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Nachstehend ist die Übersetzung der heutigen Pressemitteilung (TECO 2030) ins Deutsche. Meine Gedanken – insbesondere im Zusammenhang mit dem von mir im Folgenden Unterstrichenen - werde ich in meinem nächsten Beitrag darlegen.
TECO 2030 kündigt strategischen Wechsel zum globalen Anbieter von Brennstoffzellentechnologie an
(Lysaker, Norwegen, 26. September 2024) - TECO 2030 freut sich, einen strategischen Wechsel von der derzeitigen Herstellung von Brennstoffzellen in Norwegen hin zur Positionierung als globaler Technologieanbieter bekannt zu geben. Durch das Angebot von Lizenzvereinbarungen an internationale Partner ist TECO 2030 in der Lage, die weltweite Einführung seiner Brennstoffzellentechnologie in Schwerlastanwendungen zu beschleunigen. Diese Verlagerung ermöglicht es dem Unternehmen, sich auf seine Kerntechnologie zu konzentrieren und neue internationale Wachstumsmöglichkeiten zu erschließen. Die Stapelproduktion könnte weiterhin in Norwegen stattfinden.
Diese Entscheidung spiegelt das Engagement von TECO 2030 für das Wachstum in dynamischen globalen Märkten wider, insbesondere angesichts der Verzögerungen bei der Regulierung in Norwegen. Da die Chancen in Regionen wie den USA, Indien und Südostasien aufgrund starker staatlicher Unterstützung und erheblicher öffentlicher Investitionen in Wasserstoff zunehmen, positioniert sich TECO 2030, um die Vorteile voll auszuschöpfen. In den USA schaffen Initiativen wie das „Bipartisan Infrastructure Law“ und der „Inflation Reduction Act“ (IRA) günstige Bedingungen für die Entwicklung von Wasserstoff, wobei 8 Milliarden Dollar für Wasserstoff-Hubs und 369 Milliarden Dollar für Klima- und Energieinitiativen bereitgestellt werden. TECO 2030 wird diese Möglichkeiten über sein amerikanisches Unternehmen TECO2030 INC nutzen und sich so einen bedeutenden Anteil am wachsenden US-Wasserstoffmarkt sichern. In ähnlicher Weise verfolgt Indien staatlich geförderte Projekte, die auf die Reduzierung von Emissionen und den Ausbau der Infrastruktur für erneuerbare Energien abzielen.
Trotz der Bemühungen um eine Risikofinanzierung in Norwegen, sowohl aus dem öffentlichen als auch aus dem privaten Sektor, bleiben das Interesse und die Kapitalunterstützung für Clean-Tech-Projekte begrenzt. Durch die Verlagerung des Schwerpunkts auf die Lizenzvergabe kann TECO 2030 eine stärkere Nachfrage auf internationalen Märkten mit hohem Potenzial nutzen, ein nachhaltiges Wachstum sicherstellen und seine Führungsrolle bei der Wasserstoff-Brennstoffzellen-Innovation ausbauen.
Ausblick für Investoren
Die Neuausrichtung von TECO 2030 eröffnet Investoren spannende neue Möglichkeiten, da das Unternehmen sein Angebot durch Lizenzvereinbarungen effizient erweitern kann. Dadurch kann TECO 2030 seine fortschrittlichen Brennstoffzellenlösungen in verschiedene Branchen einführen, darunter die Schifffahrt, Schwerlastanwendungen, Rechenzentren, den Bergbau und den LKW-Verkehr. Mit einem starken Fokus auf Regionen mit robusten öffentlichen Investitionen und günstigen regulatorischen Rahmenbedingungen ist das Unternehmen gut positioniert, um langfristig Werte und Wachstum zu schaffen.
Technologieführerschaft und Produkterweiterung
Im Mittelpunkt der Strategie von TECO 2030 steht die hochmoderne PEM-Brennstoffzellentechnologie, die in enger Zusammenarbeit mit der AVL List GmbH entwickelt wurde. AVL, der weltweit größte unabhängige Entwickler von Antriebssystemen, verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Bereich der Brennstoffzellen. Ihr unübertroffenes Fachwissen hat eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung des FCM400-Systems von TECO 2030 und des TECO 2030-Brennstoffzellenstapels gespielt, die für die strengen Anforderungen der Schwerlastindustrie konzipiert sind. Darüber hinaus hat TECO 2030 seine Brennstoffzellen-Backup-Lösung (Fuel Cell Backup, FCB) eingeführt, die eine effiziente, emissionsfreie Notstromversorgung für Rechenzentren und andere kritische Infrastrukturen bietet und die anderen Angebote des Unternehmens im Bereich der sauberen Energie ergänzt.
Mit über 500.000 Arbeitsstunden, die der Weiterentwicklung der Brennstoffzellentechnologie gewidmet sind, ist TECO 2030 in der Lage, die wachsende weltweite Nachfrage nach sauberen, effizienten Energielösungen zu befriedigen. Durch die Umstellung auf ein Lizenzmodell wird das Unternehmen seine technologische Reichweite auf ein breiteres Spektrum von Branchen ausdehnen und seine globale Präsenz und Wirkung vergrößern.
Globale Chancen
TECO 2030 erkundet weiterhin ergänzende Märkte, darunter Rechenzentren, Bergbau und Schwerlastverkehr. Das geplante Joint Venture des Unternehmens mit Advait Infratech Limited in Indien und seine US-Aktivitäten über TECO2030 INC werden günstige Marktbedingungen und öffentliche Mittel wie die IRA nutzen, um das Wachstum in diesen Schlüsselregionen voranzutreiben.
Meine Gedanken, meine offenen Fragen:
„könnte“, „Wechsel“, „Umstellung“ (siehe mein voriger Beitrag):
Vielleicht wird es gar keine Stapel-Eigenproduktion von Teco in Narvik geben. Vielleicht wird es überhaupt keine Stapelproduktion in Narvik geben. Vielleicht wird ein Lizenznehmer (z.B. Advait?) im Werk in Narvik produzieren, vielleicht sogar das Werk übernehmen.
Falls es bei Teco künftig nur mehr um Erlöse aus Lizenzvereinbarungen geht, wird Advait dann die restlichen USD 2 Mio. überhaupt noch als Investition/Beteiligung in Teco einbringen? Will Advait dann so hoch in Teco investiert sein?
Wann werden welche Lizenzvereinbarungen mit welchen Unternehmen abgeschlossen werden bzw. wann wird welche der Firma der Gruppe welche Erlöse daraus und welche Ergebnisse daraus erzielen?
Haben die bisherigen Entwicklungen wirklich jenen Wert, mit dem sie als Vermögen in der Bilanz ausgewiesen sind?
Wird die Weiterentwicklung mit AVL weitergeführt werden oder wurde sie gestoppt?
TECO 2030 ASA (die börsennotierte Firma) ist nur die Holding, sie hat Tochter- und Enkelfirmen (siehe TECO2030_AnnualReport2023.pdf, Seite 124). Die Frage ist, wie die wirtschaftliche Situation der einzelnen Tochter- und Enkelfirmen ist, welche dieser Firmen künftig welche Geschäfte tätigen und damit welche Ergebnisse erzielen wird, welche der Firmen der Gruppe welcher Firma der Gruppe aus den gegenseitigen Verrechnungen welchen Betrag schuldet, ob dieser Schuldner für diesen Betrag auch zahlungsfähig und zahlungswillig ist etc.
Grundsätzlich könnte man in dieser Konzernkonstruktion Geschäftsbereiche von einem Gruppenmitglied zu einem anderen Gruppenmitglied verlagern, Fusionen von Gruppenmitgliedern durchführen, Gruppenmitglieder verkaufen, Gruppenmitglieder „umfallen lassen“, Geschäftsbereiche eines Gruppenmitglieds in eine neu zu gründende Konzernfirma oder in eine fremde Firma abspalten o.ä. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Durch ein "Umfallen“ eines Gruppenmitglieds könnte ein anderes Gruppenmitglied - falls es Forderungen gegenüber de "umgefallenen" hat - Forderungsausfälle erleiden und deshalb "umfallen" usw., also ein Dominoeffekt innerhalb der Gruppe ausgelöst werden. Auch hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.
Jedes der Gruppenmitglieder von Teco ist eine eigene Rechtsperson und hat eine eigene Bilanz samt Gewinn- und Verlustrechnung (= Ergebnisrechnung). Im Geschäftsbericht von Teco sind Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie Cash-Flow-Rechnung von der Firma TECO 2030 ASA alleine (TECO2030_AnnualReport2023.pdf, ab Seite 79) sowie gesondert auch konsolidiert für die Gruppe (ab Seite 23) ausgewiesen. Im Bericht für das erste Halbjahr 2024 (20240911-H1-2024-Report-1.pdf (teco2030.no)) hat Teco nur die konsolidierten Zahlen für die Gruppe ausgewiesen, nicht separat auch die Zahlen von TECO 2030 ASA alleine.
Konsolidiert bedeutet:
Die Zahlen der einzelnen Firmen der Gruppe (jede Firma hat ja ihre eigene Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung) wurden addiert - mit Ausnahme der Positionen der Verrechnungen, Beteiligungen etc. innerhalb der Gruppe.
z.B.:
Gruppenmitglied A hat Forderungen (ist ein Vermögenswert von A!) im Betrag von X an Gruppenmitglied B, somit hat B Schulden gegenüber A im Betrag von X - diese beiden Positionen heben einander bei der Konsolidierung auf, werden bei der Konsolidierung sozusagen "rausgeschmissen".
Aus meiner Sicht wurde ein schlechtes Übersetzungsprogramm verwendet, der Text ist vielleicht nicht für alle hier zur Gänze verständlich.
Bitte auch immer den Link zur Quelle einstellen.
Für mich ist im offenen Brief eine wesentliche Information enthalten, und zwar die im Folgenden von mir unterstrichene Passage:
"Mit TECO 2030 wurde das weltweit kompakteste und leichteste Brennstoffzellensystem für den maritimen Einsatz entwickelt. Das System hat die höchste Leistung und den höchsten Wirkungsgrad auf dem Markt. Ein Brennstoffzellensystem wandelt Wasserstoff in elektrischen Strom mit einem sehr hohen Wirkungsgrad (ca. 50-55%) um und konkurriert in unserem Segment mit Verbrennungsmotoren mit deutlich geringerem Wirkungsgrad (ca. 35-40%). Im Jahr 2021 erhielten wir von Innovation Norway einen Entwicklungszuschuss in Höhe von 50 Millionen NOK mit einer Förderquote von nur 18 % (die Kostenbasis lag bei 279 Millionen NOK). Unser Brennstoffzellenmodul wird nun vollständig in einem Testlabor gebaut und liefert volle Leistung. Wir haben das Entwicklungsprojekt abgeschlossen und sowohl technologisch als auch budgetgerecht wie geplant geliefert."
Im Beitrag von 10.01 Uhr ist folgende unbelegte Aussage/Angabe enthalten:
"Bisher stehen Firmen wie Thyssen und AVL noch hinter Teco."
Ich gehe nicht fix davon aus, dass diese Angabe den Tatsachen entspricht.
Bitte um Quellenangabe, die deine Annahme belegt bzw. dich zu dieser Vermutung führt.
Ich bin mir sehr sicher, dass du hierzu genauso keine offizielle Aussage wirst finden können wie ich die Aussage von Teco aus dem Gespräch werde belegen können.
Tatsache ist, ich unterhalte mich mit Vertrieblern, ob und welche Fakten im Hintergrund tatsächlich laufen, werde ich nicht erfahren.
Und das Vertriebler die Situationen positiver darstellen, als diese häufig sind, sollte auch jedem Nichtkaufmann klar sein.
Aber rein von der Logik her, es wird davon gesprochen, dass der Aufbau der Produktionslinie einen 2stelligen Millionenbetrag kosten wird (den Teco nicht hat).
Thyssen wird einen Teufel tun, hier offiziell zu äußern, nicht mehr hinter Teco zu stehen, einfach mit dem Hintergrund, weil die die Produktionslinie verkaufen wollen. Was aber im Hintergrund tatsächlich läuft, sorry, keine Ahnung.
Es geht um die Formulierung in den Beiträgen – beim Schreiben (ganz besonders bei jenen Titeln/Firmen, die nicht ganz aufrecht stehen), und auch beim Lesen.
Wenn man etwas so formuliert, als wäre es ein Fakt, sollte es auch als Fakt belegbar sein.
Ich schrieb nicht, ich würde vermuten, dass die Angabe nicht den Tatsachen entspricht. Meine Aussage war eine andere, ich schrieb nämlich „Ich gehe nicht fix davon aus, dass diese Angabe den Tatsachen entspricht.“ Das ist etwas ganz Anderes.
Ich denke dabei u.a. auch an das folgende Thema:
Teco hat laut Geschäftsbericht 2023 (TECO2030_AnnualReport2023.pdf) und laut dem Bericht für das erste Halbjahr 2024 (20240911-H1-2024-Report-1.pdf (teco2030.no)) hohe Schulden gegenüber Lieferanten für von diesen erbrachte Lieferungen und Leistungen.
Im Geschäftsbericht 2023 ist die Info, dass Teco Schwierigkeiten hatte, Lieferantenrechnungen in voller Höhe zu begleichen, und dass mit gewissen Hauptlieferanten Stundungsvereinbarungen getroffen wurden (TECO2030_AnnualReport2023.pdf, Seiten 16 und 19).
Wenn man die Tätigkeiten von Teco in den letzten zwei Jahren durchdenkt, kann man vermuten, welche Firmen (externe, also außerhalb der Gruppe) es sind, die Teco gegenüber die betraglich höchsten Lieferungen und/oder Leistungen erbracht haben und welche es sind, bei denen Teco die höchsten Schulden daraus haben dürfte.
Es gibt das Thema „Gläubigerbevorzugung“. Wenn eine Firma in wirtschaftlicher Schieflage ist, muss sie es sich ganz genau überlegen, wenn sie Schulden begleichen will. Wenn sie z.B. Schulden gegenüber A begleicht, gegenüber B, C etc. aber nicht oder nicht in dieser Höhe, und sie in weiterer Folge in Insolvenz schlittert, kann es sein, dass bei der erfolgten Zahlung an A der Straftatbestand der Gläubigerbevorzugung vorlag. Wirtschaftliche Schieflage ist u.a. auch deshalb eine Schei.situation für eine kranke Firma und ihre Entscheidungsverantwortlichen/Vertretungsbefugten.
Auch die Lieferanten kennen das grundsätzliche rechtliche Thema der Gläubigerbevorzugung. Wenn ich als Lieferant weiß, dass der kranke Kunde X die (meine) offene Rechnung aus rechtlichen Gründen jetzt vielleicht gar nicht mehr zahlen darf und/oder die Situation bei einer künftigen Rechnung vermutlich so sein wird, überlege ich als Lieferant mir ganz genau, ob ich diesem Kunden X gegenüber noch Lieferungen/Lieferungen erbringe oder nicht, und, falls ja, in welcher Höhe. Ich als Lieferant, der die wirtschaftliche Schieflage von X kennt, denke auch an meine eventuell künftig eintretenden Forderungsausfälle.
Geld hat kein Mascherl. Man kann nicht sagen, welches Geld genau bzw. welches Geld welches Investors wofür genau verwendet wurde.
Teco jedenfalls hat viel Geld durch Verluste verbrannt.
Jedenfalls sollten sich meiner Meinung nach jene, die zum Zeitpunkt der Wandlung eines Teiles des Wandlungsanleihennominales vor ein paar Monaten Teco-Aktionäre oder –Gläubiger waren, merken, dass Teco bei dieser Wandlung den ursprünglich festgelegten Wandlungspreis zu Gunsten dieser Wandlungsanleiheninhaber abgeändert hat.
Zu diesem Thema kann man auch im Bericht für das erste Halbjahr 2024, Seite 18, nachlesen.
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| 27 | 8.171 | TECO 2030 ASA - Wasserstoff für Schiffe | Justachance | Trader883 | 24.04.25 11:45 |