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Meldung des Tages: Fundamental stark, Kurs zu niedrig – Chance beim Krebs-Impfstoff-Pionier!

Societe General vom Handel ausgesetzt


Beiträge: 34
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Slater:

Societe General vom Handel ausgesetzt

5
24.01.08 09:28
angeblich hat ein Händler in Derivativen € 5 Mrd verballert

Die Optionsscheine dürften auch betroffen sein
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Titus:

yepp, SG ausgesetzt...

 
24.01.08 09:50
Les echos spricht von Betrug: 4.9 Milliarden + 2 Millarden Subprime und Yahoo Frankreich von 7 Milliarden, Betrug + Subprime.

Ergebnis 2007 soll trotzdem positiv sein (600 - 800 Millionen Euro gegen 5.221 Milliarden in 2006)
SG will in den nächsten Wochen eine Kapitalerhöhung von 5.5 Milliarden vornehmen.

fr.biz.yahoo.com/24012008/202/...de-et-des-subprimes-perd.html
www.lesechos.fr/investisseurs/analyse_seance/index.php
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nochmal:

Man ist das geil!

 
24.01.08 09:53
Was hat der Typ für einen Posten das der 5 Millarden verballern kann?
Wer in die Fußstapfen Anderer tritt, hinterlässt selbst keine!
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Sitting Bull:

Los, vortreten!

 
24.01.08 09:55
Wer war das von Euch Ihr im Board?!
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tscheche:

da isser

5
24.01.08 09:57
Societe General vom Handel ausgesetzt 143756
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ecki:

Da fällt mir nur Sieger ein.

 
24.01.08 09:58
Der prahlte doch immer wieder mit seinen Bank-connections und langte laufend tief in die Sch.....
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SAKU:

Dass passiert eben...

2
24.01.08 09:58
wenn man statt am Rechner anner Azubine rumschraubt!
Signatur is wider die Natur!
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relaxed:

Interessant ist, dass sie es fraud/Betrug nennen.

2
24.01.08 10:01
Banken lernen nichts dazu, das ist schlichtweg internes Versagen. ;-)
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Ramses II:

herzooooooooooooooog, sofort in mein büro

10
24.01.08 10:04
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.
(René Descartes, frz. Mathematiker u. Philosoph, 1596-1650)
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Anti Lemming:

Seltsame Sache

6
24.01.08 10:25
Hört sich für mich so an wie:

"Wir haben kaum Subprime-Verluste. Leider aber haben wir fünf Milliarden im Lotto verloren. Deshalb müssen wir nun wider Erwarten doch eine Kapitalerhöhung durchführen."

Nebenbei: Klang bei der Deutschen Hypo RealHype irgendwie ähnlich, die müssen ja nun AUCH plötzlich wider Erwarten eine KE durchführen.


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Harry Schotter:

hallo mädels...

 
24.01.08 10:34
...wie dick wollt ihrs denn noch aufs brot geschmiert haben ... ;-)

Société Générale erwartet milliardenschwere Einmalbelastungen durch Finanzkrise

10:11 24.01.08  

Paris (aktiencheck.de AG) - Die französische Bankgesellschaft Société Générale S.A. (ISIN FR0000130809/ WKN 873403) wird im Zuge der Krise an den US-Hypothekenmärkten im Fiskaljahr 2007 voraussichtlich milliardenschwere Wertberichtigungen vornehmen müssen.
(Verkleinert auf 74%) vergrößern
Societe General vom Handel ausgesetzt 143768
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Slater:

die Soc Gen Brüder liegen wohl auch

 
24.01.08 10:36
in Sachen F-DAX und F-Eurostoxx massiv. Das könnte die schlechte Entwicklung im DAX gegenüber USA und Asien erklären.

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Sitting Bull:

Also das mit der SocGen

 
24.01.08 10:43
interessiert mich jetzt. Was ist da los? Mal ehrlich: Welche Normal-Bank soll nicht betroffen sein? Die haben doch ihr Geld alle ähnlich angelegt.
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James85:

naja

 
24.01.08 10:51
das mit dem "betrug" klingt irgendwie sehr ausgesponnen....die wollen wohl von den bankgemachten Problemen ablenken....
und dann eine kapitalerhöhung von 5,5 Mrd. und der laden ist ja nur mit 35 Mrd. bewertet...das klingt alles äusserst kritisch
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relaxed:

Das ist nicht nur Subprime, die haben sich

 
24.01.08 10:52
wirklich "verzockt". In Frankreich kein Problem, wenn es wirklich heftig wird, dann werden die "verstaatlicht", damit haben unsere Nachbarn Erfahrung (Credit Lyonnais ;-)).
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Sitting Bull:

aus'm Spiegel

 
24.01.08 10:53
REKORD-BETRUG
Banker soll Milliarden verzockt haben

Es scheint ein Betrugsfall der Superlative zu sein. Ein Banker soll der französischen Bank Société Générale mit Scheingeschäften hohe Verluste beschert haben. Gesamtschaden: 4,9 Milliarden Euro.

Paris - Bereits in der vergangenen Woche deutete es sich an, jetzt ist es amtlich: Die zweitgrößte französische Bank Société Générale hat wegen eines Betrugsfalls 4,9 Milliarden Euro verloren. Im Aktienhandel seien Unregelmäßigkeiten in Höhe von 4,9 Milliarden Euro entdeckt worden, teilte das Geldinstitut heute mit. Einer ihrer Aktienhändler in Paris habe seine Kenntnis der Kontrollmechanismen ausgenutzt und so fiktive Geschäfte zu seinen Gunsten gemacht. Der Angestellte habe den Betrug zugegeben, seine Vorgesetzten würden entlassen.

Der Betrug - "außergewöhnlich in Größe und Art" - sei erst im Januar entdeckt worden, hieß es. Der Händler habe bei Futures auf europäische Aktienindizes seine Kompetenzen massiv überschritten und sein Handeln durch komplizierte Scheingeschäfte verschleiert.

Die Bank teilte zudem mit, ein Rücktrittsgesuch des Chefs Daniel Bouton abgelehnt zu haben. Ein Analyst sagte, er bezweifle, dass die Bank erst jetzt von dem Betrug erfahren haben will. "Ich finde es schwer zu verstehen, dass ein Händler in der Lage gewesen sein soll, ein 'geheimes Geschäft' von 4,9 Milliarden getätigt zu haben, ohne dass jemand davon gewusst hat", sagte Ion-Marc Valahu von der Amas-Bank in der Schweiz.

"Die schlimmste Sache daran ist, dass dadurch die Risikomanagement-Systeme bei einigen Banken in Zweifel gezogen werden", sagte auch der Fortis-Analyst Carlos Garcia in Madrid. Man könne nicht plötzlich von einem Tag auf den nächsten eine Belastung von sieben Milliarden Dollar bekanntgeben. "Daraufhin haben wir Banken heruntergestuft, die sehr auf ihren Gewinn aus Handelsgeschäften fokussiert sind oder deren Kapitalbasis schwach ist."

5,5 Milliarden Euro frisches Kapital fehlen

Zudem müsse das Unternehmen wegen der US-Immobilienkrise 2,05 Milliarden Euro abschreiben, teilte das Institut weiter mit. In den kommenden Wochen benötige man deswegen 5,5 Milliarden Euro an frischem Kapital, hieß es in einer Erklärung. Die Belastungen ließen das Ergebnis im Gesamtjahr 2007 auf voraussichtlich 600 bis 800 Millionen Euro einbrechen. Im Vorjahr hatte die Société Générale noch 5,22 Milliarden Euro verdient.

Der Handel mit den Aktien des Unternehmens wurde an der Pariser Börse Euronext ausgesetzt. Spekulationen über eine anstehende Milliardenabschreibung bei der Société Générale hatten den Kurs am Mittwoch um zwischenzeitlich mehr als sechs Prozent abstürzen lassen.

Großbanken weltweit haben derzeit mit milliardenschweren Abschreibungen angesichts der Auswirkungen der Hypotheken- und Kreditmarktkrise zu kämpfen. Nach der Ankündigung von Société Générale teilte die französische Bank BNP Paribas Chart zeigen mit, dass sie keine außerordentlichen Verluste in ihrer Bilanz sehe
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relaxed:

Interessant ist, dass sie es fraud/Betrug nennen.

 
24.01.08 12:28
Banken lernen nichts dazu, das ist schlichtweg internes Versagen. ;-)
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MaxGreen:

Diese Manipulationen mit Futures sind doch

2
24.01.08 12:36
krank, der Krankheitskeim der Börse.
Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für Humor fehlt. (Samuel Coleridge)
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Anti Lemming:

SG: Fetter Karpfen im Haifisch-Teich

5
24.01.08 13:48
Wenn ein Trader einer einzelnen Bank in großem Umfang long in Futures geht, bekommen Andere das mit. Wäre das Underlying der Futures ein französischer Einzelwert (es gibt auch Single-Stock-Futures...), hätte man noch Insiderwissen vermuten können. Wenn dieser jedoch massiv in europäischen Indizes long geht, kann man Insiderwissen ausschließen.

Was machen nun Hedgefonds, wenn sie sehen, dass sich da ein Spinner verrennt und das Boot mit Futures volllädt? Klare Sache: Sie shorten die Indizes in Grund und Boden, bis dieser Spinner kapituliert und das Zeug in Panik hinschmeißt.

So war es auch bei der Pleite des Hedgefonds Amaranth, der sich das Boot mit US-Gasfutures (long) vollgeladen hatte. Als andere Hedgefonds davon erfuhren, shorteten sie die Gasfuture (fielen in wenigen Wochen von 14 auf 6 Dollar!), trieben Amaranth in die Pleite und verdienten dabei ein Schweinegeld.

So einfach funktioniert WallStreet: Fette Karpfen im Haifisch-Teich werden gefressen.
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Anti Lemming:

Und deshalb fiel auch der Dax so stark

 
24.01.08 13:51
charttechnische Unterstützungen sind in solchen Sondersituationen irrelevant
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Pichel:

AB Trading schreibt heute dazu:

3
24.01.08 15:16
Man muss hier völlig umdenken! Die Stabilität seit gestern Abend hat einen Grund, denn dann waren die Zwangsverkäufe inkl. der Nachwehen ausgelaufen! Zunächst war es nur ein Gerücht, jetzt ist es „amtlich“: Ein Trader der Soc. Generale hatte eigenmächtig seine Limits überzogen, alle Kontrollmechanismen außer Kraft gesetzt und so im Laufe des letzten Jahres riesige Long-Positionen in europäischen Futures aufgebaut und einen Verlust von 4,9 Mrd Euro produziert. Die Soc. Gen. hatte daraufhin diese Positionen zu Wochenbeginn glattgestellt. Das erklärt jetzt nicht nur den Crash seit Montag, sondern auch die Seit herbst 2007 oft gesehene relative Stärke im DAX. Dieser „Nick Leeson-Verschnitt“ hat seinerzeit massiv DAX-Futures gekauft und so oft die Markttechnik etwas „ausgehebelt“. Doch viel wichtiger: Damit dürfte jedem klar sein, daß die Extremkurse der letzen Tage nicht „echt“ waren. Zwar bestehen die Probleme bei Banken und die US-Rezession weiter, aber viele Institutionelle werden diese künstlich gedrückten Kurse unter 7000 im DAX wohl als –zumindest kurzfristige – Kaufchance sehen und zugreifen.
Gruß Pichel
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Woodstore:

Ganz ehrlich...

6
24.01.08 15:27
die Mond-Nasa-Verschwörung gefällt mir besser!!

Wer glaubt allen ernstes, dass "ein", einer, "1" einzelner
Trader (Kein Fondsmanager bzw. Leitender Angestellter, denn die
würden entlassen lt. Text)
ohne dass es jemand mitbekommt, über ein ganzes Jahr hinweg
einen gesamten Index beeinflusst haben und ihn dann mit
5 lächerlichen Milliarden zunem 15 % Crash überreden??

und Asien gleich mit...

Kommt Leute!! Scheuklappen ab und nach vorne blicken!!
Woodstore
Großes fällt in sich selbst zusammen: Diese Beschränkung des Wachstums hat der göttliche Wille dem Erfolg aufgelegt.
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Pichel:

so heißt er!

 
24.01.08 17:24
16:09 | Hat Jerome Kerviel die Notzinssenkung der Fed ausgelöst?
Nick Leeson ist ein Waisenknabe gegen Jerome Kerviel. Jerome Kerviel war Händler bei der Societe Generale und soll verantwortlich für den Crash im DAX sein. Lesen Sie dazu auch:

en.wikipediaorg/wiki/List_of_trading_losses

Dort wird dieser Verlust bereits als größter Verlust eines einzelnen Menschen aller Zeiten geführt. Dies würde vieles erklären, wenn man die letzten Handelstage betrachtet. Denn eigentlich hätte der DAX nach diesem klassischen Sell-Off am Dienstag nie mehr das Dienstagstief unterschreiten dürfen. Das gab es nach so einem Sell-Off (kurzfristig, außer nach dem 11. September 2001 noch nie. Wenn jedoch ein einziger Händler eine Schieflage von 500.000 DAX-Futures (1 Punkt entspricht 25 Euro bei einem Kontraktwert von 171.000 Euro!) hat, dann kracht es richtig.

Die Krönung wäre noch, wenn dieser Jerome Kerviel der Auslöser für die Panik-Zinssenkung der Fed gewesen ist. Vor diesem Hintergrund könnte die technische Erholung im DAX Richtung 7200 Punkte laufen.

Gruß Pichel
Antworten
relaxed:

#21 Pichel, wenn das stimmen würde,

 
24.01.08 17:34
dann ist diese Wirtschaftswelt dem Untergang geweiht. ;-)

Ich denke aber nicht, dass es stimmt, denn die SocGen hätte dann auch geschickter "glattstellen" können.

Und wenn es stimmen würde, dann wäre der DAX ohne diese "Intervention" schon früher gefallen. Ich würde dann nicht von kurzfristig gedrückten, sondern von vorher künstlich oben gehaltenen Kursen sprechen.
Antworten
käsch:

jetzt weht der wind aber endgültig

 
24.01.08 17:55
aus dem märchenland!
die meldung ist hochinteressant. doch aber nicht um zu fragen wie oder was.

hat denn jemals jemand rumpelstilzchen gefragt, WIE er stroh zu gold spinnen lassen konnte?!
da gibt es nicht zu erörtern, die spinnen, lediglich wann die nächste bank meldet dass sie 4 milliarden mit einem defekten server in den sand gesetzt hat usw. usw.

die info lautet lediglich: the torture never stops. oder da ist lange noch nicht schluss.

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