Zum Zeitpunkt der Analyse vom 19. Juli war der Dax weiter angestiegen und an dieobere Begrenzungsliniedes Ende April aufgenommenen Aufwärtstrends gelaufen. In der Folge konnte derIndex sogar über die obereAufwärtstrendlinie ausbrechen und mit 4.866 Punkten ein neues Jahreshoch aufstellen. In den letzten Tagen zeigt sich der Dax gut behauptet, neue Jahreshochs folgten jedoch bislang nichtmehr. Der Index hat eineVerschnaufpause eingelegt. Das technische Umfeld präsentiert sich stark undsogar nochmals verbessert.Aus mittelfristiger Sicht liegen sehr hohe positive Impulse vor. DieTrendindikatoren MACD und Momentumbescheinigen einen sich auf Rekordständen befindlichen Überhang anAufwärtspotenzial und ?dynamik, dersogar noch moderat weiter ausgebaut werden kann. Keine Impulse kommen von denkürzerfristigenOverbought/Oversold Indikatoren. RSI und Stochastiks behaupten sich in denÜberkauft-Zonen. Es gibt trotzdes starken Überkauft-Szenarios bislang keine Anzeichen für die Aufnahme einerAbwärts-Bewegungsdynamik, wenngleich man konstatieren muss, dass die Aufwärtsbewegung anDynamik verlorenhat. Die Volatilität liegt bei 44,09 (44,46) Punkten, was einer statistischmaximalen Tagesrange von 0,91 (0,94)Prozent entspricht.
"Konsolidierung über den Faktor Zeit?"Auf Sicht der kommenden fünf Handelstage rechnen wir auf Grund der hohenpositiven Trendimpulse undder sehr stabilen Overbought/Oversold Indikatoren mit einem weiter (gut)behaupteten Dax. Der Index schließtseit zwei Wochen immer über dem Schlusskurs des Vortages ? zuletzt aber nur nochim einstelligenPunktebereich. Die veranschaulicht deutlich die nachlassende Dynamik, aberzugleich eben auch die hoheStabilität des Dax. Nach den starken Kursanstiegen der vergangenen Wochen istein Konsolidierungsbedarfnach wie vor gegeben. Allerdings scheint der Index diesen nur über den FaktorZeit und nicht über eine(Abwärts-) Gegenbewegung in Richtung 4.601/4.637 Punkte abzubauen. Nach demAusbruch über die obereBegrenzungslinie des Aufwärtstrends, die bei aktuell 4.775 Punkten (täglichsteigend) verläuft, hat der Daxwieder an Dynamik verloren. Interessanterweise steigt er zur Zeit täglich fastum die gleiche Punktzahl wie dieseobere Begrenzungslinie an, so dass man eine Parallelverschiebung desAufwärtstrends in Erwägung ziehenmuss, dessen obere Begrenzungslinie dann zur Centerlinie würde. An demSteigungswinkel des Aufwärtstrendsvon 42,5° würde sich dadurch nichts ändern. Ausgehend von dem von unsfavorisierten Szenario einerKonsolidierung ohne "größere" (Abwärts-) Gegenbewegung ist aber auch ein zügigerAnstieg zum Widerstanddes Weekly-Charts bei 5.351 Punkten nicht zu erwarten. Umgekehrt ist mit einemRücklauf zur (leichten)Unterstützung bei 4.637 Punkten nicht zu rechnen, wo in etwa auch die starkansteigende 38-Tage Linie verläuft.Rücksetzer auf die obere Begrenzungslinie des Aufwärtstrends (bei aktuell 4.775Punkten) sind aber jederzeitmöglich. Da die obere Begrenzungslinie aber täglich um sechs Punkte ansteigt,kann in diesem Zusammenhangkaum von einer größeren (Abwärts-) Gegenbewegung die Rede sein.

greetz

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Die Handelsexperten bei terminmarktservice.de geben in ihrem vor Börsenbeginn veröffentlichten Bericht mögliche Marken zur Positionseröffnung beim DAX-Future (FDAX) bekannt. | ||

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