Jetzt diskutiert Ihr über Subventionen und sonstiges.
Aber das wesentliche wollt Ihr immer noch nicht diskutieren.
Ist das neue Fertigungsverfahren "Karosserie aus einem Guss" und "Tesla's Batterieforschung" einzigartig ? Oder haben VW, Porsche, Audi, Daimler und BMW (um mal bei den deutschen zu bleiben) was vergleichbares ? Was tun die deutschen hier ? So wie ich dem einen Artikel zu Tesla's Battery Day ( www.cleanthinking.de/battery-day-musks-truempfe-tesla-zukunft/ ) entnommen habe, kümmert sich Tesla auch selbst um Forschungen im Bereich von Batterien. Überlässt die D.A.I. dies alles den Batterielieferanten aus dem asiatischen Raum ?
Im oben erwähnten Link zu Tesla's Battery Day ist geschrieben:
"Tesla wird am Battery Day 2020 aller Voraussicht nach zahlreiche Entwicklungen im Bereich Batteriezellen verkünden, die vor allem mit Materialien zusammenhängen. Bekannt ist bereits, dass CATL Tesla eine Lithium-Eisenphosphat-Zelle bietet, die ohne die teuerste Komponente Kobalt auskommen wird. Gleichzeitig arbeitet CATL an NMC-Batteriezellen, die 50 Prozent Nickel und nur noch 20 Prozent Kobalt benötigen soll. Neben diesen künftigen Zelltypen setzt Tesla bislang auch auf NCA-Zellen von Panasonic in der Gigafactory in Nevada und kauft NMC-Zellen von LG Chem.
Darüber hinaus hat Tesla in den vergangenen Monaten immer wieder Patente angemeldet, die aus dem Labor des Wissenschaftlers Jeffrey Dahn hervorgegangen sind. Dessen Team an der Dalhousie-Universität im kanadischen Halifax arbeitet seit 2016 für Tesla – und beendete damals eine über zwei Jahrzehnte währende Zusammenarbeit mit 3M.
Die Patente und wissenschaftlichen Paper, die Dahn in jüngster Vergangenheit publizierte, beschäftigen sich auffallend häufig mit Trocken-Elektroden, die beim Produktionsverfahren vielfältige Vorteile versprechen. In Bezug auf Materialien ist eine andere Bauform (prismatische Zellen statt Rundzellen) denkbar, die insgesamt weniger Material zur Verbindung der Zellen miteinander bedeuten würden.
Hierzu passen auch die Übernahmen von Tesla in jüngerer Vergangenheit: Einerseits vom Ultrakondensator-Spezialist Maxwell Technologies, der eine Trocken-Elektroden-Technologie mit 300 Wattstunden pro Kilogramm auf Pack-Ebene verkündete. Mit der Perspektive, die Energiedichte bis Mitte des Jahrzehnts auf 500 Wattstunden pro Kilogramm steigern zu können. Ebenfalls übernommen hat Tesla Hibar Systems, ein Unternehmen, das spezielle Teile der Produktion spezialisiert ist."
Und jetzt nochmals die Frage:
Was hätte die D.A.I. für einen Battery Day zu bieten ?
Läuft da auch was ?
Ich habe hierzu (leider) nichts gelesen und gehört.
Also Vorsprung von Tesla auf ganzer Linie ??