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SILVER

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Passende Knock-Outs auf Gold

Strategie Hebel
Steigender Gold-Kurs 5,00 10,01 15,03
Fallender Gold-Kurs 5,02 9,99 14,88
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Silber 64,9043 $ -0,68% Perf. seit Threadbeginn:   +259,08%
 
KOMA80:

jaja, alles witzig

 
12.05.11 13:01
Schwerreich:

Um die 32.729$

 
12.05.11 13:02

 wird ein Mords-Kampf geführt!... Ich warte das Resultat aus, und schlage dann zu. Silber ist einfach zu stark über-verkauft....

 

Antworten
Chaser84:

@ all

 
12.05.11 13:03
Ich rieche eine 33$. Bitte alle im Fahrstuhl platz nehmen.

@ Ein_Taler

Herzlichen Glückwunsch
Antworten
Ein_Taler:

JaJa Leute Ich kaufe mal den Silberpreis hoch

 
12.05.11 13:03

nur die Ruhe bewahren . Jpm soll mal hinterherschauen.

Antworten
Privatpro:

Auch denke ich nicht,

 
12.05.11 13:05

dass gerade heute, in dieser Situation, in der sich die Welt momentan befindet, Charts aus der Vergangenheit und Erfahrungen aus der Vergangenheit sich gerade heute wiederholen werden!!!

Wir werden sehen, wo wir Ende des Jahres stehen und ich sage die alten Hasen werden überrascht sein, welchen Weg die Welt entgegen vielen wilden Prognosen wirklich gegangen ist!!!

Antworten
EFSi:

chaser

2
12.05.11 13:06

danke.

naja, aber die Marke wackelt trotzdem gehörig...War vorhin shcon kurz drunter...

Herr Faber und Co. (u.a. Chef-Investmentstrategin Goldman) haben vor einem Jahr übrigens 1600$ für Gold gesehen. Dabei waren sie bei den Börsenentwicklungen pessimistischer... Von daher.

Interessanter Artikel:

 

WirtschaftsWoche NR. 004 VOM 25.01.2010 SEITE 082 / Barron's

 

Dann sind wir bankrott«

 

Wie prominente Experten die Auswirkungen von Staatsverschuldung, Arbeitsplatzverlusten und Nullzinspolitik auf die Märkte einschätzen.

 

Barron’s: Übrigens, falls Sie es noch nicht mitbekommen haben: Der Markt hat sich letztes Jahr recht gut entwickelt. Was wird Ihrer Meinung nach 2010 bringen?

Zulauf: 2010 ist ein Übergangsjahr. Ich weiß nicht, wie es für die Märkte enden wird. Die Konjunktur zieht an. Die Regierungen und die Zentralbanken haben weltweit viel Geld in die Wirtschaft gepumpt. Wir wissen nicht, wie die Wirtschaft ohne diese Hilfen aussähe.

Gab es in der Geschichte jemals ähnliche Perioden?

Zulauf: Der einzige ähnliche Fall war in jüngerer Zeit Japan, allerdings verlief die Finanz- und Wirtschaftskrise dort noch dramatischer. In Japan gingen im Zug der Deflation Vermögenswerte in Höhe des dreifachen Bruttoinlandsprodukts (BIP )verloren, während die USA nur das BIP eines Jahres eingebüßt haben. Wir befinden uns am Anfang eines Schuldenabbauprozesses, der vom Umstieg von Gewinnmaximierung auf Schuldenminimierung geprägt ist. Dieser Prozess wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Die US-Konsumenten sind in schlechter Verfassung, den Briten geht es noch mieser. Ähnliches gilt für die privaten Haushalte in Teilen Süd- und Osteuropas. Wenn die Verbraucher fünf Prozent sparen und dieses Geld in Aktien oder Anleihen investieren, bleibt es wenigstens im Umlauf. Werden mit den fünf Prozent aber Schulden getilgt, verschwindet das Geld aus dem Wirtschaftskreislauf. Genau das geschieht jetzt und wird das Wachstum dämpfen. So könnte es noch fünf Jahre weitergehen. Die Zentralbanken haben Billionen ausgegeben, um Vermögenswerte in die Höhe zu treiben, was sich auf kurze Sicht positiv auswirkt.

Bill, was meinen Sie?

Gross: Das große Wirtschaftsproblem sind die Arbeitsplätze. Die alten Modelle funktionieren nicht mehr - etwa die Einstellung von Arbeitskräften durch staatliche Stellen, in der Bauwirtschaft, in der Fahrzeugproduktion, im Einzelhandel und an der Wall Street. Dort waren viele Menschen beschäftigt.

Zulauf: Wirklich erschreckend ist, dass in den USA Transferzahlungen - also Geld vom Staat - bereits 20 Prozent des persönlichen Einkommens darstellen. Und dieser Anteil steigt sogar weiter.

MacAllaster: Wie sieht es im Vergleich dazu in Europa aus?

Zulauf: Dort ist die Quote ähnlich und ebenfalls steigend. In Europa konnten viele Menschen nur in Beschäftigung gehalten werden, weil der Staat die Unternehmen für die Erhaltung der Arbeitsplätze bezahlt.

Hickey: Ich frage mich, ob die derzeitige wirtschaftliche Erholung nachhaltig sein kann. Im letzten Jahrzehnt ging in den USA ein Drittel aller Industriearbeitsplätze verloren, und der Abbau hält an. Im Technologiebereich sind 20 Prozent der Jobs verschwunden. Die Arbeitsplätze wandern wegen der Kostenunterschiede auch weiter nach Asien ab. Unser größtes Problem bezüglich China besteht darin, dass die Chinesen ihre Währung immer noch an den Dollar angebunden haben. Damit ändert sich für uns nichts an den Wettbewerbsbedingungen. In den USA brechen weiterhin massiv Arbeitsplätze weg. Höhere Steuern und behördliche Auflagen verschärfen die Wettbewerbsnachteile für US-Produzenten noch zusätzlich. Wenn wir noch mehr Jobs verlieren, können wir auch nicht mehr konsumieren, und die derzeitige Erholung wird nicht nachhaltig sein. Dann wird die US-Zentralbank Fed die Druckerpresse anwerfen. Im Jahr 2010 stehen zur Halbzeit der Legislaturperiode Zwischenwahlen an. Damit steht die Fed unter Druck, die im letzten Jahr begonnene quantitative Lockerung ihrer Geldpolitik fortzusetzen.

Zulauf: Dabei schafft das Drucken von Geld keinen einzigen Arbeitsplatz.

Hickey: Stimmt, aber das weiß die Fed nicht.

Zulauf: China befindet sich in einer gefährlichen Lage. Bisher ist noch allen geplatzten Blasen starkes Kreditwachstum vorangegangen. Da China keine offene Volkswirtschaft ist, kann sich die Blase dort vermutlich über noch längere Zeit aufbauen als anderswo. Aber auch die Chinesen können die Gesetze der Wirtschaft nicht außer Kraft setzen. Wenn die China-Blase platzt, könnte sie der Weltwirtschaft einen zweiten Schlag versetzen, und das wäre furchtbar.

Gross: Chinas Politik ist es, billig zu produzieren und die Menschen arbeiten zu lassen. Ein großer Teil der Investitionen Chinas ist für Konsum im Westen bestimmt, den es aber vielleicht gar nicht geben wird. Niedrige Produktionskosten sind aber ein ungeheurer Vorteil.

Faber: Wenn ich Ihnen allen zuhöre, komme ich zu dem Schluss, dass wir alle dem Untergang geweiht sind. Die Fed und manche US-Wissenschaftler haben noch nicht begriffen, welche Instabilität die übermäßige Kreditausweitung und die künstlich niedrig gehaltenen Zinsen erzeugt haben. Vor einigen Monaten wurde in der "New York Times" ein 7000 Wörter umfassender Beitrag von Paul Krugman, dem Nationalökonom und Professor in Princeton, veröffentlicht. Sein Titel: "Wie konnten sich die Ökonomen derart irren?"Darin erwähnt Krugman nirgends, dass es das übermäßige Kreditwachstum beziehungsweise die hohe Verschuldung waren, welche die Instabilität des Geldmarktes und damit die Finanzkrise verursacht haben. Am 3. Januar sprach Fed-Chef Ben Bernanke über Geldpolitik und die Inflation der Hauspreise, erwähnte die extreme Kreditausweitung aber mit keinem Wort. Die Fed hat kaum etwas dazugelernt und wird die Zinsen nun ewig bei null halten. Selbst wenn die Zinssätze steigen, werden sie real, nach Abzug der Inflationsrate, unter null liegen. Bernanke ist für die USA eine Katastrophe. Er konnte zwar nichts für die Nasdaq-Blase, für die darauf folgenden Hauspreisund Kreditblasen war er aber sehr wohl verantwortlich. Wer heute irgendwo auf der Welt Rohstoffe besitzt, sollte ihm jedoch ein dickes Dankschreiben schicken, denn aufgrund der Kreditblase haben die USA zu viel konsumiert und damit Vermögenswerte, Investitionen und Beschäftigung in die Schwellenländer verlagert. Und mit dem stetigen Wachstum dieser Märkte stiegen die Rohstoffpreise.

Gross: Wenn Sie die Schuld bei den Zentralbankern suchen, gehen Sie aber nicht weit genug zurück. Die Wurzel des Problems liegt eigentlich in der Globalisierung - dem Fall des Eisernen Vorhangs, der Einbeziehung Asiens in die Weltwirtschaft, der Verfügbarkeit billiger Arbeitskräfte seit den späten Achtzigerjahren. Wie haben die G7-Länder, die größten Industrienationen der Welt, darauf reagiert?Sie senkten die Zinsen und haben den Konsum gefördert, statt die Produktion und die Aufrechterhaltung unseres Lebensstandards zu sichern. Jetzt sitzen wir in der Tinte. Die Zentralbanken müssen nun ein Problem, das sich im Lauf von 25 Jahren entwickelt hat, mit Liquidität bekämpfen.

Faber: Arbeitsplätze schaffen Konsum, aber was schafft Arbeitsplätze? Investitionen. In den vergangenen 25 Jahren zielte die Politik in den USA auf eine Belebung des Konsums, nicht aber der Investitionen ab. Investieren bedeutet nicht nur den Bau von Fabriken. Es geht auch um Bildung, Forschung und Entwicklung, Infrastruktur, technische Anlagen und Maschinen. Wir alle wissen, dass es Konjunkturzyklen gibt. Wenn das Kreditvolumen zu stark wächst, überschreitet man die Trendlinie und erzeugt Blasen. Darauf folgt ein Absturz in die Depression. Normalerweise ist es am besten, gar nicht einzugreifen. Dann sinken die Preise auch wieder einmal. Sind die Preise tief genug, entsteht neue Nachfrage.

Zulauf: Das hätten wir schon längst machen sollen. Diese Probleme sind eine Folge asymmetrischer Politik. Wir haben die Wirtschaft so weit aufgeblasen, dass man sie nun nicht mehr den Kräften des Marktes überlassen kann. Dann würde nämlich das ganze System zusammenbrechen.

Faber: Und deshalb sind wir alle dem Untergang geweiht. Das Defizit wird auf absehbare Zeit über einer Billion Dollar pro Jahr liegen. Eines Tages wird Bernanke - oder wer immer dann am Ruder der Zentralbank steht - die kurzfristigen Zinsen anheben müssen. Dann wird die Zinsbelastung der USA dramatisch ansteigen. Die Zinszahlungen könnten in zehn Jahren auf 35 Prozent der Steuereinnahmen klettern - und das ist noch optimistisch gerechnet. Ich schätze eher, dass in zehn Jahren der Zinsendienst für die Staatsschuld 50 Prozent der Steuereinnahmen ausmachen wird. Dann sind wir bankrott. Dann gibt es nur einen Ausweg - wir machen es so wie Simbabwe. Wir werden noch und noch Geld drucken müssen.

MacAllaster: Kann ihn denn niemand stoppen?

Zulauf: Es ist wahr. Alle bundesstaatlichen Schulden zusammen, einschließlich der nicht gegenfinanzierten Verbindlichkeiten, betragen in Summe nicht 100 Prozent des BIPs, sondern 600 Prozent. In den meisten Industrieländern liegt die Staatsverschuldung zwischen 350 und 360 Prozent des BIPs. In den USA werden wir schließlich an den Punkt gelangen, an dem - wie Marc sagt - der Zinsaufwand für die Staatsschuld plötzlich auf 20, 25 oder 30 Prozent des Steueraufkommens hinaufschnellen wird. Und sind die 30 Prozent erst einmal überschritten, ist man erledigt. Dann ist man zahlungsunfähig, oder die Währung bricht zusammen, und das System kollabiert. Als Erstes werden die Individualsteuern dramatisch steigen. Es wird zu massiveren Umverteilungsaktionen kommen, als Sie sich vorstellen können.

Black: Kurzfristig wird es gewisse Zwänge geben, da diese Defizite nicht aufrechtzuerhalten sind. Allerdings teile ich Marcs Meinung über Bernanke nicht. Wir standen vor einem Abgrund, der Großen Depression, wie sie Präsident Herbert Hoover erlebte, nicht unähnlich. Ob Ihnen die staatliche Politik nun gefällt oder nicht - unsere Politiker mussten den Flieger vor dem Absturz bewahren. Und das haben sie geschafft. Dabei passierten Fehler, aber sie waren einfach gezwungen, den Markt mit Geld zu fluten.

Zulauf: Was die USA tatsächlich aus der Depression geholt hat, war der Krieg, nicht die Politik der Zentralbank.

Archie, was sagen Sie?

MacAllaster: Die US-Bürger werden ihre Erwartungen zurückschrauben müssen. Auch die Staaten und die Bundesregierung werden mehr sparen müssen. Die Eigenheimpreise sind zu hoch. Manager und Footballtrainer erhalten 13 Millionen Dollar Gehalt. Und es gibt weitere Beispiele. Hier wird es ordentliche Schnitte geben. Daran werden sich die Menschen gewöhnen müssen.

Gross: Betrachtet man die Nettosparquote des Staates und der Privaten nach Abschreibungen, entsparen wir sogar. Zum ersten Mal seit der Depression liegen wir unter der Trendlinie. Wir haben nicht einmal ansatzweise begriffen, wie konservativ wir uns verhalten müssen.

Was bedeutet das nun für den Aktienmarkt in diesem Jahr?

Gabelli: Heute habe ich gehört, die wichtigste Aufgabe des Präsidenten, die er letztes Jahr vernachlässigt hat, sei die Schaffung von Arbeitsplätzen. Drei Themen werden den Marktausblick für 2010 beeinflussen: Peking, Ben und Barack. Die Wirtschaft wird im ersten Quartal kräftig wachsen. Die Gewinne werden sich außerordentlich gut entwickeln, da die Unternehmen noch keine zusätzlichen Arbeitskräfte eingestellt haben. Die Aktienkurse werden einige Monate lang zulegen. Dann werden wir sehen, wie Obama es verhindern will, dass die Demokraten bei den Zwischenwahlen eine erdrutschartige Nieder- lage einfahren. Wird er ein weiteres Konjunkturprogramm vorschlagen?Ich denke: Ja.

Das ist alles schön und gut, aber wenn Sie, Mario, heute eine Aktie kaufen - was erwarten Sie dann zum Jahresende?

Gabelli: Im ersten Halbjahr werden die Kurse um fünf bis zehn Prozent steigen. Dann wird der Markt deutlich korrigieren, womit der Gewinn für das Gesamtjahr fünf Prozent betragen könnte. Das erste Halbjahr 2011 sieht dann sehr schwierig aus. Die Zinsen werden auf über vier Prozent steigen, und alles wird von der richtigen Titelauswahl abhängen.

Scott?

Black: Ich bin vorsichtig optimistisch. Der Standard & Poor’s 500 notiert bei 1150 Punkten. Analysten schätzen den Gewinn des S&P 500 dieses Jahr auf 75,27 Dollar. Marktstrategen rechnen mit 60,59 Dollar. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) liegt derzeit zwischen 15,2 und 18,9. Allerdings haben Finanzwerte einen Anteil von 15 Prozent am S&P. Doch welche Sicherheit gibt es schon bei Bankgewinnen?Ich meine, der Gewinn des S&P 500 wird eher bei 66 Dollar liegen, womit der Markt mit einem KGV von 17,3 bewertet ist, was etwa der historischen Norm entspricht. Die Bewertung beträgt das 2,6-Fache des Buchwertes und ist damit nicht gerade billig. Die Dividendenrendite liegt bei etwa 1,9 Prozent. Wir gehen damit etwa von einem neutralen Niveau aus.

Oscar, wie schätzen Sie den Markt ein?

Schafer: Die Liquidität und ein weiteres Konjunkturpaket werden den Markt stützen.

Gross: Alle Märkte haben von den staatlichen Schecks profitiert - in den USA in der Höhe von 1,5 Billionen Dollar, in Großbritannien waren es etwa 300 Milliarden und in der EU auch einige Hundert Milliarden. Als der Liquiditätshahn geöffnet wurde, kamen die Märkte im März 2009 aus der Talsohle. Was wird geschehen, wenn der Staat keine weiteren Schecks mehr ausstellt? Werden die Zinsen steigen?Für die Märkte ist nicht die Zufuhr von Liquidität, sondern deren Entzug bedrohlich.

Zulauf: In den letzten fünf Jahren wurden die Anleger von zwei Bärenmärkten bei Aktien und einer heftigen Baisse des Häusermarkts in Mitleidenschaft gezogen. Es reicht ihnen jetzt einfach. Man sieht das an Fondszuflüssen. Das Geld fließt in festverzinsliche Anlagen, die als sicher gelten.

Cohen: Anleihefonds könnten sich aber auch als nicht allzu sicher erweisen. Wenn die Zinsen steigen, könnten die Investoren meinen, es wäre besser, Anleihen direkt und nicht über einen Fonds zu kaufen.

Abby, haben Sie für den S&P 500 im laufenden Jahr ein Kursziel?

Cohen: Wir erwarten eine Bandbreite von 1250 bis 1300 Punkten. Zum Jahresende wird der Markt nicht unbedingt am oberen Ende liegen, wenn das Wirtschaftswachstum in der zweiten Jahreshälfte nachlässt. Es könnte sein, dass es zu keinem Anstieg des Kurs-Gewinn-Verhältnisses kommt. Die Aktien werden eher bei einer Verbesserung von Ergebnis und Umsatz zulegen. Wir prognostizieren für den S&P 500 im laufenden Jahr einen Gewinn von 75 bis 76 Dollar und im nächsten Jahr 90 Dollar. Es ist allerdings noch zu früh, um auf die für 2011 geschätzten Gewinne zu wetten. Wichtig ist, dass die Umsätze dieses Jahr um zehn bis zwölf Prozent steigen sollen. Außerdem sollte die Volatilität sinken.

Nun, Marc, was sagen Sie dazu?

Faber: Das vergangene Jahr bot Chancen zum Geldverdienen, wie man sie nur einmal im Leben hat. Die Märkte waren extrem überverkauft. Jetzt kann man kaum vorhersehen, wohin sich der Markt bewegen wird. Bernanke wird die Zinsen nicht oder nur sehr mäßig erhöhen, um den Wirtschaftsaufschwung nicht zu gefährden. Es wird weitere Konjunkturpakete geben. Ein weiterer Faktor ist der Wert des Dollar. Bei einem Zinsniveau von null eignet sich Papiergeld nicht mehr zur Wertaufbewahrung. Der US-Aktienmarkt könnte relativ bald um mindestens 20 Prozent korrigieren. Wenn der S&P um mehr als 150 Punkte absackt, wird die Fed wie verrückt Geld drucken. Nominell wird der S&P den im März 2009 verzeichneten Tiefststand von 666 nie wieder erreichen. Real betrachtet sieht es wieder anders aus.

Fred?

Hickey: Die Aktienkurse werden dieses Jahr vermutlich steigen, sofern der Dollar nicht kollabiert. Die Fed wird weiter Geld drucken. Sie hat gar keine andere Wahl. Andere Länder scheuen schon davor zurück, in den USA zu investieren. Die Zentralbanken kaufen Gold. Wer wird unsere Defizite finanzieren?Die Fed wird die Druckerpresse in Gang halten, bis es den Dollar zerlegt.

Wie stark könnte er abwerten?

Hickey: Der Dollar-Index gegenüber anderen wichtigen Währungen könnte sich von derzeit knapp 80 der Marke von 50 nähern. Wenn das geschieht, ist die Fed gezwungen, die Zinsen anzuheben, doch wird dies meiner Meinung nach vorläufig nicht geschehen. Deshalb könnten die Kurse um 10, maximal 20 Prozent steigen. Im Lauf des Jahres wird es zwar zu einer Korrektur kommen, aber nur vorübergehend. Aber weil wir immer mehr Geld drucken, setze ich auf Gold. Ich investiere schon seit zehn Jahren in Gold. Dieses Jahr könnte sein Preis auf 1600 Dollar je Unze steigen.

Zulauf: Der Goldmarkt ist sehr klein. Jährlich wird Gold im Wert von etwa 80 Milliarden Dollar angeboten. Das Anleihenvolumen beträgt einige Billionen. Irgendwann könnte der Goldpreis stark nach oben schnellen. Zuvor könnte das Metall vom jüngsten Niveau von 1100 Dollar auf 1000 Dollar je Unze korrigieren. Ein solches Tief sollte man zum Einstieg nutzen. Bei Gold kann es keine Zahlungsunfähigkeit geben. Gold befindet sich in einem Bullenmarkt. In der Phase des Zweifelns fiel der Goldpreis auf 811,70 Dollar je Unze. Jetzt befindet sich Gold in der Anerkennungsphase, wonach es schließlich in die Übertreibungsphase eintreten und auf einige Tausend Dollar je Unze steigen wird. Das wird jedoch einige Jahre dauern. In den nächsten fünf Jahren sollte Gold sich aber besser entwickeln als Aktien.

Das Anlegermagazin Barron’s lädt alljährlich im Januar prominente Vertreter der Finanzindustrie zu einem häufig kontroversen Börsenausblick ein.

In diesem Jahr diskutierten: Bill Gross, Gründer des zur Allianz gehörenden weltgrößten Rentenfondsmanagers Pimco mit Sitz im kalifornischen Newport Beach.

Felix Zulauf, Chef der Schweizer Vermögensverwaltung Zulauf Asset Management in Zug.

Abby Joseph Cohen, Chef-Investmentstrategin von Goldman Sachs in New York.

Marc Faber, Börsenguru und Direktor von Marc Faber Limited in Hongkong.

Archie MacAllaster, Präsident des New Yorker Börsenhändlers MacAllaster Pitfield MacKay.

Fred Hickey, Experte für Technologieaktien aus New Hampshire.

Scott Black, Gründer des Bostoner Vermögensverwalters Delphi Management.

Oscar Schafer, Manager der New Yorker O.S.S. Capital Management.

Mario Gabelli, Vorsitzender der New Yorker Vermögensverwaltung Gamco Investors.

Personenfacette:Zitat

Antworten
eufibu:

...

 
12.05.11 13:06
was haltet ihr von diesem OS?
= kein KO...
dennoch ganz schön happig.

DE000CM17QQ2
Antworten
Chaser84:

@ eufibu

 
12.05.11 13:08
Ist aber billig und bei nem Rehbound sind schnell mal 100% drin.
Wenn du noch spielgeld hast würde ichs mal wagen.
Da die meisten auch schreien das es weiter runter geht ist der Kaufpunkt perfekt.
Antworten
mangolein:

wendepunkt

 
12.05.11 13:08
gerade scheint alles zu drehen, dann hätten wir einen schönen doppelten boden bei 32,5-33,5

silber, gold, euro...alles legt zu
Antworten
josef9020:

@eufibu

 
12.05.11 13:09
ich würde momentan keine OS kaufen. Hab noch eine kleine Pos. long-KO drin, sollen doch verrecken. Ich warte ab.
Antworten
EFSi:

..

 
12.05.11 13:13

Im Endeffekt ist doch eh alles Lotterie. Es komtm drauf an, wie stark die Arbeitsmarktzahlen gefälscht sind und mit welchem Fuß Bernanke aufgestanden ist. Und das sind alles rei Spekulationen. Und ich spekuliere er ist mit dem falschen aufgestanden...

Antworten
EFSi:

@chaser

 
12.05.11 13:15

was sagst du eigentlich zum aktuellen Kurs?

Antworten
josef9020:

Goldige Zeiten

 
12.05.11 13:15
die Frage ist hier bedeutend, wie es mit dem Gold weiter geht. Gold setzt gerade auf der 38-er Linie auf und ob der Aufwärtstrend intakt bleibt. Kurios ist, dass Silber viel stärker heute fiel als im Verhältnis zu Gold beim Rutsch am vergangenen Freitag-Mittag.
Antworten
Chaser84:

@ EFSi

 
12.05.11 13:16
Ich glaube an Ben und an QE3. Wer jetzt longt geht könnte gut schnelles Geld machen.
Aber Riskant ist das natürlich, das wissen wir alle. ;-)
Antworten
Chaser84:

abwarten ist vll das beste

 
12.05.11 13:17
Unterm Srich müssen wir die Rede abwarten, dann sind wir schlauer. We will see...
Antworten
useur:

Chaser84

 
12.05.11 13:17
Reine Zockerei. Gerade diese Art von Zockern wird gerade auf den Scheiterhaufen verbannt.
Antworten
silverissexy:

so die 32 erreich jetzt bekommt mal ruhe im arsch!

2
12.05.11 13:21
und dreht nicht auf diese weise ab:



die schlauen tanzen jetzt cha-cha-cha und kaufen langsam die zweite tranche physisch nach. mein motto... nehme die metalle dankend aus den ängstlichen händen denn jene die auf silber nicht vertrauen, haben durch silber, auch kein baltigen reichtum verdient.
Antworten
Tomalak:

So

2
12.05.11 13:25
Ich habe einen Schlussstrich gezogen. Bin raus. Vielleicht kann ich den Verlust durch einen guten Wiedereinstieg wieder wettmachen.....
Antworten
Ein_Taler:

wann redet denn Ben?

 
12.05.11 13:25
Antworten
Kryo:

@tomalak

 
12.05.11 13:26
dito ;-(
Antworten
SilverWillRule:

Gejammer nervt

 
12.05.11 13:26

Ist ja nicht auszuhalten das Gejammer hier. Wir werden weiter sinken bis zur Rede von Ben und fertig.

Der Titel des heutogen Märchens lautet:  Monitoring Systemic Risk and Promoting Financial Stability.

Ihr glaubt doch nicht ernsthaft das er von Stabilität des Systems spricht und Gold und silber in diesen Rekord-höhen belässt.

Hier ist nix mit Gewinnmitnahmen etc.. alles rein runter Manipuliert um sich mit seinem Märchen nicht vollends lächerlcih zu machen.

Gleich nach der Märchenstunde wird alles wieder gut. ;-)

Also tief durchatmen und entspannen, einige drehen ja hier ihre Emotionen und ihr Investment wie die Fahnen im Wind und ob das am Ende besse rist als einfach die Füße still zu halten sei mal dahingestellt!

 

 

 

Antworten
EFSi:

16:30

 
12.05.11 13:26

16:30...

 

Antworten
Kryo:

@Ein_Taler

 
12.05.11 13:26
glaube 16:00 Uhr MEZ
Antworten
MessiWessi:

Hmmm

 
12.05.11 13:28
Ob das noch ein W wird?

Wenn, dann kann es nur das eines Kleinkinds werden.

Würde ja passen. Wir sind ja alle aufgeregt wie kleine Kinder ;)
Antworten
Schwerreich:

Ich habe nichts falsches getan

 
12.05.11 13:30

 Einen kleinen Teil sicherheitshalber zu verkaufen (auf Grund des starken Abfalls entsteht oftmals eine Marktpanik. Ich hatte keine Panik, aber der Markt. Daher wollte ich, bis sich die Wogen ein wenig geglättet haben, die Exposition im Markt ein wenig eindämmen. Wie gesagt: Ich kaufe nach, und zwar für gleich viel Geld, wie ich vorhin für meine ETF's gekriegt habe. 50% wieder in ETF (nun ja günstiger), und am Nachmittag vor Ben's Rede nochmals dick in Minen. Voilà

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