nun, ich weiss, dass in der schweiz, wo leerverkäufe wie in südafrika nicht meldepflichtig sind, die banken und grossen fonds sehr wohl wissen, wieviel von welcher aktie leerverkauft ist. an der schweizer six werden diese daten von der firma markit erhoben und nur gegen gebühr genannt.
also gehe ich davon aus, dass auch an südafrikas jse die grossen markteilnehmer überblick über die leerverkaufszahlen haben. also sollte es eigentlich nicht passieren, dass hier was ausser kontrolle gerät.
allerdings gehen manchmal im leben auch dinge schief. ich erinnere mich noch gut, als die vw aktie in den himmel stieg - als folge mehrerer unglücklicher entscheidungen. ein bankmanager hatte eine riesige kauforder im dreistelligen millionenbereich bestens in einen bereits völlig ausgetrockneten markt geworfen und der dahinterstehende leerverkäufer merckle, welcher die marginzahlung nicht rechtzeitig machen konnte sich dann vor einen zug.
www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/...ord-1760133.html
was ich sagen will; eigentlich sollte es nicht passieren, dass zuviele leerverkaufte aktien unterwegs sind. aber manchmal passieren komische dinge. und die ominösen aktientransfers nach london sind nun mal tatsache.