„IF THEN ELSE“ das ist, was du von der modernen IT kennst, dann brauch ich mich nicht zu wundern, wenn du von neuronalen Netzen Null Ahnung und offensichtlich nur nachplapperst, was andere Tesla-Jünger verbreiten.
Neuronale Netze sind fast genauso alt wie die Forschung zur KI, aus der sie entstanden sind. Vor mehr als ein einem halben Jahrhundert gab es das Thema schon an den UNIs. Sie sind Bestandteil der modernen IT und erst mit der Entwicklung leistungsfähiger Rechner ließen sich sinnvoll Anwendungen erzeugen.
Ihre Leistungsfähigkeit ist im wesentlichen abhängig von der zur Verfügung stehenden Hardware (es werden entsprechende Chips für neuronale Anwendungen entworfen und gebaut), so wie der Fähigkeit der Programmierer (ach, Entschuldigung, die können ja nur „in then else“, wir müssen sie umbenennen in Modellierer, damit sie auch neuronale Netzte „modellieren“ dürfen). Wie beim menschlichen Gehirn gibt es somit auch in der KI neuronale Netzes, die mehr können/wissen und andere, die weniger leistungsfähig sind.
Wenn hier oft dargestellt wird, dass allein der Einsatz neuronaler Netzte und genügend menschlicher „Versuchskanichen“ bei Tesla zwangsweise den Erflog beim automatischen Fahren bringen müsse, so ist das totaler Quatsch und nichts weiter als ein Nachplappern von Marketingphrasen von Tesla.
Und wenn hier oft die Natur herangezogen wird, wo bei Menschen und Tieren die Augen zum Orientieren und Navigieren, so ist das auch nur eine Teilwahrheit.
Fledermäuse können nach auch nicht sehen und orientieren sich über Ultraschall. Und Zugvögel orientieren sich auf ihren „Reisen“ am Erdmagnetfeld. Auch die Natur nutzt somit verschiedene Möglichkeiten und beschränkt sich nicht nur auf die Augen.