Das langsame Sterben der Neue Markt AGs
Der Neue Markt scheint sich nach und nach von seinen schlimmsten Nieten zu trennen. Allerdings nicht durch die vorausschauende Politik der Veranstalter (i.e. Deutsche Börse AG), durch die Sorgfaltspflicht der Banken, nur seriöse und auf Herz und Nieren überprüfte Unternehmen an die Börse zu bringen, oder durch die starke Faust eines unerbittlichen Gesetzgebers und seiner ausführenden Organe - nein, einigen Anti-Unternehmen geht schlicht und ergreifend das Geld aus, das benötigt würde, den mehr oder weniger gepflegten Schein zu wahren.
Gigabell ist schon tot, Infomatec, Sunburst und Metabox liegen in den letzten Zügen, einige weitere Firmen werden in den nächsten Monaten zu diesem Quartett Infernale dazustoßen.
Warum erwähne ich dabei allerdings nicht weitere Pleitekandidaten wie Letsbuyit.com, Teldafax, Micrologica oder Teamwork?
Neben der schlichten Tatsache, daß einfach ein Geschäftsmodell - aus welchen Gründen auch immer - scheitert, was in der Wirtschaft ebenso unausweichlich ist wie in der Biologie der Tod, zeichnen sich die erstgenannten Firmen durch mutmaßlich übelste Abzocke aus!
Bei allen vieren dieser oben genannten Firmen steht es zu vermuten, daß zumindest ab einem bestimmten Punkt der Unternehmensgeschichte nicht mehr das Geschäft, sondern nur noch die bewußte Irreführung, Täuschung und das Melken der Anleger oder andersherum gesagt die Selbstbereicherung der Vorstandschaft im Vordergrund stand. Sei es durch offenbar mittels Würfeln ermittelten Zahlen wie bei Gigabell, großmäulig hochgeschraubten und bewiesenermaßen ebenso gegenstandslosen Planzahlen wie bei Sunburst (nach deren Verkündung sich der Chef Hero Alting elegant aus der Firma zurückzog), oder durch die Veröffentlichung nicht vorhandener Aufträge wie bei Infomatec. Ob auch Metabox in eine dieser Kategorien einzureihen ist (oder in alle), wird die Zukunft zeigen. Die prinzipiell geltende Unschuldsvermutung wurde und wird hier jedenfalls auf das Äußerste strapaziert!
Die vorsätzliche Täuschung der Anleger ist es, die immens Vertrauen in den Neuen Markt und die Börse allgemein zerstört haben (dabei ist die von vielen Banken erfolgte Irreführung der Anleger bei "Analysen" und Börsengängen ausdrücklich eingeschlossen!).
Der sich im eigenen Blut wälzende Aktionär erfährt nur durch ein Ereignis Satisfaktion: Die vollkommene Vernichtung der Unternehmen, die ihn so effektiv "entspart" haben.
Abgesehen davon, dass dem Neuen Markt auf diese Weise die eine oder andere Zockeraktie - denn nichts anderes sind die oben genannten Werte auf ihrem letzten Weg - abhanden kommt, die den "seriösen" Anleger nicht durch einen x-hundertprozentigen Anstieg innerhalb weniger Tage ärgert, während seine Bluechips den Schlaf der Gerechten dahindämmern. Die Rückkehr der Seriosität also? Nun, erstens wird es immer dort Betrug geben, wo viel Geld liegt. Und an der Börse ist dieses nun mal überreichlich vorhanden.
Wären die Firmen, die den Anleger absichtlich hinter das Licht geführt haben, endlich delistet und der eine oder andere ihrer ehemaligen Vorstände hinter Gittern, wären die Aktionäre nur noch:
-nichttragenden Geschäftsmodellen,
-geldgeilen Banken,
-schlechten Analysten
-und einer mehr oder weniger unberechenbaren Weltwirtschaft ausgesetzt.
Der Neue Markt scheint sich nach und nach von seinen schlimmsten Nieten zu trennen. Allerdings nicht durch die vorausschauende Politik der Veranstalter (i.e. Deutsche Börse AG), durch die Sorgfaltspflicht der Banken, nur seriöse und auf Herz und Nieren überprüfte Unternehmen an die Börse zu bringen, oder durch die starke Faust eines unerbittlichen Gesetzgebers und seiner ausführenden Organe - nein, einigen Anti-Unternehmen geht schlicht und ergreifend das Geld aus, das benötigt würde, den mehr oder weniger gepflegten Schein zu wahren.
Gigabell ist schon tot, Infomatec, Sunburst und Metabox liegen in den letzten Zügen, einige weitere Firmen werden in den nächsten Monaten zu diesem Quartett Infernale dazustoßen.
Warum erwähne ich dabei allerdings nicht weitere Pleitekandidaten wie Letsbuyit.com, Teldafax, Micrologica oder Teamwork?
Neben der schlichten Tatsache, daß einfach ein Geschäftsmodell - aus welchen Gründen auch immer - scheitert, was in der Wirtschaft ebenso unausweichlich ist wie in der Biologie der Tod, zeichnen sich die erstgenannten Firmen durch mutmaßlich übelste Abzocke aus!
Bei allen vieren dieser oben genannten Firmen steht es zu vermuten, daß zumindest ab einem bestimmten Punkt der Unternehmensgeschichte nicht mehr das Geschäft, sondern nur noch die bewußte Irreführung, Täuschung und das Melken der Anleger oder andersherum gesagt die Selbstbereicherung der Vorstandschaft im Vordergrund stand. Sei es durch offenbar mittels Würfeln ermittelten Zahlen wie bei Gigabell, großmäulig hochgeschraubten und bewiesenermaßen ebenso gegenstandslosen Planzahlen wie bei Sunburst (nach deren Verkündung sich der Chef Hero Alting elegant aus der Firma zurückzog), oder durch die Veröffentlichung nicht vorhandener Aufträge wie bei Infomatec. Ob auch Metabox in eine dieser Kategorien einzureihen ist (oder in alle), wird die Zukunft zeigen. Die prinzipiell geltende Unschuldsvermutung wurde und wird hier jedenfalls auf das Äußerste strapaziert!
Die vorsätzliche Täuschung der Anleger ist es, die immens Vertrauen in den Neuen Markt und die Börse allgemein zerstört haben (dabei ist die von vielen Banken erfolgte Irreführung der Anleger bei "Analysen" und Börsengängen ausdrücklich eingeschlossen!).
Der sich im eigenen Blut wälzende Aktionär erfährt nur durch ein Ereignis Satisfaktion: Die vollkommene Vernichtung der Unternehmen, die ihn so effektiv "entspart" haben.
Abgesehen davon, dass dem Neuen Markt auf diese Weise die eine oder andere Zockeraktie - denn nichts anderes sind die oben genannten Werte auf ihrem letzten Weg - abhanden kommt, die den "seriösen" Anleger nicht durch einen x-hundertprozentigen Anstieg innerhalb weniger Tage ärgert, während seine Bluechips den Schlaf der Gerechten dahindämmern. Die Rückkehr der Seriosität also? Nun, erstens wird es immer dort Betrug geben, wo viel Geld liegt. Und an der Börse ist dieses nun mal überreichlich vorhanden.
Wären die Firmen, die den Anleger absichtlich hinter das Licht geführt haben, endlich delistet und der eine oder andere ihrer ehemaligen Vorstände hinter Gittern, wären die Aktionäre nur noch:
-nichttragenden Geschäftsmodellen,
-geldgeilen Banken,
-schlechten Analysten
-und einer mehr oder weniger unberechenbaren Weltwirtschaft ausgesetzt.