Systracom-Eigner wollen Millionen von Deutscher Ba


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Systracom-Eigner wollen Millionen von Deutscher Ba

 
11.08.01 16:35
Systracom-Eigner wollen Millionen von Deutscher Bank

Die Deutsche Bank wird im Zusammenhang mit der Insolvenz des Berliner Online-Brokers Systracom Bank mit Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe konfrontiert.

Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" am Samstag vorab berichtete, ging der Deutschen Bank die Forderung einer Göttinger Beteiligungsgesellschaft in Höhe von 21,5 Millionen DM zu. Mindestens fünf weitere Systracom-Aktionäre wollen nach "Focus"-Angaben gegen die Deutsche Bank klagen. Die Systracom-Aktionäre werfen der Deutschen Bank vor, ein Kaufangebot für die Direktbank absichtlich erst im letzten Moment zurückgezogen zu haben, um den insolvenzgefährdeten Online-Konkurrenten später billiger ausschlachten zu können. Die Deutsche Bank lehnte am Samstag eine Stellungnahme zu dem Bericht ab.

Das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen (BAKred) hat am 8. Mai beim Amtsgericht Charlottenburg ein Insolvenzverfahren für Systracom beantragt, nachdem der Online-Broker zuvor Insolvenzanzeige eingereicht hatte. Bereits am 20. April hatte das BAKred wegen drohender Zahlungsunfähigkeit und Aufzehrung des haftenden Eigenkapitals die Schließung der Bank für den Kundenverkehr angeordnet und ein Moratorium verhängt. Am 7. Mai hatte das Bundesamt den Entschädigungsfall für Systracom festgestellt, da die Bank wahrscheinlich nicht alle Einlagen zurückzahlen oder alle Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften erfüllen könne.



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