Bezüglich der neuen Regelungen wurde alles sehr komplex, pauschal sagen "maximal 10k pro Jahr Verlust ausgleichen" stimmt so nicht. Es wird ab 2021 in drei Töpfe differenziert, 1) Verluste aus Aktienhandel 2) Termingeschäfte 3) Anleihen und Fonds u.ä.
Es wird auch unterschieden ob ein Totalverlust vorliegt oder nicht.
Wie mit Verlusten umgegangen wird, die kein Totalverlust waren, sondern wie bei Optionsscheinen und Knock-Outs üblich zu 0,001 Cent ausgebucht, werden weiß ich nicht, dazu konnte ich noch keine Info finden.
Bisher konnte man ja durch Aktiengewinne auch Verluste aus Termingeschäften ausgleichen, das wird zukünftig ebenfalls nicht mehr funktionieren. Diese müssten mit Gewinnen aus Termingeschäften ausgeglichen werden.
Ich habe auch gelesen, dass das ganze noch nicht in trocknenen Tüchern sei, die Grenze aber wohl auf 20k pro Jahr angehoben werden wurde und man mit diesem Kompromiss davon ausgehen kann, dass die neue Regelung ab 2021 Anwendung finden wird