Siemens-Chef sieht gute Chance für deutsche Transr


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first-henri:

Siemens-Chef sieht gute Chance für deutsche Transr

 
19.01.03 01:51
Reuters
Siemens-Chef sieht gute Chance für deutsche Transrapid-Strecken
Samstag 18. Januar 2003, 15:55 Uhr

Aktienkurse  
Siemens AG
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39.11
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Thyssen Krupp AG
750000.DE
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Frankfurt, 18. Jan (Reuters) - Der Vorstandsvorsitzende des Siemens (Xetra: 723610.DE - Nachrichten - Forum) -Konzern, Heinrich von Pierer, geht nach der erfolgreichen Testfahrt in China von einer Realisierung der beiden deutschen Magnetbahnstrecken aus.
"Wir stehen zu den Projekten in Bayern und Nordrhein-Westfalen und warten jetzt auf konkrete Informationen, um ein Angebot abgeben zu können", sagte Pierer in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Zugleich relativierte Pierer laut Vorab-Bericht der Zeitung Spekulationen, das Unternehmen habe sich bereits zu Zugeständnissen bei der Trasse in Nordrhein-Westfalen bereit erklärt. Siemens werde zu einem vernünftigen Preis liefern, zitierte die Zeitung den Vorstandsvorsitzenden.

Bayern und Nordrhein-Westfalen (NRW) planen Magnetschwebebahn-Strecken von Düsseldorf nach Dortmund und vom Münchener Hauptbahnhof zum Flughafen. Zusammen kosten die Strecken nach Studien rund 4,8 Milliarden Euro. Der Bund will den Metrorapid in NRW mit 1,75 Milliarden Euro und den Flughafenbringer mit 550 Millionen Euro unterstützen. Die Magnetschwebebahn soll von einem Konsortium aus ThyssenKrupp (Xetra: 750000.DE - Nachrichten - Forum) und Siemens gebaut werden.

Auch in China sieht Pierer gute Chancen auf weitere Aufträge. "Im Gespräch sind eine Verlängerung der Trasse nach Hangzhou und eine neue Strecke von Schanghai nach Nanjing", sagte er.


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first-henri:

Stoiber will auch Spitzengespräch mit Schröder zu

 
19.01.03 02:20
 
Reuters
Stoiber will auch Spitzengespräch mit Schröder zu Transrapid
Samstag 18. Januar 2003, 17:20 Uhr


München, 18. Jan (Reuters) - In der neu entfachten Debatte um die Finanzierung des Transrapid will der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) nicht hinter Nordrhein-Westfalen zurück stehen und hat Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) ebenfalls um ein Spitzengespräch gebeten.
Die bayerische Regierung könne es "unter keinen Umständen" akzeptieren, wenn der vom Bund geplante Zuschuss an das Land für den Transrapid gekürzt würde, erklärte Stoiber am Samstag in einem offenen Brief an Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD). Bayern sei auf den Zuschuss des Bundes zum Transrapid in Höhe von 550 Millionen Euro uneingeschränkt angewiesen. Er bitte daher Schröder um ein Spitzengespräch, wie dieser es der nordrhein-westfälischen Regierung angeboten habe.

Nach bisherigen Planungen will der Bund den Metrorapid im Ruhrgebiet mit 1,75 Milliarden Euro und den Flughafenzubringer in München mit 550 Millionen Euro unterstützen. Schröder hatte sich jedoch zuletzt zurückhaltend zu dem Projekt in Bayern geäußert. NRW-Ministerpräsident Peer Steinbrück (SPD) hatte zudem in einem Brief an die Industrie erklärt, Schröder habe 250 Millionen Euro mehr für den Metrorapid in NRW in Aussicht gestellt. Da der Bund die Gesamthöhe der Förderung eigenen Angaben zufolge nicht ändern will, würde eine Erhöhung für NRW offenbar zu Lasten von Bayern gehen.

Ein Spitzentreffen der Bundesregierung mit Steinbrück und der Industrie am Montag soll Klarheit über die Finanzierung bringen. Regierungsangaben zufolge werden an der Runde Wirtschaftsminister Wolfgang Clement, Verkehrsminister Manfred Stolpe und Finanzminister Hans Eichel (alle SPD) teilnehmen. Zudem werden Vertreter des Hersteller-Konsortiums aus Siemens und ThyssenKrupp (Xetra: 750000.DE - Nachrichten - Forum) erwartet.


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H-Men:

So langsam merken es auch die Politiker,

 
19.01.03 11:13
dass es ein Fehler war, keine Bahn zwischen Berlin und Hamburg zu bauen, sondern lieber den Rüstungsetat zu erhalten.
Der Transrapid ist mal wieder so eine Chance für die deutsche Wirtschaft gewesen, ganz vorne mit dabei zu sein, aber die bekloppten Menschen, die damals die Entscheidung getroffen haben, haben einen großen Fehler zu Kosten der deutschen Wirtschaft gemacht.
Man kann doch keine solches Produkt verkaufen, ohne das man durch ein eigenes Projekt beweist, dass man zu der Technologi steht.
Es hat schon ca. 20 Jahre von der Entwicklung der Technologie bis zum Bau der ersten Anlage gedauert, und wenn wir auf eine Strecke auch nochmal so lange warten müssen, ist der Zug abgefahren.
Das haben Lufthansa, Deutsche Bahn und andere Unternehmen dann gut hinbekommen.
Wir brauchen einfach eine solche Strecke, auch wenn es ein wenig kostet.

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first-henri:

Nur weil der Transrapid in China medienwirksam

 
19.01.03 13:06
gefeiert wurde, versucht jetzt jeder sich mit ihm zu identifizieren und einen Vorteil aus ihm zu schlagen. Und natürlich darf die 1. deutsche Strecke nicht in Bayern sein, daß kann der Bundesgerd doch nicht zulassen.

Greetz f-h  
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