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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender DAX-Kurs | 5,00 | 9,99 | 15,02 | |
| Fallender DAX-Kurs | 4,99 | 10,00 | 13,34 | |
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Der Tech-Ausverkauf folgt einer Trendwende: Statt aus der Portokasse müssen Meta, Oracle & Co. den KI-Ausbau zunehmend über Schulden finanzieren. Dadurch wird das Crash-Risiko immer weiter in der Wirtschaft verteilt. Einige Vehikel wecken dabei böse Erinnerungen.
OpenAIs "Stargate"-KI-Rechenzentrum im texanischen Abilene, am Rande des Nirgendwo, zwei Autostunden westlich von Forth Worth, beeindruckt nicht nur logistisch. Allein für die Bauarbeiter wurde ein temporärer Parkplatz mit 5000 Plätzen aus dem Boden gestampft. Schließlich entsteht hier nichts weniger als der bislang größte Supercomputer der Weltgeschichte - mit gut einer halben Million KI-Chips und dem Stromverbrauch von mehreren Millionen Haushalten.
Das erste Gebäude ist bereits seit September online. Doch nicht nur beim Baufortschritt stellt OpenAIs KI-Initiative alles in den Schatten. Mit ihren nächsten beiden "Stargate"-Serverfarmen anderswo in Texas und bei Milwaukee in Wisconsin sprengen OpenAI und Oracle auch alle finanziellen Rekorde: 38 Milliarden US-Dollar haben Banken dafür zusammengelegt. Das Finanzierungsvolumen ist so gewaltig, dass neben JPMorgan und Mitsubishi mehr als 30 Finanzriesen an dem Konsortium beteiligt sind, darunter Goldman Sachs, BNP Paribas und Société Générale.
Der fünfjährige Megakredit namens Jacquard ist der bisher größte Schuldendeal der KI-Revolution. Und das bisher deutlichste Zeichen einer Trendwende: "Was einst eine ganz einfache Story war, wird plötzlich um einiges komplizierter", zitiert "Fortune" die Chefvermögensverwalterin von Morgan Stanley, Lisa Shalett. In einer Abwärtsphase sei man zwar nicht. Die Fundamente des KI-Booms würden aber "von Tag zu Tag schwächer und schwächer".
Denn bisher haben Meta, Google, Amazon und Co. das KI-Wettrüsten aus eigenen Mitteln gestemmt. Doch nun stoßen sie an ihre finanziellen Grenzen. Die Finanzlast ist so riesig, dass sie sich verschulden oder private Großinvestoren anzapfen müssen. Zudem setzen sie dabei immer mehr auf Finanzalchemie und Schuldenakrobatik, die böse Erinnerungen an die Finanzkrise wecken. Die Risiken der KI-Blase werden damit zunehmend in der US-Wirtschaft verteilt. Sollte es zum Knall kommen, könnte die Schockwelle daher längst nicht mehr nur das Silicon Valley erschüttern. Sondern auch den Finanzsektor und die Mainstream-Wirtschaft.
Die Investoren werden deshalb immer nervöser. Bereits seit mehreren Tagen läuft an den Börsen ein Tech-Ausverkauf. Dieser ist nicht nur auf die völlig von der Realität entkoppelten Bewertungen und die wachsende Erkenntnis zurückzuführen, dass viele KI-Investments Kreisgeschäfte sind, die die Blase zusätzlich aufpumpen. Hinzu kommt der wachsende Schuldenberg der KI-Firmen.
Blue Owl Capital steht dafür wie kein anderes Unternehmen. Noch vor wenigen Jahren hat die Finanzfirma Geld an Tiefkühlbäcker, Whiskybrennereien oder Pumpenhersteller verliehen. Nun strickt sie Milliardenfinanzierungen für KI-Rechenzentren. Auch das Geld für OpenAIs erstes "Stargate"-Flaggschiff in Abilene hat Blue Owl Capital besorgt. Mit einem Vermögen von fast 300 Milliarden Dollar spielt der Asset Manager für alternative Investments inzwischen in der gleichen Liga wie mittelgroße US-Banken oder Finanzfirmen wie American Express. ...
Die Edelmetalle sind im Vorfeld kriegerischer Auseinandersetzungen meist sehr stark, sobald die Kanonen aber donnern, verschiebt sich der Fokus auf die Energiemärkte und die Edelmetalle korrigieren. Wir hatten rechtzeitig vor zwei Wochen darauf hingewiesen, dass der Ölpreis viel zu billig gegen das Gold geworden war. Wir befürchten, dass der Ölpreis nun unsere Kursziele bei 90 und 120 US-Dollar anpeilen wird.
Im besten Fall pendelt der Goldpreis weiter um die Marke von 5.000 US-Dollar und dürfte damit auch den Silberpreis stützen. Kommt es hingegen zum Crash an den Finanzmärkten, wird alles abverkauft werden. Öl, Energie und die Agrarmärkte könnten hingegen abenteuerliche Kursanstiege erleben.
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Insgesamt reagierten die Finanzmärkte mit einer klassischen „Risk-off“-Bewegung. Aktien, Tech und Krypto rutschten ab. Anleger suchten stattdessen Zuflucht bei Staatsanleihen und US-Dollar.
Nach anfänglicher Stärke präsentieren sich Gold und Silber mittlerweile eher schwach.
In Krisenphasen wie 2008 zeigte sich bereits, dass Engpässe in der Liquidität zu Zwangsverkäufen führen können – auch bei eigentlich „sicheren“ Werten. Entsprechend überrascht es nicht, wenn kurzfristig Druck auf Edelmetalle entsteht, obwohl die dramatische geopolitische Eskalation langfristig eine deutliche Aufwertung verspricht.
In dem extrem unsicheren Umfeld heißt es vorsichtig bzw. abwartend und defensiv zu agieren. Steigende Marginanforderungen, volatile Transportmärkte und die Dominanz des Ölpreises verschieben die Liquiditätsströme weg von den Edelmetallen hin zu Energie-Assets. Trotzdem bleiben physische Edelmetalle Pflicht, ebenso eine deutlich erhöhte Liquiditätsposition. Fremdkapitaleinsatz und Hebel sollten hingegen dringend reduziert werden.
Sobald sich die geopolitische Lage stabilisiert und die Notenbanken die Druckerpressen angeworfen haben, wird Gold seinen Status als ultimativer Wertspeicher erneut bestätigen. Silber dürfte dabei, angetrieben von Industrie-, Rüstungs- und Energienachfrage, prozentual stärker zulegen.
Diese Beobachtung macht Carsten Fritsch, Rohstoffanalyst bei der Commerzbank, auch beim Blick auf den aktuellen Konflikt: „Der Goldpreis konnte von der Unsicherheit wegen des Iran-Krieges nicht profitieren“, sagte er der Deutsche Welle: „Im Gegenteil, er notiert sogar niedriger als vor Kriegsbeginn.“
Für dieses Phänomen hat er vor allem zwei Erklärungen: Gold wird in Dollar gehandelt. Mit der Aufwertung des US-Dollars wird Gold für Käufer aus anderen Währungen teurer. Sie fragen weniger nach, was den Preis tendenziell sinken lässt.
Außerdem führen die steigenden Ölpreise zu höheren Preisen. Bei einer höheren Inflation wird aber eine Leitzinssenkung der US-Notenbank unwahrscheinlicher. Die Erwartung der Anleger, dass die Zinsen eher höher bleiben, macht Gold weniger attraktiv, da Gold keine Zinsen bringt, andere Anlagen aber schon.
Tatsächlich habe der starke Preisanstieg dazu geführt, so der Fragold-Experte zur Deutschen Welle, „dass die für den Goldmarkt wichtige Schmucknachfrage im vierten Quartal auf dem mit Abstand tiefsten Stand der letzten 15 Jahre lag, auch die Zentralbanken hielten sich angesichts der hohen Preis zurück, die (immerhin noch) 230 Tonnen waren der zweitschwächste Wert für die Nachfrage seitens der Notenbanken in einem vierten Quartal der vergangenen fünf Jahre.“
Die Hausse auf dem Goldmarkt führt er zurück auf „Käufe von Investoren und Spekulanten, die auf fallende Kurse gewettet hatten“. Sie müssten sich nun zur Verlustbegrenzung mit Gold auf einem höheren Preisniveau eindecken. Sein Fazit: „Der deutliche Rückgang am 30. Januar und danach führte die vorherige Übertreibung deutlich vor Augen.“
So sieht das auch Carsten Fritsch: „Der Preisanstieg im Januar war eine Übertreibung und mit herkömmlichen Einflussfaktoren nicht mehr zu erklären. Da spielten auch Gier und die Sorge, den Preisanstieg zu verpassen, eine wichtige Rolle.“ ...
www.focus.de/finanzen/boerse/...b-4316-b77d-5937ce8cce10.htmlUm eine Prognose gebeten, zeichnete er ein differenziertes Bild des Silbermarktes: „Ob der Silbermarkt 2026 im sechsten Jahr in Folge ein Angebotsdefizit aufweisen wird, ist fraglich – sollten die Verkäufe der Silber-ETCs im weiteren Jahresverlauf anhalten, könnte die Marktbilanz durchaus in einem Angebotsüberschuss münden.“
Wolfgang Wrzesniok-Roßbach sieht den Silberpreis dagegen eher steigend, und macht als Haupttreiber dafür „die Elektrifizierung der Welt, vor allem die Photovoltaik“ aus. Er wäre „nicht überrascht, wenn sich der Silberpreis deshalb in absehbarer Zeit dauerhaft bei über 100 US-Dollar/Unze festsetzt.“
Beim Goldpreis mahnt Frank Schallenberger zur Vorsicht. „Die bereits chronisch schwache Schmucknachfrage und die Zurückhaltung der Notenbanken bei der Aufstockung ihrer Goldbestände dürften die Dynamik der Gold-Hausse in den kommenden Monaten bremsen. Die US-Politik bleibt ein Unsicherheitsfaktor, weil sie vermutlich auch weiterhin für die eine oder andere Überraschung an den Finanzmärkten gut sein wird.“ Beruhigend fügt er hinzu: "Gold sollte damit weiterhin als sicherer Hafen gefragt bleiben."
Der Bitcoin hat es aktuell schwer und notiert deutlich unter seinen Hochs. Ein bekannter Milliardär und Krypto-Experte ist sich sicher: Im aktuellen Umfeld ist es nicht an der Zeit, auf den Coin zu setzen.
Der Bitcoin kämpft aktuell mit der Marke von 70.000 US-Dollar und Anleger hoffen auf eine Erholung. Doch der bekannte Krypto-Milliardär und -Experte Arthur Hayes ist überraschenderweise nicht so optimistisch, was das Asset angeht.
„Wenn ich jetzt 1 Dollar zum Investieren hätte, würde ich ihn in Bitcoin anlegen? Nein. Ich würde warten“, sagte Hayes in dem Podcast „Coin Stories“.
Denn laut dem Experten gibt es einen besseren Zeitpunkt, um bei der Kryptowährung einzusteigen. „Ich werde Bitcoin kaufen, wenn die Zentralbanken anfangen, Geld zu drucken“, sagte er und führte weiter aus: „Je länger dieser Konflikt andauert, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Fed Geld drucken muss, um die amerikanische Kriegsmaschinerie zu unterstützen.“
Diese Einschätzung überrascht, da der Experte zuvor noch für einen Bitcoin-Kurs von 250.000 US-Dollar im Jahr 2026 getrommelt hatte. Hayes scheint aber allgemein etwas skeptischer zu werden und verwies darauf, dass die Kryptowährung ihr Tief womöglich nicht erreicht haben könnte.
Hayes sagte: „Angesichts des bedauerlichen Krieges zwischen den USA und dem Iran denke ich, dass es, je länger dieser andauert, zu einem massiven Ausverkauf von Aktien und Bitcoin kommen könnte.“ ...
Ein früherer Top-Fondsmanager warnt vor einer neuen Finanzkrise. Auslöser ist ein Schritt des Vermögensriesen BlackRock, der Anlegern den Geldabzug aus einem Kreditfonds begrenzt. Ist das wirklich der Anfang eines Bebens?
Auf der Plattform X verbreitet sich gerade ein Text wie ein Lauffeuer. Es sind ein paar Absätze, zugespitzt formuliert. Millionen von Leserinnen und Lesern teilen ihn. Er ist so geschrieben, dass sich beim Lesen ein flaues Gefühl in der Magengegend einstellt. Der Autor heißt George Noble.
Der Mann ist kein Unbekannter: ein früherer Fondsmanager, der einst für den US-Investmentriesen Fidelity Investments arbeitete und später eigene Hedgefonds gründete. Heute kommentiert er die Märkte. Seine Warnung klingt dramatisch: „Wir erleben gerade in Echtzeit, wie sich eine Finanzkrise entwickelt“, schreibt er. Wenige Zeilen später wird er noch deutlicher: „Wenn der größte Vermögensverwalter der Welt anfängt, Investoren daran zu hindern, ihr Geld zurückzubekommen, ist das kein Rauschen. Das ist ein Alarmsignal.“ ...
https://www.focus.de/finanzen/...e56-0ea6-491e-89b8-840004f72a9b.htmlauslösen
Der Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien kann theoretisch einen Tornado in Texas auslösen, heißt es in der Chaostheorie. In der Finanzwelt bedeutet das: Ein lokaler Konflikt im Nahen Osten kann unvorhersehbare und massive Auswirkungen auf völlig unerwartete Bereiche der Weltwirtschaft haben.
In der klassischen Ökonomie blickt man bei Konflikten im Nahen Osten zuerst auf den Ölpreis. Doch auch wenn seit gut zwei Wochen über kaum etwas anderes mehr berichtet wird, kann es daneben zu weitaus subtileren und gefährlicheren "Schmetterlings-Effekten" kommen. Diese sogenannten Effekte zweiter Ordnung beschreiben eine Kaskade, bei der ein Ereignis an einem Ende der Welt über technologische und finanzielle Abhängigkeiten zu einem Flächenbrand in völlig anderen Sektoren führt, sagt George Saravelos, Chefstratege der Deutschen Bank.
Im Zentrum stehen zwei kritische Achsen: Die Versorgung mit Edelgasen für die High-Tech-Industrie und die Stabilität des privaten Kreditmarktes. Der erste Schmetterlingseffekt betrifft das Herzstück der modernen Zivilisation: den Mikrochip. Die Weltwirtschaft ist heute obsessiv auf künstliche Intelligenz (KI) ausgerichtet, was die Aktienbewertungen von Giganten wie Nvidia oder Apple in astronomische Höhen getrieben hat. Doch diese gesamte Wertschöpfungskette besitzt eine Achillesferse, die im Boden des Nahen Ostens liegt – und es ist nicht das Öl.
Helium ist ein Nebenprodukt der Erdgasförderung. Länder wie Katar gehören zu den wichtigsten Exporteuren dieses Edelgases. In der Halbleiterfertigung in Taiwan, dem Herkunftsland von Taiwan Semiconductor Manufacturing Company, kurz TSMC, ist Helium unersetzlich: Es dient zur Kühlung der extrem heißen Lithografie-Systeme und als Schutzgas in der hochsensiblen Fertigungsumgebung. Und die Bedeutung von TSMC für die Chipproduktion ist kaum zu überschätzen – der Konzern ist der weltweit größte unabhängige Auftragsfertiger für Halbleiterprodukte. ...
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/...n-kreditkrise-ausloesen
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender DAX-Kurs | 5,00 | 9,99 | 15,02 | |
| Fallender DAX-Kurs | 4,99 | 10,00 | 13,34 | |
| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 55 | 56.661 | Die besten Gold-/Silberminen auf der Welt | Bozkaschi | Alfons1982 | 18:25 | |
| 254 | 151.940 | SILVER | Börsen Orakel | MalakoffKohlaEufi | 20.03.26 16:14 | |
| 62 | 4.873 | Silber - alles rund um das Mondmetall | Canis Aureus | Canis Aureus | 19.03.26 21:50 | |
| 5 | 109 | HERCULES Silver vs. BAYHORSE Silver, | Teras | Teras | 12.03.26 03:24 | |
| 7 | DMET.NEO (Denarius Metals) | 1ALPHA | 1ALPHA | 05.03.26 14:49 |