Dein Zahlenspiel ist (nur) aktuell o.k. Auch wenn Dein Zahlenspiel "so" stimmt, hinkt es den "Aquisitionserforderlichkeiten und -Notwendigkeiten" hinterher und spiegelt keine "Markt- und Börsenerwartungen" wider! Theoretisch o.k. - aber unpraktikabel für jede extensive Produktion und Expansion. Es gilt zwar in unserer modernen Zeit "die Schnellen fressen die Langsamen", aber es gilt weiterhin auch noch "die großen fressen (irgendwann!) die Kleinen".
Kauf Dresser-Rand ist nicht billig, aber keinesfalls zu teuer, wenn man Zukäufe in der PEER-Group vergleicht! Wie für alle Wettbewerber im Energiebereich, ist es auch für Siemens schwer, hier nur organisch zu wachsen. Zukäufe sind nicht nur sinnvoll, sondern zwingend erforderlich, wenn man zukünftig vorn dabei sein will! Wenn bei Alsthom der Klotz "Verkehrstechnik" nicht am Bein gehangen hätte, hätte ich sogar den Kauf von Alsthom bevorzugt - nur meine Meinung; Kaeser sollte es besser wissen (unabhängig von GE und dem Alsthom-Vorstand). ABER, für Siemens ist der Kauf von Dresser-Rand im Vergleich zu Alsthom keine Notlösung, sondern wichtig, weil der Coup mit Alsthom nicht klappte!
Dresser-Rand-Kauf wird nicht die letzte Aquisition von Siemens im Energiesektor bleiben ;-)
Ich selbst bin bei einem großen Zulieferer von Siemens&Co. beschäftigt, der die marktführenden Anlagenbauer der Öl- und Gasindustrie mit Hochtechnologieprodukten (Antriebstechnik für Gasturbinen/Dampfturbinen, Bohrplattformen, Kompressor-Kühlsysteme u.v.m.) beliefert. Da bekomme ich einiges mit, was sich bei uns und unseren Kunden (Siemens, ABB, MAN, GE und seinen zig Töchtern weltweit u.a., so bewegt und "sich entweickelt".
Übrigens, auch "vor Ort" in Nordamerika (auch CAN) ist für Siemens vorteilhaft. Nicht nur wegen Fracking, wobei ich persönlich das noch eine ganze Weile laufen sehe.
www.siemens.com/about/de/unser_geschaeft/...wer_generation.htm