Die Aktien der Deutschen Telekom haben am Freitag einen Höhenflug erlebt. Am Markt geht das Gerücht um, dass eine Order von 50 Millionen Aktien bestehe.
Die Papiere stiegen bei hohen Umsätzen bis Handelsschluss im Xetra-Handel um 8,54 Prozent auf 18,04 Euro. In den vergangenen Tagen hatte die T-Aktie deutliche Abschläge hinnehmen müssen, nachdem der Hongkonger Mischkonzern Hutchison Whampoa über die Deutsche Bank 44 Millionen Aktien auf den Markt geworfen hatte. Der Kurs verlor daraufhin knapp ein Viertel seines Wertes. Die Telekom wollte die Gerüchte, wonach ein Order über 50 Millionen Aktien aus London bestehe, nicht kommentieren, prüft diese aber.
Mehrere Varianten
Am Markt gab es außerdem Spekulationen, dass mehrere Käufer hinter dem Kursanstieg stecken könnten. So hieß es, große Aufträge seien von Londoner Hedge Funds gekommen, die ihre Positionen haben zumachen müssen. Auch war die Rede von Fonds aus den USA, die nun verstärkt T-Aktien kauften. Einen besonderen Kaufgrund sahen die Börsianer nicht. Die Lage des Unternehmens sei die selbe. "Fundamental hat sich nichts geändert", sagte ein Aktienhändler bei UBS Warburg in Frankfurt. Beim Wertpapierhändler Schnigge in Düsseldorf hieß es, beim jetzigen Niveau sei der Kurs der T-Aktie wieder interessant. Falls ein Großinvestor einsteigen wolle, werde er dies aber wohl nicht über die Börse versuchen. Ihren Boden dürfte das Papier gesehen haben. Ein weiterer Anstieg sei wahrscheinlich.
Phantom aus der Schweiz
Auf dem Parkett machte auch das Gerücht über einen Käufer aus der Schweiz die Runde, der mehrere Millionen T-Aktien geordert haben sollen. Der Schweizer Telekom-Konzern Swisscom, der nach früheren Presseberichten auf der Suche nach interessanten Beteiligungen ist, bestritt, hinter der Order zu stehen. "Strategiemäßig passt das nicht zu uns", sagte Swisscom-Sprecherin Pia Rogers der Financial Times Deutschland. Das Unternehmen, das mehrheitlich am Mobilfunkdiensteanbieter Debitel beteiligt ist, suche nach "Nischenakquisitionen", so die Sprecherin.
Für über 500 Millionen Telekom-Aktien läuft in diesem Jahr die Haltefrist aus, die der Bonner Konzern mit den früheren Aktionären der US-Mobilfunkfirma Voicestream vereinbart hatte. Laut Telekom-Finanzverstand Karl-Gerhard Eick sind 85 Prozent der Aktien "abgedeckt". Einige Analysten erwarten aber, dass der Kurs stark unter Druck geraten könnte. Sie halten es für unwahrscheinlich, dass genügend Käufer gefunden werden könnten, sollten die Eigner tatsächlich ihre Papiere verkaufen. Der finnische Telekommunikationskonzern Sonera hat bereits angekündigt, sich bis Jahreswende von seinen 72 Millionen T-Aktien zu trennen.
Die Papiere stiegen bei hohen Umsätzen bis Handelsschluss im Xetra-Handel um 8,54 Prozent auf 18,04 Euro. In den vergangenen Tagen hatte die T-Aktie deutliche Abschläge hinnehmen müssen, nachdem der Hongkonger Mischkonzern Hutchison Whampoa über die Deutsche Bank 44 Millionen Aktien auf den Markt geworfen hatte. Der Kurs verlor daraufhin knapp ein Viertel seines Wertes. Die Telekom wollte die Gerüchte, wonach ein Order über 50 Millionen Aktien aus London bestehe, nicht kommentieren, prüft diese aber.
Mehrere Varianten
Am Markt gab es außerdem Spekulationen, dass mehrere Käufer hinter dem Kursanstieg stecken könnten. So hieß es, große Aufträge seien von Londoner Hedge Funds gekommen, die ihre Positionen haben zumachen müssen. Auch war die Rede von Fonds aus den USA, die nun verstärkt T-Aktien kauften. Einen besonderen Kaufgrund sahen die Börsianer nicht. Die Lage des Unternehmens sei die selbe. "Fundamental hat sich nichts geändert", sagte ein Aktienhändler bei UBS Warburg in Frankfurt. Beim Wertpapierhändler Schnigge in Düsseldorf hieß es, beim jetzigen Niveau sei der Kurs der T-Aktie wieder interessant. Falls ein Großinvestor einsteigen wolle, werde er dies aber wohl nicht über die Börse versuchen. Ihren Boden dürfte das Papier gesehen haben. Ein weiterer Anstieg sei wahrscheinlich.
Phantom aus der Schweiz
Auf dem Parkett machte auch das Gerücht über einen Käufer aus der Schweiz die Runde, der mehrere Millionen T-Aktien geordert haben sollen. Der Schweizer Telekom-Konzern Swisscom, der nach früheren Presseberichten auf der Suche nach interessanten Beteiligungen ist, bestritt, hinter der Order zu stehen. "Strategiemäßig passt das nicht zu uns", sagte Swisscom-Sprecherin Pia Rogers der Financial Times Deutschland. Das Unternehmen, das mehrheitlich am Mobilfunkdiensteanbieter Debitel beteiligt ist, suche nach "Nischenakquisitionen", so die Sprecherin.
Für über 500 Millionen Telekom-Aktien läuft in diesem Jahr die Haltefrist aus, die der Bonner Konzern mit den früheren Aktionären der US-Mobilfunkfirma Voicestream vereinbart hatte. Laut Telekom-Finanzverstand Karl-Gerhard Eick sind 85 Prozent der Aktien "abgedeckt". Einige Analysten erwarten aber, dass der Kurs stark unter Druck geraten könnte. Sie halten es für unwahrscheinlich, dass genügend Käufer gefunden werden könnten, sollten die Eigner tatsächlich ihre Papiere verkaufen. Der finnische Telekommunikationskonzern Sonera hat bereits angekündigt, sich bis Jahreswende von seinen 72 Millionen T-Aktien zu trennen.