Vorteils, PV installiert zu haben.
Neben wir ein übliches Satteldach mit Südausrichtung bei 40° Neigung, worauf die Solarmodule eine Nennleistung von 6,7 kWp haben.
Diese Installation hat dann eine ungefähre Jahresproduktion von 5,5 MW.
www.eon.de/de/eonde/pk/produkteUndPreise/...Rechner/index.htm
Bei Eon kostet so eine Installation angeblich 11.000 EUR, was total überteuert ist, der heutige All-In-Preis, also Installation plus Material liegt eher bei 1 EUR pro WattLeistung (Wp), ergo eher max 7000 eur.
So jetzt gehts an Rechnen, wie Wirtschaftlich ist das ganze?
Nehmen wir mal modellhaft einen Jahresverbrauch des Haushalts von 2,5 MW an, so würde man als Stromkunde bei 25ct/kW 625 eur + Grundgebühr Jährlich zahlen - auf 20 Jahre hochgerechnet 12500 eur allein für die Leistung.
Die Solaranlage generiert nun aufs Jahr verteilt nicht nur 2500 kW sondern mehr als das doppelte. die Überschüssige Energie wollen wir nicht ungenutzt lassen und verkaufen sie an die Stadtwerke.
Aufgrund noch Fehlender power2gas infrastruktur der Stadtwerke und insofern fehlenden Handels der Standwerke direkt mit dem Endverbraucher der Solaranlage muss der hausherr trotzdem noch Strom zukaufen, nämlich für die Abendstunden.
Setzen wir diese Größe mit 1000 kW jährlich an, so sind es auf 20 Jahre gerechnet 5000 Eur für die reine Leistung, ergo ist die Solaranlage in den 20 Jahren quasi ein Nullsummenspiel.
Aaaaber: Kommt Power2Gas und werden Stadtwerke endlich den Solarstrom vernünftig nutzen können für die Erzeugung von Wasserstoff, dann wäre der Strom beim Rückkauf durch den Verbraucher um mind die EEG Umlage von derzeit 6,4ct günstiger.
Dann wäre nämlich unterm Strich ein dickes Plus am Jahresende bei Verrechnung von Eigenverbrauch mit Zukauf.
Die Derzeitige Situation ist ja leider so, dass durch die EEG-Umlage die Börsenpreise für ein MW niedrig sind. Damit kann die Industrie zur Spitzenzeit extrem günstig Strom in Dtl kaufen, ein Paradoxon Dank Photovoltaik (und dessen Vorhersehbarkeit).
Wenn also lokale Stadtwerke in Zukunft mit der wachsenden Zahl an Solardach Besitzern kooperieren, schafft man diese Autarke Stromversorgung (Abseits der Strombörse).
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Dein Kritikpunkt der begrenzten Haltbarkeit der sog. Leistungselektronik, hier AC/DC-Inverter, ist eher ein Problem der Dimensionierung durch den beauftragen Solarinstallateur.
Moderne Wechselrichter sind trafolos, arbeiten also mit mit großen Kondensatoren und digitaler Leistungselekronik (welche aktive Kühlung braucht, dafür aber eine hohe Effizienz hat).Wenn ein Installateur sagen wir eine 5 kWp Anlage aufbaut und dazu einen 5 kw Wechselrichter dazugesellt, dann läuft dessen Elektronik zur Spitzenzeit am Mittag auf Max und dessen Lebensdauer ist logischerweise verkürzt.
Die trafolosen Wechselrichter haben einen optimalen Arbeitspunkt bei eher einer Last von ~ 50% der Nennleistung, sinnvoller wäre demzufolge ein größer dimensioniertes Gerät ab 7,5 kw, welches dann auch die degeneration vor allem der Elektrolyte kompensiert und eigentlich mind. 20 Jahre halten sollte - nur leider sagt das dir kein Installatuer - aus Profitgier - und die Hersteller spielen mit und geben max 10 Jahre Garantie...
Im Zweifelsfall immer einen doppel so Großen Wechselrichter verpflanzen als die PeakLeistung der Installation, auch wenn man dann weniger Effizienz der Energieausbeute bei schwächer Sonneneinstrahlung hat - das teure Teil hält dann aber dafür ewig.
Ein weitere Punkt wäre auch die Installation der Solarmodule, nämlich nicht auf Stoß, denn dann gibt es Microrisse in den Cellen und Hotspots, wenn die ganze Installation nicht 'arbeiten' bei Erwärmung der Aluminium-Profile (dürfte mittlerweile kein Problem darstellen).
Wie man klar erkennen kann ist Solar der richtige Weg, denn damit hat man langfristig _mindestens_ kostenfreie Energie und die Umwelt wird nicht belastet (Energieaufwand der Solarmodulproduktion amortisiert sich heute nach max einem Jahr).
MfG