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Devisen: Euro im US-Handel nahe tiefstem Stand seit Anfang August

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro ist am Freitag im US-Handel unter Druck geblieben. Der anhaltende Iran-Krieg lastete weiter auf der Gemeinschaftswährung.

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Zuletzt notierte der Euro zu 1,1437 Dollar (Dollarkurs) und damit rund einen Cent niedriger als noch im asiatischen Geschäft. Zugleich bewegte sich der Eurokurs nur etwas über dem niedrigsten Stand seit Anfang August, auf den er im Tagesverlauf abgesackt war. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1476 (Donnerstag: 1,1547) Dollar fest.

Da seit Beginn des Iran-Krieges die Gas- und Ölproduktion sowie der Transport der beiden Rohstoffe im Nahen Osten stark beeinträchtigt sind, ziehen die Preise dafür stark an. Da Gas und Öl (Rohöl) in der US-Währung gehandelt werden, steigt die Dollar-Nachfrage.

Zudem ist der Dollar als Krisenwährung gefragt. Die Vereinigten Staaten sind außerdem Nettoexporteur von Rohöl, sodass die weltweit größte Volkswirtschaft nicht so stark wie andere Staaten wie beispielsweise Japan oder Deutschland von Engpässen am Ölmarkt betroffen sind.

Wichtig dürfte die Reaktion der Notenbanken auf den Iran-Krieg sein. Sowohl die Europäischen Zentralbank als auch die US-Notenbank werden in der kommenden Woche ihre Leitzinsentscheidung treffen. Eine Änderung der Zinsen wird zunächst zwar nicht erwartet.

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Für die Entwicklung der einzelnen Währungen werde aber entscheidend sein, inwieweit die jeweilige Zentralbank die Erwartungen auf höhere Zinsen bestärkt, kommentiert Commerzbank-Experte Michael Pfister. Da von der EZB derzeit eine recht starke Reaktion eingepreist sei, bestehe für den Euro wohl mit das größte Risiko. Stütze EZB-Präsidentin Christine Lagarde diese Zinserwartungen nicht, dürfte es in der kommenden Woche für den Euro schwierig werden./la/mis

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