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Thema
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felli808:

DOW

 
06.03.08 20:41
Muss schon sagen,der Dow Intraday sieht sehr interssant aus....Ausbruchsmöglihkeiten in beide Rictungen sind gegeben, wenn dann aber kraftig!
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felli808:

Dow

 
06.03.08 20:52
Glaube persönlich an einen UpMove, zwischen 100 und 200 Punkten im DOW.....Die letzten Tage haben es gezeigt....Dummen Amerikanos
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rhoenluese:

Yeti

 
06.03.08 21:05
was für ein Schein war das denn noch mal
prostit, äähh postit
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oljun80:

Todsicher ?!

 
06.03.08 21:11
06.03.2008 18:45
Eine todsichere Spekulation!

von Jochen Steffens

Morgen werden wichtige Arbeitsmarktdaten in den USA veröffentlicht. Im Vorfeld muss man einfach mit einer Unruhe im Markt rechnen. Während sich also an den Märkten entscheidet, ob die Rally startet oder nicht und ob sich ein zu hoher Ölpreis nicht doch langsam belastend auswirkt, bin ich tief in meinem Inneren mit einem sehr wenig erfreulichen Thema beschäftigt.

Immer wieder ist zu lesen, dass in den letzten 10 Jahren im Zuge der Globalisierung, des damit verbundenen Wirtschaftsaufschwungs in vielen Emerging Markets und nicht zuletzt auch durch die ungeheure weltweite Liquiditätsschwemme die Armut in der Welt deutlich zurückgegangen ist. Eine erfreuliche Nachricht.

In den nächsten Jahren werden wir es aber eben aufgrund dieser Liquiditätsschwemme mit einer Inflation zu tun haben, die gerade im Agrarbereich offensichtlich wird. So seltsam es klingen mag: Dadurch, dass immer mehr Menschen „ausreichend“ Nahrung zu sich nehmen KÖNNEN, steigt natürlich die Nachfrage nach Nahrungsmitteln stärker als nur durch den Bevölkerungszuwachs allein verursacht. Auch hier funktionieren wieder die immanenten Naturgesetze des Markes: Eine steigende Nachfrage erhöht den Preis.

Das allein wäre allerdings noch nicht so dramatisch. Hinzu kommen noch eine Vielzahl anderer Faktoren, welche diese Hausse der Agrarrohstoffe nähren werden. Hier will ich lediglich drei nennen:

1. Zerstörung von Ackerflächen

Durch die extreme Ausbeutung von landwirtschaftlicher Fläche wird ein Raubbau betrieben, der dazu führt, dass fruchtbare Landstriche quasi bis aufs letzte „ausgesaugt“ werden und sich nicht mehr regenerieren können.

Durch die fortschreitende Industrialisierung werden landwirtschaftliche Flächen eingeebnet, um sie als Industrieflächen zu nutzen. Diese fallen ebenfalls als Produktionsfläche für Agrarrohstoffe weg.

Durch die enorme Umweltverschmutzung in vielen Regionen der Erde werden ganze ehemals fruchtbare Landstriche für lange Zeit verseucht und sind nicht mehr nutzbar.

Durch die Klimaerwärmung und den maßlosen Wasserverbrauch schreitet die Versteppung ganzer Landstriche in dramatischer Geschwindigkeit voran.

1. Nutzung zu anderen Zwecken

Auch der Einsatz von Agrarrohstoffen zur Herstellung von Biosprit u.ä. führt zu einer Verknappung/ Verteuerung von Nahrungsmitteln

1. Der Spekulationseffekt

Überall liest man von der Mega-Hausse der Agrarrohstoffe. Spekulanten sehen einen massiven Preisanstieg der Nahrungsmittel in den nächsten 10 – 20 Jahren. Dieser scheint derart unabdingbar zu sein, dass er sich als eine todsichere Investition darstellt.
Und hier wird es ungemütlich

Das Problem: Diese Spekulationen feuern die Preise der Agrarrohstoffe zusätzlich auf eine nicht unerhebliche Weise an und so wird hieraus tatsächlich eine „todsichere“ Spekulation: Unlängst war zu lesen, dass immer mehr Menschen in dieser Welt sich die Grundnahrungsmittel aufgrund des enormen Preisanstiegs einfach nicht mehr leisten können.

Die Folge: Es gibt wieder mehr Hunger auf der Welt und mehr Menschen, die daran sterben werden – und wir stehen erst am Anfang dieser Preisspirale.
Moralische Schwierigkeiten

Sie wissen, ich bin kein blinder Moralapostel, ich glaube als solcher könnte man sich nicht als Trader bezeichnen. Aber es gibt immer wieder Themen, da halte ich inne – irgendetwas in mir, eine Instanz, macht sich bemerkbar und sagt mir, ich solle hier genauer hinschauen.

Will ich mich an dieser Spekulation beteiligen?
Eine Frage der Ethik

Wissen Sie, wenn ich auf den Ölpreis trade, könnte man auch darüber nachdenken, dass ein sechsfacher Familienvater, der im Ort seiner Arbeit kein preiswertes Haus für die Familie findet und deswegen pendeln MUSS, finanzielle Schwierigkeiten haben wird – keine Frage.

Oder wenn eine Aktie, nachdem 6000 Mitarbeiter entlassen wurden, um 5 % ansteigt und ich damit Gewinn mache – klar.

Doch auf der anderen Seite traden Trader auch gegen einen Ölpreis, wenn er zu hoch steht, um von einem Rebound zu profitieren, oder wenn eine Aktie aufgrund von schlechten Nachrichten massiv in den Keller fällt, sind es doch häufig die Trader, die als erstes wieder einsteigen und so einen noch viel größeren Verlust, vielleicht einen für das Unternehmen existenziellen Verlust, verhindern. Ich glaube, das gleicht sich im Großen und Ganzen aus. Zudem, wenn ich an den Börsen viel Geld verdiene, zahle ich auch viele Steuern und die kommen der Allgemeinheit zu Gute – auch diese Seite sollte man nicht aus den Augen verlieren.

Ich habe mir früher auch einmal Gedanken gemacht, mit welchen Aktien ich indirekt die Rüstungsindustrie unterstütze und damit ganz unbewusst ebenfalls Leiden verursache. Aber auch hier gibt es die verschiedensten Sichtweisen. Und ob da andere Berufe in der Stahlindustrie, im Bergbau, in der Technologieindustrie, in der chemischen Industrie, die auch alle indirekt mit Rüstung zusammenhängen, nicht auch ein Problem haben, ist ein ganz anderes, diskussionswürdiges Feld.
Hierbei geht es um etwas ganz anderes!

Aber von all diesen Überlegungen unterscheidet sich mein aktuelles Problem gravierend (meiner Meinung nach). Vermutlich weil ich mit einer Investition in Agrarrohstoffe im Prinzip direkt und sehr unmittelbar einer großen Anzahl von hungernden Menschen quasi das Brot aus dem Mund klaue und damit auch noch Profit mache.

Ich zumindest habe, seitdem ich das begriffen habe, ein sehr ungutes Gefühl, bin aber mit mir, was dieses Thema anbetrifft, auch noch nicht im Reinen. Ich weiß noch nicht, ob ich hier übertrieben reagiere oder ob es hier tatsächlich um eine Investition geht, bei der man eine gewisse Innenschau betreiben sollte.

Natürlich wird es die Rohstoffhausse einen Dreck interessieren, ob ich mich als kleiner Anleger daran beteilige oder nicht. Es wird genug Spekulanten geben, die nicht eine Minute über die Folgen nachgedacht haben und sicherlich auch andere, denen diese Folgen „scheißegal“ sein werden.

Aber ich habe ein Problem damit – ganz für mich alleine. Vielleicht sollte man eine Nichtbeteiligung an dieser Hausse als eine Art Opfer, eine Spende sehen – mag sie noch so klein und unbedeutend sein – selbst wenn sie schlussendlich nichts bewirkt und so nur noch gut für das eigene Seelenheil ist.

Schwierige Gedanken....



Stocks Real-Time
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Majorero:

Gewissensfrage

 
06.03.08 21:32
Mit Aktien und OS Geld zu verdienen ist ein ganz normaler Job wie jeder andere. Jeder macht das was er am Besten kann. Wenn du Delfine und hungrige Negerkinder retten willst melde dich bei Greenpeace   www.greenpeace.de   oder so.
Wenn du nur in ethisch einwandfreien Anlagen investieren willst, wirst du bei genauerem hinsehen fast immer irgendeinen schwarzen Fleck finden.
Fazit:
Optimiere deine Perfomance, nimm das maximale mit und Spende dann einen entsprechenden Teil deines Gewinnes für wohltätige Zwecke um dein Gewissen zu beruhigen.
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chartbuster:

spx

2
06.03.08 21:51
Im spx wurde die gesamte Aufwärtsbewegung vom 05.03 weider zunichte gemacht.
Die Tatsache dass kein in-time down erreicht wurde sollte darauf hindeuten, dass es sich bei dem Downmove um eine Korrekturwelle handelt und der spx ein Flat oder Kombiformation ausbilden wird. Auch zeigen sich noch pos. Div. zum rsi.
So sollte in der b2 ein ZZ Formation in Ausbildung sein. Neue Tiefs wären zulässig jedoch keine Kurse unter 1296.
Unter dieser Bedingung sollte Morgen eine Aufwärtswelle möglich sein, die eine Dreierfromation zu Abschluss bringen kann im Bereich 1540 oder leicht darunter.
Im Anschluss muss mit der Fortführung des Downtrend gerechnet werden.
Das ist die immo günstigste Auslegung.
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chartbuster:

Re

3
06.03.08 22:19
Solange der nicht etwas zurückkommt dürfte der Dax keine Stärke zeigen können. Und das Mindestziel liegt bei 1,5423.
Neg. Div. sind bereits vorhanden, so daß nach einer finalen Übertreibung eine Korrektur starten könnte.
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oljun80:

Gold..

 
07.03.08 13:20
Nachricht vom 07.03.2008 | 11:11  

Blümel staunt - Gold vor dem Crash
Leser des Artikels: 720

Ist das Edelmetall wirklich einen Kauf wert?



John Authers von der „Financial Times“ ist einer meiner Favoriten unter den Börsen-Kommentatoren. So sieht er aus ...



Auch der heutige Beitrag in seiner Kolumne „The Short View“ ist wieder sehr lesenswert. Allerdings ist seine Schlußfolgerung nicht komplett!

Aber Authers Überlegungen der Reihe nach:

Der S&P-Finanzaktien-Index notierte gestern auf einem neuen Tief. Auf Dollarbasis. In Euro gerechnet, sieht es noch schlimmer aus, hier steht der Index über 50 Prozenz tiefer als beim Höchstand im Jahr 2001. Ein dramatisches Indiz für den Vertrauensverlust der Welt in das amerikanische Finanzsystem und den Dollar. So weit so gut.

Angenommen, Gold wäre die bessere Währung als der Greenback, ergäbe sich ein weiteres Indiz für den schlechten Zustand der US-Wirtschaft. In Gold gerechnet, kostete in den USA ein Haus durchschnittlicher Güte 2001 den Gegenwert von 700 Feinunzen Gold. Heute sind es nur noch 220 Unzen (der langfristige Durchschnitt liegt bei 350 Unzen). US-Immoblien haben also zwei Drittel ihres Wertes eingebüßt! Auch gut.

Authers Schlußfolgerung:

Die beiden Indizien zusammen genommen steuern die USA entweder auf eine Katastrophe zu, oder Bankaktien und Immobilienpreise sind schlicht zu tief gefallen.

D'accord, Auther vergisst aber eine weitere Möglichkeit: Der Goldpreis ist dramatisch überzogen (weil die Sorge vor einer Hyperinflation maßlos überzogen ist). Stünde die Unze 100 oder 200 Dollar niedriger, näherten sich auch die Immobilienpreise wieder einem Niveau an, das zumindest dem langjährigen Durchschnitt entspricht.

Das weiß sicher auch Kollege Authers. Er hatte aber wohl zu wenig Platz für seine Kolumne.

Von Gold lasse ich also lieber die Finger.
Shorten? Nein danke. Das machen meine Nerven nicht mit ...


Aktien Info


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ORAetLabora:

mal ein schönes Bild:

 
07.03.08 13:50
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