unbedingt argumentieren. Denn damit ist es ohnehin nicht mehr weit her. Die Zugriffsmentalität hat im Steuerrecht tiefe Spuren hinterlassen. Denn die Politik hat nicht gefragt, wenn mal wieder ein Milliardenloch zu stopfen war, wie man das steuersystematisch konform aufbringen könnte. Da wurde einfach auf die Steuerarten zugegriffen, die den benötigten Betrag abgedeckt haben und nicht allzu viel Widerstand erwarten ließen.
Ich erinnere mich da noch sehr ungut an den Waigel, der die steuerliche Absetzbarkeit berufbedingter Zweitwohnsitze kassiert hat. Steuersystematisch kann das kein Mensch erklären. Denn das sind Werbungskosten wie andere auch. Oder sollte die Frau gezwungen werden, ihren Job aufzugeben, um dann am gemeinsamen Wohnsitz arbeitslos zu sein? Das wäre dann vielleicht eher CSU-Familien-Politik: DIE VERHAUSTIERUNG DER FRAU!