ist eigentlich schon,daß man wenigstens auf der eigenen Homepage unter der Rubrik Investors Relation etwas offizielles zur Seat Pleite veröffentlicht und man es nicht bei den knappen Antworten beläßt die man Zeitungen wie dem Handelsblatt auf Nachfrage eher notgedrungen gegeben hat.
Katjushas Standpunkt kann man teilen und man kann spekulieren: Fällt nun die Sonderdividende noch höher aus,oder befreit sich Telegate vom Großaktionär Seat Pagine durch Aktienrückkauf.
Was mich stört und ein bisschen stutzig macht ist diese saloppe Antwort von Telegate gegenüber der Presse, denn das stimmt so ja nun mal nicht, das man finanziell nix miteinander zu schaffen hätte, ob Telegate wirklich so unabhängig vom Großaktionär agiert darf man schon anzweifeln.
Hier mal ein alter Link aus dem Jahre 2011 (alten Investoren sicher bekannt). Da hatte ein Aktionär Rechtsanwälte eingeschaltet und gegen eine doch mehr als fragwürdige Praxis der Telegate AG, dem damals schon quasi insolventen Großaktionär Seat Pagine Geld zu leihen, Widerspruch eingelegt.
Diese Geschichte aus 2011 belegt doch,das Telegate eben nicht so unabhängig agiert, wie es in der Erklärung gegenüber der Presse glaubhaft gemacht werden soll.
pfändungsschutz-konto.info/gegenanträge-zur-hv-der-telegate/
Aktuell frage ich mich,was die "Blank Option" nach dem genannten italienischen Recht konkret bedeutet. Vielleicht hat da einer ja weitere Erkenntnisse so, gibt ja auch andere Aktiengesellschaften,die diese Option schon gezogen haben.
Seat Pagine hat ja zeitgleich verlauten lassen,das man weiterhin seinen Geschäften (also dem defizitären Quatsch ohne Zukunft) weiter nachgehen wolle.
Zum Thema Gläubiger: Das ist im wesentlichen weiterhin die Royal Bank of Scotland, die sicherlich selbst auf jeden Euro scharf sind,der noch irgendwie erlöst werden kann.
Wenn man sich die Aktionärsstruktur von Seat Pagine anschaut (letzte Veröffentlichung im September letzten Jahres), dann tauchen da gleich mehrere Fonds auf wie z.B. der "Anchorage Capital" mit über 1 Milliarde an Vermögensverwaltung; auch von denen wird sicherlich jkeder überlegen,wie aus dem Fehlinvestment bei Seat noch irgendetwas raus zu holen ist.
Hohe Sonderdividende von 2 - 3 € oder Telegate Aktien auf den Markt schmeißen (dann aber eher deutlich unter 6 €) ???
Sollte man nicht langsam anfangen die IR Abteilung von Telegate zu nerven,damit da mal endlich konkret Stellung bezogen wird ?
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