Belastet von negativen Vorgaben werden die deutschen Aktienindizes DAX.ETR am Mittwoch etwas schwächer erwartet. Starke Kursverluste, vor allem in Asien, drückten auf die Stimmung, sagte ein Händler. IG Index sah den DAX am Morgen bei 5.642 Punkten. Am Vortag hatte der Leitindex 0,11 Prozent auf 5.672,92 Zähler gewonnen. Der DAX-Future gab nach Xetra-Schluss 30 Punkte ab, der Dow Jones hat 50 Punkte verloren.
Belastet von den Kursverlusten bei General Motors (GM) GM.NYS GMC.FSE und Toll Brothers TOL.NYS haben die US-Börsen INDU.IND schwach geschlossen. Die guten Zahlen von Walt Disney DIS.NYS WDP.ETR konnten Händlern zufolge die Stimmung nicht aufhellen. Zudem habe der Markt weiter mit den politischen Unsicherheiten im Mittleren Osten gekämpft.
Die Aktienbörse in Tokio hat am Morgen schwach geschlossen. Der Nikkei-225-Index N225.FX1 verlor 2,68 Prozent auf 16.272,68 Punkte. Neben den schwachen Vorgaben der Wall Street habe ein starker Yen den Markt belastet, sagten Händler. Die Verluste seien durch sämtliche Sektoren breit angelegt.
Nikkei 225 16.272,68 -2,68% (7:15 Uhr)
ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL RENTEN: - UNEINHEITLICH -
US-Anleihen haben am Dienstag im späten Handel uneinheitlich tendiert. Händler verwiesen erneut auf anstehende Auktionen, die den Markt beschäftigten. Im Laufe des Nachmittags hatte das US-Schatzamt dreijährige Anleihen im Wert von 21 Milliarden US-Dollar ausgegeben. Die Auktion sei aber eher eine Enttäuschung gewesen. Am Mittwoch steht die Auktion der richtungsweisenden zehnjährigen Anleihen an, 30-jährige Longbonds werden am Donnerstag ausgegeben.
Bund-Future 120,10 -0,17%
T-Note-Future 108,23 +0,06%
T-Bond-Future 112,94 +0,06%
DEVISEN: - UNTER 1,20 USD -
Am Dienstag lag der Kurs des Euro im späten Handel weiter unter 1,20 US-Dollar. Am Abend wurde die Gemeinschaftswährung mit 1,1966 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1973 (Montag: 1,1981) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8352 (0,8347) Euro.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,1974 -0,10%
USD/Yen 117,91 +0,13%
Euro/Yen 141,20 +0,04%
ROHÖL - LEICHTER - Die Aussicht auf hohe Rohöllagerbestände in den USA hat den Ölpreis am Mittwoch erstmals seit knapp einem Monat wieder unter die Marke von 63 Dollar gedrückt. Ein Barrel (159 Liter) leichtes US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete im asiatischen Handel 62,89 US-Dollar und damit 21 Cent weniger als bei Handelsschluss am Vortag. Das ist der niedrigste Stand seit dem 11. Januar.
TOP-UMSTUFUNGEN / AKTIEN
*JP MORGAN HEBT SAINT-GOBAIN AUF OVERWEIGHT (NEUTRAL)
*JP MORGAN SENKT ROCHE AUF NEUTRAL (OVERWEIGHT)
*JP MORGAN HEBT TELIASONERA AUF NEUTRAL (UNDERWEIGHT)
PRESSESCHAU - Landesbanken werten Deka ab
- Spätfolge der Immobilienfondskrise, FTD, S. 17
- Ergo prüft Internet-Vertrieb für Auto-Versicherung, FTD, S. 18
- Wirtschaftsministerium sieht Kartellrechtsänderungen skeptisch, FTD, S. 10
- Deutsche Wirtschaft warnt vor Iran-Embargo, Handelsblatt, S. 3
- Banken droht Klage wegen Filmfonds, Handelsblatt, S. 26
- Landkreistag droht wegen Streiks mit Privatisierungen, FTD, S. 10
- Degussa steckt Zeitplan für Bauchemie-Verkauf eng, FTD, S. 3
- Mehrere Beteiligungsgesellschaften buhlen um Linde-Staplersparte, FTD, S. 3
- SocGen sucht Hilfe von Baosteel im Kampf um chinesische Bank GDB, FT, S. 1
- Ebay, Google, Amazon und Yahoo wollen zu starke Konkurrenz vermeiden, FT, S.18
- KKR kurz vor Einstieg bei indischem Telekomsoftwarehaus FSS, FT, S. 15
- Südkoreanische Abgeordnete wollen Verkauf von KEB-Anteil an Lone Star verhindern, FT, S. 16
- Delphi-Gläubiger warnen vor harten Lohneinschnitten wegen Streikgefahr, FT, S. 19
- UPS sieht sich nach Übernahmen um, Handelsblatt, S. 16
- Cathay könnte Beitritt von Air China zu Star Alliance blockieren, Handelsblatt, S. 19
- Studie schätzt Wertzuwachs bei Time Warner-Zerschlagung auf 50%, WSJE, S. 20
- Allianz-Betriebsrat will Verkleinerung des Aufsichtsrates verhindern, FAZ, S. 15
- Steinbrück erwartet Einigung mit Bundesbank im Streit um Goldverkäufe, FAZ, S. 13
- Solarworld-Chef will dauerhaft mehr als 25% der eigenen Aktien halten, Berliner Zeitung
- Ranbaxy bietet 500 Millionen Euro für Generikahersteller Betapharm, Business Standard
- Hannover-Rück-Chef Wilhelm erwartet 2006 Nettogewinn von mindestens 450 Millionen Euro. Eigenkapitalrendite nach Steuern soll mindestens bei 15 Prozent liegen. Interview FAZ, S. 33
- Euronext wehrt sich gegen aufgezwungene Fusion. Konzern will nicht Juniorpartner der Deutschen Börse sein, FAZ, S. 19
- Blade Management hat Anteil an MTU Aero Engines Holding Anfang Februar auf 4,27 Prozent reduziert. Börsen-Zeitung, S. 20
Der Dax
2 Tageschart, Candlestick-5-Minuten
