Telekom-Patzer mit Datenschutz ruiniert Frauenhaus
Weil die Deutsche Telekom schlampig mit ihrer Pflicht zum Datenschutz umging, mussten in Tübingen über 90 Frauen und Kinder in andere Häuser umziehen, weil ihr Leben akut bedroht war.
Im vorliegenden Fall hatte die Telekom einen Sperrvermerk für die Adresse eines Tübinger Frauenhauses ignoriert, und neben den Telefonbüchern die Adresse (mit Anfahrtsbeschreibung) sogar ins Internet gestellt.
Damit sind über 20 Jahre Arbeit für das Frauenhaus zunichte gemacht. Mehr noch: der Frauenhaus-Verein muss wohl 150.000 Euro an Fördermitteln zurückgeben. Die Telekom meint dazu, dass 'eine Veröffentlichung geheimer Daten zum Lebensrisiko' gehöre.
Quelle: www.heise.de
Es ist schlimm genug, dass es Frauen- und Männerhäuser überhaupt geben muss. Aber dass die Telekom solche Projekte auch noch durch solch blamabele Patzer zunichte macht, ist wirklich unglaublich.
Die Telekom sollte eigentlich in voller Höhe (wahrscheinlich sehr viel mehr als nur 150.000 Euro) für den Vorfall gerade stehen.
Weil die Deutsche Telekom schlampig mit ihrer Pflicht zum Datenschutz umging, mussten in Tübingen über 90 Frauen und Kinder in andere Häuser umziehen, weil ihr Leben akut bedroht war.
Im vorliegenden Fall hatte die Telekom einen Sperrvermerk für die Adresse eines Tübinger Frauenhauses ignoriert, und neben den Telefonbüchern die Adresse (mit Anfahrtsbeschreibung) sogar ins Internet gestellt.
Damit sind über 20 Jahre Arbeit für das Frauenhaus zunichte gemacht. Mehr noch: der Frauenhaus-Verein muss wohl 150.000 Euro an Fördermitteln zurückgeben. Die Telekom meint dazu, dass 'eine Veröffentlichung geheimer Daten zum Lebensrisiko' gehöre.
Quelle: www.heise.de
Es ist schlimm genug, dass es Frauen- und Männerhäuser überhaupt geben muss. Aber dass die Telekom solche Projekte auch noch durch solch blamabele Patzer zunichte macht, ist wirklich unglaublich.
Die Telekom sollte eigentlich in voller Höhe (wahrscheinlich sehr viel mehr als nur 150.000 Euro) für den Vorfall gerade stehen.