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Libuda:

Nichts für weltuntergangsbewegte Krawalldrosseln

 
30.12.07 23:34
hat der Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften Robert Engle heute in Euro am Sonntag zu bieten, sondern nur nüchterne Bestandsaufnahme.

Euro am Sonntag: Herr Professor Engle, viele Fachleute erwarten für 2008 eine Rezession in den USA. Gehören sie auch dazu?

Robert Engle: Die amerikanische Wirtschaft wächst bereits langsamer. Deshalb hat die US-Notenbank die Leitzinsen gesenkt. Das war richtig. Auf der anderen Seite profitieren Amerikas Exporteure vom schwachen Dollar.

Euro am Sonntag: Welcher Effekt überwiegt?

Engle: Die Exporte. Ich erwarte deshalb keine Rezession.
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Libuda:

Ärgern über nicht vorhandene US-Anlagen angesagt

 
31.12.07 11:59
Noch einmal Nobelpreisträger Robert Engle:


Euro am Sonntag: Der Dollar hat seit 2001 im Verhältnis zum Euro massiv verloren. Was meinen Sie, hält dieser Trend an?

Engle: Mittlerweise halte ich den Dollar für unterbewertet. Als Anleger aus dem Euroraum würde ich jetzt Dollaranlagen besitzen wollen. In einigen Jahren werden sich viele Menschen wahrscheinlich ärgern, dass sie 2007 keine US-Anlage haben wollten. Anleger sollten nicht so lange warten bis die US-Wirtschaft sich wieder erholt.
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Libuda:

MIFID ist nicht nur nein Segen

 
01.01.08 21:40
denn jetzt jagen offensichtlicht Vermögensverwalter ihre Kunden unsinnigerweise in Geldmarktfonds, wo die Vermögensverwalter zwar wenig abbekommen, aber sie mit den niedrigen Provisionen, die sie dann bekommen, ein "Männchen" machen können. Und bei hohen Anlagesummen, reichen auch eben auch niedrige Provisionen - Hauptsache ist, man hat diese hohen Summen ersteinmal mit Blödsprüchen ergattert.

Ein Beispiel für derartige Blödsprüche von einem Ahnungslosen abgelassen werden, die sich auch noch Vorstand einer Vermögensverwaltung nennen, wie im folgenden. Hierzu aus einem Interview mit einem gewissen Walter von einer Vermögensverwaltung in Euro am Sonntag:

"Euro am Sonntag: Wie lange wird uns die Subprime-Krise noch beschäftigen?

Walter; Nach meiner Meinung noch das gesamte Jahr 2008. Das Problem ist, dass die USA jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt haben. Das kann nicht auf Dauer gut gehen. Außerdem haben sie zu wnig investiert in Produkte, die weltmarktfähig sind. In den Vereinigten Staaten muss deshalb die Volkswirtschaft restrukturiert werden."

In keinem Land der Welt bzw. im Rest der Welt zusammen gibt es mehr innovative Firmen, die der Welt innovativste Produkte liefern, wie in den USA - ob Google, Microsoft, Cisco, Intel, Pizer, General Electric und viele mehr. Und nirgendwo auf der Welt wird so schnell ein momentan noch Winzling zu einer neuen Google, wie beispielweise Facebook, Youtube oder andere. Dieser Walter muss ziemlich dicke Bohnen in den Ohren und die dicksten Gen-Tomaten vom besten hölländischen Züchter auf den Augen haben. Noch bescheuerter ist seine Forderung nach Strukturwandel in den USA - kein Land der Welt hat eine zukunftsgerechtere Wirtschaftsstruktur und nirgendwo klappt der Strukturwandel besser als in den USA.


Was der Walter uns vielleicht sagen wollte, was aber durch sein allgemeines Gequake und seine Sprechblasen voller publicitygeilen Allgemeinplätzen nicht durchkommt, ist vielleicht, dass das Leistungsbilanzdefizit der USA zu groß sei. Mit dem Begriff "negativ" sollte man in diesem Zusammenhang vorsichtig umgehen, denn einer negativen Leistungsbilanz steht im Rahmen der Saldenmechanik ein positive Kapitalbilanz gegenüber. Oder anders ausgedrückt: Investieren ist in den USA eben am lukrativsten - und das führt zu einer positiven Kapitalbilanz und muss im Umkehrschluss zu einer negativen Leistungsbilanz führen, das ist zwingend. Denn die Welt will nun einmal in die Googles, Apples, Ciscos usw. investieren - das könnten die USA nur verhindern, wenn sie ausländisches Kapital aussperren.  

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Libuda:

Statt "nein" muss im letzten Posting "ein"

 
01.01.08 21:43
in der Überschrift heißen.
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mavy:

wird es von dir

 
01.01.08 23:51
auch mal ein Posting geben, wo du andere Experten nicht als unterbelichtet und deinem "Finanzgenie" nicht annährend gewachsen darstellst?

Irgendwie hab ich nämlich den Verdacht, dass die ganzen von dir zitierten Experten, denen du dann den Sachverstand absprichst, zumindest in finanzieller Hinsicht um einiges erfolgreicher sind wie du, denn die haben Posten, von denen der deinige sicher um einiges entfernt ist und sie haben es nicht nötig, andere Experten in Internetforen zu beleidigen.

Du solltest deine Posts auf nur sachliche Inhalte beschränken, dann würden die Inhalte sicher eher angenommen, da alles andere nur von interessanten Denkansätzen ablenkt.
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Libuda:

Was Du unterschlägst ist, dass ich im Posting

 
02.01.08 11:44
weiter oben, die qualifizierten Äusserungen des Nobelpreisträgers für Wirtschaftswissenschaften Robert Engle, die nüchtern und nicht spektakulär sind, durchaus würdige, aber kleine dumme Dampfplauderer von Vermögensverwaltungen, die für Interviews Werbegelder bezahlen müssen, wohl zu Recht in die Pfanne haue, weil sie mit unsinnigen extremen Meinungen Aufmerksamkeit erheischen wollen.

Dass den unsinnigen Anbeter der Weltuntergangsfraktion derartige ahnungslose Schaumschläger besser gefallen, ist eine Angelegenheit der Katastropheten. Ich orientiere mich bei meiner Datensammlung an der nüchteren und sachlichen Art von Leuten wie Robert Engle - nicht an der eines kleinen Banausen von einer "Vermögensverwaltung", der sich in einer deutschen Zeitung ein Interview kauft.
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NoTax:

Einstellungsstopp bei der Merrill Lynch

 
15.08.08 07:50
Die amerikanische Investmentbank Merrill Lynch tritt noch stärker auf die Kostenbremse. Das Unternehmen stellt bis Ende Jahr keine neuen Mitarbeiter mehr ein.

(sda) Die angeschlagene amerikanische Investmentbank Merrill Lynch hat einen Einstellungsstopp bis Jahresende verhängt. Demnach sollen Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen haben, nicht ersetzt werden. Zudem werden bereits eingeplante Stellen nicht besetzt.

Der Einstellungsstopp gelte jedoch nicht für das Wertpapier- Provisionsgeschäft, hiess es in einer am Mittwoch konzernweit verbreiteten Mitteilung. Eine Sprecherin der Bank bestätigte den Inhalt des Papiers gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Merrill baute im ersten Halbjahr 4200 Stellen ab. Im Zuge der Kreditkrise schrieb die Investmentbank bereits mehr als 45 Milliarden Dollar ab.

www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/...ngen_stopp_1.807540.html

Ende Juni hatte die Bank 60'000 Angestellte, die Broker nicht eingerechnet. Im Wertpapier-Provisionsgeschäft waren am Ende des zweiten Quartals 16'690 Angestellte tätig.
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