- 32 kubanische Sicherheitskräfte wurden in Venezuela getötet.
- US-Spezialkräfte haben Präsident Maduro gefangen genommen.
- Kuba unterstützt Maduro seit dem Sieg der Revolution 1959.
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"Getreu ihrer Verantwortung für Sicherheit und Verteidigung erfüllten unsere Landsleute würdig und heldenhaft ihre Pflicht und fielen nach hartem Widerstand im direkten Kampf gegen die Angreifer oder infolge der Bombardierung der Einrichtungen", hieß es in der Mitteilung.
Kubaner seit vielen Jahren in Venezuela im Einsatz
Sicherheitskräfte aus dem verbündeten Kuba sind nach Einschätzung von Experten seit Jahren in Venezuela im Einsatz. Unter anderem sollen kubanische Geheimdienstagenten beispielsweise dabei helfen, Soldaten der Streitkräfte auf Linie zu halten.
Auch für die persönliche Sicherheit Maduros sollen vor allem kubanische Leibwächter verantwortlich gewesen seien. "Viele Kubaner wurden gestern getötet, als sie versuchten, ihn zu beschützen", sagte US-Präsident Donald Trump. Das venezolanische Verteidigungsministerium teilte mit, dass bei dem US-Einsatz "ein Großteil" von Maduros Sicherheitsteam getötet worden sei.
US-Spezialkräfte setzen Maduro fest
Die USA hatten in der Nacht auf Samstag eine Reihe von Zielen in Venezuela angegriffen, den autoritären Präsidenten Maduro gefangen genommen und außer Landes gebracht. Ihm soll in New York wegen Drogendelikten der Prozess gemacht werden.
US-Außenminister Marco Rubio bezeichnete die Regierung in Kuba als "riesiges Problem". Das sagte er im US-Sender NBC News auf die Frage, ob nach dem US-Angriff auf Venezuela nun ein Einsatz gegen Kuba folgen werde. Zwar wolle er nicht über zukünftige Schritte der US-Regierung mit Blick auf Kuba sprechen. "Aber ich denke, es ist kein Geheimnis, dass wir keine großen Fans des kubanischen Regimes sind." Dieses habe Venezuelas entmachteten Staatschef Maduro unterstützt, sagte Rubio weiter.
Kuba seit Jahrzehnten Erzfeind der USA
Kuba wird seit dem Sieg der Revolution 1959 autoritär regiert. Die Kommunistische Partei kontrolliert Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Andere Parteien sind auf der sozialistischen Karibikinsel nicht zugelassen. Nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten sind über 1.000 politische Gefangene in Haft. Die Beziehungen zwischen Havanna und Washington sind seit Jahrzehnten angespannt - Schritte zu einer vorsichtigen Annäherung unter US-Präsident Barack Obama hat Donald Trump wieder rückgängig gemacht./dde/DP/zb
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