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Dies ist der eine Punkt: China kauft keine US-Schrottpapiere mehr, die andere Seite bzw. berechtigte Frage lautet: Was erwirbt China mit seinen bereits im Bestand befindenden Dollars?!
"... und selbst eine Währungsreform würde ich für die Zukunft nicht ausschließen."
Eine Währungsreform ist m. M. eine Staatspleite bzw. einer solchen gleichzusetzen! forum-media.finanzen.net/forum/smiley/smiley-embarassed.gif" style="max-width:560px" />
#808080">(Achtung: Die Umstellung auf den Euro war keine Währungsreform!)
"Für mich sind Lebensversicherungen sehr fragwürdige Produkte."
Deutsche und schweizer Lebensversicherungen waren m. M. fast 60 Jahre lang sehr sichere und vernünftige Produkte!!! forum-media.finanzen.net/forum/smiley/smiley-innocent.gif" style="max-width:560px" />
Aber jetzt werden diese vom Euro-Raum systematisch "kaputt gemacht"! forum-media.finanzen.net/forum/smiley/smiley-frown.gif" style="max-width:560px" /> (Auch die schweizer LV leiden mit bzw. werden mitleiden.)
Zuvor jedoch wurden noch große Massen von in finanzpolitischen Fragen schlecht oder wenig (aus-)gebildeten Bürgern durch Erzeugung von Angst sowie mit süßen Versprechungen und "staatlichen Zulagen bzw. Steuernachlässen" in Riester- und Rürup-Verträge (meist Lebensversicherungen) getrieben ... forum-media.finanzen.net/forum/smiley/smiley-yell.gif" style="max-width:560px" />
"Das Herunterfahren der Ansprüche, im englischen Downshifting genannt, ist ein soziales Verhalten bei dem Menschen versuchen, mit einem einfacheren Leben aus dem Gefangendilemma des obsessiven Materialismus auszubrechen."
www.mmnews.de/index.php/etc/11656-was-im-leben-wirklich-zaehlt
Die Geldmengenausweitung haben bisher aus zwei Gründen nicht zu einer höheren Inflation geführt:
1. Die Vermögensumverteilung: Durch die immer stärkerer Konzentration von Vermögen bei wenigen verlangsamt sich der Geldumlauf. Haben wir vor ein paar Tagen hier erst diskutiert. Es fließt Geld in den virutellen Kapitalmarkt ab, wo damit spekuliert wird. Damit baut sich unterstützt durch die jetzige Geldpolitik eine große Kapitalmarkotblase auf. Solange diese wächst übt sie Deflationsdruck auf die Realwirtschaft aus. Erst wenn das Vertrauen in den Kapitalmarkt verlorgen geht, wird sich das ändern.
2. Die schwäche der Realwirtschaft: Durch die schwache Wirtschaft werden zu wenige Kredite aufgenommen. Dadurch sinkt die Kreditgeldmenge, die durch die Nachfrage Realwirtschaft erzeugt wird. Wir haben also hier auch einen Deflationsdruck der durch Lockerungen ausgeglichen wird.
Das wir derzeit keine überhöhte Inflation haben passt sehr gut zur jetzigen Lage (Darum teile ich ja auch nicht die Meinung, dass unsere jetzigen Inflationsdaten nach unten manipuliert ein sollen...). Die Sparpolitik in manchen Euroländern können den Deflationsdruck die nächste Zeit sogar noch erhöhen. Würden die USA tatsächlich ihr Fiscal Cliff zulassen wäre das nochmal ein starker Schlag in Richtung Deflation. Darum sage ich auch bei Meinungen wie "jetzt Schulden machen und Gold kaufen" sofort STOPP aufpassen. Wir können durchaus noch in eine Wirtschaftskrise mit Deflation laufen und dann können Schulden sehr gefährlich sein.
Aber da sind noch die Berge an Staatschulden die nicht mehr zu bezahlen sind. Die müssen irgendwie weg, oder zumindest entschärft werden. In einer Deflation können die Schulden nur noch mit einer Nullzins Politik beherrscht werden. Wenn die Investoren mitspielen kann das dann auch etwas länger funktionieren (Japan). Aber irgendwann ist das Limit erreicht. Zurückzahlen geht aber nur mit einer gleichzeitigen Abwertung der Schulden. Im günstigsten Fall wäre dass dann eine relativ niedrige Inflation bei noch niedrigeren Sparzinsen. Dabei kommt es aber dann zu der jetzt schon immer mehr einsetztenden Flucht in Realwerte. Manche machen das, weil sie dem System nicht mehr trauen, die Mehrheit weil die Zinsen zu niedrig sind. Die Repression scheitert an der Gier der Anleger. Wenn am Kapitalmarkt nichts mehr zu holen ist versucht die Blase dann in die Realwerte zu wechseln. Wir haben aber viel zu viel Blase für nur wenige Realwerte.
hormigaleinchen sind die "schwarzen Sterne" ausgegangenforum-media.finanzen.net/forum/smiley/smiley-zunge.gif" style="max-width:560px" /> und muß mich jetzt zwangsweise mit "witzig"
forum-media.finanzen.net/forum/smiley/smiley-kiss.gif" style="max-width:560px" /> bewerten, um seinen/ihren Unmut "kund zu tun"!
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Wenn die Anleihenblase platzen sollte, wird kaum einer mehr neue Anleihen haben wollen. Dadurch gehen die Zinsen dann hoch und es wird für die Staaten unmöglich die Schuldenlast weiter zu tragen. In diesem Fall werden nur noch die Notenbanken wahrscheinlich dann sogar mit direktem Anleihekauf in der Lage sein die Schulden weiter zu versorgen.
Es könnte dann alternativ auch zu großen Schuldenschnitten kommen, damit die Anleihen gar nicht mehr zurückbezahlt werden müssen. Das würde allerdings das Bankensystem nicht überleben. Dann würden sehr viele Sparanlagen der Bürger verlorengehen und es damit wohl auch erstmal zu einem defaltionärem Schock kommen. Diese Option spielt aber politisch zumindest bisher gar keine Rolle. Momentan wird alles einfach locker gehalten und gehofft das die Blase nicht platzt und Wirtschaftswachstum kommt. Auf schlimmere Sachen wird dann wohl "spontan" bei Bedarf reagiert. Es ist wohl wirklich sehr schwer abzuschätzen, was wann auf uns zukommen wird.
Da muss jeder seine eigenen Schlüsse daraus ziehen. Ich halte folgende Punkte für geeignet:
1. Auf langfristige Verschuldung verzichten (Defaltionsszenario!)
2. Vom Gesamtsystem unabhängiger Machen (Eigenheim)
3. Geld nicht langfristig bei Banken binden. (keine Sparverträge oder Lebensvesicherungen)
4. Werthaltige Sachwerte als Sicherheitspuffer (Edelmetall)
Ich habe die Edelmetalle bewusst erst als letztes geschrieben. Wie schon öfter geschrieben halte ich sie nur als kleine Sicherheitspuffer für sinnvoll (kein Wundermittel!). Die Systemprobleme sind jetzt schon zum Teil in den Preisen drin, genau wie bei den Immobilien auch. Sollte wirklich ein Crash kommen, werden die Edelmetalle wohl in einem neuen funktionierendem System nicht mehr die jetzige Kaufkraft halten können. Sicher wäre man dann noch immer viel besser als mit einer Geldanlage und Totalverlust gefahren. Deshalb nochmal: Sicherheitspuffer und Versicherung: JA. Langfristige gewinnbringende Geldanlage: NEIN, oder zumindest sehr zweifelhaft.
Ja, die Abhängigkeit besteht defintiv. Ohne China und die anderen Schwellenländer wären die USA und auch wir längst am Ende. Dort ist das Wachstum, dass es bei uns nicht mehr gibt, unser System aber zum Leben braucht.
Natürlich profitiert China und Co. umgekehrt dann auch von unseren Importen und kann daher noch viel schneller und stärker wachsen als ohne uns. China wird uns aber nichts exportieren, wenn es damit keine Kaufkraft mehr verdienen kann. Das Ganze wird kippen wenn wir unsere Währungen soweit aufweichen, dass sich China damit im Ausland selbst nichts mehr kaufen kann. Momentan koennen chinesische Firmen sehr gut mit den eingenommen Dollars und Euro international Technologien und auch Rohstoffe zukaufen. Solange das so ist hat China auch durchaus ein wirtschaftliches interesse daran, dass wir keine größeren Probleme bekommen. Problematisch für uns wird es wenn wir den noch vorhandenden technologischen Vorsprung an China verkauft haben. Dann wird es China mehr darum gehen die Rohstoffe günstig einzukaufen. Das machen sie sehr stark in Afrika. China wird dann wohl eine Strategie fahren mit der es selbst die "Weltwährung" bekommen möchte.
Wir müssen uns die Frage stellen, mit was wir die chinesischen Produkte kaufen wollen, wenn wir keinen technologien mehr exportieren können? In diesem Punkt stehen dann sogar die USA besser da als wir!
Wenn ich mir die Entwicklung des Silberpreises der letzten Jahre anschaue, sehe ich schon einige Paralellen zu Gold. Sicher hat es beim Silber nicht die Dimensionen wie bei Gold und Silber ist immer noch mehr Industrierohstoff als Geldanlage. Aber Silber hat schon an Bedeutigung als Anlage gewonnen und das liegt meiner Meinung nach vor allem an den Systemzweifeln. Ich glaube als reiner Rohstoff wäre es jetzt schon ein gutes Stück günstiger und wie gesagt, die Rolle von Edelmetall in der Zukunft im Geldsystem ist ungewiss.
Es kann natürlich schon sein, dass Silber in der Zukunft zusätzlich auch noch von einer steigenden Bedeutung in der Industrie gewinnt und damit auch ohne Systemzweifel und größere Geldbedeutung eine stärkere Kaufkraft haben kann. Aber das ist für mich jetzt eher spekulativ und nicht so sicher wie manche hier meinen.
Das wird niemand genau beantworten können, weil Zitat:
"Auch die genaue Zahl der Silberlagerbestände ist nicht bekannt, da neben den offiziellen Beständen der COMEX (...) noch weiteres Silber von Banken, Händlern und Regierungen gehalten wird. Diese Zahlen werden offiziell nicht veröffentlicht und können nur geschätzt werden."
Dies ein Ausschnitt aus einem Bericht folgender Webseite:
http://www.silbernews.com/index.php/basisinfo/...tnachfrage/bestaende
Meine Vermutung, die Überschüsse werden still und heimlich irgendwo gehortet um entweder 1. eine Reserve zu haben, sollten die Preise nach oben schnalzen, oder 2. ... wie war das mit der gefühlten Manipulation am Silbermarkt?
ist auch für mich nicht ohne weiteres nachvollziehbar.
Aber meiner Einschätzung nach, wird Silber sich erst dann bestätigen als hervorragendes Investment, wenn die Ressourcen sich dem Ende zu neigen. Dann allerdings mit unvorstellbaren Kursen. Darum auch keinesfalls jetzt "all in" wie es von vielen propagiert wird.
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