Bonn (vwd) - Die Deutsche Telekom AG startet am 1. Juli in Deutschland das Multimedia Messaging System (MMS), das den Versand von Bildern, Tönen und Texten über das Handy ermöglicht. Damit will die Konzerntochter T-Mobile Deutschland an den Erfolg der milliardenfach verschickten SMS-Kurzbotschaften anknüpfen. Ihr Marketing-Geschäftsführer Martin Knauer betonte am Donnerstagabend am Firmensitz in Bonn, das zweite Halbjahr 2002 läute die "Ära des mobilen Multimedia für Privatkunden" ein.
In den ersten vier Wochen ist der neue Dienst kostenlos. In der anschließenden Einführungsphase bis Ende Oktober werden zwei Tarife angeboten, die sich nach der Menge der übertragenen Daten richten. Der Versand einer MMS mit einem Volumen bis 30 Kilobyte kostet 0,39 EUR, für ein Volumen von maximal 100 Kilobyte werden 0,99 EUR berechnet. Zum Vergleich: Eine herkömmliche SMS kostetet 0,19 EUR. Die multimedialen Nachrichten können in neun europäischen Staaten sowie Teilen der USA verschickt werden. Binnen zwölf Monaten will die Telekom MMS auch für Prepaid-Handys mit Guthabenkarten ermöglichen.
Vom kommenden Jahr an rechne man bei MMS mit "messbaren" Einkünften, sagte Knauer: Der neue Dienst werde als Ergänzung, keinesfalls als Ersatz für SMS gesehen. Im vergangenen Jahr wurden zehn Mrd SMS-Botschaften über das Netz in Deutschland übertragen. Zwölf Prozent des gesamten Umsatzes seien damit erzielt worden. +++ Stefan Paul Mechnig
vwd/28.6.2002/stm/mr
cu Henrys
In den ersten vier Wochen ist der neue Dienst kostenlos. In der anschließenden Einführungsphase bis Ende Oktober werden zwei Tarife angeboten, die sich nach der Menge der übertragenen Daten richten. Der Versand einer MMS mit einem Volumen bis 30 Kilobyte kostet 0,39 EUR, für ein Volumen von maximal 100 Kilobyte werden 0,99 EUR berechnet. Zum Vergleich: Eine herkömmliche SMS kostetet 0,19 EUR. Die multimedialen Nachrichten können in neun europäischen Staaten sowie Teilen der USA verschickt werden. Binnen zwölf Monaten will die Telekom MMS auch für Prepaid-Handys mit Guthabenkarten ermöglichen.
Vom kommenden Jahr an rechne man bei MMS mit "messbaren" Einkünften, sagte Knauer: Der neue Dienst werde als Ergänzung, keinesfalls als Ersatz für SMS gesehen. Im vergangenen Jahr wurden zehn Mrd SMS-Botschaften über das Netz in Deutschland übertragen. Zwölf Prozent des gesamten Umsatzes seien damit erzielt worden. +++ Stefan Paul Mechnig
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