Thyssengas:
'Regulierungsbehörde für Gasmarkt wäre keine Katrastrophe'
HANNOVER (dpa-AFX) - Die RWE-Tochter Thyssengas hofft weithin auf den Abschluss einer Verbändevereinbarung Gas II. "Die Einsetzung einer Regulierungsbehörde wäre aber keine Katastrophe", sagte Friederike Kanter, Leiterin der Logistik-Abteilung, am Dienstag in Hannover der dpa-AFX. Mit einer Verbändevereinbarung würde der Gasmarkt aber schneller und effektiver gestaltet werden.
Thyssengas habe die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben, dass es dennoch zu einer Einigung komme. "Das wäre im Sinne aller Beteiligten", sagte Kanter. Also auch für die industriellen Gaskunden, die ihrer Darstellung nach eine vorliegende fertige Vereinbarung kurzfristig abgelehnt haben.
MINISTER MÜLLER SETZT LETZTE FRIST BIS JUNI
Am Montag waren die Verhandlungen über die Verbändevereinbarung Gas II vorerst gescheitert. Wirtschaftsminister Werner Müller (parteilos) hat den Verbänden der Gaskunden und -anbietern noch eine letzte Frist bis Juli gesetzt. Er sieht nach Darstellung wenig Chancen, dass es zu einer Einigung kommt. Daher erwägt er die Einrichtung einer Regulierungsbehörde für den Gasmarkt.
Der Gaskonzern erwirtschaftete zuletzt mit 350 Mitarbeitern einen Umsatz von knapp 1,1 Milliarden Euro. Thyssengas unterhält ein eigenes Gasnetzwerk und verteibt ihre Produkte aber auch über das Netz von Wettbewerbern. Die Gesellschaft ist zu 75 Prozent in den Händen der RWE, die restlichen Anteile hält der Ölkonzern Shell./mur/jkr/fn
'Regulierungsbehörde für Gasmarkt wäre keine Katrastrophe'
HANNOVER (dpa-AFX) - Die RWE-Tochter Thyssengas hofft weithin auf den Abschluss einer Verbändevereinbarung Gas II. "Die Einsetzung einer Regulierungsbehörde wäre aber keine Katastrophe", sagte Friederike Kanter, Leiterin der Logistik-Abteilung, am Dienstag in Hannover der dpa-AFX. Mit einer Verbändevereinbarung würde der Gasmarkt aber schneller und effektiver gestaltet werden.
Thyssengas habe die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben, dass es dennoch zu einer Einigung komme. "Das wäre im Sinne aller Beteiligten", sagte Kanter. Also auch für die industriellen Gaskunden, die ihrer Darstellung nach eine vorliegende fertige Vereinbarung kurzfristig abgelehnt haben.
MINISTER MÜLLER SETZT LETZTE FRIST BIS JUNI
Am Montag waren die Verhandlungen über die Verbändevereinbarung Gas II vorerst gescheitert. Wirtschaftsminister Werner Müller (parteilos) hat den Verbänden der Gaskunden und -anbietern noch eine letzte Frist bis Juli gesetzt. Er sieht nach Darstellung wenig Chancen, dass es zu einer Einigung kommt. Daher erwägt er die Einrichtung einer Regulierungsbehörde für den Gasmarkt.
Der Gaskonzern erwirtschaftete zuletzt mit 350 Mitarbeitern einen Umsatz von knapp 1,1 Milliarden Euro. Thyssengas unterhält ein eigenes Gasnetzwerk und verteibt ihre Produkte aber auch über das Netz von Wettbewerbern. Die Gesellschaft ist zu 75 Prozent in den Händen der RWE, die restlichen Anteile hält der Ölkonzern Shell./mur/jkr/fn