Die aktuellen Eigentümer der 163,5 Mio TMV-Aktien sind natürlich allesamt Vollidioten... einschließlich BlackRock, die gerade auf knapp 5% aufgestockt haben...
Es zählen nur die Überzeugungen der nicht bei TMV investierten Marktteilnehmer..
Selektive Wahrnehmung...
Ich akzeptiere Deine negative Meinung zu TMV... aber nimm bitte auch zur Kenntnis, dass am "Markt" immer nur ca. 10 bis max 20% der ausstehenden Aktien munter hin und her getradet werden...
Der übergroße Anteil der 163,5 Mio ausstehenden Aktien liegt bei Langfristinvestoren wie meiner Person, die nicht im Traum daran denken, Shortseller, Algos und Charttrader mit ihren Aktien zu füttern.
Die Historie ist passe. Es geht bei der Frage halten, verkaufen oder zukaufen immer nur um die zukünftige Renditeerwartung. Und die sieht der übergroße Teil der Bestandsaktionäre mit Sicherheit weitaus positiver als Du. Andernfalls hätten sie ihre Aktien heute verkauft, wenn sie eine bessere Anlagealternative sähen... TMV-Aktionäre sind nicht blöd!
Wenn mein läppisches 100k Invest hier schon für Aufregung sorgt, was soll dann der TMV-Vorstand sagen? Soll der Oli mit seinen fast 2% sich weinend vom Hochhaus stürzen?
Warum hat der in den letzten 2 Jahren bei weit höheren Kursen immer weiter zugekauft. Warum hat Banfield einen nicht unerheblichen Teil seines 1E-Reichtums in TMV-Aktien reinvestiert und sitzt aktuell auf mehr als 60% Kursminus?
Wenn selbst die Unternehmensinsider, allesamt Topunternehmer und Multimillionäre, hier im Forum mal so nebenbei als planlose Vollidioten abgestempelt werden, weil sie im Gegensatz zum "allwissenden Markt" in 2025 sogar nochmal mit vollen Händen TMV Aktien gekauft haben, dann wird's langsam schwierig und ich muss jeden Basher hier fragen, ob er oder sie ernsthaft glaubt, betriebswirtschaftlich besser aufgestellt zu sein als der TMV-Vorstand und sämtliche langfristigen TMV-Aktionäre?
Im Gegenteil stelle ich jetzt mal die These auf, dass insbesondere die zahlreichen Derivate-Zocker hier im Forum, keinen wirklich gut bezahlten Job haben, weil sie andernfalls wohl Besseres zu tun hätten, als hier mit Taschengeld-Einsätzen Derivate zu handeln und Unsicherheit im Forum zu streuen.
Geht davon aus, dass die meisten Longies Risiken und Chancen ihrer Aktieninvestments einigermaßen gut einschätzen können und als Langfristinvestoren über ihr gesamtes Anlagespektrum hinweg, was sicher nicht nur bei mir unter anderem auch Immobilien beinhaltet, signifikant positive Vermögensrenditen erwirtschaften. Es sind Kurzfristzocker und insbesondere CFD- und Derivatehändler, die nachweislich im Durchschnitt Geld verbrennen.
Da der Kapitalmarkt im Gegensatz zur Realwirtschaft ein Nullsummenspiel ohne echte Wertschöpfung darstellt, gibt es bei Verlierern auch immer Gewinner. Wer am Aktienmarkt - ordentlich diversifiziert - langfristig investiert, hat ab einer Haltedauer von durchschnittlich mehr als 3 Jahren nach allen mir bekannten Studien quasi null Verlustrisiko gegenüber sicheren Alternativanlagen am Geldmarkt.
Ich glaube aber sofort, dass ein Großteil der aktiven Forenteilnehmer regelmäßig Geld verbrennt, weil hier tendenziell vor allem "aktive" Anleger bis hin zu Tradern engagiert sind, die permanent meinen, ihr Depot umstrukturieren zu müssen und letztlich keiner festen Anlagestrategie folgen.
Hin und Her macht Taschen leer...
Wenn selbst dressierte Affen mit einer zufälligen Aktienauswahl im Langfristvergleich besser abschneiden als der Großteil aktiv handelnder Fondsmanager, dann dürfte eigentlich jedermann klar sein, dass man sich zuerst eine zur eigenen Person passende Anlagestrategie (bei mir: Value + Income Investment) sucht und danach ein zur Strategie passendes WP-Depot bastelt, welches im Idealfall langfristig unangetastet bleibt, solange die ursprüngliche Strategie intakt ist und lediglich sporadisch zwecks Diversifikation oder Anpassung an fundamentale Änderungen politischer oder wirtschaftlicher Entwicklungen angepasst bzw. erweitert wird.
So wird langfristig dank Zinsenszins sowie Beteiligung an Produktivitätsfortschritt und Wirtschaftswachstum aus einem kleinen ein großes Vermögen...
Solange die Diversifikation stimmt, werden selbst Totalverluste aus einer Wirecard regelmäßig durch Outperformer wie Friedrich Vorwerk, Siemens Energy, Ernst Russ, Biontech, Verbio o.ä. weit überkompensiert, solange man nicht den Fehler macht, Gewinner immer wieder frühzeitig zu verkaufen, um Underperformer nachzukaufen...
Wer stattdessen sein Depot bei gleichmäßiger Gewichtung der Einzeltitel marktbreit streut und seinen Reiz ständig "aktiv" handeln zu müssen zugunsten einer Langfristanlage unterdrückt, kann kaum verhindern, irgendwo auch mal einen Volltreffer zu landen, der sich vervielfacht und selbst Totalverluste aus anderen Aktien locker überkompensiert...
Meine Aktiengewichtung für TMV mit aktuell 6% ist vergleichsweise hoch, weil ich nach wie vor der Meinung bin, dass TMV über signifikantes Aufwärtspotenzial verfügt. Mir ist klar, dass angesichts der hohen Gewichtung in einem Depot mit aktuell ca. 100 Wertpapieren, ein Verfehlen meiner Erwartungen zu einer entsprechend höheren negativen Auswirkung auf die Gesamtrendite führt.
Indes würde ein Erfüllen meiner Renditeerwartung selbstredend auch ein entsprechendes Rendite-Leverage bedingen. Und solange ich - wie in der Vergangenheit - bei wenigstens zwei bis drei der 10 am höchsten gewichteten Depotwerte einen Volltreffer lande, wird die Gesamtanlagerendite weiterhin sehr erfreulich sein.
Im übrigen gibt es hier im Forum etwa mit Sonnenschein u.a. durchaus Aktionäre mit einem weitaus höheren TMV-Exposure, insbesondere nach den jüngsten Zukäufen bei 4,28 EUR, die im Forum quasi live gepostet wurden.
Ich sehe mich mit Foristen wie Sonnenschein oder Katjuscha als TMV-Aktionäre in außerordentlich guter Gesellschaft und habe demnach aktuell Null Anlass, mein TMV-Engagement zu reduzieren.
Ich würde sogar soweit gehen, dass ich erst dann mein TMV-Engagement ernsthaft überdenken würde, wenn das Management beginnt, Aktien zu verkaufen. Solange die Insider keine TMV-Aktien verkaufen, beabsichtige ich dies ebenfalls zu unterlassen. Sobald neue signifikante Insiderkäufe gemeldet werden, wäre ich sogar bereit, nochmals aufzustocken.