Fondsmanager:
Die Verstimmung der Investoren hat vor allem drei Aspekte: Zum einen ist der Anteil derer gesunken, die eine starke Erholung der Unternehmensgewinne erwarten. Nur noch 24 Prozent rechnen mit einem starken Rebound, Anfang März waren es noch 30 Prozent.
Auch fühlen sich die Manager zunehmend unwohl mit der Bewertung am Aktienmarkt. Mittlerweile ist die Zahl derer größer, die die Börsen als überbewertet einschätzen. Im Schnitt sehen sie den Markt als zwei Prozent überbewertet an, nachdem sie die Aktien im März fair bewertet sahen.
Dazu kommen neue Sorgen über eine weltweit ansteigende Kerninflation, die die Zinsaussichten weiter eintrübt.
Dennoch: Die meisten Fondsmanager zeigen keine Neigung, ihren Aktienanteil abzubauen. Immerhin 80 Prozent der Befragten würden bei einem Rückgang der Börsen um zehn Prozent in den kommenden drei Monaten Aktien nachkaufen.
Euroland und Euro bevorzugt
„In diesem Monat ist die Eurozone die bevorzugte Anlageregion“, berichtet Bowers. 33 Prozent der Befragten würden Euroland übergewichten, während 29 Prozent auf die Emerging Markets setzen. Am wenigsten gefragt sind derzeit US-Aktien, die mehr Manager untergewichten würden (38 Prozent) als japanische Aktien (27 Prozent).
Entsprechend ist auch der Euro favorisiert, den 67 Prozent der Befragten als Anlagewährung vorziehen. 58 Prozent halten den Dollar für überbewertet. Der Yen ist für 49 Prozent der Fondsmanager die unattraktivste Währung.
Was die Branchen betrifft, setzen die meisten Fondsmanager trotz der eingetrübten Aussichten nach wie vor hauptsächlich auf zyklische Titel.
Anleger sollten sich von der gedrückten Stimmung der Institutionellen allein aber nicht entmutigen lassen. Denn generell gilt: Je schlechter die Stimmung, desto weniger Verkaufsbereitschaft ist übrig. Da viele Manager aber noch voll investiert zu sein scheinen, könnte allerdings noch weiterer Verkaufsdruck drohen. Noch ist der Merrill Lynch Stock Market Conditions (SMC) - Indikator aber zu jung, um qualitative Schlüsse für das Marktsentiment zu ziehen.
Die Verstimmung der Investoren hat vor allem drei Aspekte: Zum einen ist der Anteil derer gesunken, die eine starke Erholung der Unternehmensgewinne erwarten. Nur noch 24 Prozent rechnen mit einem starken Rebound, Anfang März waren es noch 30 Prozent.
Auch fühlen sich die Manager zunehmend unwohl mit der Bewertung am Aktienmarkt. Mittlerweile ist die Zahl derer größer, die die Börsen als überbewertet einschätzen. Im Schnitt sehen sie den Markt als zwei Prozent überbewertet an, nachdem sie die Aktien im März fair bewertet sahen.
Dazu kommen neue Sorgen über eine weltweit ansteigende Kerninflation, die die Zinsaussichten weiter eintrübt.
Dennoch: Die meisten Fondsmanager zeigen keine Neigung, ihren Aktienanteil abzubauen. Immerhin 80 Prozent der Befragten würden bei einem Rückgang der Börsen um zehn Prozent in den kommenden drei Monaten Aktien nachkaufen.
Euroland und Euro bevorzugt
„In diesem Monat ist die Eurozone die bevorzugte Anlageregion“, berichtet Bowers. 33 Prozent der Befragten würden Euroland übergewichten, während 29 Prozent auf die Emerging Markets setzen. Am wenigsten gefragt sind derzeit US-Aktien, die mehr Manager untergewichten würden (38 Prozent) als japanische Aktien (27 Prozent).
Entsprechend ist auch der Euro favorisiert, den 67 Prozent der Befragten als Anlagewährung vorziehen. 58 Prozent halten den Dollar für überbewertet. Der Yen ist für 49 Prozent der Fondsmanager die unattraktivste Währung.
Was die Branchen betrifft, setzen die meisten Fondsmanager trotz der eingetrübten Aussichten nach wie vor hauptsächlich auf zyklische Titel.
Anleger sollten sich von der gedrückten Stimmung der Institutionellen allein aber nicht entmutigen lassen. Denn generell gilt: Je schlechter die Stimmung, desto weniger Verkaufsbereitschaft ist übrig. Da viele Manager aber noch voll investiert zu sein scheinen, könnte allerdings noch weiterer Verkaufsdruck drohen. Noch ist der Merrill Lynch Stock Market Conditions (SMC) - Indikator aber zu jung, um qualitative Schlüsse für das Marktsentiment zu ziehen.