Dem unqualifizierten Pushen muss ich nun etwas entgegensetzen:
Wir können sicher nicht erwarten, dass die Zahlen für FY19 "gut" werden. Aus eigener Kraft können diese nicht gut sein, dafür wäre schon ein (Teil-)Schuldenerlass erforderlich.
Wir erinnern uns:
- Eine hohe Schuldenlast und extrem hohe Zinslast
- Eine unbekannt hohe Summe an zusätzlichen Rückstellungen
- Tiefrotes, negatives EK
- Diverse außergewöhnliche Abschreibungen: Greenlit ca. 200 Mio. €, Pepkor ca. 75 Mio. €, Pepco Group selbe Größenordnung wie Pepkor, Conforama wohl ähnlich wie Greenlit...
- Weiterhin Beraterkosten und Sonderkosten
Die Zahlen von MF sind wahrscheinlich gut, genau wissen wir es aber mangels Aufstellung nicht. Das Balance Sheet alleine sagt wenig über die operativen Geschäfte aus. Das EK von MF war im Übrigen Ende 2018 noch bei 1,6 Mrd. $ und wurde im Verlauf des Kalenderjahres 2019 etwas abgeschrieben. Mehrere Medien haben dies falsch aufgegriffen. Dabei habe ich vor einigen Wochen hier im Forum darauf referenziert. Einfach unter dm.epiq11.com/case/mtf/dockets unter Docket Text "report" eingeben und schon sind alle Reports seit Ch11 Eintritt bis Ende 2019 gut sortiert ersichtlich.
Nein, die Ist-Situation ist weiterhin schlecht bis äußerst kritisch. Aber mit einem Partial oder gar Global Settlement kann wieder eine gute bis herausragende Perspektive entstehen. Das darf hier niemand vergessen!
Zu den SA Klagen:
Wenn diese zusammengefasst werden können, hat Wiese eine noch größere Bedeutung als jetzt, da eine mögliche Zustimmungsquote zu einem Vergleich ähnlich wie bei den CVA-Abstimmungen abhängig von den entsprechenden Gewichten (Forderungsmasse) sein wird. Da ich aber stark vermute, dass SNH und Wiese schon ein geheimes Arrangement getroffen haben, könnte das ein gewaltiger Trumpf sein, auch die verbleibenden Klagen auflösen zu können. Die kleineren Klagen werden einfach mitgeschleppt und notfalls überstimmt. Ich kenne das SA Recht nicht, denke aber dass sich diese dann kaum wieder separieren und eine eigene Klage austragen werden.
Wir können sicher nicht erwarten, dass die Zahlen für FY19 "gut" werden. Aus eigener Kraft können diese nicht gut sein, dafür wäre schon ein (Teil-)Schuldenerlass erforderlich.
Wir erinnern uns:
- Eine hohe Schuldenlast und extrem hohe Zinslast
- Eine unbekannt hohe Summe an zusätzlichen Rückstellungen
- Tiefrotes, negatives EK
- Diverse außergewöhnliche Abschreibungen: Greenlit ca. 200 Mio. €, Pepkor ca. 75 Mio. €, Pepco Group selbe Größenordnung wie Pepkor, Conforama wohl ähnlich wie Greenlit...
- Weiterhin Beraterkosten und Sonderkosten
Die Zahlen von MF sind wahrscheinlich gut, genau wissen wir es aber mangels Aufstellung nicht. Das Balance Sheet alleine sagt wenig über die operativen Geschäfte aus. Das EK von MF war im Übrigen Ende 2018 noch bei 1,6 Mrd. $ und wurde im Verlauf des Kalenderjahres 2019 etwas abgeschrieben. Mehrere Medien haben dies falsch aufgegriffen. Dabei habe ich vor einigen Wochen hier im Forum darauf referenziert. Einfach unter dm.epiq11.com/case/mtf/dockets unter Docket Text "report" eingeben und schon sind alle Reports seit Ch11 Eintritt bis Ende 2019 gut sortiert ersichtlich.
Nein, die Ist-Situation ist weiterhin schlecht bis äußerst kritisch. Aber mit einem Partial oder gar Global Settlement kann wieder eine gute bis herausragende Perspektive entstehen. Das darf hier niemand vergessen!
Zu den SA Klagen:
Wenn diese zusammengefasst werden können, hat Wiese eine noch größere Bedeutung als jetzt, da eine mögliche Zustimmungsquote zu einem Vergleich ähnlich wie bei den CVA-Abstimmungen abhängig von den entsprechenden Gewichten (Forderungsmasse) sein wird. Da ich aber stark vermute, dass SNH und Wiese schon ein geheimes Arrangement getroffen haben, könnte das ein gewaltiger Trumpf sein, auch die verbleibenden Klagen auflösen zu können. Die kleineren Klagen werden einfach mitgeschleppt und notfalls überstimmt. Ich kenne das SA Recht nicht, denke aber dass sich diese dann kaum wieder separieren und eine eigene Klage austragen werden.
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