Die SPD möchte beim zweiten TV-Duell von Kanzler Gerhard Schröder (SPD) und Herausforderer Edmund Stoiber (CSU) die starren Regeln des Zweikampfes lockern. Es sei zu überlegen, ob man auch bei der nächsten Auseinandersetzung in knapp zwei Wochen die Statements in 90 Sekunden presse, sagte Generalsekretär Franz Müntefering am Montag im ARD-Morgenmagazin. «Dann sehen die Menschen, wer mehr zu bieten hat.»
Auch der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) sagte, die Debatte habe ihn wegen der strengen Regularien nicht «vom Hocker gerissen». Teilweise sei die Atmosphäre «so steril wie in einem Operationssaal» gewesen, sagte Beck vor einer SPD- Präsidiumssitzung in Berlin. Spontane Äußerungen seien kaum möglich gewesen. Dafür müsse aber in der zweiten Sendung Platz sein. Ähnlich äußerte sich Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD). Die Regeln sollten gelockert werde, um mehr direkte Erwiderungen zu ermöglichen.
CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer hingegen will an der Form der Auseinandersetzung festhalten. «Die strenge Form hat auch ihre Vorteile. Dann zählen nicht Schauspiel-Einlagen, sondern allein die Argumente», sagte er.
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Dieser Wunsch der SPD ist eigentlich logisch, oder? Denn in einem starren Konzept wird mehr auf die Argumente geachtet, da für Showeinlagen zu wenig Zeit zur Verfügung steht. Aus diesem Grund konnte Stoiber auch gestern punkten. Ich wäre sehr gespannt auf das Duell, wenn die Redezeit flexibler gehandhabt werden könnte. Dann müßte sich Stoiber gegen den "Showmaster" Schröder durchsetzen. Wenn er da mithalten könnte, dann hat er es meiner Meinung nach geschafft....
So long,
Calexa
www.carstenlexa.de
Auch der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) sagte, die Debatte habe ihn wegen der strengen Regularien nicht «vom Hocker gerissen». Teilweise sei die Atmosphäre «so steril wie in einem Operationssaal» gewesen, sagte Beck vor einer SPD- Präsidiumssitzung in Berlin. Spontane Äußerungen seien kaum möglich gewesen. Dafür müsse aber in der zweiten Sendung Platz sein. Ähnlich äußerte sich Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD). Die Regeln sollten gelockert werde, um mehr direkte Erwiderungen zu ermöglichen.
CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer hingegen will an der Form der Auseinandersetzung festhalten. «Die strenge Form hat auch ihre Vorteile. Dann zählen nicht Schauspiel-Einlagen, sondern allein die Argumente», sagte er.
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Dieser Wunsch der SPD ist eigentlich logisch, oder? Denn in einem starren Konzept wird mehr auf die Argumente geachtet, da für Showeinlagen zu wenig Zeit zur Verfügung steht. Aus diesem Grund konnte Stoiber auch gestern punkten. Ich wäre sehr gespannt auf das Duell, wenn die Redezeit flexibler gehandhabt werden könnte. Dann müßte sich Stoiber gegen den "Showmaster" Schröder durchsetzen. Wenn er da mithalten könnte, dann hat er es meiner Meinung nach geschafft....
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