Düsseldorf (vwd) - Die Steuereinnahmen sind im ersten Quartal 2003 offenbar um 2,9 Prozent hinter dem schon schwachen Vorjahresquartal zurückgeblieben. Im traditionell aufkommensstarken Monat März seien die Steuereinnahmen ohne Gemeindesteuern um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gefallen, berichtet das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Das Bundesfinanzministerium wolle diese Zahlen Ende der Woche veröffentlichen. Steuerschätzer stellten die Prognose des Frühjahrsgutachten bereits in Frage.
Die Institute hatten geschätzt, dass die Einnahmen der Gebietskörperschaften in diesem Jahr rund 452 Mrd und im kommenden Jahr rund 463 Mrd EUR betragen dürften. Diese Schätzung sei angesichts der nun vorliegenden März-Daten "sicher recht optimistisch", habe es in Steuerschätzerkreisen geheißen.
vwd/11/21.4.2003/jhe
Die Institute hatten geschätzt, dass die Einnahmen der Gebietskörperschaften in diesem Jahr rund 452 Mrd und im kommenden Jahr rund 463 Mrd EUR betragen dürften. Diese Schätzung sei angesichts der nun vorliegenden März-Daten "sicher recht optimistisch", habe es in Steuerschätzerkreisen geheißen.
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