Obwohl ich gerade sehe dass wir bei -35% sind!!!
Die Zahlen sind für mich auch gemischt. Die effektiven Daten für Q3 sind gut, daran gibt es nicht viel auszusetzen. Die gross Marge liegt im Moment nur bei 33%, die war 2017 in den 40ern. Dort muss sie sicher wieder hin, wenn 2020 ein EBIT von 30% erreicht werden soll. Ich könnte mir aber vorstellen, dass die wieder besser wird wenn die Auslastung weiter steigt. Aber andere Punkte, die in die Zukunft gerichtet sind sehr ich noch mit Sorge:
Die neue AMS Schätzung für das Gesamtjahr 2018 liegt nochmal unter den schon deutlich zurückgegangenen Konsensschätzungen. Ich komme auf ca 1740 Mio für 2018. Ich rechne aber damit, dass die interne Visibilität mittlerweile so hoch ist, dass diese Marke getroffen bzw leicht übertroffen wird.
Die „Review“ Sorgen, die dlg angesprochen hat, sollten nun vom Tisch sein. Hier finde ich es positiv, dass tatsächlich schon in Q3 eine Art „Entwarnung“ gekommen ist, nicht erst in Q4 wie ursprünglich avisiert.
Eine andere Rechnung gefällt mir persönlich weniger:
Das immer wieder zitierte CAGR von 60% 2016-2019. Für mich bedeutet das ein Zielumsatz von 2580 Mio für 2019. Das sind 645 Mio pro Quartal. Das ist sicher nicht völlig unrealistisch, aber für mich klingt das im Moment ambitioniert, zumal man die Marktpsychologie im Hinterkopf behalten muss: Wie wird der Kurs reagieren wenn z.B. Q1 deutlich unter den 645 Mio liegen sollte, aus welchen Gründen auch immer ??
Ich sehe im Moment nicht dass die Unsicherheit, die seit Monaten die Aktie umgibt und auch zu der hohen short Quote geführt hat, reduziert ist. Meiner Meinung nach ist nicht zu erwarten, dass sich die short seller deutlich zurückziehen. Ganz im Gegenteil. Ich fürchte, sie werden hier weitermachen, wenn der Kus mal etwas anzieht, Pseudo-Gründe werden genug gefunden werden.
Außerdem rechne ich nun noch mit erheblichen KZ Kürzungen, der Analysten kommen, die AMS permanent überbewertet haben wie Liberum, Vontobel….
Somit ist für mich klar, dass die Bewertungen der Kantonalbanken und der UBS deutlich näher an der Realität lagen als andere und ich werde diese künftig stärker berücksichtigen.