 19:09
Die Nummer 2 unter Deutschlands Breitband-Providern probt den Aufstand gegen die Deutsche Telekom. Im Sommer errichtet United Internet ein eigenes DSL-Netz.

von Stephan Bauer Seit Juli darf United Internet DSL-Anschlüsse der Deutschen Telekom im eigenen Namen verkaufen. Ein neues Telekommunikationsgesetz machte dies möglich. Doch seitdem stockt der Nachschub mit DSL-Neuanschlüssen von der Deutschen Telekom: Mal hänge die Buchungssoftware beim Ex-Monopolisten, mal fehle es an Hardware für Neukunden, beschweren sich die Telekom-Konkurrenten. Jetzt errichtet United-Vorstand Ralph Dommermuth sein eigenes DSL-Netz. Euro: Probleme mit der Telekom?


Dommermuth: Bis Juli hatten wir keine. Doch seit wir DSL-Anschlüsse der Telekom unter eigenem Namen verkaufen, läuft es sehr schlecht. Vor kurzem hingen 50000 unserer Neukunden in der Warteschleife und bekamen keinen Anschluß. Vor zwei Wochen ließ die Telekom dann gar keine Anmeldungen mehr zu. Begründung: Man habe keine DSL-Splitter - ein kleiner Plastikstecker, der für den Anschluß gebraucht wird. Für Kunden von T-Online aber gab es noch welche. Das Maß ist voll.

Euro: Unfähigkeit oder Absicht seitens des Marktführers?

Dommermuth: Fehlende Priorität. Was bringt es der Telekom, die Konkurrenz stark zu machen?

Euro: Wie groß ist der Schaden?

Dommermuth: Sicher ist, daß uns Umsatz entgangen ist. Unsere Ziele für 2004, also ein Umsatz von 506 Millionen und ein Vorsteuergewinn nach US-GAAP von 85 Millionen Euro, sind aber nicht gefährdet.

Euro: Ziehen Sie vor Gericht?

Dommermuth: Wir versuchen, das in Verhandlungen zu klären.

Euro: Jetzt errichten Sie Ihr eigenes DSL-Netz. Was bedeutet das?

Dommermuth: Wir werden in Ballungszentren, wo wir besonders viele Kunden haben, sogenannte Hauptverteiler selbst betreiben und ausrüsten. Die Standleitungen dorthin werden wir mieten. Da gibt es verschiedene Anbieter. Nur die Leitungen zur Telefondose der Kunden brauchen wir weiter von der Telekom. Zunächst planen wir den Betrieb von etwa 700 der rund 7000 Hauptverteiler in Deutschland.

Euro: Was kostet das?

Dommermuth: Erst einmal 30 bis 50 Millionen Euro, die voraussichtlich im Sommer anfallen werden. Zum Vergleich: Wir werden der Telekom dieses Jahr rund 150 Millionen Euro für Vorleistungen zahlen.

Euro: Mehr geben Sie nicht aus?

Dommermuth: Das kann ich noch nicht sagen.

Euro: Belasten die Pläne den Gewinn im laufenden Jahr?

Dommermuth: Nein. Die Gewinne werden nicht belastet. Wir sparen durch die eigene Infrastruktur ja Telekom-Vorleistungen ein. Das erhöht unseren Gewinn tendenziell.

Euro: Wieso nur tendenziell?

Dommermuth: Weil wir in den Ballungszentren im Wettbewerb mit anderen Netzbetreibern stehen und die Einkaufsvorteile an die Kunden weitergeben werden.

Euro: Warum haben Sie den Schritt nicht schon früher unternommen?

Dommermuth: Wir haben mehr als eine Million DSL-Kunden. Ein Netz lohnt sich erst jetzt für uns.

Euro: Gibt es weniger Dividende?

Dommermuth: Nein. Wir schütten weiter rund 20 bis 25 Prozent unserer Nettoergebnisse aus. Euro: T-Online wandert in die Festnetzsparte T-Com, die Aktie verschwindet. Was halten Sie davon? Dommermuth: Für uns ist das gut, weil unsere Gewichtung im TecDAX steigt. Aus Sicht der Telekom ist der Schritt auch sinnvoll. Außerdem hoffe ich, daß die Telekom durch diesen Schritt nicht schneller in ihren Prozessen wird.

Quelle: FINANZEN.NET
Antworten
moya:

Das Internet ist die Zukunft des Telefons

 
16.01.05 19:19

Telekommunikation
"Das Internet ist die Zukunft des Telefons”

United Internet hat die Telekom wegen der schleppenden Auslieferung von DSL-Anschlüssen scharf angegriff. "Leider versacken viele unserer DSL-Aufträge im EDV-System der Telekom", sagte der Vorstandsvorsitzende der United Internet AG, Ralph Dommermuth, im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
United Internet erhebliches Potenzial 1777507

Herr Dommermuth, rund 50.000 ihrer Kunden warten auf einen DSL-Anschluß. Warum liefern Sie so schleppend?

Das liegt an der Telekom.

Das klingt wie eine Ausrede.

Ist es aber nicht. Lassen Sie mich es erklären. Früher haben die Kunden die DSL-Anschlüsse nur von der Telekom bekommen. Seit einem halben Jahr können Kunden, die bei unseren Töchtern 1&1 und GMX Internetzugänge bestellen, den DSL-Hausanschluß gleich mitordern nach dem Motto: Alles aus einer Hand. Wir wiederum beziehen die DSL-Anschlüsse in großen Mengen als Vorleistung von der Telekom.

Und?

Leider versacken viele unserer DSL-Aufträge im EDV-System der Telekom.

Das heißt?

Zum Beispiel: Auf 10000 unserer Bestellaufträge für DSL-Anschlüsse an die Telekom gibt es zur Zeit überhaupt keine Reaktion, und das oft schon seit Monaten. Oder wir bekommen unrichtige Fehlermeldungen. Und, und, und. Das summiert sich auf rund 50000 Kunden auf der Warteliste. Das Schlimme ist, wir bekommen die Schuld daran. Und nicht die Telekom. Zumal die Telekom selbst ja unter eigener Marke T-DSL zügig liefert.

Es gibt also keinen allgemeinen Engpaß?

Nein. Ich nenne Ihnen noch ein Beispiel. Wir konnten Anfang dieses Monats zehn Tage lang gar keine DSL-Anschlüsse bereitstellen, weil Telekom uns keine ”Splitter” lieferte. Das sind kleine billige, aber notwendige Plastikteile, die Sie in die Telefonbuchse stecken. Wir bekamen ein E-Mail von einem Sachbearbeiter mit der Aufforderung, wir sollten bis auf weiteres keine Aufträge mehr hereingeben, weil die Splitter fehlten. Das ist vergleichbar mit einem Zulieferer, der einem Autobauer per E-Mail nahelegt, keine Autos mehr zu produzieren, weil keine Zündkerzen verfügbar sind.

Vielleicht fehlten die Splitter ja tatsächlich.

Für sich selbst hatte Telekom ausreichend viele Splitter. Die für uns vorgesehenen Splitter waren, wie man uns mitteilte, bei einem Lastwagenunfall unter die Räder gekommen. Das ist abenteuerlich! Das ist nicht das Niveau, das man von einem Weltkonzern erwarten darf!

Will Telekom Sie aus dem Markt drängen?

Ich weiß, daß sich Vorstände anderer Firmen, denen es ähnlich ergeht, entsprechend geäußert haben. Aber das teile ich nicht unbedingt. Ich will auch nicht sagen, die Telekom ist zu blöd, die Prozesse in den Griff zu bekommen. Das Thema hat für Telekom einfach keine Priorität, weil sie zu sehr mit Maut und anderem beschäftigt ist.

Was kostet Sie das?

Ich kenne die Summe genau, aber ich möchte sie hier nicht nennen. Nur soviel: Wir erwarten für 2004 nach wie vor einen Gewinn nach US-GAAP von 85 Millionen Euro vor Steuern. Ohne den Ärger mit der Telekom würde das Ergebnis noch besser ausfallen.

Sie rüsten sich nun für einen Rechtsstreit?

Nein, ich suche eine gütliche Lösung mit der Telekom.

Sie kneifen?

Nein. United Internet ist als Geschäftspartner der Telekom groß geworden. Da gibt es langjährige Verbindungen. Deshalb will ich noch einmal den Ausgleich suchen. Und außerdem ist man in unserem Business immer auf die Telekom angewiesen. Wir können uns eine Fehde nicht leisten. Telekom hat immer noch ein Quasimonopol. Andererseits bestellen wir in diesem Jahr bei der Telekom Vorleistungen für 150 Millionen Euro. Es wäre schön, wenn man uns wie einen Großkunden bedienen würde, der wir ja schließlich sind.

Also lassen Sie die Telekom davonkommen?

Das nun auch nicht. Wir haben die Entscheidung getroffen, uns unabhängiger von der Telekom zu machen. Wir haben uns entschlossen, in Ballungsräumen einen Teil der Vorleistungen, die wir bisher von der Telekom beziehen, anders zu organisieren. Das betrifft am Anfang bereits 30 Prozent unserer über eine Million DSL-Kunden.

Zudem greifen Sie die Telekom mit Gratisangeboten zur Internettelefonie an. Rachedurst?

Nein. Das hat damit gar nichts zu tun. Internettelefonie ist die Zukunft. Die Telefongespräche über Internetleitungen sind heute genauso gut in der Qualität wie über ISDN und gleich bequem, weil man sein herkömmliches Telefon nutzt. Aber sie sind viel billiger, weil die Kunden das analoge Telefonnetz nicht mehr oder nur noch teilweise nutzen müssen. Sie gehen über die Internet-Breitbandkabel. Ein Anruf von Internetnutzer zu Internetnutzer ist dann bei uns umsonst - rund um die Welt. Und ein Anruf vom Internet ins Festnetz der Telekom kostet uns nur noch einen Cent pro Minute.

Also benötigt man die Telekom in Zukunft gar nicht mehr?

Endkunden brauchen die Telekom wegen einer besonderen Praxis in Deutschland. Der für die Internettelefonie nötige DSL-Anschluß wird von der Telekom nur in Verbindung mit einem Telekom-Telefonanschluß bereitgestellt. Die Telekom ist nicht verpflichtet, den reinen DSL-Anschluß anzubieten. Jeder Kunde muß automatisch die Telefonleitung mitmieten, auch wenn er sie nicht mehr nutzt. In anderen Ländern wird das anders praktiziert. Die alten Monopolisten müssen dort auch reine DSL-Anschlüsse anbieten. Das wird auch in Deutschland kommen. Und dann braucht man keinen Telekom-Telefonanschluß mehr.

Die Telekom verdankt einen Teil ihrer Existenz einem Privileg?

So wirkt es. Die Regulierungsbehörde hat es leider bisher nicht für nötig befunden, von der Telekom die Verlegung reiner DSL-Anschlüsse zu verlangen. Im Ausland ist man oft schon weiter.

Und dann muß sich die Telekom wirklich Sorgen machen?

Das ist eine Frage der Strategie. Es gibt ehemalige Staatsmonopolisten in Europa, die neben dem klassischen Telefongeschäft mit Erfolg auf die Internettelefonie setzen, weil sie sagen: Das ist die Zukunft, da machen wir mit. Andere versuchen, solange wie möglich ihre hohen Preise im Telefongeschäft durchzusetzen. Das muß jeder selber wissen. Im Ausland macht die Telekom über T-Online bereits aggressive Angebote für DSL-Telefonie. Aber da kann sie auch kein ”altes Geschäft” verlieren.

Aber Sie glauben nicht mehr an das klassische Telefongeschäft.

Das normale Telefonieren wird es irgendwann nicht mehr geben. Alle Netze werden weltweit jetzt schon auf die Internettelefonie ausgerichtet. Es gibt irgendwann nichts anderes mehr.

Wie viele Internet-Telefonierer haben Sie denn schon gewonnen?

Die Kundenzahl kann ich nicht beziffern. Wir haben vor einem halben Jahr bei Null angefangen. Drei Monate später verzeichneten wir alleine 8 Millionen Gesprächsminuten ins deutsche Festnetz. Heute sind es schon 24 Millionen Minuten. Da erkennen Sie die Dynamik und sehen, daß das keine Spielerei von ein paar Freaks ist. Würde das DSL-Telefonieren nicht funktionieren, würde unser Laden explodieren, weil sich alle beschweren würden. Jeder zweite unserer Kunden bestellt inzwischen seinen DSL-Zugang mit der für Internettelefonie nötigen Voice-over-IP-Funktion.

Hat das wahre Internetzeitalter also jetzt erst begonnen?

Ach, das Internetzeitalter beginnt, wenn Sie sich einen Internetzugang verschaffen. Fest steht aber, daß es vor allem Dank der Breitbandtechnologie neue Möglichkeiten gibt. Sie sehen ja auch, daß immer mehr Unternehmen im Netz gutes Geld verdienen wie Ebay, Google, T-Online und nicht zuletzt wir. Es wäre aber schön, wenn es uns leichter gemacht würde, die Möglichkeiten, die im Internet stecken, auszuschöpfen. In Deutschland werden zu lange alte Strukturen geschützt.

Das Gespräch führte Winand von Petersdorff
Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 16.1.2005
Gruß Moya United Internet erhebliches Potenzial 1777507

Antworten
soyus1:

21€, 22€, 23(,39)€ dann kann UI nur mehr sich

 
19.01.05 18:03
selbst bremsen, oder wie seht Ihr das mit den Hürden die zu nehmen sind?

Die 21,0€ gehören ev. morgen schon zur Vergangenheit!

Gruß S1 United Internet erhebliches Potenzial 1781320  
Antworten
Alpet:

jau, stimmt ! o. T.

 
20.01.05 16:58
Antworten
Krautrock:

Im Aktionär gestern der Tipp!

 
28.01.05 08:46
...ob's was bringt heute!
Ist ja eigentlich ein Schnäppchen bei 20 €

Krautrock
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